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Thema: Aufgeräumt

  1. #21

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    Zecken gelten als hauptsächliche Verbreiter der Borreliose. Sie sind aber nicht die einzigen, die die Erreger in sich tragen. Auch Pferdebremsen, Stechmücken und Läuse kommen als Überträger in Frage. Allerdings lösen diese nach aktuellem Wissensstand deutlich seltener eine Borreliose aus. Es wird vermutet, dass die deutlich kürzere Stechdauer verantwortlich für diesen Unterschied ist. Möglich ist aber auch, dass ein kleinerer Prozentsatz der genannten Insekten Borrelien in sich trägt. Dennoch sollte man eine Borreliose nicht ausschließen, wenn Sie sich nicht an einen Zeckenstich erinnern können. Denn auch wenn das Risiko geringer ist, unmöglich ist eine Infektion durch andere Parasiten nicht. Eine Übertragung durch andere, selbst infizierte Tiere, ist ebenfalls nicht unmöglich. Da Tiere im Allgemeinen jedoch von anderen Borrelien-Stämmen infiziert werden als Menschen und für eine Ansteckung direkter Blutkontakt nötig ist, ist das Risiko verschwindend gering.
    Man vermutet auch das Geschlechtsverkehr eine Ansteckung zur Folge haben kann.

    Du hast nicht zufällig Fotos des "Biss"? Ich würde einfach mal einen Test machen in einen guten Labor neben den Elisa auf jedenfall einen Westernblot, der ist wesentlich sensitiver... Ich habe gute Erfahrungen mit dem Deutschen Chronikerlabor gemacht.

    Gerne sage ich es nochmal, alles kann, nichts muss bei Borreliose. Ich darf, werde und kann dir nicht sagen ob du daran leidest oder ob es doch was ganz anderes ist, aber ein Ausschluss sollte im jedenfall erfolgen.

  2. #22

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    Hallo Borrelio,

    also der rote Fleck weckt doch etwas die Hoffnung, dass man noch was machen kann. Foto des Bisses habe ich leider keines, doch ich werde mich demnächst um einen Termin bei einem Spezi bemühen.

  3. #23

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    @Borrelio Das von dir empfohlene Labor kann vom HA bedient werden? Dann mach ich das demnächst! Wie lange hatte bei dir die Diagnose gedauert und was haben die Tests gekostet? Ich komme aus Österreich, aber diese Tests werden grundsätzlich nie von der Kasse getragen, richtig?

  4. #24

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    Ja dein Hausarzt kann dir wie gewohnt Blutabnehmen und einsenden, die Laborscheine findest du auf der Homepage mit allen Angaben an Menge und Umgang mit den Blut. Du kannst es natürlich auch einfach abnehmen lassen und selbst einschicken.

    Ich selbst war in einen "Standartlabor" Borreliose Postiv, wobei die keine Aussage darüber treffen konnten ob nun noch Aktiv oder nicht. Dies geschah dann im Chronikerlabor, wo noch wesentlich mehr ans Tageslicht gekommen ist. Die Tests dort werden komplett von einen Menschen unterm Microskop ausgewertetet und nicht wie sonst üblich vom einen Computer mit Teststreifen, man hat dadurch eine wesentlich höhere Sensitivität.

    Die Preise findest du auch auf den Laborscheinen, ich glaube der große Suchtest mit Westernblot waren um 600€ und leider übernimmt die Kasse keinen Cent davon. Die Standarttest werden aber zumindest im Stufentestverfahren getragen (Elisa Postiv dann folgt Westernblot). Das Erbgniss hatte ich in 4 Tagen.

    www.deutsches-chroniker-labor.de
    Geändert von Borrelio (22.11.2016 um 07:05 Uhr)

  5. #25

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    Noch eine Frage bzgl Blut und Liqour. Welche Werte werden benötigt? Ich habe einige Bluttest, bin mir aber nicht sicher, ob auch alles notwendige geschaut wurde.

