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Coenzym Q10

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    #46
    Hallo Johann,

    eigentlich nicht nur, ich würde auch manche Angehörige, die es sich zu einfach machen mit einbeziehen. Sicher muss man in Betracht ziehen, dass Sie manchmal heillos überfordert sind, physisch als auch psychisch, und davon überzeugt sind, nur das Beste zu wollen, aber das kann ich nicht so einfach hinnehmen, ohne ausführliche Diskussion.
    Persönliche Erfahrungen laufen schnell Gefahr, verallgemeinert zu werden.
    Ist nur meine momentane Meinung.

    Hast du Frank's „Tag X – Die letzte Reise gelesen“?


    Herzliche Grüße
    Dieter [img]smile.gif[/img]
    „Wer ruhig leben will, darf nicht sagen was er weiß und nicht glauben was er hört.“
    (Arabisches Sprichwort)

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      #47
      Bevor ich’s wieder verpenn,

      ich wollte schon längere Zeit auf eine ausgezeichnete Lektüre für diejenigen hinweisen, die sich nicht so richtig mit außergewöhnlichen Möglichkeiten, auch auf einem eventuellen Weg zur Heilung anfreunden können, aber dennoch nicht abgeneigt sind, etwas darüber zu lesen.

      Michael Murphy
      Der QuantenMensch

      „Nur einmal in jeder Generation bricht eine Idee hervor, die so neu und mutig ist, dass sie unsere gefälligen Kategorien erschüttert und unsere Sicht des Menschen verändert.“
      Sam Keen über „The Future of the Body“ (Der QuantenMensch)


      Zu guter Letzt noch eine Warnung:
      Realisten sind mit diesem Buch hoffnungslos überfordert.

      Herzliche Grüße
      Dieter
      „Wer ruhig leben will, darf nicht sagen was er weiß und nicht glauben was er hört.“
      (Arabisches Sprichwort)

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        #48
        Dieter, genau die Seite meine ich.
        Meine "Kirsche" sagt immer, wenn Du merkst, es ist genug, dann setzen wir uns ins Auto.
        Gestern waren die Krücken genug.
        Morgen der Rolli.
        Übermorgen der Rollstuhl.
        Danach gibt es garantiert wieder was.
        Mit Krücken kann man auch noch Spaß haben. Hätte ich vorher nie gedacht. Und mit dem Rest, der da noch auf mich zukommt, werde ich auch noch fertig.

        Noch was zu Philips Chemiekocktail. Der ist doch noch harmlos.
        Was ich sonst noch zu mir nehme:
        - Alliin ((+)-(S)-Allyl-L-cysteinsulfoxid)
        - Allicin (2-Propen-1-thiosulfinsäure-(S)- allylester)
        - Allylsulfensäure
        - alpha-Aminoacrylsäure
        - Thioacrolein
        - 2-Vinyl[4H]-1,3-dithiin
        - 3-Vinyl[4H]-1,2-dithiin
        - Ajoen ((E,Z)-4,5,8-Trithioundeca-1,6,10-trien-8-oxid)
        - Diallyldisulfid
        - Diallylthiosulfonat
        - (S)-Allylcystein
        - Allixin (3-Hydroxy-5-methoxy-6-methyl-2-pentyl-4(H)-pyran-4-on)
        - Adenosin
        - Saponine
        Wer sich die einzelnen Bestandteile nicht besorgen kann, oder wer sich den ganzen Kram nicht merken will, das Zeug gibt es auch schon fertig angemixt.
        Einfach im Emma Laden nach KNOFI fragen.

        Tschüss Detlef

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          #49
          Hallo Dieter und Philipp,
          ich erwarte keineswegs Heilung von solchen Sachen. Ein Beispiel: ich hatte jede Nacht furchtbare Krämpfe. Was sagten die Kassenärzte: Rilutek. Hier im Forum habe ich gelesen, daß Magnesium hilft und die Krämpfe sind tatsächlich fast weg. Und so gibt es mehrere Sachen, die gewisse Erleichterungen oder eine Verlangsamung bewirken.
          Christine

          Realist,
          ich habe besseres zu tun als in den Berufen aller Teilnehmer herumzustochern. Paß auf, daß Du an Deiner Einbildung nicht erstickst!
          Christine

