Seite 1 von 4 123 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 38

Thema: Intensivpflegedienst: Arbeitsrecht / Dienstrecht

  1. #1
    Registriert seit
    22.06.2010
    Ort
    Hof
    Beiträge
    638

    Standard Intensivpflegedienst: Arbeitsrecht / Dienstrecht

    Unser Intensivpflegedienst (IPD) hat uns 2 neue Krankenschwestern (KS) gesucht. Nachdem wir mehrmals nachfragen mussten, wurde dies endlich umgesetzt. Wir hatte zuwenig Personal nach Kündigung anderer KS.

    Es kam die erste neue KS: Sehr schwergewichtig (weit über 100 kg).
    OK – begeistert sind wir davon nicht gewesen, aber wir wollen auch nicht zu kritisch sein. Hauptsache sie kann was.

    Wir gehen gerne raus ins Freie, soweit das Wetter passt (trocken und nicht zu kühl). Also gingen wir am 2 Tag mit ihr spazieren. Mein Mann im E-Rolli. Wenn mein Mann es nicht mehr schafft wegen schwacher Handmuskeln den E-Rolli selbst zu steuern helfe ich mit, bzw. mit Begleitsteuerung.

    Unser üblicher Weg geht über 5 – 6 km.
    Uns fiel dabei auf, dass die KS kaum mit uns mithielt. Wir schoben es auf das Gewicht. Außerdem schwitze sie sehr – ok, auch das Gewicht, dachten wir.

    2 Tage später gingen wir wieder spazieren, diesmal nicht ganz 5 km. Wieder zurück eröffnete die KS, dass solche Wegdistanzen nur schwer für sie zu bewältigen sind, da sie mal Knie-OPs hatte an einem Knie.

    Wir erwiderten, dass wir nicht auf solche Spaziergänge / Ausflüge verzichten wollen und schlugen ihr vor, mit ihrem (mitzubringenden) E-Bike neben uns her zu fahren, (oder mit unserem alten Rolli mit E-Fix neben her zu fahren ;-)

    OK – sie wollte darauf hin mit der PDL dies absprechen, was sie tun solle.

    An einem Morgen kam ein Anruf von der PDL: Wir sollten doch, wenn diese KS bei uns Dienst hat, auf „Wanderungen“ verzichten. Oder nur ganz kurze Wege gehen. Dies hatte ich aber sofort abgelehnt.
    Später schrieben wir eine Mail an den Vorgesetzten der PDL und telefonierten mit diesem.
    Nachdem dieser eigentlich uns keine Vorgehensweise mitteilte, weder im Telefonat noch als Antwortschreiben, mussten wir nochmals um sein Statement bitten.

    Dies Statement fiel dahin gehend aus: Wir sollten doch Rücksicht auf diese KS nehmen und auf solche „langen“ Wege verzichten, bzw. die KS bleibt dann z.B. auf der Hälfte des Weges stehen und wartet bis wir zurückkommen oder geht alleine zurück. Eine Kürzung der geleisteten Arbeitszeit der KS wäre nicht geplant, da es doch an uns läge, dass die KS ihre Dienste nicht erledigen könne. Und zudem soll die Verantwortung im Falle, dass es zu Komplikationen komme (während des Spazierganges) nun voll bei uns liegen, da die KS – wie bekannt – ja nicht mitkommen könne.


    Also: Obiges ist eine lange „Vorrede“.

    Unser Anliegen:
    Ist hier jemanden genau bekannt, wie die Dienstzeiten oder Arbeitzeiten von KS im Einzelnen geregelt sind, bzw. hat mit so etwas ähnlichem Erfahrung.


    Sich nur darüber zu echauffieren bringt nicht vorwärts. Man muss mit Fakten kommen und den IPD damit konfrontieren.
    Unsere Krankenkasse habe ich diesbezüglich auch angeschrieben. Mal sehen wie dessen Antwort ist.


    Dann soll eine weitere neue KS eingearbeitet werden. Eine Raucherin. Sie hat bei der ersten kurzen Vorstellung hier, bereits nach 45 Minuten vor die Haustüre gemusst zum Rauchen.