  6. #26

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    Was es von mir neues gibt. Mir ist vorgekommen bis vor einigen Tagen hat sich die Muskelkraft im Gesicht etwas gebessert, so war Pfeifen und Strohalm trinken wieder möglich, allerdings haben sich die Atrophien weiter ausgeprägt. In den letzten 2 Tagen hat sich die Kraft des Gesichtes wieder verschlechtert, Strohlamtrinken ist noch möglich, pfeifen nicht mehr. Was mich wundert ist die schnelle Verschlechterung in den 2 Tagen, auch wenn sie nur diskret ist. Ich habe öfter KH gegessen, ob es daran liegen könnte? Jedenfalls werde ich jetzt weitgehend auf KH verzichten und schauen ob es was hilft.

    Außerdem hat sich der Primar der Kepler Uni gemeldet und würde mir eine stationäre Abklärung anbieten, zusammen mit einer metabolischen Untersuchung (die hatte bisher glaub ich noch keiner gemacht) und vermutlich auch einer Muskelbiopsie, er hällt diese für sinnvoll. Die Kepler Uni gilt als ziemlich renommiert, ich denke die können eine solche Untersuchung sicher ordentlich durchführen.

    Außerdem habe ich einige englische Supplemente Pläne übersetzt und ergänzt, so nehme ich jetzt 20 oder 30 Supps täglich, dazu werde ich noch Propiotika essen und einen Labortest auf Borreliose anordnen. Vielleicht komme ich so weiter? Fszis sind weniger geworden und kommen nur mehr nach Anstrengung, Kälte oder Wärme.

  7. #27

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    Ganz kurzes Update von mir. Ich habe jetzt seit dem letzten Beitrag angefangen (mehr) Supplemente zu nehmen, nachdem ich zuvor 1 Monat die Studien durchgeforscht habe.
    Insgesamt sind es gut 30 verschiedene die ich mehrmals täglich einnehme, darunter NEM die u.a.

    RIPK-1 hemmen
    die Mitochondrien unterstützen
    neuroprotektiv wirken
    TDP-43 Fehlfaltungen vermindern sollen
    den Natrium-Kanal hemmen
    neuroregenerativ wirken
    Glutamat-Toxizität verringern
    Homocystein senken
    Eisen und Kupfer binden
    NF-kappaB hemmen
    entzündungshemmend sind
    antiviral sind
    antioxidativ sind
    Ca-Homöostase stabilisieren

    Ehrlich gesagt hatte ich nicht wirklich an eine Besserung geglaubt, dennoch konnte ich erste kleine Fortschritte feststellen. Die Faszikulationen haben sich stark verringert, hat es zuvor täglich stündlich gezuckt kommt es jetzt nur mehr alle Tage mal zu leichteren zucken, dennoch sind noch am ganzen Körper Faszikulationen zu finden.

    Ebenfalls - und das hat mich sehr überrascht - sind die Atrophien distal sichtbar weniger geworden. Entweder die Substanzen schwämmen die Muskeln auf, so dass gleich viel Muskelfasern dicker werden, oder es ist tatsächlich zu einem Rückgang der Atrophien gekommen, das zu vermuten trau ich mich allerdings noch nicht. Bulbär hat sich die Atrophie der Gesichtsmuskeln ebenfalls leicht gebessert, so ist der Lippenschluss wieder problemlos möglich und auch Zähneputzen geht wieder gut, auch hier weiß ich allerdings nicht, ob die Muskeln ev. nur stärker wurden, ob sie besser renerviert wurden (falls sie denerviert waren) oder ob sich anderweitig wirklich Muskeln regeneriert haben.

    Proximal scheinen sich die Atrophien nicht gebessert zu haben, es kann aber auch sein, dass es noch länger dauert?

    Was ebenfalls möglich wäre, wäre, dass die antibakteriellen und antivirallen Wirkstoffe eine mögliche Infektion bekämpfen. Zwar deutet nichts im Blut / Liquor auf eine Infektion hin, allerdings würde das einen Infektion auch nicht ausschließen, meinte zuletzt der Doc zu mir?

