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  • Lilo-6
    antwortet
    Zitat von KlausB Beitrag anzeigen

    Diese Mangelhafte Informationspolitik sowohl der Behörden, aber vor allem auch der Hersteller, bei den mRNA-Impfstoffen und die unvollständigen (eindeutig falschen) Angaben zu den Inhaltsstoffen sind der Hauptgrund für meine Skepsis gegenüber dieser Art von Impfstoffen.
    Den Grund vermute ich in der Gelegenheit eine Technik zu etablieren für die seit 20 Jahren versucht wird eine allgemeine Zulassung zu erhalten. Das ist bisher aufgrund negativer und unvorhersehbarer Langzeitwirkungen nicht gelungen. Die Notlage dieser Pandemie bietet den Pharmafirmen hierfür die perfekte Gelegenheit.
    Du hast vermutlich Recht.
    Schon das Statement von Biontech/Pfizer nach der Oxford-Studie, als in dieser Studie festgestellt wurde, dass auch die Impfstoffe von Biontech und von Moderna zu Hirnvenenthrombosen führen, zeigt, dass die Pharmaindustrie verhindern will, dass die Bürger alle Informationen erhalten.
    Das wiederum führt zu einem enormen Vertrauensverlust bei vielen - vor allem bei Menschen, die bereits Thrombosen hatten und denen diese Informationen daher wichtig sind.
    Man fühlt sich wehrlos und ausgeliefert.

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  • KlausB
    antwortet
    Zitat von Lilo-6 Beitrag anzeigen
    Oder aber das PEI selbst will durch die Nichtnennung dieser Vorfälle verhindern, dass sich Menschen deswegen nicht impfen lassen?

    Menschen, die wie ich schon Thrombosen hatten, wollen aber erfahren, wie hoch die Anzahl der Thrombosen nach Impfungen bei den einzelnen Impfstoffen ist!
    Diese Mangelhafte Informationspolitik sowohl der Behörden, aber vor allem auch der Hersteller, bei den mRNA-Impfstoffen und die unvollständigen (eindeutig falschen) Angaben zu den Inhaltsstoffen sind der Hauptgrund für meine Skepsis gegenüber dieser Art von Impfstoffen.
    Den Grund vermute ich in der Gelegenheit eine Technik zu etablieren für die seit 20 Jahren versucht wird eine allgemeine Zulassung zu erhalten. Das ist bisher aufgrund negativer und unvorhersehbarer Langzeitwirkungen nicht gelungen. Die Notlage dieser Pandemie bietet den Pharmafirmen hierfür die perfekte Gelegenheit.

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  • Lilo-6
    antwortet
    Ich hatte den gestern erschienenen Sicherheitsbericht des PEI abgewartet bei der Entscheidung, ob ich mich impfen lassen kann und mit welchem Impfstoff.
    Tendieren würde ich, wenn ich mich impfen lassen kann, zum Impfstoff von Moderna, weil der nicht nur weniger Anaphylaxien machen soll, sondern womöglich auch weniger Hirnvenenthrombosen.
    Im vorigen Sicherheitsbericht (Stand 2. 4. 21.) waren auf Seite 15 in Tabelle 4 Angaben zur Zahl der venösen und arteriellen Thrombosen und Embolien noch enthalten:
    siehe hier:
    https://www.pei.de/SharedDocs/Downlo...onFile&v=4

    Im neuen Bericht (Stand 30. 4. 21.) siehe hier:
    https://www.pei.de/SharedDocs/Downlo...cationFile&v=5
    hat man auf diese Daten ganz verzichtet.
    Man hat nur die Thrombosen mit Thrombozytopenien beim Impfstoff von AstraZeneca zahlenmäßig erfasst.
    Die übrigen Thrombosen, also Hirnvenenthrombosen ohne Thrombozytopenie und andere Thrombosen (Beine, Bauch, etc.) wie auch die Embolien sind im aktuellen Bericht nrigendwo zahlenmäßig angegeben.

