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Thema: Vermutlich MD1 - Darmbeschwerden (starke Schmerzen)?

  1. #1

    Frage Vermutlich MD1 - Darmbeschwerden (starke Schmerzen)?

    Hallo liebes Forum,

    ich bin 24 und mein Vater ist 49. Bei meinem Vater wurde vor kurzem MD1 diagnostiziert (zufällig, wir hatten davor keine Ahnung).
    Mein Opa hat es wohl gehabt und zwei von drei Söhnen meiner Oma haben es.
    Mein Onkel (43) hat es also auch und er har seit seiner Kindheit, so wie auch ebenfalls enorme (vermutlich) Darmbeschwerden. Das ist auch einer der Gründe, warum ich vermute, dass ich MD1 habe.
    Mein Vater hat diese Krämpfe merkwürdigerweise nicht. Andere Anzeichen habe ich nicht wirklich, wobei ich sagen muss, dass meine Hände sehr schwach sind und manchmal sind die Finger für einen Moment wie gelähmt. Falls chronische Müdigkeit dazu gehört aber definitiv auch das.

    Jeden falls sind die Schmerzen das schlimmste. Wir können nämlich nicht nicht normal leben
    Wir beide bekommen (fast immer nach dem Essen starke Schmerzen, Krampfartig und der einzige Weg diese los zu werden ist der Gang zur Toilette und wenn es dann nicht klappt, muss man die Schmerzen so lange ertragen bis es klappt.
    Sprich, mit Freunden in der Stadt mal ne Wurst essen ist schon nicht drin. Es muss eine Toilette verfügbar sein, deswegen esse ich am liebsten zuhause.
    Wenn ich arbeite kann ich erst nach der Arbeit etwas essen, weil es zu gefährlich wäre, wenn ich geschäftlich mit dem Fahrzeug unterwegs bin und auf der Autobahn die Schmerzen losgehen. Ich kann mir durch aus vorstellen dann einen Unfall zu bauen! Die Konzentration ist dann nicht mehr möglich.
    Wir waren zuvor beide bei mehreren Ärzten keiner konnte etwas finden.

    Gibt es hier noch andere Leute, die diese Schmerzen kennen? Hat jemand eine Lösung dafür??? (abgesehen von starken Schmerzmitteln!)
    Das wäre mein Traum, einfach mal normal leben zu können ohne die ständige Angst... Meine Lebensqualität ist sehr eingeschränkt.
    Aktuell bin ich in Japan wäre es sinnvoll, auch hier einen Arzt aufzusuchen oder eher nicht wenn es eh MD1 ist? Der Besuch wäre sehr teuer.

    MfG

  2. #2

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    Diese Krämpfe nach dem Essen hören sich nach einem Symptom einer Bewegungsstörung des Magen/Darmtrakts, insbesondere des Dünndarms an. Das kann bei DM passieren, wenn die glatte Muskulatur (wie der Darm) zusätzlich zu der Skelettmuskulatur betroffen ist.
    Entweder man versucht es mal mit einem Prokinetikum (z.b. anfangs ein harmloseres Medikament wie Domperidon), oder man versucht die Krämpfe mit einem Antispasmolytika (z.b. Butylscopolamin) zu beeinflussen.

  3. #3

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    Ein Reizdarmsyndrom ist es wohl nicht? Da mein Onkel das gleiche hat, kann ich wohl davon ausgehen MD1 zu haben... Das ist ehrlich gesagt ein hartes Brot aber meine Hoffnungen schwinden täglich mehr.

    Was bedeutet anfangs?? Das hört sich weniger gut an.

  4. #4

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    Ein Reizdarmsyndrom ist ja auch eine Form von Funktions/Bewegungsstörung des Darms, nur eine harmlose Variante.
    Ohne genauere Tests kann man die Art und Schwere der Funktions/Bewegungsstörung aber nicht bestimmen.
    Wenn man mit Spasmolytika auskommt, könnte es in der Tat eher Richtung Reizdarmsyndrom gehen. Wenn aber die abnormen Kontraktionsmuster des Darmes auch einen Weitertransport der Nahrung stören, dann sind die Folgen gravierender.
    Domperidon ist eines der harmlosesten Prokinetika (also Medikamente, die die Kontraktionen des Darms verstärken und den Tramist verbessern sollen), wirkt aber auch bei schweren Motilitätsstörungen kaum. Wenn aber dein Hauptproblem Verkrampfungen der glatten Muskulatur wären, ohne dass diese eine schwerwiegendere Konsequenz für den Transport im Darm hätte, dann wärst du vermutlich besser mit krampflösenden Mitteln beraten.

  5. #5

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    Ich verstehe realitv wenig von der Medizin. Heißt aber im Klartext ich muss wieder zum Arzt gehen?
    Mal schauen wie sich das bewerkstellingen lässt. Die Auslandskrankenversicherung greift für so etwas warscheinlich nicht.

  6. #6
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    Wo bist Du denn?

  7. #7

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    Wenn du vorrangig die Darmbeschwerden erst einmal symptomatisch versuchen willst anzugehen, dann muss das kein Spezialist sein.
    Iberogast, was bei Reizdarm helfen kann, sowie Domperidon und Spasmolytika kann jeder Hausarzt bzw. Internist verschreiben.
    Wenn das nicht hilft, hat man auch schon eine Information.

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