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Thema: e-Petition in Bayern für die Errichtung von landesweiten Pflegestützpunkten

  1. #1
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    Standard e-Petition in Bayern für die Errichtung von landesweiten Pflegestützpunkten

    https://www.openpetition.de/petition...legesttzpunkte

    Bitte zeichnet diese Online-Petition - auch Nicht-Bayern sind willkommen!

    Es geht darum, dass Erkrankte und Pflegende immense Probleme haben, alle wichtigen Informationen rund um die Pflege (Wer, Wo, Was, Wie) zu bekommen.
    Dies soll dann auch noch von einer "unabhängigen Stelle" erfolgen.

    Hier ein Beispiel:

    In unserem Städtchen und Landkreis ist kein Pflegestützpunkt, da es diese nicht finanzieren möchten / können.
    Ich konnte mich in unserer Region an niemand wenden, der uns aufklären konnte zu z.B. Details:

    - Pflegestufenbeantragung
    - Welche Pflegehilfe können wir wann und wo von wem erhalten.
    - Unterscheidung zwischen Sozialgesetzbuch 5 Intensivpflege und Sozialgesetzbuch 11 Grundpflegebegriffe
    - was ist Persönliches Budget und eine Persönliche Assistenz und wann und wie und für wen gibt es sowas
    - wie kann dem Arbeitgeber mittels des Versorgungsamtes unter die Arme gegriffen werden
    und so weiter.

    Hunderte von Fragen und kaum Antworten oder Falschinformationen und viel Zeitverschwendung durch Internetrecherche.
    Wichtige, einzigartige, nicht wiederkommende oder ersetzbare Zeit geht verloren dadurch.

    In Nürnberg z.B. gibt es den Pflegestützpunkt. Freunde gingen dorthin und bekamen dort ihre Fragen abgeklärt und zusätzliche Tipps und Tricks. Wenn weitere Fragen auftauchen gehen sie eben nochmal hin.
    Aber Pflegestützpunkte betreuen nur die Bewohner der Stadt / Landkreis für den sie zuständig sind und der diesen finanziert.

    Ich wollte auch Auskunft telefonisch von einem Pflegestützpunkt in Coburg haben (ca. 50 km entfernt). Die sagten mir dann ab, da wir eben nicht dort wohnen.

    Es gibt zwar noch die Pflegeberater der Krankenkassen (die Kassen haben die gesetzliche Verpflichtung seit 01/2013 diese auf Anfrage zu einem Hausbesuch zu senden), aber die sind eben doch von den Kassen finanziert.

    Danke für Eure Unterstützung der Petition.
    Skyline

  2. #2

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    huhu,

    ich bin zwar aus Rheinland-Pfalz, dort haben wir ja einige dieser Stellen. Nun hab ich zu Bayern mal gegoogelt und dort war scheinbar schon vor Einführung der Pflegestützpunkte alles besser
    http://www.pflegestuetzpunkte-deutsc....de/page2.html laut diesem link gab es dort bereits sogenannte Fachstellen zur Beratung zu diesem Zweck.

    http://www.stmgp.bayern.de/pflege/pf...achstellen.htm

  3. #3
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    Oh danke - habe noch nie davon gehört.
    Komisch, zu Beginn der Erkrankung meines Mannes telefonierte ich die "großen" Vereine an wie Diakonie, AWO, etc. und erhielt absolut keine befriedigenden Antworten oder Auskünfte bzw. Verweis explizit auf die Caritas "Fachstelle für pflegende Angehörige". Ich hörte häufig "da kenne sich keiner aus" - außer in Dingen der normalen Seniorenangelegenheiten - da gibt es schon besseres Wissen.
    Das werde ich bei Gelegenheit evtl. nochmal testen.
    Dennoch zeichnete ich diese Petition - es gibt noch einige "kahle Flecken"

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