    Ich weíß, dass die Fa. Pfizer sich gegen diese Oxford-Studie gewendet hatte. In dieser Oxford-Studie war aufgeführt, dass auch der Impfstoff von Biontech/Pfizer und der von Moderna zu Hirnvenenthrombosen geführt hat. Auch in den Vorberichten vom PEI (siehe oben) war genannt worden, dass es nach Impfung mit dem Impfstoff von Biontech vereinzelt zu Hirnvenenthrombosen kam.
    Doch vielleicht versucht die Fa. Pfizer die Nennung solcher Ereignisse zu verhindern?
    Ich habe den Verdacht, dass man das PEI vielleicht davon abgehalten hat, dazu Angaben zu machen im neuen Sicherheitsbericht - ggf. aus haftungsrechtlichen Gründen?
    Oder aber das PEI selbst will durch die Nichtnennung dieser Vorfälle verhindern, dass sich Menschen deswegen nicht impfen lassen?

    Menschen, die wie ich schon Thrombosen hatten, wollen aber erfahren, wie hoch die Anzahl der Thrombosen nach Impfungen bei den einzelnen Impfstoffen ist!


    Denn die Nennung von aufgetetenen Thrombosen, auch wenn sie ohne Thrombozytopenie abgelaufen sind, sind Daten, die in einen solchen Bericht rein MÜSSEN.
    Man kann doch nicht einerseits die gemeldeten Zahlen zu Reaktionen wie Unwohlsein oder Übelkeit nach der Impfung nennen und solche Ereignisse wie Thrombosen und Embolien nicht aufführen?!?!

    Ich habe vor einer Stunde eine Mail an das PEI (Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz) geschrieben und dies moniert und um Auskunft gebeten. Bin gespannt, ob man mir Auskunft gibt und vor allem wann. Denn Antworten dauern bei diesen Behörden, weil diese viele Anfragen bekommen.

    Ich bin jedenfalls enttäuscht darüber, dass man solche Infos verschweigt.
    Ich hatte gehofft, dass ich nach Vorliegen des Sicherheitsberichtes mich für einen Impfstoff entscheiden könne und nun fehlen genau die Angaben, die für meine Entscheidung relevant wären, so dass das mit dem Impfen bei mir nicht oder nicht schnell klappen wird (Ich bin schon lange in Impfgruppe 2 ...).
    Zuletzt geändert von Lilo-6; 08.05.2021, 11:34.

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  • Uwe1962
    antwortet
    Ich habe auch etwas gebraucht um eine Impfung mit Biontech zu bekommen und letzte Woche gab's nun die erste Impfung ohne Nebenwirkungen.
    Nun ist in meiner Nachbarschaft ein Ehepaar das die Oma pflegt und deswegen auch vorrangig geimpft werden sollte. Die Hausärztin lehnte dies aber aus mir unbekannten Gründen ab.
    Jetzt gibt es bei uns im Ort noch eine weitere Arztpraxis die Termine für Impfwillige vergibt,auch für Nichtpatienten. Das Ehepaar hat nun dort einen Termin bekommen und auch den gewünschten Impfstoff, da sie kein Astra Zeneca wollten.
    Vielleicht gibt es also auch bei dir in der Nähe eine Arztpraxis die es so unkompliziert handhabt.

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  • Sunflowers
    antwortet
    Zitat von Lilo-6 Beitrag anzeigen

    Du wohnst im Saarland, wenn ich das richtig gelesen habe?
    Vielleicht ist das von Bundesland zu Bundesland verschieden?
    Ich habe z. B. für BaWü auch bereits Urteile des Verwaltungsgerichtshofes gesehen, in denen Anträge aüf vorzeitige Impfungen wegen bestimmter Vorerkrankungen dort (immerhin 2. Instanz) rigoros abgelehnt wurden.
    In Ba-Wü ist manches anders als im Rest der Republik ...
    Ich wohne im Saarland, aber ich kenne viele andere auch in anderen Bundesländern und die haben es so gelöst.
    Fakt ist, dass man dich nicht so im Regen stehen lassen kann und darf auch nicht. Wende dich doch mal an diverse Medien.

    Ich weiß nicht was du für eine Diagnose hast, aber ich gehe davon aus es ist auch etwas was mit den Muskeln zu tun hat, sonst wärst du wahrscheinlich nicht in diesem Forum.
    Für Erwachsene gibt es Muskelsprechstunden die man häufig in Unikliniken findet. Dort kann man sich auch mal hinwenden und um Hilfe bitten. Es kann einfach so nicht weitergehen das sich kein Arzt traut dich zu behandeln.

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  • Lilo-6
    antwortet
    Zitat von Sunflowers Beitrag anzeigen

    Als ich den Antrag ausfüllte, habe ich meine Impfstoffwahl hinzugeschrieben und begründet. Mein Arzt hätte auch ein Attest schreiben müssen, so sind die Vorgaben bei der Impfkommission, er hätte es dann im Attest auch befürwortet.
    Allerdings brauchte ich schon bald meinen Antrag nicht mehr versenden, weil man die Priorisierungsgruppen anpasste und neuromuskuläre Erkrankungen in der Prio 2 waren.

    Ich weiß von sehr vielen, dass sie über die Impfkommission einen bestimmten Impfstoff zugesagt bekamen.

    Die Gesundheitsämter geben ganz oft falsche Auskünfte.
    Du wohnst im Saarland, wenn ich das richtig gelesen habe?
    Vielleicht ist das von Bundesland zu Bundesland verschieden?
    Ich habe z. B. für BaWü auch bereits Urteile des Verwaltungsgerichtshofes gesehen, in denen Anträge aüf vorzeitige Impfungen wegen bestimmter Vorerkrankungen dort (immerhin 2. Instanz) rigoros abgelehnt wurden.
    In Ba-Wü ist manches anders als im Rest der Republik ...

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  • Sunflowers
    antwortet
    Zitat von Lilo-6 Beitrag anzeigen
    Offenbar gibt es in BW keine Möglichkeit als Härtefall einen anderen Impfstoff zu bekommen. Ich habe bei 2 Gesundheitsämtern angerufen.

    Gerade aber lese ich, dass gerade der Impfstoff von Moderna, der mir am liebsten wäre, in BW und auch in anderen Bundesländern gehortet wird!
    Das habe "Kontraste" (ARD) ermittelt. Heute Abend kommt Kontraste. Vielleicht wird das dann berichtet.

    Unfassbar, wenn man das liest und selbst trotz Impfgruppe 2 nicht an eine sinnvolle Lösung kommen kann.
    Als ich den Antrag ausfüllte, habe ich meine Impfstoffwahl hinzugeschrieben und begründet. Mein Arzt hätte auch ein Attest schreiben müssen, so sind die Vorgaben bei der Impfkommission, er hätte es dann im Attest auch befürwortet.
    Allerdings brauchte ich schon bald meinen Antrag nicht mehr versenden, weil man die Priorisierungsgruppen anpasste und neuromuskuläre Erkrankungen in der Prio 2 waren.

    Ich weiß von sehr vielen, dass sie über die Impfkommission einen bestimmten Impfstoff zugesagt bekamen.

    Die Gesundheitsämter geben ganz oft falsche Auskünfte.

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  • Lilo-6
    antwortet
    Offenbar gibt es in BW keine Möglichkeit als Härtefall einen anderen Impfstoff zu bekommen. Ich habe bei 2 Gesundheitsämtern angerufen.

    Gerade aber lese ich, dass gerade der Impfstoff von Moderna, der mir am liebsten wäre, in BW und auch in anderen Bundesländern gehortet wird!
    Das habe "Kontraste" (ARD) ermittelt. Heute Abend kommt Kontraste. Vielleicht wird das dann berichtet.

    Unfassbar, wenn man das liest und selbst trotz Impfgruppe 2 nicht an eine sinnvolle Lösung kommen kann.

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  • Lilo-6
    antwortet
    Hallo Sunflower,

    danke nochmals für die Tipps. Es ist schon hilfreich, wenn man Tipps bekommt, die man noch nicht kannte.
    ich werde mich erkundigen wie das mit der Härtefallkommision bei uns ist.


    Wegen der Ablehnungen durch Ärzte ist vielleicht noch wichtig, dass ich privat versichert bin. Vielleicht dürfen die "Kassen"-Ärzte auch keine "Kassen"Patientn ablehnen und ggf. nur Privatpaitenten?
    In den allermeisten Fällen wurde mir nur mündlich mitgeteilt, dass ich doch zu einem anderen Arzt gehen solle ...
    Es will sich keiner die Blöße geben und sagen, ich kann diese Patientin nicht behandeln weil ich mich zu wenig auskenne oder weil ich mich nicht mit seltenen Krankheiten befassen will.
    Lediglich an einen Fall kann ich mich erinnern, wo ein Arrzt einer Uniklinik mir im Arztbrief Vorschläge machte, in welche anderen Kliniken ich besser gehen sollte.
    Ich könnte zu dem Thema einiges schreiben. Da es hier aber ums Impfen geht, lasse ich das auch lieber..

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  • Sunflowers
    antwortet
    Zitat von Lilo-6 Beitrag anzeigen

    Danke für die Antwort und die Vorschläge.
    Gibt es wirklich eine Härtefallkommission im Gesundheitsamt?

    Bei uns (auf dem Land) impfen Hausärzte. Ich habe aber keinen mehr, weil auf dem Land viele Hausärzte ohne Nachfolger schließen.
    Der Internist, bei dem ich ab und zu bin, ist völlig desinteressiert an meiner Impfung. Der hat sich nicht dafür interessiert, dass ich früher eine Sinusvenenthrombose schon hatte und ihm ist es offenkundig so was von egal, ob ich geimpft werde.

    Von daher habe ich keine Möglichkeit, etwas zu erwirken.
    Würde ich zu einem Arzt gehen, der mich noch gar nicht kennt, kann ich nicht damit rechnen, dass der mich unterstützt. Ich bekam vor der Pandemie auch wiederholt Absagen bei Ärzten (Hausärzte, Neurologen,Internisten, etc.), weil die Ärzte sich mit meinen seltenen Krankheiten (scA und eine weitere seltene Krankheit) nicht auskennen und mich daher nicht als Patientin nehmen wollten.

    Das hiesige Gesundheitsamt hatte ich schon mal per Mail kontaktiert und meinen Fall kurz geschildert. Doch ich bekam nur die Antwort, ich solle mich ans RKI, an die EMA oder das PEI wenden.
    Ans RKI, an die Stiko und an das PEI hatte ich mich schon gewendet und meinen Fall geschildert. Ich bekam nur ausweichende Antworten.
    Und ob die EMA sich dafür interessiert, glaube ich auch nicht.
    Ans Sozialministerium in BW habe ich mich auch gewendet und die haben Fragen beantwortet, die ich gar nicht gestellt habe. Die wollten halt irgendwas antworten, um meinen Anfrage als erledigt in die Statistik eintragen zu können.
    Ich bin schon so weit, dass ich überlege, ob ich nicht zum Maskenverweigerer werde, weil ich so frustriert bin.
    n diesem Land hat man nichts für schwer kranke Menschen übrig. Das ist das Einzige, was ich seit Pandemiebeginn gelernt habe.

    Einen Impftermin im nahegelegenen Impfzentrum, wo ich evtl. fragen könnte, ob man mich anruft, wenn dort Moderna verimpft wird, habe ich weder telefonisch noch online, trotzdem ich Impfgruppe 2 bin, bekommen können, weil es keine Termine gibt! Ich habe es bestimmt schon mehr als 100 Mal probiert.Ich bin deshalb um diese Uhrzeit am PC, weil ich es gerade eben erneut vergeblich versuchte.
    Dabei haben die am letzten Montag in BW schon die impfgruppe 3 geöffnet und das führt dazu, dass man noch weniger beim Anmelden durchkommen kann.
    Ich werde das mit der Impfung wohl sein lassen müssen.
    Guten Morgen Lilo-6,

    im Saarland und auch in anderen Bundesländern gibt es eine Impfkommission dorthin stellte man einen Antrag um zum Beispiel in der Priorisierung vorgezogen zu werden, weil man besonders gefährdet ist, aber in der Priorisierung nicht bedacht wurde. Gleiches gilt, wenn man aus bestimmten Gründen einen ganz bestimmten Impfstoff benötigt.
    In dieser Impfkommission sitzen unter anderem Ärzte die dann darüber entscheiden.

    Was ich unmöglich finde und nicht ganz verstehe ist, dass Ärzte dich ablehnen! Dürfen die das? Ich glaube nicht, sofern sie keine Privatärzte sind.

    Ich würde dir gerne helfen, aber wie??

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  • Lilo-6
    antwortet
    Zitat von Sunflowers Beitrag anzeigen

    Man kann nicht sagen wo Moderna in Deutschland verimpft wird, weil es immer darauf ankommt, was gerade an die einzelnen Impfzentren verteilt wird und das ist immer unterschiedlich.
    Moderna und Biontech sind aber beides mRNA Impfstoffe..

    Dein Arzt und du könnt allerdings über die Härtefallkommission eures Gesundheitsamtes versuchen zu erwirken, dass du mit Moderna geimpft wirst.
    Danke für die Antwort und die Vorschläge.
    Gibt es wirklich eine Härtefallkommission im Gesundheitsamt?

    Bei uns (auf dem Land) impfen Hausärzte. Ich habe aber keinen mehr, weil auf dem Land viele Hausärzte ohne Nachfolger schließen.
    Der Internist, bei dem ich ab und zu bin, ist völlig desinteressiert an meiner Impfung. Der hat sich nicht dafür interessiert, dass ich früher eine Sinusvenenthrombose schon hatte und ihm ist es offenkundig so was von egal, ob ich geimpft werde.

    Von daher habe ich keine Möglichkeit, etwas zu erwirken.
    Würde ich zu einem Arzt gehen, der mich noch gar nicht kennt, kann ich nicht damit rechnen, dass der mich unterstützt. Ich bekam vor der Pandemie auch wiederholt Absagen bei Ärzten (Hausärzte, Neurologen,Internisten, etc.), weil die Ärzte sich mit meinen seltenen Krankheiten (scA und eine weitere seltene Krankheit) nicht auskennen und mich daher nicht als Patientin nehmen wollten.

    Das hiesige Gesundheitsamt hatte ich schon mal per Mail kontaktiert und meinen Fall kurz geschildert. Doch ich bekam nur die Antwort, ich solle mich ans RKI, an die EMA oder das PEI wenden.
    Ans RKI, an die Stiko und an das PEI hatte ich mich schon gewendet und meinen Fall geschildert. Ich bekam nur ausweichende Antworten.
    Und ob die EMA sich dafür interessiert, glaube ich auch nicht.
    Ans Sozialministerium in BW habe ich mich auch gewendet und die haben Fragen beantwortet, die ich gar nicht gestellt habe. Die wollten halt irgendwas antworten, um meinen Anfrage als erledigt in die Statistik eintragen zu können.
    Ich bin schon so weit, dass ich überlege, ob ich nicht zum Maskenverweigerer werde, weil ich so frustriert bin.
    n diesem Land hat man nichts für schwer kranke Menschen übrig. Das ist das Einzige, was ich seit Pandemiebeginn gelernt habe.