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            #50
            @bäuerin,

            nö, noch bin ich nicht erstickt, zumal ich ja nicht mit kuhmist zutun habe.

            devise ist, alles reinschmeissen, was die K's hier anpreisen.

            vorallen der zweite K hat doch arg unter der ALS gelitten, man gönne ihn seinen frieden.

            guten appetit

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              #51
              Hallo Christine,

              wenn ich es richtig interpretiere hast du scheinbar immer noch leichte Probleme mit Krämpfen?
              Bei mir habe ich festgestellt, das ich auch auf eine ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit achten muss. Wenn man mit dem aufnehmen größerer Mengen Probleme hat, hilft es meist schon, sich eines Glases zu bedienen. Allerdings kann unser Körper höchstens 850ml pro Stunde verwerten.

              Herzliche Grüße
              Dieter [img]smile.gif[/img]
              „Wer ruhig leben will, darf nicht sagen was er weiß und nicht glauben was er hört.“
              (Arabisches Sprichwort)

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                #52
                Lieber Dieter,

                ja, be-kämpfen und verurteilen macht krank. Deshalb ist es gut, wenn ich erkenne, wo ich immer noch verteile. Bin immer noch auf dem Weg, Ich wundere mich, dass du das Hinterfragen inzwischen zu den Akten gelegt hast. Müsstest du dann nicht auch schon gesund sein, wenn du nichts mehr zu hinterfragen hast?

                Sarkasmus ist für mich ein als Humor getarnter Angriff. Wer angreift, bekämpft. Schon der alte Freud hat es erkannt, alles was wir bekämpfen, ist eine Projektion. Das heißt, wir bekämpfen in anderen, was wir bei uns selbst nicht sehen wollen. Ich bin jedenfalls vorsichtig geworden zu sagen, so bin ich nicht. Dann müsste ich leugnen, dass mir Teile meines Wesens unbewusst sind. Oder hast du dich schon vollkommen selbst erkannt?

                Glaube wirft Zweifel auf. Wille ist Macht. Macht erzeugt Widerstand, nicht nur bei anderen, auch in dir selbst. Sonst würde der Wille genügen, um wieder gesund zu sein. In unserer dualistischen Welt ruft alles sein Gegenteil hervor. Außer Liebe. Die hat kein Gegenteil und steht jedem zu.

                Zu den Grenzen: Michael Murphy zeigt für mich in „Der Quantenmensch“, dass es nicht den geringsten Grund gibt, an Grenzen zu glauben, weder physisch noch in unserem Bewusstsein. Allerdings tun wir uns sehr schwer, diese Grenzen zu überwinden oder auch auch einfach nur den Glauben daran aufgeben.


                Hallo Philip,

                da sich hier diverse Clubs abzeichnen: Willkommen im Club derer, die sehen können, dass Krankheit (selbst ALS) positive Aspekte in ihrem Leben hat.


                Hallo Johann,

                mag sein, dass die Menschen von Dignitas und Exit eine hilfreiche Gesinnung haben. Aber auch mitfühlend? Die Berichte, die ich bis jetzt gelesen habe, lassen bei mir Zweifel aufkommen. Die Atmosphäre in der das Sterben stattfindet, sagt nach meiner Meinung viel über die Einstellung zum Leben und zum Sterben aus. Da sind mir die Menschen und das Ambiente der Hospizbewegung lieber. Sterben ist schließlich mehr als: Licht aus.


                Hallo Detlef,

                schön, dass du auch die Erfahrung hier weitergibst, dass viel mehr geht, als man vorher glaubt. Irgendwann begreift man dann, dass mit man den Rest auch noch fertig werden kann. Willkommen im Club, welchem auch immer.


                Alles Gute
                [img]smile.gif[/img] [img]smile.gif[/img] [img]smile.gif[/img]
                Heinrich

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                  #53
                  Hallo Heinrich

                  Wer oder was wir sind, werden wir nie vollständig erfahren.
                  Neuere Untersuchungen, die mir irgendwie logisch erscheinen haben folgendes ergeben.

