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Thema: Magen und Darmbeschwerden

  1. #1

    Standard Magen und Darmbeschwerden

    Mich plagen seit Wochen Spastiken in der Blase und Koliken im Darm. Die Spastik in der Blase kommt, sobald ich merke, das ich auf die Toilette muss (Harndrang). Bis zum "Wasser lassen" verkrampft sich dann alles und diese Spastik hält dann noch einige Zeit lang nach dem "Wasser lassen" an.
    So eine Art Reizblase habe ich bereits die letzen Jahre und der Darm ist auch sehr empfindlich geworden. Generell vertrage ich nichts mehr schwer verdauliches und ich habe auch immer "sehr weichen Stuhl" im Wechsel mit Schmerzhafen Verstopfungen.
    Dann ist mir schlecht, egal, ob ich was esse oder nicht. Zusätzlich bekomme ich die heftigsten Koliken, wenn ich einmal nicht gleich was in den Magen bekomme bei Hunger. Das geht auch nach dem ich gegessen habe nicht weg.

    Ich war schon 1 mal im Spital deswegen (in der Notaufnahme) dort wurde ein Ultraschall und ein Ct gemacht vom Abdom. Alles ok - ausser Verdacht auf Spastik in der Blase und Koliken im Darm:-)

    Und jetzt war ich noch mal beim Internisten, der hat auch noch einmal einen Ultraschall gemacht und meinte, da müsse ich zur Gastro - und Coloskopie. Und meint, das es hier vl. mit der PNP zusammen hängen könnte. Was Schlimmes könne es aber nicht sein ( Tumor oder so).

    Ich habe noch immer keine Diagnose, meine Beschwerden konzentrieren sich auf distale Schwäche mit Hang zum Krampf bei Belastung. Eine verminderte NLG in der Hand und den Beinen (dort wo die Schwäche ist), Muskelzittern, eine leichte PNP Beteiligung des Vegetativen Nervensystems usw.
    Der CK war immer normal der Laktat Test auch.

    Allerdings bin ich mir nicht mehr sicher, ob hier nicht etwas Mitochondrien mässiges dahinter steckt.

    Hat jemand von euch ausser Pelztier (da weiss ich es) auch Magen - Darmbeschwerden? Und eine PNP Syndrome? Wobei sie bei mir sehr schwach ausgeprägt ist und eine Small Fibro Neuropathie ihr voraus ging. Eine Nervenbio war unspezifisch.

    Danke im Voraus für Eure Hilfe!

    Geändert von Baal (Heute um 10:31 Uhr)

  2. #2
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    Standard

    Hallo Baal,

    wurde der Morbus Crohn 100%tig ausgeschlossen? - Es war mein 1. Gedanke in dieser Richtung.
    ********************************************
    Gab es einen Auslöser für die Krämpfe? Gab es persönlichen Stress?

    Wenn es jetzt alles auf Reizdarm/-blase ohne spezifischen Hintergrund hinauslaufen würde,
    dann solltest Du eine psychosomatische Reha machen, da der Auslöser gefunden werden
    muss. Auch würdest Du ernährungstechnisch eingestellt werden - das wären für mich dann
    erst ein Mal die Maßnahmen, die ich ergreifen würde.

    Medikamenten-technisch müsstest Du mit Deinem Internisten sprechen oder ggf einen
    Schmerztherapeuten, die haben mehr Auswahl, wie Medis optimal zusammen gestellt werden
    könnten.

    Unter der PNP habe ich diesbezüglich beim ersten Überfliegen nichts finden können,
    im Zusammenhang mit den Mitochondrien schaue ich noch mal.

    Auf jeden Fall müsstest Du dann einen Doc finden, der sich mit solchen Dingen auskennt,
    da sie wohl recht selten sind. Grübel.

    Ich wünsche Dir gute Besserung.
    Liebe Grüße Ariane

    http://forum.dgm.org/showthread.php?...en-Betroffenen

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  3. #3

    Standard

    Hallo Ariane,

    ich nehme an, das man nach der Gastro und Coloskopie Untersuchung kommendes Monate mehr wissen wird. Oder auch nicht:-)
    Mein Inernist meinte nur, das es für Ihn auf den ersten Blick nach nichts organischen aussieht. Und der Darm das grösste Organ ist, mit den meisten Nerven.

