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Thema: Keine Diagnose möglich bislang

  1. #1

    Standard Keine Diagnose möglich bislang

    Hallo zusammen ,

    kurz zu mir : Männlich 29 Jahre alt von Beruf EHK , 185cm gross und 80Kg schwer .

    Zu meiner Geschichte : Alles begann vor circa 2 Jahren , ich hatte Kreislaufprobleme wurde im Restaurant ohnmöchtig und kam ins Krankenhaus , weil ich genährt werden musste .
    Im Krankenhaus wollte ich natürlich nicht bleiben , drum entlies ich mich und suchte 2 Tage später meinen Hausarzt auf , weil ich mich nicht schlecht fühlte .
    Mein Hausarzt machte daraufhin sämtliche Untersuchungen des Herzens , Herzecho , 24 Stunden Ekg , Blutdruckmessung etc und kam lediglich zu dem Entschluss Posturales orthostatisches Tachykardiesyndrom kurz genannt POTS , sprich im stehen steigt mein Puls an -Blutdruck fällt ab .
    Arzt meinte muss mich mehr bewegen ... Naja , war immer sehr sportlich - 3 mal die Woche ins Fitnessstudio und Gewicht lag immer um die 85-90 KG .
    Gewicht wurde auch weniger auf wie dato 80 KG .
    Erstmal nichts schlimmes .
    Dann kam Schwindel hinzu teilweise totales Karussel . Ging zum Orthopäden , MRT Halswirbelsäule , Hausarzt setzte noch einen drauf , MRT Halswirbelsäule und MRT Kopf , beides wohl in Ordnung .

    September letztes Jahr , Gartenarbeit ich schneidete die Hecke meine linke Hand zitterte Total , ich schob es auf Überbelastung , die schwäche die ich in der linken Hand verzeichnete ist allerdings bis Dato vorhanden . Die Kraft ist da , allerdings nur mit starkem Zittern . Die Symptome wurden nicht weniger und hielten an , irgendwann begann dieses Zittern bei Belastung oder eher NACH BELASTUNG an meiner rechten Hand .

    Die Beine wurden schwerer beim treppensteigen , die Arme teilweise schwerer beim Zähneputzen .
    Und was ich bis heute habe und mich richtig belastet , ist ein Problem mit der Kiefermuskulatur . Ob beim Essen oder beim Sport , es fühlt sich an als ob sich meine komplette Muskulatur im Mund versteift , total fies einfach .
    Meine Knochen knackten schon immer , aber seit einigen Monaten wirklich extrem .
    Meine Haut fühlt sich total labberig an und lässt sich an den Unterarmen richtig runterziehen , als ob das Fettgewebe sich zurückbildet , Beine wurden nach und nach heller bis die Venen gut zu sehen waren , danach bildete sich komischerweise auch (Fettgewebe) zurück , sodass Furchen in den Beinen Sichtbar wurden wie bei "Bodybuildern" zwischen den Muskeln .

    Schubförmige Muskelzuckungen meistens im Rückenbereich obere Schultern .
    Ich wache morgens auf 2-3 Tage komplettes Zuckprogramm dann wird es besser , bis es wie heute nur mal hier - mal dort ist .

    Termin beim Neurologen gehabt , dieser hat EEG , Nervenmessung vom Kopf durchgeführt und nur gesagt , dass im linken Arm die Nervenmessung etwas abgeschwächt war , allerdings er Ulnaris Syndrom vermutet .



    Ich weiß nicht , ob es eine Atrophie am Daumen Muskel ist , deshalb häng ich diese einfach mal an .

    https://ibb.co/hux8Ud
    https://ibb.co/gYCmFJ


    Was ich vergas sind die Schmerzen im unteren Rücken und Schmerzen unterhalb der kniescheibe die extrem auf Druck reagieren

    Schilddrüse soll wohl in Ordnung sein , allerdings kann ich mir auch nicht vorstellen , dass Atrophien der Muskulatur von der Schilddrüse kommen , die allerdings ja eh ausgeschlossen wurde .


    Vielen Dank schonmal , dass ihr euch die Zeit nehmt den Text zu lesen

  2. #2

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    Hallo,
    Die Bilder sehen total ok aus.
    Lg

  3. #3

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    Also ich sehe in den Bildern schon einen kleinen Unterschied... ist links weniger als rechts. Wäre besser, wenn du keine Faust machst, dann kann man es besser beurteilen. Deine Beschwerden kommen mir sehr bekannt vor.

  4. #4

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    Klar sieht man einen Unterschied, die Frage ist halt, ob der schon Pathologisch ist und noch Physiologisch. Das ist ohne Verlauf sehr schwer zu sagen, es gibt aber ungefähre Grenzwerte, beim Bizeps sinds 1,5 cm laut meinem Neuro, was ich aber für etwas hoch finde, aber gut. Bei mir warns bei der Messung 2,5 cm, da war es dann klar, dass es nicht passt.