    Lieder hat sowohl im 1. Fall und auch im Fall der Raucherin keiner uns informiert, was die „Besonderheiten“ bei den beiden KS sind.

    Mein Mann ist Nichtraucher gewesen und hat auch keine Lust auf Raucherduft im Wohnraum (sei es nur von der Kleidung und Haut ausgehend).

    Aber auch hier stellt sich die Frage: Wie sieht es mit Pausenzeiten der KS zum Rauchen aus. Wie viel Minuten am Tag, wie häufig. Und wer haftet dann, wenn die KS zum Rauchen vor der Haustüre steht?? Unser Pflegedienst informiert uns diesbezüglich leider nicht - obwohl nachgefragt.


    Über sachliche Hinweise freuen wir uns. Danke schon mal.


    Skyline

  2. #2

    Standard

    Ich finde eure Einstellung der Krankenschwester gegenüber einfach nur menschenverachtend und widerlich.

  3. #3
    Registriert seit
    22.06.2010
    Ort
    Hof
    Beiträge
    638

    Standard

    Sorry, mein Mann hat ALS uns seine Lebenszeit ist sehr, sehr beschränkt. Wenn gutes Wetter ist - was in diesem Jahr nicht so häufig der Fall ist - dann soll mein Mann seine wenige Lebenszeit so abwechslungsreich gestalten können, wie es in seinem beschränkten Zustand möglich ist.

    Er ist 24 Stunden beatmet und kann nur noch etwas die Finger bewegen und extrem schlecht und unverständlich reden.

    Wir haben auch andere Krankenschwestern, mit denen wir uns gut verstehen und zusammenwirken!

    Ich habe auch nicht gesagt, dass diese KS eine schlechte Person ist (oder die Raucherin) - nur der IPD wirkt weder kundenfreundlich noch freundlich zum eigenen Personal, in dem er nicht versucht beide aufeinander "abzustimmen".

    Die KS z.B. wurde gar nicht vorinformiert, dass wir das Haus verlassen. Sie dachte mein Mann läge wie die vorherige ALS-Patienten (obwohl diese sogar im besseren Zustand) nur 24 Stunden im Bett.

    Von "Teilhabe am Leben" bei einem ALS-Patienten hatte sie noch keine Erfahrung und Information auch nicht vom IPD.

  4. #4
    Registriert seit
    26.06.2007
    Ort
    Hamburg
    Beiträge
    1.534

    Standard

    Wieso menschenverachtend?
    Der Pflegedienst ist doch verantwortlich sowohl fachlich als auch körperlich geeignetes Personal einzustellen.
    Menschenverachtend ist es einem Arbeitnehmer einen Arbeitsplatz zuzuweisen, für den er körperlich und/oder fachlich nicht geeignet ist (eine beliebte Methode Arbeitnehmer loszuwerden).

    Vertragspartner des Pflegedienstes seid Ihr. Ihr könnt den PD schriftlich auffordern den geschlossenen Dienstleistungsvertrag zu erfüllen und m Wiederholungsfall Kündigen. Dann auch fristlos. Beo grober Pflichtverletzung auch sofort.
    Ein direktes Weisungsrecht gegenüber der KS habt Ihr nicht, da Ihr einen Dienstleistungs- und keinen Werkvertrag geschlossen habt.
    Das Recht zur fristlosen Kündigung hat der PD nicht.

    Das ist die juristische Seite. In der Praxis allerdings bisweilen unangenehm.
    Als meine Frau pflegebedürftig war haben wir das einmal mit dem DRK durchziehen müssen.

    Man hört dann solche Sachen wie (O-Ton) "Seien sie doch froh, dass es solche Sozialleistungen gibt".
    Dann muss man denen erstmal klarmachen, das der Pflegebedürftige der Vertragspartner ist.
    Ohnehin ist das eine Versicherungsleistung und nicht eine Sozialleistung.
    Das Geld kommt schließlich von Versicherungen und nicht aus der Staatskasse. Was für eine vernünftige Pflege ohnehin nicht reicht. Wir mussten jeden Monat ca. 500.- EUR dazuzahlen.

