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Thema: Extremste Müdigkeit nach Belastungs-EKG, Muskelschmerzen überall

  1. #1

    Standard Extremste Müdigkeit nach Belastungs-EKG, Muskelschmerzen überall

    Hallo zusammen,


    diese Fragen wurden womöglich schon mal gestellt.
    1. Müdigkeit nach Belastungs-EKG:
    Ich hatte kürzlich ein Belastungs-EKG. Ich schaffte eine Belastung bis 75 Watt und musste aufhören, als es auf 100 Watt umschaltete.
    Ich ahnte schon, dass irgendwelche Beschwerden hinterher auftreten werden.
    Was dann auftrat, war eine extreme Müdigkeit. Ich musste sehr gegen das Einschlafen ankämpfen.
    Da das auf dem Heimweg passierte, konnte ich auch nicht mehr zum Arzt zurück gehen, um ihn auf dieses Problem anzusprechen.
    Leider hat der Arzt (Kardiologie Uniklinik), obwohl ich vorher anregte, dass man die Blutgase untersuchen sollte, keine Blutgasuntersuchung mit Laktatbestimmung veranlasst. Ich kenne den Arzt schon lange genug um zu sagen, dass er das absichtlich nicht machte, weil er mit der Interpretation der Werte und evtl. weiteren Folgerungen daraus nichts zu tun haben will. Er gehört nämlich nicht zu den Ärzten, die vor "Engagement" nur so strotzen.
    Meine anschließende Mail mit der Bitte nach einer Spiroergometrie mit Blutgasen und einem Langzeit-Ekg wurde nicht beantwortet.
    Wer von den Mito-Patienten hier kennt es, dass man nach körperlichen Belastungen so extrem müde wird?
    Was könnte man bei der nächsten Belastung alles untersuchen, um dazu mehr zu erfahren?
    Ich denke vorwiegend an die Blutgase mit dem Laktat, wobei man sicher diese Untersuchung nach einer Belastung in Zeitabständen von z. B. 30 Minuten über 3 Stunden danach machen sollte. Denn diese Müdigkeit steigerte sich in den Stunden nach der Belastung erst noch.

    Ich muss dazu sagen, dass ich mich zu Hause schon kaum mehr belaste, weil ich auch schlecht laufe und dann meist viel sitze.
    Aber ich habe dann dennoch, wenn auch meist erst am Abend Müdigkeitsattacken, bei denen ich dann von jetzt auf gleich einschlafe und nicht mal mehr es ins Bett schaffe.


    2. Muskelschmerzen:
    In der letzten Zeit bemerke ich eine Muskelsteifigkeit, die gegen Abend deutlich zunimmt. Ich spüre bei jeder Bewegung meine Muskeln, d. h. man könnte es auch als Schmerzen bezeichnen, wobei ich von Schmerzen eigentlich erst rede, wenn ich vor Schmerz schreien muss. Auf einer Scala von 1 (geringe Schmerzen) bis 10 (starke Schmerzen), bin ich vielleicht auf Stufe 6 bis 7 abends.

    Gibt es Krankengymnastik, die gegen solche Probleme hilft?
    Was sollte der Arzt auf das Rezept schreiben? Leider verweist mich meine Hausärztin immer an "Fachärzte", obwohl ich als Privatversicherte bei jedem Arzt so ein Rezept holen könnte. Meine Hausärztin hat daher auch überhaupt keine Idee, was auf dem Rezept stehen sollte, weil ihr die Erfahrung damit fehlt. Sie macht es sich m. E. auch zu einfach, denn Hausärzte können auch bei gesetzlich Versicherten solche Rezepte ausstellen.
    Ich habe keine Erfahrung, weil ich bisher die Zeit mir nicht genommen habe, eine Krankengymnastik zu machen.
    Aber wenn es so weiter geht, wird das wohl nötig sein.
    Ich bemerke, dass nach einem warmen Vollbad diese Schmerzen besser sind. Aber ich kann nicht täglich deswegen in die Badewanne liegen.
    Mir geistert die "progressive Muskelentspannung nach Jacobsen" durch den Kopf. Kennt die jemand hier?