    Man kann sich so einen Fingekraftmesser kaufen und dann testen, muss man sich halt die Ref Werte suchen.
    Der Tod ist die Befreiung und das Ende von allen Übeln, über ihn gehen unsere Leiden nicht hinaus, er versetzt uns in jene Ruhe zurück, in der wir lagen, ehe wir geboren wurden. - Seneca

  5. #5

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    Bei mir sind es im Bizeps 2 cm (habe aber nur 22 cm Umfang) und im Unterarm 1,5 cm. In der Wade sind es 2,5 cm. Oberschenkel sind gleich.
    Schwäche habe ich auf der nicht atrophierten Seite... selten mal auf der atrophen. Krämpfe und Faszikulationen beidseits. Alles merkwürdig. Der DI sieht ähnlich aus im Unterricht wie hier auf den Bildern. Mein Fuß hingegen ist atropher und knackst beim Laufen inkl. Erguss im Großzehengelenk, der nicht mehr mit abrollt.

  6. #6
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    Rein nichtmedizinisch klingt es schonmal zumindest eigenartig, dass die eine Seite athrophiert und die andere Seite schwächer wird.

    Wahrscheinlich ist das ein Problem der Wahrnehmung.
    Vermutlich ist es eher so, dass die schwächer werdende Seite dystrophiert. Dann würde sich der Muskel auf der schwachen Seite verhärten und evtl. auch an Umfang zunehmen, so dass im Vergleich die weniger betroffene (stärkere) Seite natürlich im Umfang dünner ist als die im Umfang dickere (schwache) Seite.

    Die Verteilung hauptsächlich Unterschenkel und Oberarm könnte für eine Gliedergürteldystrophie sprechen.
    Man bestreite keines Menschen Meinung; sondern bedenke, daß wenn man alle Absurditäten, die er glaubt, ihm ausreden wollte, man Methusalems Alter erreichen könnte, ohne damit fertig zu werden.
    (Arthur Schopenhauer)

  7. #7

    Standard

    Wie Klaus schon andeutete: eine neurogene Muskelatrophie ohne gleichzeitig vorliegende Spastik bzw. andere Form einer Hypertonie macht keine Schwäche im nicht-atrophierten Muskel, während der atrophierte Muskel schwach ist.

  8. #8
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    Der Umfangsverlust liegt durchaus noch im Rahmen der Messungenauigkeit (man misst ja auch alles Andere um den Muskel herum mit) und Tagesform, was sich auf der starken Seite eher bemerkbar macht.

    Ich würde sagen, dass es sich in dem Fall um überhaupt keine Atrophie handelt, sondern um eine leichtgradige Pseudohypertrophie auf der anderen Seite, wie oben beschrieben.
    Man bestreite keines Menschen Meinung; sondern bedenke, daß wenn man alle Absurditäten, die er glaubt, ihm ausreden wollte, man Methusalems Alter erreichen könnte, ohne damit fertig zu werden.
    (Arthur Schopenhauer)

  9. #9

    Standard

    Nur um das klarzustellen:
    Bei dem TE sehe ich gar keine Atrophie.

  10. #10

    Standard

    Hallo zusammen ,
    ich habe die Beiträge leider erst jetzt gesehen und keine Emil bekommen , dass Antworten erschienen sind .
    Habe alle anderen Threads beobachtet , aber nicht meinen eigenen .

    Also mein Neurologe hat mich in die Muskuläre Ambulanz in Aachen überwiesen , wo ich in 3 Wochen einen Termin habe .
    Mein CK Wert lag bei 67 und das EMG war im linken Bizeps bzw linken Trizeps normal .
    Dennoch hat er kleine Zuckungen feststellen können außerhalb des EMG´s , einmal bei beklopfen des Muskels , aber nur mal kurz und beim rausholen der EMG Nadel

    Ich merke nur in letzter Zeit das meine Beine schwerer werden beim treppensteigen .
    Außerdem hängt meine Haut teilweise bzw sie lässt sich an den Armen relativ lang ziehen , ob es was damit zu tun hat weiss ich nicht .
    Die Knie werden knochiger , die Haut scheint mehr durch .

    Woran es liegt werde ich wohl irgendwann erfahren , hoffe ich zumindest . Ich bin ein positiver Mensch und hoffe , dass es sich klären wird , obwohl ich ganz klar sagen muss , es ist teilweise schon eine Einschränkung


    Ich habe vor Monaten mal eine Borreliose laut Blutwerten gehabt , diese wurde mit 3 Wöchiger Antibiotika Therapie bekämpft ( hoffe ich zumindest) aber laut Ärzten ist da kein Zusammenhang

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