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Erst 24 und seit 10 Jahren überall brennende Schmerzen und Zittern bei Belastung

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neue Beiträge

    #16
    weitere Symptome die ich einfach mal beifüge um es so genau wie möglich zu schildern:

    Ich wache manchmal auf und zittere dabei am ganzen Körper (nicht extrem doll aber sichtbar)

    Als ich heute mal (versucht habe) meinen Körper beim Fußball wieder zu belasten, hatte ich nach dem Ende ein Ameisenlaufen im Gesicht inkl. der Lippen.
    Ich hatte dann Schwierigkeiten zu trinken- nicht wegen Schluckbeschwerden, sondern einfach weil ich keine größeren Mengen Flüssigkeit im Mund behalten konnte ohne das dieser angefangen hat extrem zu zittern.

    Zudem möchte ich anmerken dass die vermutlich größte Einschränkung die bei jeder Belastung brennenden Finger sind- ich verstehe immer noch nicht so ganz ob das eine Muskelerkrankung unwahrscheinlich macht, da die Finger nicht aus Muskeln bestehen- kann dazu jemand bitte noch was sagen? Danke Euch

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      #17
      Schmerzen sind die Antwort des Gehirns auf alle gesammelten Informationen, das irgendetwas nicht stimmt. Das muss aber nichts mit den Fingern zu tun haben, sondern kann eine Projektion sein, besonders bei chronischen Schmerzen ohne Gewebeschädigung ist das wahrscheinlich..
      Diesem Zittern kann eine Dysregulation im Nervensystem zugrunde liegen. Krankheitsangst oder Ungewissheit kann eine zusätzliche Überforderung darstellen, was die Symptomatik nochmals verstärkt...
      um ein paar weitere Eventualitäten mit ein zu streuen. Zittern gehört mehr in die Kategorie Bewegungsstörung als in Muskelkrankheiten, aber auch dissoziative Bewegungsstörungen können ungünstig verlaufen und in Lähmungen ausarten..
      besonders bei wild fluktorierenden und in der Intensität schwankendem Zittern kann man von dissoziativen Symptomen ausgehen, wenn körperlich alles abgeklärt ist. Vielleicht kann Osteopathie bei dir helfen
      Zuletzt geändert von CCAA; 13.10.2021, 16:20.

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        #18
        Ich bin heute mehrere Stunden im UKE Hamburg gewesen, wo SEP, NLG und zwei EMG von Oberschenkel und Schulter gemacht worden sind. Soweit ziemlich unauffällig, die EMG zeigten irgendetwas, was bei Leuten die sich viel bewegen (bei mir nur viel Gehen) normal sei.

        Der behandelnde Arzt ist Experte auf dem Gebiet Muskelerkrankungen und Genetik- er hat mehrfach den Begriff metabolische bzw. mitochondriale Myopathie verwendet und möchte Muskelbiopsie + genetische Tests in die Richtung anordnen. Allerdings alles Zukunftsmusik mit mind. 1 Jahr Wartezeit.

        Was ihn diesbezüglich allerdings verwundere sei der ziemlich unauffällige (immer zwischen 160-200) CK-Wert. Seine anderen Mito-Patienten würden fast alle CK's jenseits der 1000er-Marke aufweisen.
        Auch machte er mir nur wenig Hoffnung, dass die potentielle Mutation gefunden werden könne.

        Mir bleibt wohl nun nichts anderes mehr übrig als den von Pelztier vorgeschlagenen Mito-Cocktail auszuprobieren und zu hoffen, dass mein Verlauf (von was auch immer) möglichst langsam sein wird. Wie die unauffälligen neurologischen Untersuchungen, das Ausbleiben von anderen Organbeteiligungen als denen der Muskeln bzw. Nerven und die beinahe uneingeschränkte Gehfähigkeit 11 Jahre nach Beginn der Symptome sich auf den weiteren Verlauf auswirken werden, interessiert mich zwar sehr- ist vermutlich aber absolut nicht zu sagen?

        Das wars nun erstmal von mir bis es irgendwann vielleicht Neuigkeiten gibt.
        Zuletzt geändert von svw15; 22.10.2021, 13:26.

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          #19
          Hallo,

          ich habe zwar auch noch keine Diagnose, aber es besteht der Verdacht auf am ehesten Mitochondriopathie, Genetik soll auch demnächst gemacht werden. Bei mir ist der CK sowie EMG auch unauffällig, wobei EMG im Januar wiederholt wird.
          Tja, falls Mitochondriopathie, wird man tatsächlich nichts voraussagen können…

          Alles Gute und liebe Grüße

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