    Geändert von KlausB (Heute um 19:55 Uhr)
    Geändert von KlausB (05.08.2016 um 23:04 Uhr)

  5. #5

    Standard

    Ja genau. kündigt mal dem PflegeDienst. Der nächste hat bestimmt nur blonde 50 kg Mädels, die 12 km Märsche mit links weg stecken und auch noch gut duften. Die fetten und die Raucher sollen mal alle aufs Arbeitsamt gehen. Das ist total menschlich.

  6. #6
    Registriert seit
    26.06.2007
    Ort
    Hamburg
    Beiträge
    1.534

    Standard

    "Der ist ja sowieso behindert. Dann soll er sich gefälligst nicht so anstellen"

    War das so gemeint?

  7. #7

    Standard

    Guten Morgen zusammen,

    jetzt bin ich mit dem PC online und nicht mehr mit dem Handy. Da will ich mal kurz erläutern, warum mir gestern Abend die Hutschnurr so hochgegangen ist.

    Mir tut es selbstverständlich von Herzen leid, liebe Skyline, dass Dein Mann und Du diese schreckliche Krankheit ertragen müssen. Ich wünsche euch von Herzen, dass ihr in der gemeinsam verbleibenden Zeit euch als Paar und das Leben an sich trotzdem noch schätzen und genießen könnt!

    Und natürlich könnt ihr, wie von Klaus vorgeschlagen, einen Pflegedienst bei Nichtgefallen wechseln. Tut man ja auch bei Klempnern, Autowerkstatt oder so. Keine Frage!

    Was mir echt aufgestoßen ist in Deinem ersten Post, liebe Skyline, ist die Art und Weise, wie ihr über Menschen schreibt, die sich für echt wenig Geld rund um die Uhr das Gesäß aufreissen um mit Ihrer Arbeit euer Leben so angenehm wie möglich zu gestalten.

    Ich war vor dem Studium selber Krankenpfleger auf einer onkoligischen Station in einem Klinikum in Köln. Dort habe ich für 1.400 € netto am Wochenende, Nachts, Feiertags, mit Überstunden im Schnitt 50 Stunden die Woche, hart gearbeitet. Von vielen Patienten kam echte Dankbarkeit dafür und man hat gemeinsam dunkelste Zeiten überstanden. Aber es gab auch immer wieder Patienten und vor allem Angehörige, die einen echt behandelt haben wie Leibeigene, Butler, Sklaven oder Rindviecher.

    Gab man denen Gegenwind hieß es dann oft, nicht wie bei Dir oben lieber Klaus, "der ist behindert der soll sich nicht so anstellen", sondern "Sie machen das doch freiwillig hier, Sie haben sich doch den Beruf ausgesucht, jetzt stellen Sie sich nicht so an!! Und ich darf Sie behandeln wie Dreck.".

    Natürlich stimmt das, den Beruf hatte ich mir freiwillig ausgesucht. Ich will auch nicht, dass man einem ständig für alles dankbar ist. Was ich von den Patienten und Angehörigen aber erwarte ist RESPEKT und ANERKENNUNG als Mensch. Der gleiche Respekt und Menschlichkeit, den ich dem Patienten und den Angehörigen gegenüber anbringe, erwarte ich auch zurück!

    Ich bin damals sogar von Patienten und Angehörigen neben verbalen Beleididungen geschlagen, gewürgt gekniffen worden usw.. Übrigens ist physische und psychische Gewalt von Patienten und Angehörigen gegenüber Pflegepersonal auch heute noch ein absolutes Tabuthema, aber das nur am Rande.

    Diesen oben genannten Respekt und Menschlichkeit habe ich in Deinem ersten Posting vermisst, Sykline. "Die schwitzende Fette (bestimmt hundert Kilo) und die Raucherin (stinkt)". Ich finde, das sind auch nur Menschen und Menschen sind manchmal dick oder rauchen, schielen, haben wenige Haare oder schlechte Zähne! Daher habe ich gestern Abend über Handy vielleicht etwas polemisch reagiert.

    So, ich wünsche euch nun, dass ihr Pflegepersonal findet, das euch die kommenden Jahre Deinen Mann und Dich gut begleitet! Und seid vielleicht nicht ganz so streng mit ihnen :-).

