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Thema: Aufgeräumt

  1. #191
    medien_wien Gast

    Standard

    Zitat Zitat von letzte Frage Beitrag anzeigen
    Sorgen habe ich momentan nicht, aber das kann sich ändern wenn die ersten Lähmungen kommt.

    Ich wüsste nicht was mir ein Psychologe helfen soll, was eine Seneca oder Sokrates nicht kann.

    Ich hab mich früher immer gedacht was sich Menschen denken, bevor sie sich suizidieren, jetzt denke ich die meisten haben ihren Frieden mit dem Tod gemacht und nur wenige haben Angst oder Verzweiflung, die meisten sind Glücklich.
    Vl.weiss der Psychologe wenn du mal mit ihm sprichst, wo er dir helfen kann?
    Ich würde das wirklich mal in Anspruch nehmen, schon mal auf Grund deines noch sehr jungen Alters.
    Die Tasache das du dich von morgens bis abends nur auf den Tod konzentrierst und hier online bist kann auf Dauer nicht gut sein.
    Junge Erwachsen können mit Belastungen oft noch nicht so gut umgehen wie erfahrene ältere Semester.

    EHRLICH!

  2. #192

    Standard

    Junge Erwachsen können mit Belastungen oft noch nicht so gut umgehen wie erfahrene ältere Semester.
    Wie "gut" man mit Ausnahmesituationen umgehen kann, hängt in erster Linie nicht vom Alter, sondern von der Persönlichkeit und den (durch)gemachten Erfahrungen ab.

  3. #193
    medien_wien Gast

    Standard

    Zitat Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
    Wie "gut" man mit Ausnahmesituationen umgehen kann, hängt in erster Linie nicht vom Alter, sondern von der Persönlichkeit und den (durch)gemachten Erfahrungen ab.
    Daher schrieb ich auch"oft" nicht"immer".
    Und es war auch nicht auf dich bezogen sondern auf LF hier in seinem Tread.

  4. #194

    Standard

    Und es war auch nicht auf dich bezogen sondern auf LF hier in seinem Tread.
    Weiß ich. Auch mein Kommentar diesbezüglich war allgemeiner Natur. Meine Erfahrung entspricht eben nur nicht deiner Erfahrung. Kenne einige junge schwerkranke Menschen (Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene), die ihre Situation viel besser ertragen als ältere Patienten, die ein Leben davor hatten.

  5. #195
    medien_wien Gast

    Standard

    Zitat Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
    Weiß ich. Auch mein Kommentar diesbezüglich war allgemeiner Natur. Meine Erfahrung entspricht eben nur nicht deiner Erfahrung. Kenne einige junge schwerkranke Menschen (Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene), die ihre Situation viel besser ertragen als ältere Patienten, die ein Leben davor hatten.
    Deine Erfahrungen sind sicher auch richtig.
    Grüsse Marlies

  6. #196

    Standard

    M_W Das Alter hat damit rein gar nichts zu tun, warum auch? Welche Erfahrungen macht der normale Bürger, dass er im Alter wirklich in solchen Bereichen wächst? Gar keine. Stoiker sind da ausgenommen.

    Ich beschäftige mich mit 95 % mit der Heilung meiner Krankheit, aus dem Grund, da ich ohne Heilung weg bin. Hingegen hast du doch das Glück, dass du eine sehr gute Prognose hast und vermutlich normal alt wird. Ich würde mit einer Prognose meine Zeit besser nutzen. Ich wäre auch mit so einer Prognose wie du sieh hast nicht psychisch betroffen gewesen, bei mir stand auch mehrfach ein Tumor Verdacht im Raum und es hat mich nie aus der Fassung gebracht, aber ALS ist einfach nochmal was anders.

    Zu sagen mach was anderes, lass die Heilungsversuche sein kann nur jemand sagen, der a keine Ahnung hat, dass man bis zu einem gewissen Punkt der ALS diese heilen kann (wird bei mir ggf schon überschritten sein) oder b nicht weiß wie es ist eine solche Prognose zu haben oder c jemand ist der sehr gut im Verdrängen ist. Allgemein sind die Menschen die "gut" auf tödliche Krankheiten reagieren, die, die es bis zuletzt verdrängen, das konnte ich bei meinen Vater, meinem Opa und zig man im KH sehen.

    Wenn man es objektiv betrachtet gehe ich mit meiner Krankheit jetzt gut um, du hingegen schlecht, ich beschäftige mich mit 2 Dingen die für mich wichtig sind. Heilung und Sterben. Sterben muss man lernen, Verdrängen ist hier genau der falsche weg, Und, warum ich mit meiner Situation schlecht umgehe, weil ich realistische Heilungsmöglichkeiten angehe, du hingegen gut, weil du deine Zeit in einem Forum verbringst, das dir weder diagnostisch noch anderweitig was bringt, erschließt sich mir nicht. Sry aber du gehst mit deiner Zeit verschwenderisch um, das liegt aber wohl daran, dass du immer noch ALS Ängste hast. Deshalb soll ich ja auch in der ALS Forum gehen.

    Was ich mache ist meinen Frieden mit dem Sterben zu finden, das schaffen vielleicht 5% der schwer kranken, die meisten verdrängen den Tod bis zuletzt.

    Dass man Sterben lernen muss wussten schon die Stoiker, drum hat ein Sokrates auch den Schierlingsbecher getrunken und ist nicht abgehauen, er schaffte es die Angst vor dem Tod aufzuarbeiten, gleiches gilt auch für Seneca und so manch anderen.

  7. #197
    medien_wien Gast

    Standard

    Zitat Zitat von letzte Frage Beitrag anzeigen
    M_W Das Alter hat damit rein gar nichts zu tun, warum auch? Welche Erfahrungen macht der normale Bürger, dass er im Alter wirklich in solchen Bereichen wächst? Gar keine. Stoiker sind da ausgenommen.

    Ich beschäftige mich mit 95 % mit der Heilung meiner Krankheit, aus dem Grund, da ich ohne Heilung weg bin. Hingegen hast du doch das Glück, dass du eine sehr gute Prognose hast und vermutlich normal alt wird. Ich würde mit einer Prognose meine Zeit besser nutzen. Ich wäre auch mit so einer Prognose wie du sieh hast nicht psychisch betroffen gewesen, bei mir stand auch mehrfach ein Tumor Verdacht im Raum und es hat mich nie aus der Fassung gebracht, aber ALS ist einfach nochmal was anders.

    Zu sagen mach was anderes, lass die Heilungsversuche sein kann nur jemand sagen, der a keine Ahnung hat, dass man bis zu einem gewissen Punkt der ALS diese heilen kann (wird bei mir ggf schon überschritten sein) oder b nicht weiß wie es ist eine solche Prognose zu haben oder c jemand ist der sehr gut im Verdrängen ist. Allgemein sind die Menschen die "gut" auf tödliche Krankheiten reagieren, die, die es bis zuletzt verdrängen, das konnte ich bei meinen Vater, meinem Opa und zig man im KH sehen.

    Wenn man es objektiv betrachtet gehe ich mit meiner Krankheit jetzt gut um, du hingegen schlecht, ich beschäftige mich mit 2 Dingen die für mich wichtig sind. Heilung und Sterben. Sterben muss man lernen, Verdrängen ist hier genau der falsche weg, Und, warum ich mit meiner Situation schlecht umgehe, weil ich realistische Heilungsmöglichkeiten angehe, du hingegen gut, weil du deine Zeit in einem Forum verbringst, das dir weder diagnostisch noch anderweitig was bringt, erschließt sich mir nicht. Sry aber du gehst mit deiner Zeit verschwenderisch um, das liegt aber wohl daran, dass du immer noch ALS Ängste hast. Deshalb soll ich ja auch in der ALS Forum gehen.

    Was ich mache ist meinen Frieden mit dem Sterben zu finden, das schaffen vielleicht 5% der schwer kranken, die meisten verdrängen den Tod bis zuletzt.

    Dass man Sterben lernen muss wussten schon die Stoiker, drum hat ein Sokrates auch den Schierlingsbecher getrunken und ist nicht abgehauen, er schaffte es die Angst vor dem Tod aufzuarbeiten, gleiches gilt auch für Seneca und so manch anderen.
    Ich verstehe dich LF, du hast ja auch Recht 😢

  8. #198

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    Gerade versucht einen Klimmzug zu machen, ich konnte mich nicht einmal 1 cm heben, vor Monaten schaffte ich noch 20 !! Aber meine Kraft ist gut laut Zimmprich? Haben die alle überhaupt keine Ahnung?!?

  9. #199
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    Ort
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    1.716

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    Ein Klimmzug ist keine gute Möglichkeit der Kraftmessung.
    Mit verspannter Schultermuskulatur geht das nämlich sowieso nicht, auch wenn ausreichend Muskelkraft vorhanden ist.
    Man bestreite keines Menschen Meinung; sondern bedenke, daß wenn man alle Absurditäten, die er glaubt, ihm ausreden wollte, man Methusalems Alter erreichen könnte, ohne damit fertig zu werden.
    (Arthur Schopenhauer)

  10. #200

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    Das ist falsch, ich hatte vor Monaten viel stärkere Nackenverspannungen und das hat mich nicht beeinträchtigt, außerdem spüre ich da wo früher der Lat war jetzt nur mehr Haut udn direkt darunter die Knochen / Rippen, keine Muskeln mehr!, auch kann ich Sachen nur mehr schwer herumheben, wie z.B: den Laptop, als währe er aus Beton. Hätte sich der Muskel nicht so stark verabschiedet wäre das ja eine Sache, aber starker KRaftverlust, stark Atrophie, Schulterblatt steht raus, da dann auf Nackenverspannungen zu schließen ist - mit verlaubt - völliger Blödsinn.

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