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Thema: Persönliches Budget

  1. #1
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    Frage Persönliches Budget

    Meine ALS-kranke Frau wird seit 2 Jahren von einer Pflegedienst-Firma gepflegt. Nachdem da gewisse Probleme aufgetaucht sind, denken wir über eine Alternative nach und sind dabei auf das "Persönliche Budget" gestoßen.
    Hat jemand von Euch Erfahrungen damit? Bitte um Erfahrungsberichte!
    Danke!

  2. #2
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    Hey.....
    Habe keine persönlichen Erfahrungen damit. Soweit ich weiß wird ein gewisses Budget monatlich zur freien Verfügung gestellt. Hiermit kann man dann im Prinzip machen was man möchte. Dieses Budget gleicht in der Regel allerdings selten die tatsächlich angefallenden Kosten aus. Die Pflege und Unterstützung bleibt dann meist bei einem selber. Als Angehöriger braucht man ja auch seinen Freiraum.....dieses sollte man dabei bedenken.....

    GlG
    Micha
    Der zwar Kraft- aber niemals Hoffnungslose.....
    ...Alles wird gut.....!!!!

  3. Standard PB

    Ich. Ich organisiere meine Assistenz seit vier Jahren selber. Es ist nicht immer einfach, aber die gewonnene Lebensqualität ist unbezahlbar. Der Antrag für ein persönliches Budget ist wohl auch von Stadt zu Stadt mal mehr oder weniger anstrengend. Es gibt noch immer Behörden wo es heißt: haben wir nicht, kennen wir nicht, gibts bei uns nicht. Ob das Budget die Kosten deckt, hängt vom Bedarf und der beantragten Summe ab.
    Geändert von Smail (01.06.2014 um 18:49 Uhr)

  4. #4
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    Habe gedacht das persönliche Budget wird von Krankenkasse bzw. Pflegekasse bezahlt. Soweit ich mittlerweile weiß kann man das wohl auch splitten. Budget und Pflegedienst etc.
    Micha
    Der zwar Kraft- aber niemals Hoffnungslose.....
    ...Alles wird gut.....!!!!

  5. Standard PB

    Für das persönliche Budget kommen mehrere Kostenträger in Frage, leder klappt es mit dem Trägerübergreifenden PB nur ganz selten. Die Pflegekassen gewähren oft nur Sachleistungen die mit Pflegediensten abgerechnet werden. Ich erhalte ein PB für das ich meine Assistentinnen als Arbeitgeberin beschäftige und auch selber anlerne. Es ist natürlich auch möglich einen Pflegedienst zu nehmen der die Assistenz organisiert und abrechnet. Unabhängige Beratung gibt es z.B. hier: www.lotsen-nrw.de LG Smail

  6. #6
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    Hallo Blauracke,
    schau mal in die Linkliste, dort sind einige hilfreiche Links zum PB.


    Oder bei
    http://www.bmas.de/DE/Service/Publik...roschuere.html
    oder bei Fragen geh mal unten auf der Seite auf die Links, vielleicht hilft Dir das weiter.


    Einen lieben Gruss
    Uschi
    Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zuviel Zeit, die wir nicht nutzen.
    Lucius Annaeus Seneca
    Mein 1. Buch über PLS / ALS ist auch als E- Book erhältlich: http://www.schulz-kirchner.de/bueche...kt-e-book.html
    und nach meinem Signaturspruch: am 2. Buch arbeite ich noch momentan.

  7. #7
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    Hallo Blauracke,

    als persönliches Budget kann man Geld erhalten
    - über die Krankenkasse: für häusliche Krankenpflege und Behandlungspflege z.B. die Intensivpflege
    - über die Pflegekasse: in Höhe des Pflegegeldes (nicht in Höhe der Pflegesachleistung meines Erachtens)

    Wir haben Intensivpflegedienst über die Krankenkasse.
    Unsere Krankenkasse gäbe uns auch die Möglichkeit im Rahmen eines "persönlichen Budgets" selbst Krankenpflegepersonal zu engagieren also als Arbeitgeber zu fungieren.
    Das bedeutet natürlich alle Rechte und leider auch Pflichten eines Arbeitgebers zu übernehmen.
    Wir liebäugeln damit - aber die Pflichten eines Arbeitgebers sind nicht zu unterschätzen.
    Man hat auch jede Menge Verantwortung und Aufgaben zusätzlich, die man mit einem Intensivpflegedienst nicht hat.
    Ich habe bisher keine Erfahrung mit sog. Mitarbeiterführung und dies wäre dann meine Arbeit das Krankenpflegepersonal zu leiten und zu führen und alles damit verbundene zu organisieren (Lohnabrechnungen, Anmeldungen, Mitarbeiterschulung/-Einweisung, Mitarbeitersuche, etc.).
    Wenn Personal ausfällt, muss man eher selbst einspringen da meist kein Backoffice zur Verfügung steht.

    Leider haben auch wir nicht die umwerfenden Erfahrungen mit dem Personal unseres Pflegedienstes.
    Alle "Mädels", die zu uns kommen sind nett. Aber es fehlt immer wieder an Kompetenz, Erfahrung und Wissen. Oft kann man diese einfach nicht alleine lassen, sondern muss kontrollieren bzw. helfen.
    Heutezutage werden doch fast alle bei Pflegediensten angestellt, die auf Stellenanzeigen antworten und die Mindesqualifikationen erfüllen - auch die Intensivpflegedienste beschäftigen Leute, die gar nicht die Weiterbildung und Kompetenz zur Intensivpflege besitzen. Auch die geistige Flexibilität lässt oft ziemlich zu wünschen übrig.

    Hier im ALS-Forum gibt es sicher einige, die mit dem "Persönlichen Budget" Erfahrung haben, bzw. es schon selbst nutzen.
    Leider ist es so, dass es scheinbar sowas wie die "heilige Kuh" ist, über die man möglichst nicht spricht, bzw. nichts öffentlich preisgibt.

    Schade und Schande, dass die Infos/Erfahrungen hierzu nicht wirklich öffentlich im Forum weitergegeben werden.
    Es gibt hier leider genug Leute, die gerne Infos annehmen aber nicht selbst weitergeben.

    LG Skyline
    Geändert von Skyline (16.06.2014 um 00:16 Uhr)

  8. #8
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    Infos zum "Persönlichen Budget" von "Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation - BAR"
    Download:
    http://www.bar-frankfurt.de/fileadmi...hes_Budget.pdf

  9. #9
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    Moin zusammen,

    ich bin gerade dabei einen Antrag zu stellen. Mal schaun, wie das hier in Ost Holstein abläuft.

    Gruß Refferie

  10. #10

    Standard

    Hallo Blauracke,
    mein Sohn (Ronny 1979) hat auch ein persönliches Budget.
    Es ist ein komplexes Thema. Es gibt ein paar Internetseiten mit guter Information..z.B. Forsea,
    Grundsätzliches findet man auch auf Seiten vom Ministerium für Soziales.
    Falls Interesse besteht, (was wir auch grundsätzlich immer haben) kann man uns anrufen. Jede Situation ist ein bißchen anders, gibt wohl kein Universalrezept, Helfen kann es trotzdem gut.
    MfG
    Ronny und Ilona

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