    Viele Grüße

    Flanders

    P.S.: @ Klaus: Dass so nicht denke wie Du in Deinem vorangegangennen Posting vermutest, solltest Du nun mittlerweile von mir wissen. Du hast ja schon mehrere Post von mir gelesen!

  8. #8
    Registriert seit
    26.06.2007
    Ort
    Hamburg
    Beiträge
    1.534

    Standard

    Die Worte "Fette" und "stinkt" konnte ich in Skylines Post nicht finden.
    Das jemand durch sich im Alter einstellende Beschwerden in seinem Beruf nicht mehr alle Tätigkeiten ausführen kann kommt in körperlich anspruchsvollen Berufen häufig vor.
    Den Arbeitnehmer seinen Fähigkeiten entsprechend einzusetzen oder Hilfsmittel zur Verfügung zu stellen (was Skyline ja selber angeboten hat) obliegt im Rahmen der Fürsorgepflicht dem Arbeitgeber. Tut er das nicht kann das nicht zu Lasten des Kunden gehen.

    Keine Frage: Der Beruf der Pflegekraft verdient höchste Anerkennung und Respekt, was sich in der Bezahlung nicht widerspiegelt. Aber er erfordert eben gewisse fachliche und körperliche Fähigkeiten.
    Sim die (nicht mehr) vorhanden ist das aber ein Problem.

  9. #9
    Registriert seit
    27.11.2010
    Ort
    Mittelfranken
    Beiträge
    227

    Standard

    Hallo Betroffene und Angehörige,
    ein bisschen mehr Gelassenheit in dieser Angelegenheit wäre m.E. angebracht, in Anbetracht der bei uns im Vergleich zu anderen Ländern paradiesischen Zustände.
    "Auch Pflegekräfte sind nur Menschen": blöder Spruch, hier aber durchaus passend.

    Nun zu unserer Situation: Auch wir unternehmen sehr viel, u.a. nahezu täglich einen Spaziergang, allerdings keine 5 - 6 km, sondern ca. 2 - 3 km in mäßigem Spaziertempo. Das schaffen alle unsere Pflegekräfte, auch die übergewichtigen; außerdem wechseln wir uns beim Schieben ab (E-Antrieb haben wir nicht), so dass niemand überlastet ist. Übrigens: Ist der E-Rolli nicht bis zu 6 km/h schnell? Das würde auch ich nicht 5 - 6 km durchhalten (bin 75).
    Auch wir hatten schon Übergewichtige, die naturgemäß mehr schwitzen. Damit können wir leben.
    In den letzten, schwülen Tagen haben übrigens alle geschwitzt.

    Thema Rauchen: Leider rauchen viele Pflegekräfte, m.E. zu viele und zu viel. Verbieten kann man es natürlich nicht, es handelt sich ja um eine Krankheit (Nikotinsucht). Die von Skyline erwähnten 45 min. scheinen ein Naturgesetz zu sein; viel länger halten es auch unsere Raucher(-innen) nicht aus.
    Nach Arbeitszeitgesetz stehen Arbeitnehmern Pausen zu, in denen sie - theoretisch - machen dürfen, was sie wollen, auch rauchen. Bei uns gehen die Raucher(-innen), wenn der Nikotinpegel "bedrohlich" sinkt, für ein paar Minuten auf die Terrasse, von wo aus sie die Patientin durch die Terrassentür im Auge behalten können. Dass sie hinterher den Raucherduft mit ihrem Atem und ihrer Kleidung hereinbringen, merken alle, nur sie selber nicht. Auch damit haben wir uns abgefunden.

    Auf die Toilette muss das Pflegepersonal ja auch ab und zu. Nachdem bei einer solchen Gelegenheit eine Pflegerin den Atemgeräte-Alarm überhört hat (ich konnte zum Glück eingreifen), haben wir ein Baby-Phon installiert.

