Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Seltsame Symptomatik! (Mitochondriopathie?)

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Seltsame Symptomatik! (Mitochondriopathie?)

    Hallo liebe Forumsmitglieder!
    ich bin Julian und 24 Jahre alt.


    Kurz zu meiner Symptomatik:
    Ich hatte mich vor ca. 3 Jahren im Urlaub heftig übergeben. Danach bin ich mit einem Pelzigen Gefühl in den Beinen aufgewacht. Außerdem hatte ich zu dem Zeitpunkt einen toten Zahn im Mund.

    Nach einer Woche hatte ich von jetzt auf gleich eine Missempfindung in der Hand. 3 Tage später auch in der anderen Hand. Dann war der Zahnarzttermin bei dem mir die Wurzel vom toten Zahn gezogen wurde. Am gleichen Abend verschwanden meine Symptome.

    Eine Woche später bin ich morgens aufgewacht und die Symptomatik in den Händen war wieder da. Außerdem hatte ich dann auch eine starke schwäche in den Beinen. Ich konnte gerade so in den 2. Stock hochlaufen. Ich konnte von heute auf morgen nicht mehr meiner Arbeit nachgehen. Daraufhin war ich beim Neurologen und dann im Krankenhaus.

    MRT Kopf o.b
    MRT HWS o.b
    Liquor Untersuchung(+ Laktat) o.b
    Eng o.b
    EMG o.b
    Nurofilamente im Serum: unauffällig.

    Dann wurde ich ohne Diagnose entlassen.

    Die Wochen darauf breitete sich das Gefühl in den Händen auf die Arme aus. Es ist so ein Gefühl wie wenn der Arm nicht wirklich zu meinem Körper gehört. Also eine Wahrnehmungsstörungen. Ich glaube das nennt sich Propriozeption. Wenn ich meinen Bizeps anspannen fühlt sich das verdammt seltsam an....

    Das Gefühl in den Armen blieb bestehen und wurde nicht schlimmer. Die Schwäche in den Beinen blieb auch bestehen und schränkte mich sehr ein.

    Dann habe ich mich informiert und bin auf Mitochondrien gestoßen. Ich habe dann eine Heilpraktikerin in der Nähe gesucht die sich darauf spezialisiert hat.

    Untersuchungen bei ihr:

    ATP intrazellulär : extrem vermindert
    LDH Werte : LDH 4 + 5 stark erhöht erhöht IL 10 Wert: stark erhöht.
    Ich habe dann bei ihr 10 Sitzungen eine sogenannte IHHT Therapie absolviert. Danach wurde die Schwäche in meinen Beinen viel besser. Die Besserung hielt bis dato (ca. 2,5 Jahre) an. Die Arme verbesserten sich jedoch kaum.

    ​​​​​​Nach ca. einem halbe Jahr habe ich dann von heute auf morgen Probleme mit den Augen bekommen.
    Es war so ein verschwommen sehen. Außerdem hatte ich das Gefühl ein problem mit den Pupillen zu haben. Die waren irgendwie so träge.

    Daraufhin hatte ich wieder eine Sitzung IHHT Therapie bei der Heilpraktikerin und das verschwommen Sehen und die trägheit der Pupillen waren sofort weg und ist bis dato (ca 2 Jahre) nicht mehr aufgetreten.

    Dann kam von heute auf morgen eine Benommenheit hinzu die sich so ähnlich anfühlt wie als wäre ich betrunken! Ich bin unaufmerksam und kann kaum klare Gedanken fassen. Dieses Gefühl Schwankt enorm und ist in der Regel Abends schlimmer. Auffällig war, das es nach Kaffeekonsum für ca. 3 Stunden vieeel schlimmer war.

    Kennt dieses Phänomen einer von euch?

    Ich lebe jetzt seit ca. 1,5 Jahren mit dieser Benommenheit die Mal besser und Mal schlechter ist.


    Ich war dann auch in der Diagnoseklinik in Wiesbaden beim Dr. Schrank. Scheinbar soll der sehr erfahren sein. Er schloss eine primäre Mitochondriopathie aus und hat mich ohne Diagnose entlassen.


    Ein halbes Jahr später hatte ich nochmal ein Kopf MRT das wieder ohne Befund war. Ich war damit aber nicht zufrieden und wollte eine weiter Untersuchung vom Kopf. Dann habe ich eine Überweisung für ein Hirn SPECT erhalten.

    Dabei wurden in einigen Bereichen des Gehirns Durchblutungsstörungen festgestellt. Der Radiologie sagte sie haben Demenz und ging....

    Dann bin ich zurück zum Neurologen der da anderer Meinung war. Also hatte ich einen Termin in der Gedächtnisambulanz in der Uniklinik Frankfurt. Nach umfangreichen Tests meinten die Ärzt dort das alles in Ordnung sei und ich mit Sicherheit keine Demenz hätte. Sie sagten, dass die SPECT Untersuchung sehr unspezifisch sei und das Verhalten des Radiologen unmöglich....

    ​​​​​​Ich hatte mich dann weiter informiert und eine Atlaskorrektur bei mir machen lassen. Und tatsächlich wurden alle Symptome für ca. 2 Wochen viel besser. Ich hatte deutlich mehr Energie und die Benommenheit wurde auch besser. Mittlerweile sind die Symptome jedoch wieder beim alten.... Ich habe nach der Atlaskorrektur gemerkt das sich mein Kiefer neu ausrichtet. Ca. 2 Monate danach bekam ich Probleme mit den Ohren. Ich hatte immer so ein Druck auf den Ohren. Mal links Mal rechts. Insgesamt habe ich auch das Gefühl etwas schlechter auf dem rechten Ohr zu hören. Das wird jedoch kurz besser wenn ich meine Muskeln rund um den Kopf massiere.

    Am 18.11 habe ich einen HNO Termin.


    Diese ganzen Symptome und die Befunde bei der Heilpraktikerin bzw. das Hirn SPECT lassen mich vermuten an einer Mitochondrialen Erkrankung erkrankt zu sein. Alle Ärzte schließen das aus aber irgendeine Ursache muss es ja geben.

    Außerdem fällt mir auf das wenn ein Symptom schelchter wird, ein anderes Symptom besser wird..
    Alles sehr seltsam.

    Ich würde mich wahnsinnig über eine Einschätzung von eurer Seite aus freuen.

    ​​​​​​Mit freundlichen Grüßen Julian
Lädt...
X