    Ich werde mein Protokoll weiter verfolgen, vielleicht bringt es mir noch mehr oder es würde zumindest die Lage stabilisieren. Übrigens wurde mir schon von 2 Leuten gesagt, dass ich "mehr Fleisch im Gesicht habe", obwohl ich das Thema nicht angesprochen habe. Es fühlt sich für mich auch so an, als ob die Muskeln der Wange wieder mehr geworden sind, das passt eben auch zu der Tatsache, dass ich wieder Grinsen kann.

    Habt ihr vielleicht noch Ideen auf welchen Wirkpfaden ich nach Studien oder NEM suchen kann? Falls jemand da Thema interessiert, ich schreib parallel alles in einem PDF zusammen, sind jetzt schon 25 Seiten, dort finden sich auch viele Studien die verlinkt wurden.

    Schöne Nacht noch.

    LG LF

    PS: Die Schwäche die ich im letzten Beitrag beschrieben hatte scheint durch Müdigkeit und körperliche Aktivität begünstigt zu werden. Schlafe ich einige Tage wenig oder gehe länger Spazieren steigern sich die Faszikulationen massiv und dann habe ich mindestens für 2-3 Tage deutliche verschlechterungen in der Kraft. Können wir daraus was ableiten? Außer, dass ich ausreichend Schlafen und mich schonen sollte?
    Geändert von letzte Frage (08.12.2016 um 05:26 Uhr)

  8. #28

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    Hallo,
    hab mal überflogen ... Bin nicht so fit in Borrelien wie Borrelio, aber irgendwo war die Frage, ob den Borreliosetest die Kasse übernimmt. Bei mir ging das ohne Probleme, auch beim ersten Mal, ich habe nie was bezahlt. Frag einfach Deinen Hausarzt, der wird sicher ein Auge zudrücken. Auch Treponemia wurde gemacht ohne das ich was gesagt habe. Ich würde über die Kasse machen was geht. Der Borreliosetest den ich als erstes machen lies und schon positiv war, hätte mich zus. 50,00 Euro gekostet, allerdings vor 8 Jahren.
    Geändert von Sandmann (08.12.2016 um 09:42 Uhr)

  9. #29

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    Hi,

    danke für deinen Tipp! Es heißt ja immer die normalen Tests wären nicht aussagekräftig, deshalb überlege ich direkt das von Borrelio empfohlene Labor zu wählen, das kostet dann halt mit den Co Infektionen 600€, dafür könnte ich mir allerdings auch einige Monatsrationen der NEM anschaffen, ich weiß noch nicht so genau was ich machen soll. Ich überleg mir das noch. Hab außerdem gerade einen Test für die Darmflora gekauft, mal schauen ob da was nicht passt. Verschiebungen der Darmbakterien stehen im Verdacht die Blut / Hirnschranke zu schädigen, die passt ja bei mir auch nicht.

    LG

  10. #30

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    Ich möchte Dich wirklich nicht abhalten, wenn Du einen positiven oder auch negativen Titer hast, kannst Du im teuren Labor das Du selbst bezahlen musst, immernoch nachtesten lassen, bzw. wenn die was finden, dann kannst Du auch bei Deiner Kasse nachfragen.
    Der Borreliosetest von meinem HA war wegweisend, der hat gestimmt, wurde ja auch in vier versch. Laboren überprüft, und hat auch nix gekostet hab auch für den EBV-Test und den Treponema-pallidum-AK nix bezahlt.
    Meine Kassenlabore waren:
    MZV LaborPD Dr. Volkmann und Kollegen
    Mikrobiologie Virologie und
    Infektionsepidemiologie

    Labor Schottdorf MZV Augsburg

    Labor Blackholm MZV
    Mikrobiologie Virologie und
    Infektionsepidemiologie

    MZV Hohenlohe
    Geändert von Sandmann (08.12.2016 um 11:51 Uhr)

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