    Ich habe noch eine weitere Frage, die ich in einem separaten Thread demnächst stellen werde.
    Es wird hier sonst zu unübersichtlich.


    lg
    Lilo
    Geändert von Lilo-6 (06.02.2017 um 11:00 Uhr)

  2. #2
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    1

    Standard

    Hallo Lilo,
    Ich bin nicht privat versichert und mein Hausarzt kein Spezialist. Sie sind Ärzte für Allgemeinmedizin. Therapien habe ich mehrfach versucht aber immer wieder abgebrochen. Zu anstrengend. Mein Doc schrieb auf dem Rezept " Mitochondropathie und irgendwas mit Rumpfnahen"schießenmichtot".....Habe ich schon vergessen, Sorry Außerdem Massagen mit Wärmebehandlung (die war echt gut und tat auch gut)

    Wenn dir die tägliche Wärme in der Badewanne gut tut, wieso kannst du es nicht jeden Tag genießen? Mache ich auch, jeden Abend. Das geht schon und es entspannt die gesamte Muskulatur wenigstens etwas. Finde ich auf jeden Fall besser als irgendwelche Therapien die letztendlich mehr schaden als nutzen, zumindest bei mir.
    Und Wärme hilft ebenso bei Muskelsteifigkeit. Wobei ich mir nicht sicher bin ob diese Steifigkeit durch die Mito oder Rheuma verursacht wird. Mein Rheumathologe meinte, es könnte beides zusammen übergreifend laufen, gleiches gilt für die geschwollenen Muskel/Gelenke. Was ich im Grunde genauso sehe weil meine Gelenke trotz Schmerzen, nicht wirklich geschwollen aussehen, die Muskeln drumherum aber dagegen schon. Vorallem nach Belastung.

    Belastungs-EKG habe ich auch gemacht. Da ging es aber lediglich darum ob mein Herz in Ordnung ist bzw. war. Und das war es. Eine Müdigkeit nach Belastung hat wohl jeder der eine Muskelerkrankung hat, denke ich. Nicht nur Mitopatienten. Ich würde sagen, jeh mehr man seinen Körper quält umso stärker reagiert er auch darauf. Ist zumindest meine Erfahrung.
    Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen sagt mir nichts.
    LG, Sharon
    Geändert von smoykie (06.02.2017 um 13:51 Uhr)

  3. #3
    Konrad Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Lilo-6 Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,


    diese Fragen wurden womöglich schon mal gestellt.
    1. Müdigkeit nach Belastungs-EKG:
    Ich hatte kürzlich ein Belastungs-EKG. Ich schaffte eine Belastung bis 75 Watt und musste aufhören, als es auf 100 Watt umschaltete.
    Ich ahnte schon, dass irgendwelche Beschwerden hinterher auftreten werden.
    Was dann auftrat, war eine extreme Müdigkeit. Ich musste sehr gegen das Einschlafen ankämpfen.
    Da das auf dem Heimweg passierte, konnte ich auch nicht mehr zum Arzt zurück gehen, um ihn auf dieses Problem anzusprechen.
    Leider hat der Arzt (Kardiologie Uniklinik), obwohl ich vorher anregte, dass man die Blutgase untersuchen sollte, keine Blutgasuntersuchung mit Laktatbestimmung veranlasst. Ich kenne den Arzt schon lange genug um zu sagen, dass er das absichtlich nicht machte, weil er mit der Interpretation der Werte und evtl. weiteren Folgerungen daraus nichts zu tun haben will. Er gehört nämlich nicht zu den Ärzten, die vor "Engagement" nur so strotzen.
    Meine anschließende Mail mit der Bitte nach einer Spiroergometrie mit Blutgasen und einem Langzeit-Ekg wurde nicht beantwortet.
    Wer von den Mito-Patienten hier kennt es, dass man nach körperlichen Belastungen so extrem müde wird?
    Was könnte man bei der nächsten Belastung alles untersuchen, um dazu mehr zu erfahren?
    Ich denke vorwiegend an die Blutgase mit dem Laktat, wobei man sicher diese Untersuchung nach einer Belastung in Zeitabständen von z. B. 30 Minuten über 3 Stunden danach machen sollte. Denn diese Müdigkeit steigerte sich in den Stunden nach der Belastung erst noch.