    Einen Impftermin im nahegelegenen Impfzentrum, wo ich evtl. fragen könnte, ob man mich anruft, wenn dort Moderna verimpft wird, habe ich weder telefonisch noch online, trotzdem ich Impfgruppe 2 bin, bekommen können, weil es keine Termine gibt! Ich habe es bestimmt schon mehr als 100 Mal probiert.Ich bin deshalb um diese Uhrzeit am PC, weil ich es gerade eben erneut vergeblich versuchte.
    Dabei haben die am letzten Montag in BW schon die impfgruppe 3 geöffnet und das führt dazu, dass man noch weniger beim Anmelden durchkommen kann.
    Ich werde das mit der Impfung wohl sein lassen müssen.
    Zuletzt geändert von Lilo-6; 05.05.2021, 04:28.

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  • Sunflowers
    antwortet
    Zitat von Lilo-6 Beitrag anzeigen

    Wo wird der Impfstoff von Moderna denn verimpft?
    Wie kann man das vor einer Impfung überhaupt erfahren?
    Wenn ich mich mit einem der in D bisher zugelassenen Impfstoffe impfen lassen würde, so wäre es der von Moderna (nach meinem bisherigen Kenntnisstand der Daten zu diesm Impfstoff). Mein Arzt sieht das genauso und hat mir bestätigt, dass AstraZeneca und Biontech bei mir ein Risiko wären.
    Ich konnte aber bisher noch nicht in Erfahrung bringen, wo der Impfstoff von Moderna überhaupt verimpft wird.
    Man kann nicht sagen wo Moderna in Deutschland verimpft wird, weil es immer darauf ankommt, was gerade an die einzelnen Impfzentren verteilt wird und das ist immer unterschiedlich.
    Moderna und Biontech sind aber beides mRNA Impfstoffe...

    Dein Arzt und du könnt allerdings über die Härtefallkommission eures Gesundheitsamtes versuchen zu erwirken, dass du mit Moderna geimpft wirst.

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  • Lilo-6
    antwortet
    Pfizer soll in den USA deutlich mehr Anaphylaxien als Moderna machen. Zumindest las ich mal eine solche Angabe. Mal sehen, ob ich diese noch finde, denn ich will die auch meinem Arzt zeigen.
    Hier ist eine Fundstelle dazu:
    https://www.pharmazeutische-zeitung....fstoff-123244/
    Weniger Anaphylaxien bei Moderna-Impfstoff
    Anaphylaxien treten nach Covid-19-Impfungen sehr selten auf – dabei sind sie nach einer Impfung mit der Moderna-Vakzine anscheinend noch seltener als beim Biontech-Impfstoff. Das zeigt eine vorläufige Datenanalyse der US-Zulassungsbehörde FDA.
    Zuletzt geändert von Lilo-6; 02.05.2021, 03:39.

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  • Svalur
    antwortet
    Lilo-6, ich bin in Ö zuhause, wie das bei euch läuft, weiß ich nicht. Wünsche äußern können wir auch nicht, aber was wir bekommen, erfahren wir schon vorher. Was zur Folge hat, dass viele bei Astra Zeneca gar nicht hingehen... in einigen Bundesländern wird man deshalb jetzt bei zweimaligem Nichterscheinen ganz ans Ende gereiht.
    Moderna wurde bei uns bisher auch eher wenig eingesetzt, erst jetzt hört man öfter davon.
    Pfizer und Moderna hätte ich aber als ziemlich ähnlich eingeschätzt...

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  • Lilo-6
    antwortet
    Habe am Mittwoch Moderna Teil 2 bekommen
    Wo wird der Impfstoff von Moderna denn verimpft?
    Wie kann man das vor einer Impfung überhaupt erfahren?
    Wenn ich mich mit einem der in D bisher zugelassenen Impfstoffe impfen lassen würde, so wäre es der von Moderna (nach meinem bisherigen Kenntnisstand der Daten zu diesm Impfstoff). Mein Arzt sieht das genauso und hat mir bestätigt, dass AstraZeneca und Biontech bei mir ein Risiko wären.
    Ich konnte aber bisher noch nicht in Erfahrung bringen, wo der Impfstoff von Moderna überhaupt verimpft wird.

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