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Muskelschwäche in der rechten Hand, Zuckungen, usw.

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  • pelztier86
    antwortet
    Bei der spinalen Form der ALS wäre die EMG bereits in den anderen Muskeln auffällig gewesen. Mglw. entwickelt sich da etwas, aber imho keine ALS, sondern vll. in Richtung multikfokale motorische Neuropathie. Dazu würde der Leitungsblock passen, und auch die EMG-Veränderung in einem Muskel der Hand.

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  • tiger7334
    antwortet
    Hallo pelztier86,
    Danke für deine Antwort. Allerdings sind ja schon einige weitere Dinge hinzugekommen, wie ich oben geschrieben habe und ich befürchte das am 19.12. sich mein Leben schlagartig ändern wird und davor habe ich eine riesen Angst.

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  • pelztier86
    antwortet
    Ich sehe in dem Brief keinen Anhalt für ALS.
    Pathologische SA kann bei allen axonalen Schäden vorkommen, so auch bei lokalen Nervenkompressionen, Neuropathien, sofern sie akuter ablaufen.

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  • tiger7334
    antwortet
    Das letzt Bild hier noch. Ich befürchte das am 19.12. mir dann mitgeteilt wird, dass es ALS ist, wenn ich auch noch die anderen Symptome erläutere.....
    Was ich auch noch vergessen hatte ist, dass bei jeder kleineren Anstrengung gleich die Muskeln zittern. Auch habe ich einen Haltetremor in der rechten Hand beim Vorhalten der Handflächen gedreht vor dem Körper.

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  • tiger7334
    antwortet
    Hallo zusammen,

    ich habe euch mal den Bericht von der Klinik hoch geladen. Allerdings wird darin nichts davon erwähnt, dass ich auch Probleme im rechten Bein habe. Gestern beim Laufen bergab wieder deutlich gemerkt. Da zittern mir die Knie. Auch in der linken Hand habe ich Probleme. Die fühl sich steif an und nicht so wie sie soll. Kraft ist dort auch zurück gegangen. Auch zeitweise Zucken in der linken Hand. Seid einigen Tagen auch Schluckbeschwerden. Fühlt sich beim Schlucken an, als wäre da was hartes Im Hals. Gestern abend bin ich nach unserem Ausflug total K.O. gewesen. Seid Vorgestern sind mir dann auch Zuckungen in der Zunge aufgefallen. Beim Kauen nicht mehr die Kraft wie vorher. Es kommt irgendwie jetzt jeden Tag was dazu....

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  • tiger7334
    antwortet
    Naja, eine Kniebeuge habe ich nun nicht ganz gemeint, sondern nur mit dem Bein aufstehen.
    Weiß denn jemand, wie das aussieht, wenn sich der Muskel beginnt abzumelden. Die Schmerzen in den Oberschenkelmuskeln sind nun permantent da, wenn ich laufe. Fühlt sich an wie ein Muskelkater, der aber nicht mehr weg geht. Das hatte sich in den Unterarmen auch so angefühltm, bevor ich keine Kraft mehr in der Hand hatte. Auch jetzt wenn ich etwas normal schweres hochhebe, habe ich danach Schmerzen in den Muskeln. Wenn ich etwas Schwereres hebe zittern meine Muskeln.

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  • DennDenn
    antwortet
    Vom knien mit einem Bein in den Stand ??? Sorry aber das was du beschreibst wäre ein Kniebeuge mit einem Bein , dass habe ich zu Bestzeiten kaum geschafft ...

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  • tiger7334
    antwortet
    Ich bin mittlerweile aus dem Krankenhaus raus. Allerdings ist nichts besser sondern schlechter geworden. Im rechten Bein habe ich nun auch Probleme. Dort auf den Zehenspitzen zu stehen ist viel schwerer als links. Dann habe ich mal versucht mit jeweils einem Bein vom knien in den Stand zu kommen. Geht rechts viel schwerer als links. Seid dem habe ich rechts nun übelste Muskelschmerzen wenn ich den Oberschenkel belaste, so wie es in den Armen auch war. Beim Treppensteigen und Treppe runter gehen auch. Befundbesprechung ist erst am 19.12..
    ich glaube das ist durch.......

