Ankündigung

Einklappen

Gesprächskultur und Einhaltung der Forenregeln

Liebe Forumsnutzer,

gerne stellen wir Menschen mit neuromuskulärer Erkrankung und ihren Angehörigen das DGM-Forum für Erfahrungsaustausch und gegenseitige Unterstützung zur Verfügung und bitten alle Nutzer um Einhaltung der Forenregeln: https://www.dgm-forum.org/help#foren...renregeln_text. In der derzeitigen Corona-Ausnahmesituation ist eine sorgfältige und achtsame Kommunikation besonders wichtig. Bitte eröffnen Sie in diesem Forum nur Themen, die tatsächlich der gegenseitigen Unterstützung von neuromuskulär Erkrankten und ihrem Umfeld dienen.

Ihre DGM
Mehr anzeigen
Weniger anzeigen

Corona : WO bleibt unsere Impfeinladung?

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Corona : WO bleibt unsere Impfeinladung?

    Hallo Zusammen,

    Corona : Wo bleibt unsere Impfeinladung?

    Ich leide laut Attest vom Friedrich Bauer Institut an "hochgradiger Muskeldystrophie" (FSHD), was auch Herz und Lunge schwächt, wodurch ich auch zu 70% Schwerbehindert bin.
    Zudem benötige ich ein Astamaspray und bin über 60 Jahre alt.

    Aber meine Hausärztin sagt sie kann bezüglich Impfung nichts für mich tun und dass ich nach dem Plänen unserer Regierung noch lange nicht an der Reihe bin.
    Zudem bin ich berufstätig wodurch ich einem erhöten Ansteckungsrisiko ausgesetzt bin.

    Also nochmal die Frage ..... Warum haben wir als hoch gefährdete Personengruppe in Deutschland noch immer keine Impfeinladung?

    Und warum lese ich auch nichts dass sich der DGM mit aller Macht dafür einsetzt dass man uns nicht länger nach hinten schiebt.
    Ich fühle mich jedenfalls vom DGM, aber auch vom Friedrich-Baur-Institut, wo ich registeriert bin und natürlich am allermeisten von unserer Regierung ...... sehr schlecht vertreten.
    Um es stark abgeschwächt auszudrücken!

    Robert

    #2
    Zitat von Robat1 Beitrag anzeigen
    Hallo Zusammen,

    Corona : Wo bleibt unsere Impfeinladung?

    Ich leide laut Attest vom Friedrich Bauer Institut an "hochgradiger Muskeldystrophie" (FSHD), was auch Herz und Lunge schwächt, wodurch ich auch zu 70% Schwerbehindert bin.
    Zudem benötige ich ein Astamaspray und bin über 60 Jahre alt.

    Aber meine Hausärztin sagt sie kann bezüglich Impfung nichts für mich tun und dass ich nach dem Plänen unserer Regierung noch lange nicht an der Reihe bin.
    Zudem bin ich berufstätig wodurch ich einem erhöten Ansteckungsrisiko ausgesetzt bin.

    Also nochmal die Frage ..... Warum haben wir als hoch gefährdete Personengruppe in Deutschland noch immer keine Impfeinladung?

    Und warum lese ich auch nichts dass sich der DGM mit aller Macht dafür einsetzt dass man uns nicht länger nach hinten schiebt.
    Ich fühle mich jedenfalls vom DGM, aber auch vom Friedrich-Baur-Institut, wo ich registeriert bin und natürlich am allermeisten von unserer Regierung ...... sehr schlecht vertreten.
    Um es stark abgeschwächt auszudrücken!

    Robert
    Die DGM hat sich stark gemacht, denn es gibt seit ungefähr 2 Wochen die Möglichkeit, dass behandelnde Ärzte eine Bescheinigung ausstellen dürfen und damit kannst du zum Impfen vorgezogen werden.

    Die Ständige Impfkommission machte am 11. Januar 2021 den grundsätzlichen Weg frei für "Einzelfallentscheidungen, insbesondere für Personen mit seltenen, schweren Vorerkrankungen, für die bisher zwar keine ausreichende wissenschaftliche Evidenz bzgl. des Verlaufes einer COVID-19-Erkrankung vorliegt, für die aber ein erhöhtes Risiko angenommen werden kann." Infrage kommen grundsätzlich Priorisierungsgruppe 3 (Personen mit Vorerkrankungen mit hohem Risiko) oder Priorisierungsgruppe 4 (Personen mit Vorerkrankungen mit moderat erhöhtem Risiko), die Zuordnung obliegt den für die Impfung Verantwortlichen. Die Aufnahme in die Impfverordnung steht jedoch weiterhin aus. Hier finden Sie den STIKO-Beschluss im Wortlaut.
    Quelle: https://www.dgm.org/aktuelles/meldun...-thema-gemacht
    Zuletzt geändert von Sunflowers; 25.01.2021, 09:27.
    Liebe Grüße
    Sandra

    Kommentar


      #3
      Einzelfall-Entscheidungen - da sollte dann z.B. der tracheotomierte, voll gelähmte, mit Sondennahrung ernährte, bettlägerige, etc. muskelerkrankter Mensch sich über seine mögliche Impfung (wenn er diese denn will) eine solche Entscheidung von einem Arzt erbitten (erbetteln).

      Dann, kann er zur Impfung fahren - selbst mit eigenem behindertengerecht umgebauten Transporter bzw. Behindertentaxi /-transport bzw. Liegendtransport (nicht Sanitätswagen) mitsamt all seinem medizinischen Gerätschaften zu einem der Impfzentren um sich dort seine "Sputnik-Impfung" spritzen zu lassen.

      Gestern, 01.02.21 wurde in der TV-Sendung Hart-aber-Fair über die Thematik kurz diskutiert, dass auch die schwersterkrankten Menschen (z.B. die oben genannten, aber auch die "nichtgehfähigen Alten") keinen Anspruch auf Impf-Hausbesuch haben z.B. vom Hausarzt (Stand jetzt).

      Laumann, CDU: NRW-Minister für Gesundheit, Arbeit und Soziales verkündete, wie toll die Entscheidung der Krankenkasse sei, dass diese Patienten tatsächlich zu den Impfzentren auf "Kosten der Krankenkassen" sich fahren lassen können - ahaa?!

      Haben diese verantwortlichen Menschen Ahnung vom "Tuten und Blasen"?
      Zuletzt geändert von Skyline; 02.02.2021, 14:47.

      Kommentar

      Lädt...
      X