    Ich muss dazu sagen, dass ich mich zu Hause schon kaum mehr belaste, weil ich auch schlecht laufe und dann meist viel sitze.
    Aber ich habe dann dennoch, wenn auch meist erst am Abend Müdigkeitsattacken, bei denen ich dann von jetzt auf gleich einschlafe und nicht mal mehr es ins Bett schaffe.


    2. Muskelschmerzen:
    In der letzten Zeit bemerke ich eine Muskelsteifigkeit, die gegen Abend deutlich zunimmt. Ich spüre bei jeder Bewegung meine Muskeln, d. h. man könnte es auch als Schmerzen bezeichnen, wobei ich von Schmerzen eigentlich erst rede, wenn ich vor Schmerz schreien muss. Auf einer Scala von 1 (geringe Schmerzen) bis 10 (starke Schmerzen), bin ich vielleicht auf Stufe 6 bis 7 abends.

    Gibt es Krankengymnastik, die gegen solche Probleme hilft?
    Was sollte der Arzt auf das Rezept schreiben? Leider verweist mich meine Hausärztin immer an "Fachärzte", obwohl ich als Privatversicherte bei jedem Arzt so ein Rezept holen könnte. Meine Hausärztin hat daher auch überhaupt keine Idee, was auf dem Rezept stehen sollte, weil ihr die Erfahrung damit fehlt. Sie macht es sich m. E. auch zu einfach, denn Hausärzte können auch bei gesetzlich Versicherten solche Rezepte ausstellen.
    Ich habe keine Erfahrung, weil ich bisher die Zeit mir nicht genommen habe, eine Krankengymnastik zu machen.
    Aber wenn es so weiter geht, wird das wohl nötig sein.
    Ich bemerke, dass nach einem warmen Vollbad diese Schmerzen besser sind. Aber ich kann nicht täglich deswegen in die Badewanne liegen.
    Mir geistert die "progressive Muskelentspannung nach Jacobsen" durch den Kopf. Kennt die jemand hier?


    Ich habe noch eine weitere Frage, die ich in einem separaten Thread demnächst stellen werde.
    Es wird hier sonst zu unübersichtlich.


    lg
    Lilo
    Hey Lilo, auf dem KG-Rezept Krankengymnastik auf Neurophysiologischer Grundlage, könnte z.B. stehn Vojta-Therapie oder Bobath-Therapie ich mache mache seit längerem regelmäßig wöchentlich 2x je 50 minuten Propriozeptive Neuromuskuläre Faszilitation kurz PNF Krankengymnastik machen Therapeuten die hierfür Speziell geschult wurden (ist auflage der KK), bin von der KG begeistert, Progressive nach Jakobson kenn ich auch, in der Gruppe, Handvoll Patienten, mach ich auch sehr gerne, Wassergymnastik im Hallenbad, unter Anleitung, Aufsicht vom Therapeut das ist für mich das mit dem gewissen etwas, ist das highlight macht auch Spass. Alles Gute, Koni

  4. #4

    Standard

    Hey Lilo, auf dem KG-Rezept Krankengymnastik auf Neurophysiologischer Grundlage, könnte z.B. stehn Vojta-Therapie oder Bobath-Therapie ich mache mache seit längerem regelmäßig wöchentlich 2x je 50 minuten Propriozeptive Neuromuskuläre Faszilitation kurz PNF Krankengymnastik machen Therapeuten die hierfür Speziell geschult wurden (ist auflage der KK), bin von der KG begeistert, Progressive nach Jakobson kenn ich auch, in der Gruppe, Handvoll Patienten, mach ich auch sehr gerne, Wassergymnastik im Hallenbad, unter Anleitung, Aufsicht vom Therapeut das ist für mich das mit dem gewissen etwas, ist das highlight macht auch Spass. Alles Gute, Koni
    Ich fürchte, dass sich meine Hausärztin mit solchen speziellen Therapien nicht auskennt.
    Ich habe noch einen Termin bei einem Neurologen demnächst. Der weiß dazu hoffentlich mehr.
    Fragt sich aber, ob alle Therapien bei Krankengymnasten im Nahbereich bekannt sind? Wohne auf dem Land ... und will eigentlich keine langen Fahrstrecken haben, weil das viel Zeit kostet, die ich oft nicht habe.

    lg
    Lilo

  5. #5

    Standard

    Eine Spiroergometrie wäre eine gute Idee, da kann man das Laktat auch gleich mitmessen.
    Wie war denn das Belastungs-EKG? Gab es da irgendwelche Auffälligkeiten?