    Fazit: Man muss halt mit Kompromissen leben, besonders wenn man so auf Hilfe angewiesen ist wie wir.
    Uns haben Streitereien mit Pflegedienst- oder Firmenleitung (die wir auch schon hatten) nicht viel gebracht. Wenn's gar nicht funktioniert, bleibt tatsächlich nur die Kündigung. Aber: Kommt dann was Besseres nach?
    Alles Gute!
    Geändert von Blauracke (07.08.2016 um 09:52 Uhr)

  10. #10
    Registriert seit
    22.06.2010
    Ort
    Hof
    Beiträge
    638

    Standard Intensivpflegedienst: Arbeitsrecht / Dienstrecht

    Ich bat um sachliche Hinweise!

    Da ihr insgesamt zu wenig über uns und unsere Pflegezustände kennt, wäre es empfehlenswert, nicht einfach uns etwas zu unterstellen (dies ist dann unsachlich)

    Wir erhalten auschließlich Intensivpflege.
    Grundpflege übernehme ausschließlich ich, da wir das Pflegegeld erhalten.
    Vertrag mit Intensiv-Pflegedienst (Abkürz. IPD) haben wir deshalb keinen geschlossen. Der IPD hat eine Vereinbarung mit der Krankenkasse zwecks Kostenübernahme.
    Sich von diesem IPD zu trennen, das können wir selbstverständlich.

    Mein Anliegen hier ist aber Informationen / Erfahrungensberichte zu erhalten von Betroffenen (mit Intensivpflege oder noch ohne) zu dem Thema Arbeitsrecht / Dienstrecht.

    Selbstverständlich werden wir im Internet dazu auch recherchieren.

    PS einige Infos zu am Rande:
    - Wir fahren auch keine 6 kmh, da mein Mann dies am E-Rolli nicht gut steuern kann und die Begleitsteuerung für mich schwierig zu lenken ist.
    - Wir hatten inzwischen 3 der schon als adipös zu bezeichneten Damen (mit immer den gleichen Problemen). Die KS müssen sich bei uns nur um Intensivpflege kümmern und dies sollten sie dann auch gut können. Diese KS stehen hinter mir und gucken mir zu, wie ich mich mit meinem Mann abmühe bei der Grundpflege. Diese hängen nicht mal freiwillig Nahrung oder Wasser an den Ständer geschweige verbinden das Überleitsystem mit dem Gastrotube (das dürfen sie lt. Arbeitgeber nicht, oder sie tragen es als Grundpflege in die Dokumentation ein).
    Alle diese KS (aber auch deren Kolleginnen) waren zu den Anforderungen nicht ausgebildet / informiert / geübt, keine Erfahrung oder Ahnung von:
    - NIV beatmet / Anwendung Hustenassistent / Hustenhilfe manuell / Absaugen aus dem Mundraum oder dem Hals / Beatmungsgeräte mit separaten Akkupacks / Hebelifter / Gastrotube / Kommunikationsgeräte. Da sitzt eines dieser "Schwergewicht" im hintersten Eck des Zimmers, während ich bei meinem Mann Hustenhilfe anwende und sie sagte: "des trau ich mich aber jetzt net" - das war damals die sog. Teamleiterin!
    Alle KS bekamen Nachhilfe von mir und meinem Mann in ihrem Aufgabengebiet.

    Wisst Ihr, wenn man so viel Unfähigkeit erlebt, dann wünscht man sich doch, dass diese sog. "Intensivkrankenpfleger/Innen" mindest ihren Dienst am Betroffenen auch ohne Probleme erledigen. Sie haben wirklich so viel Zeit und relativ wenig zu tun, können so viel Sitzen und Bücher lesen, Essen, oder am Handy spielen.

    Sie sollten nur den Betroffenen davor bewahren, doch an seinem verschluckten Speichel zu ersticken und die Beatmung und Behandlungspflege sicherstellen. Dies können sie nicht, wenn sie den Betroffenen nicht begleiten können oder stetig zum Rauchen nach außen gehen.

    Nochmal Nachtrag: Erinnert sich hier jemand an die Erfahrung von Dr. Kai Oderwald mit einer Krankenschwester, die sich beim Rauchen aus dem Haus ausschloss, während innen Kai viele Ängste ausstehen musste an seinem Speichel zu ersticken bis jemand zu Hilfe kommt und das Haus aufschließen konnte - er ist damals schon tracheotomiert gewesen.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •