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Reha

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    Reha

    Hallo!
    Ich überlege grade eine Reha zu beantragen. Ich habe hier im Forum nur ältere Beiträge gelesen. Empfohlen wurde mir Bad Feilnbach und hoher Meißner in Bad Sooden. In Bad Sooden gibt es eine Wartezeit von 4 bis 5 Monaten. Hat jemand gute oder schlechte Erfahrungen in diesen Einrichtungen gemacht? Gibt es andere Empfehlungen?
    Hat jemand Erfahrungen mit der Kostenübernahme bei privaten Krankenkassen?
    Ich kann grade noch 200 Meter laufen sonst benötige ich aber für alles fremde Hilfe. Ist es daher empfehlenswert mit Partner/in anzureisen?

    #2
    Wir waren in Bad Sooden-Allendorf. Dies war u.E. eine gute Entscheidung.
    Wir waren in 02/2012 dort. Die Umgebung konnten wir nicht nutzen. Das Gebäude liegt oben auf einem Hügel. Für schwache Beine kaum geeignet zum spazierengehen. Das Gebäude war damals auch nicht so toll - evtl. wurde es inzwischen renoviert (Umbaumaßnahmen waren damals). Etwas undichte Zimmerfenster z.B. Der Speisesaal naja.
    Aber meinem Mann halfen die dort mit seiner "Frozen Shoulter" - mehr Beweglichkeit wieder. Die Physio war damals gut. Unser Masseur war "ausbaufähig". Bewegungsbad (der Therapeut war gelangweilt). Geräte-Training ok. Alles andere war ok.
    Ich nutzte täglich das kleinen Schwimmbad und den offenen kleinen Geräteraum, dann wenn mein Mann im Bett lag oder lange genug in Therapie war.
    Der Dr. Schröter kann die Betroffenen auch in Informationsstunden gut informieren.

    Von Bad Feilnbach hatte ich bisher von einem ALSler noch niemals etwas gehört.

    Aber es ändern sich jährlich viele Dinge!

    Bad Feilnbach
    https://active.medicalpark.de/aktiv-...tation-bei-als
    Also auch dort wird es REHA genannt.

    https://www.dgm.org/muskelkrankheite...ationaere-reha
    ................
    Die gesetzliche Krankenversicherung gewährt Leistungen mit dem Ziel, Behinderung oder Pflegebedürftigkeit abzuwenden, zu beseitigen, zu mindern, auszugleichen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder ihre Folgen zu mildern. Für Berufstätige ist der Kostenträger in der Regel die Rentenversicherung.

    Wir sind / waren gesetzlich versichert. Deshalb gilt für dich dein Privater Krankenversicherungsvertrag.

    Mein Ehemann war noch normal berufstätig und nur etliche Monate nach der Diagnose beantragten wir seine Reha über die Rentenversicherung Bund.
    Es war also die Rentenversicherung und nicht die Krankenkasse bei uns für die Reha zuständig.
    Ich schrieb bereits (in deinem Thema "Autos für E-Rollstuhl), dass ich meinen Mann begleitete, da auch er vielerlei ALS-Probleme hatte u.a. das Gehen alleine problematisch war.
    Somit z.B. die Unterstützung um zu Therapieräumen zu kommen, zu Essenszeiten am Buffet Essen holen, die Grundpflegehilfe etc.
    Auch die Anreise - bei uns mit eig. PKW - war so gesichertert.

    Bitte rufe in Bad Sooden-Allendorf an und frage betreff Begleitperson (die bieten dort auch Unterstützung - aber wie gut dies ist, davon habe ich keine Erfahrung).

    Eigentlich hätte die gesetzliche RV alle Kosten tragen müssen - also auch für mich als Begleitperson.
    Ich schrieb auch, dass sich die RV Berlin nach Kräften wehrten diese Reha zu genehmigen, sehr viel Zeit benötigte (mit Einspruch von uns) und mich als Begleitperson einfach "vergaß".


    Mein Mann hatte nach der Reha noch weitergearbeitet. Aber die Rentenkasse hatte ihn schon für die Schublade "EU-Rentner" vorgemerkt.

    Mein Männe hatte danach schon Pech: in 2013 ließ er sich krankschreiben. Nach ein paar Monaten erreichte uns ein Schreiben der RV, dass diese sich mit der Krankenkasse geeinigt hätten und rückwirkend zum ersten Tag der Krankmeldung meinen Ehemann in EU-Rente "schicken". Alle ab Beginn ausgezahlten Krankengelder würden mit der Rente verrechnet, dadurch hätten wir eine Überzahlung und würden etliche Monate auch nicht von der RV Zahlungen erhalten können.
    Wir versuchten uns mittels VDK zu wehren. Aber die VDK bei uns vor Ort ist leider ein nicht genug qualifizierter und ansonsten auch lahmer Verein.
    Ich las auch im Internet, dass tatsächlich für die RV und KK diese Variante von Einigung möglich ist.

    Manche Betroffene bekommen die volle Monatszahl Krankengeld ohne dass die KV sich mit der RV einigt.
    Ob nun dies daran liegt, dass mein Mann seine Reha über die Rentenversicherung hatte, ist mir bis heute unklar.
    Vielleicht wäre es anders gelaufen - wenn dies eine Kur über Krankenkasse gewesen wäre.

    Manche Hintergründe konnte ich noch nicht vollends klären.
    Zuletzt geändert von Skyline; 19.04.2021, 18:14.

    Kommentar


      #3
      hallo Martin01, wie läuft es bisher mit der Reha von dir?

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        #4
        Hallo Skyline,
        Meine Krankenkasse gibt überhaupt keinen Zuschuss zur Reha und laut Chefarzt der Neurologie In Hoher Meißner sind die Reha-Maßnahmen vor allem für langsam verlaufende Formen sinnvoll. Nachdem es bei mir anscheinend aber ziemlich schnell verläuft, werde ich wohl auch keine Reha antreten. Der Tagessatz läge bei 258 Euro.

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