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  • KlausB
    antwortet
    Was Hirayama auszeichnet ist ein Krankheitsbeginn währen einer Phase des Knochenwachstums. Das Knochenwachstum ist mit ca. 21-22 Jahren abgeschlossen. Es gibt in der Literatur Fälle in denen Hirayama erst später diagnostiziert wird. Ich habe beispielsweise von 1 Fall gelesen in dem das bei einem 25-jährigem beschrieben wird. Die ersten Symptome traten da allerdings im Alter von 21 Jahren auf. Also passend zur Pathogenese der Hirayama-Krankheit.
    Ursache ist, dass während einer Wachstumsphase der Knochen der Wirbelsäule, also des knöchernen Wirbelkanals die Hirnhaut nicht schnell genug mitwächst. Dadurch kommt es zu Spannungen der Hirnhaut im Wirbelkanal. An der am meisten bewegten Stelle, also im Bereich der HWS löst sich dann die Hirnhaut einseitig vom knöchernen Wirbelkanal und es kommt zu einer Einengung des austretenden Nervenbündels. Die Hirnhaut holt das Wachstum dann langsam nach und das Fortschreiten der Nervenschädigungen endet. Das 20 mal mehr Männer als Frauen betroffen sind erklärt sich dadurch, dass das Wachstum bei Jungs eher schubweise verläuft während es bei Mädchen meist gleichmäßiger verläuft.
    Was noch nicht so ganz klar ist, ob ein zu kurz angelegtes Neuralrohr während der Embryogenese eine Rolle spielen könnte.
    Mit der Bildgebung kann man das in der Anfangsphase gut diagnostizieren und Maßnahmen zur Milderung des Verlaufes, in schwerwiegenden Fällen (es ist nicht immer benigne) auch operieren. In der Spätphase, spätestens nach dem Ende des Fortschreitens sieht man in der Bildgebung allerdings nichts mehr.

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  • pelztier86
    antwortet
    Naja, soweit ich weiß ist die Pathogene der Hirayama-Erkrankung noch nicht endgültig geklärt. Und zumindest laut Literatur gibt es eine spätmanifestierende Form einer Hirayama-Erkrankung. Kann aber natürlich auch etwas anderes gewesen sein, dass das Bild nachahmt.
    In jedem Fall war es benign verlaufend.
    Eine MRT der HWS halte ich aber auch für eine gute Idee, falls noch nicht gemacht.

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  • KlausB
    antwortet
    Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
    Es gibt wohl auch eine späte Form einer Hirayama Erkrankung, eine benign verlaufende MNE der oberen Extremitäten. Die könnte theoretisch passen. Aber auch fokale Neuropathien bzw. eine beginnende multifokale Neuropathie sind mit den wenigen Infos, die du gibst, möglich.
    Hirayama kann von der Pathogenese her nur während des Knochenwachstums auftreten. Eine Wirbelkanalstenose, die sich symptomatisch wie Hirayama verhält kann, wenn auch extremst selten natürlich in jedem Alter auftreten.
    Auf die kleinen Fingermuskeln musst Du auch keine Kraft bekommen Das tut die Unterarmmuskulatur über die Sehnen. Wenn die kleinen Fingermuskeln versagen könntest Du die Finger nicht mehr spreizen und/oder würdest die Finger garnicht mehr beugen können.
    Wurde mal ein MRT, Röntgenbild oder CT von HWS, Schulter und rechtem Arm gemacht? Es sieht eigentlich alles so aus, als wenn es da irgendwo eine Engstelle oder Entzündung gibt, die traumatisch auf den Nerv wirkt. Für sowas ist eigentlich der Orthopäde erster Ansprechpartner.

    Von Deinen Anfangsbeschwerden her wäre sowieso der erste Weg zum Orthopäden gewesen. Es ist mir schleierhaft, warum die Leute damit erst zum Neurologen rennen, wo doch der Orthopäde zunächst mal der Spezialist für Störungen des Bewegungsapparates ist und der Neurologe nur dann, wenn die Nerven ursächlich für das Problem sind und ausgeschlossen ist, dass die nerven eigentlich nur sekundär betroffen sind.

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  • pelztier86
    antwortet
    Es gibt wohl auch eine späte Form einer Hirayama Erkrankung, eine benign verlaufende MNE der oberen Extremitäten. Die könnte theoretisch passen. Aber auch fokale Neuropathien bzw. eine beginnende multifokale Neuropathie sind mit den wenigen Infos, die du gibst, möglich.

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  • pelztier86
    antwortet
    In dem symptomatisch betroffenen Muskeln an der Hand ist es auch nicht ok.
    Das war klar. Aber die Muskeln an der anderen, symptomatisch betroffenen Hand sind okay, oder?
    Und wenn du von der "kranken" Seite sprichst - ist da nur die Hand betroffen oder symptomatisch auch andere Muskeln/Extremitäten?

    Für mich liest sich das bisher auch nicht wirklich nach ALS.
    Sind nur die Amplituden in dem betroffenen Muskel/Muskeln erhöht und das IFM gelichtet oder findet sich dort auch ausgeprägte pathologische Spontanaktivität?

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  • tiger7334
    antwortet
    Hi. Es betrifft alle Finger. Das war von Anfang an schon so. Ich bekomme auf die kleinen Fingermuskeln keine Kraft mehr..... Es greift sich auch alles nicht so wie sonst. Der kleine Finger ist noch am Besten.....

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  • KlausB
    antwortet
    Welche Finger der Hand sind wie betroffen?

    Für mich sieht das, nach wie vor am ehesten nach einer traumatischen Schädigung eines Nervens aus und irgendwie so überhaupt nicht nach ALS.

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