  6. #6

    Standard

    Hallo Pelztier,


    ich habe noch immer keinen Bericht dazu.

    Mündlich war mir gesagt worden, dass es keine St-Senkungen gab. Denn das habe ich wissen wollen, weil ich damit schon wiederholt Probleme hatte.
    Ich werde wohl doch den Kardiologen wechseln müssen, denn von den St-Senkungen dort habe ich auch nur erfahren, weil ein anderer Kardiologe 2014 Vertretung machte und sich die Ekg´s in 2014 genauer angesehen hatte.

    Diese St-Senkungen habe ich aber auch nur dann bisher gehabt, wenn die Belastung bei 100 Watt oder -vor 20 Jahren- bei 150 Watt lag.

    Wegen meiner Ermüdung der Beinmuskulatur schaffe ich aber nur noch 75 Watt und musste bei 100 Watt nach ca. 30 Sekunden abbrechen.

    Was mir selber auf meinem Ergometer zu Hause oft aufgefallen ist, ist, dass nach ca. 10 Minuten mit mäßiger Belastung der Puls von ca. 120 auf ca. 80 runter geht, obwohl ich weiter trete, d. h. nicht unterbreche.
    Meist höre ich dann aber auf, weil mir das nicht geheuer ist.
    Denn eigentlich sollte der Puls unter Belastung doch nicht sooo deutlich abfallen, oder?

    Ich habe meinen Ergometer zuhause aber auch schon länger nicht mehr benutzt, eben, weil ich mich unsicher fühle, wie weit ich mich belasten kann.

    lg
    Lilo

  7. #7
    Registriert seit
    27.10.2013
    Ort
    Sankt Augustin
    Beiträge
    135

    Standard

    Hallo Lilo,

    so extrem müde, wie Du werde ich nicht. Bin vermutlich inzwischen soweit, das ich rechtzeitig Pausen einlege, wenn ich merke, das ihc meine Belastungsgrenze erreicht habe.

    Da meine Muskulatur extrem verhärtet, lasse ich mir ständig jeweils drei Rezepte von meinem Orthopäden ausstellen. Dieser kennt die Krankheit zum Glück.

    Nachfolgend schreibe ich Dir, was drauf steht:

    Rezept 1: D. chronische Dorsalgien, muskuloskelettales Schmerzsyndrom
    Rezept 2: D. Mitoschondriale Myopathie
    beide Rezepe jeweils Massagetherapie

    Rezept 3: KG (Rückenschule, Kräftigung der Rückenmuskulatur)
    D. chronische Lumbalgien, Spondylarthrose

    Krankengymnastik mache ich jedoch nicht, das würde die Muskulatur nur noch mehr verhärten und die Schmerzen verschlimmern. Grundsätzlich lasse ich die Beine massieren. Bei den zwei anderen Rezepten gehen wir die Baustellen an, die gerade am meisten Probleme bereiten. Rücken, oder Arme, gelegentlich Fußsohlen. Immer dort wo gehäuft Krämpfe und Schmerzen auftreten. Mein Physiotherapeut ist da sehr flexibel und dehnt auch schon mal.

    Badewanne hilft bei mir auch, habe ich aber nicht immer Lust dazu. Was auch hilft, ist Wärmesalbe. Kommt gerade täglich am Abend im Schulter-, Nacken- und Halsbereich zum Einsatz. Ansonsten bekomme ich Nachts heftige Krämpfe im Rücken. Schmerzskala ganz oben.

    Was mir bei Nervenschmerzen recht gut hilft, ist ein Tensgerät. Notfalls schlafe ich damit auch. Bekomme zwar Gabapentin gegen die Schmerzen, aber das hilft nicht wirklich. Leider ist die Unterstütung durch Ärzte so gut wir gar nicht gegeben, was die Schmerzen angeht. Der Orthopäde sagt, geht nicht bei dem Krankheitsbild. Die anderen trauen sich dia gar nicht ran.

    insgesamt ziemlich frustrierend

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