    Was mir aber auffällt ist, das sich die Beschwerden unter Stress verschlimmern. Und ich sowas früher nie hatte. Damit könntest du auf jeden Fall Recht haben.

    Eine Gastritis spielt sich nur heroben ab (die hatte ich auch schon mal in der Jugend und das tut anders weh). Eine Reizdarm hauptsächlich "hinten" und die Stastik in der Blase tritt ja eigentlich auch allein auf bei einer neurogenen Blase oder? Das hat man ja bei der Ms oder Parkinson oder so. Das alles wurde bei mir ausgeschlossen.


    Ich habe irgendwo mal gelesen, das eine chronische Magen Darm Sache eine PNP verursachen kann, wenn diese unbehandelt bleibt. Was mich aber daran stört und was nicht passt ist, das man da ja erhöhte Entzündungswerte haben sollte. Welche ich aber auch nicht habe. Und nie hatte! CPR war immer ok, Leuko,Blutsenkung.

    Da ich ja noch immer keine Diagnose habe was meine Nerven und meine Muskeln betriff versuche ich halt jetzt den Radius zu erweitern und mich nicht mehr so auf was muskuläres zu konzentrieren.

    Eigenartig ist bei mir ja auch, das ich offenbar Magnesium nicht so richtig aufnehmen kann. Obwohl ich Bananen esse und viel Nüsse. Ich muss dann oft wenn ich wieder 1 Tag lang an ein und dem selben Muskel zucke 2 x 400 Magnesium schlucken, dann geht es meisten weg am darauf folgen Tag.
    Ich kenne das nur von Leuten, die eine Magenband haben, bei denen ist da was gestört im Bauch und die müssen Magnesium so einnehmen.
    Und Magenband habe ich auch keines:.)

    Danke dir trotzdem für deinen netten Beitrag!

    Lg
    Geändert von Baal (11.08.2017 um 14:18 Uhr)

  4. #4
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    Standard

    Hallo Baal,

    dann würde ich tatsächlich erst ein Mal von Reizdarm/-blase ausgehen.

    Hier beginne eine Art Tagebuch zu schreiben:

    Datum - Was habe ich gegessen - tatsächlich mal alles aufschreiben - und war war die Situation

    Weil von diesen beiden Punkten musst Du erst ein Mal ausgehen.

    Dann könnten vielleicht noch Entspannungstechniken mithelfen wie z. B. Thai Qi oder Qi Qong

    Beides hilft bei ganz vielen chronischen Erkrankungen und wird immer wieder empfohlen.

    Essenstechnisch würde ich in die mediterrane Richtung gehen, die gilt heute als relativ reizarm.

    Alle weiteren Reizstoffe wie Koffein, Weine usw. würde ich erst ein Mal ganz weg lassen.

    Desweiteren würde ich tatsächlich eine psychosomatische Reha beantragen. Die untersuchen auch

    weiter, nehmen aber die Seele halt mit.

    Ich wünsche Dir gute Besserung.
    Liebe Grüße Ariane

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  5. #5

    Standard

    Hallo zusammen,
    bei mir wurden Mitochondriopathien festgestellt welche sich über die letzten Jahre über starke Magen und Darmbeschwerden bemerkbar gemacht haben.
    Ich habe noch andere Beschwerden aber gerade über die Magenbeschwerden, welche vorher von zwei Ärzten anders interpretiert wurden, bin ich darauf
    aufmerksam geworden. Ein weiterer Grund dafür kann sein das ich die Muskelschwäche nie als solche identifizieren konnte, da diese ganz klar belastungs-
    abhängig ist. Ich trainiere seit 4 Jahren Yoga, was wahrscheinlich dazu beigetragen hat, dass ich mich an die Leistungsfähigkeit meiner Muskeln gewöhnt
    habe. Nun ist der Arzt der meine Erkrankung vor 3 Monaten festgestellt hat kein gewöhnlicher Arzt, sondern ein Naturheilarzt und Heilpraktiker. Dieser hat
    mir vorab eine Entgiftungskur empfohlen in Form einer Darmsanierung.
    Ich habe diese Seite zu dem Thema gefunden https://darmsanierungkur.com/darmbes...-darmprobleme/ finde aber in diesem Artikel bzw. auf der
    Seite keine Verbindung zu Muskelschwächen. Zudem habe ich im Netz gelesen das es sich dabei nur um Hokuspokus handeln soll. Der Arzt hat allerdings
    sehr überzeugt geklungen und mir gesagt das ich damit meine Beschwerden lindern kann und das ist schließlich das einzige was ich will. Zufälligerweise
    hat er auch von Atemübungen und Qi Qong geredet, was mich jetzt letztendlich dazu motiviert hat hier zu Fragen.

    Bringt so etwas wie eine Entgiftung überhaupt etwas? Vor allem in diesem Kontext?

    Viele Grüße
    Laura

  6. #6

    Standard

    Hallo, vielen Dank für den links.
    Ich kann dir dazu nicht viel was sagen. Ich versuche einfach Halbwegs gesund zu essen und solche Dinge wie Sauerkraut usw. weg zu lassen. Bei mir ist es so, das mir bis zum Frühstück immer ziemlich übel ist. Das scheint eine NW der leichten 12 Fingerdarm Entzündung zu sein, die ich habe. Und wenn ich zu viel oder zu fett gegessen habe kommt es mir dann nachts gerne wieder mal hoch....
    Ob das mit den Nerven zusammen hängt kann mir bis heute noch keiner sagen.

    Lg
    M

  7. #7
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    Standard

    Von diesem Heilpraktiker würde ich die Finger lassen.
    In der Branche ist es in letzter Zeit Mode geworden schnell mal von einer Mitochondriopathie zu sprechen.
    Da macht sich grad die "Mitochondrienmedizin" breit. Das ist wirklich Humbug und eine Erfindung die Hauptsächlich die Taschen dieser Scharlatane füllt.

    Die Ernährungsratschläge auf der Verlinkten Seite sind durchaus gut.
    Das mit der "Darmsanierung" sollte man aber seinlassen. Das kann großen Schaden anrichten.


    Gegen alternative Medizin ist im Prinzip nichts einzuwenden.

    Dann sollte das aber ein Heilpraktiker sein, der auch ein abgeschlossenes schulmedizinisches Studium abgeschlossen hat.

    Oder ein TCM-Mediziner der einen chinesischen staatlich anerkannten Abschluss in TCM hat, das hat aber kaum einer, weil das ein sehr umfangreicher Studiengang ist, in dem das schulmedizinische Wissen, wie es hier gelehrt wird nur ein Teil ist.
    Insgesamt ist das TCM-Studium umfangreicher als ein hiesiges Medizinstudium.
    Geändert von KlausB (04.07.2018 um 23:35 Uhr)
    Man bestreite keines Menschen Meinung; sondern bedenke, daß wenn man alle Absurditäten, die er glaubt, ihm ausreden wollte, man Methusalems Alter erreichen könnte, ohne damit fertig zu werden.
    (Arthur Schopenhauer)

  8. #8

    Standard

    Danke für die schnelle Rückmeldung! Ich habe einen TCM-Mediziner direkt bei mir ums Eck, ich bin Jahre lang an seiner Praxis vorbeigelaufen und habe immer nur das Schild gesehen.
    Nun ist es wohl an der Zeit das ich ihm mal einen Besuch abstatte. Ich war auch sehr skeptisch bezüglich des Heilpraktikers, weshalb ich hier direkt nachgefragt habe.

    @KlausB hast du noch Ernährungstipps für mich bzw. verfolgst du eine bestimmte Ernährungsweise? Habe gerade direkt TCM-Medizin gegoogled und herausgefunden das
    bei denen die Ernährungslehre auch eine riesen Rolle spielt.

    Viele Grüße
    Laura

  9. #9

    Standard

    Hallo Laura,

    In der TCM Medizin spielt gerade die Ernährungslehre eine wichtige Rolle!

    Seit fast fünf Monaten ernähre ich mich nach einem für mich individuell erarbeiteten Ernährungsplan nach TCM.
    Ich kann es dir nur sehr ans Herz legen!

    Aber lass dich unbedingt von einem TCM Ernährungsberater beraten. Hierbei gibt es nämlich keine allgemeingültige Anwendung...

    Die Darmsanierung halte ich auch für unnötig.

    LG :-)

  10. #10

    Standard

    Habe einen Termin für nächsten Dienstag gemacht bin echt gespannt was ich dort erfahre.

    Werde am Dienstag berichten!

    Grüße

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