                  Bevor Du überhaupt denkst, das Du jetzt Schokolade kaufen willst, und Du die Hand nach dem verführerischen Zeug ausstreckst, haben vorher irgendwelche Botenstoffe in Deinem Körper alles schon geregelt. Die sagen Deinem Gehirn Schokolade. In diesem Moment hast Du noch nicht den kleinsten Gedanken daran verschwendet. Ist doch witzig, oder?

                  Danke für Deine Glückwünsche zur Clubmitgliedschaft.

                  Laß es Dir gut gehen und genieße den Tag
                  Tschüss Detlef

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                    #54
                    hallo Detlef,

                    ich spreche auch nicht von menschen mit irgendwelchen problemen, sondern von ALS-Kranken die suizid begangen haben oder begehen wollen.
                    ich freue mich für dich, wenn du noch die kraft aufbringst selbst zu gehen und hoffe und wünsche es hält noch sehr sehr lange an.

                    alles gute
                    heide

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                      #55
                      hallo Dieter,

                      ich kann es verstehen, wenn die meisten lieber nur die beiträge lesen und sich zurückhalten. man läuft so schnell gefahr eins auf den deckel zu kriegen und nicht alle haben ein dickes fell - oder keines mehr.
                      hin und wieder muss ich jedoch meinen senf dazugeben.

                      und nun frage ich dich, wer sind verlierer, versager, arme schweine?
                      wieso sind angehörige versager? weshalb sind diejenigen die einen vom patienten gewünschten suizid "unterstützen" gewissenlose monster für dich?
                      fändest du es toll als versager bezeichnet zu werden, weil du ein aushalter der krankheit bist?
                      ich finde deine argumentation sehr verletzend.
                      man fühlt sich immer mitschuldig wenn der partner/angehörige/freund suizid begeht. (weil man nicht sensibel genug war etwas zu bemerken? weil man -auch wenn es besprochen war- ihn doch hätte davon abhalten sollen?)
                      wer gutgläubig war wird sich das immer vorwerfen.
                      und dann kommst du und bezeichnest in deiner entspannten, locker-flockigen art
                      die angehörigen als versager/monster.
                      als frau eines ALS-Kranken der suizid begangen hat, bin ich da jedoch nicht mehr entspannt. das wirst auch du dir denken können.
                      ich meine da hast du zu heftig ausgeteilt.

                      gruß heide

                      übrigens, ich diskutiere gern mit dir.

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                        #56
                        Lieber Heinrich,

                        danke für deine aufrichtige Antwort.
                        Mir kommt es so vor, als wenn du dich am Ufer des Flusses festklammerst, während ich mich mit der Strömung treiben lasse, deshalb möchte ich dir auch auf diesem Weg meine teils sehr unterschiedlichen Ansichten mitteilen.

                        Was liegt uns näher, als den Schluss zu ziehen, derjenige der nicht krank ist, muss wohl gesund sein. Da fällt mir gerade ein vielleicht etwas unpassendes Beispiel ein. Viele Menschen haben Problem mit dem Rücken, ein Großteil wird von Bandscheibenvorfällen geplagt, die in nicht wenigen Fällen nur noch operativ behandelt werden können. Nun gibt es aber laut wissenschaftlichen Erhebungen weit mehr Menschen, die eben diese Bandscheibenvorfälle auch haben, ohne Beschwerden zu verspüren und daraufhin auch keinen Arzt aufsuchen. In welche Kategorie fallen diese Menschen, Krank oder Gesund, sicher sind wir schnell zu einer Antwort bereit.

                        Leider will es mir einfach nicht gelingen, nachzuvollziehen, woher du die Sicherheit deiner Behauptung nimmst „Kämpfen macht letztlich krank“. Auf anderem Gebiet, im sportlichen Sektor, fällt es mir dagegen leicht. Mir persönlich kommt es nicht wie kämpfen vor, an meine noch möglichen physischen Grenzen zu gehen, trotzdem es nicht immer leicht fällt. Deshalb neigt man auch dazu, zu sagen, ich kämpfe um meine noch verfügbare Mobilität. Mir persönlich käme es nicht in den Sinn, mich auf allgemeine Aussagen von ratlosen Schulmedizinern zu verlassen, denn ich denke bewusstes Pflegen von Immobilität macht krank.
                        Ebenso käme es mir, aus meiner heutigen Situation heraus gesehen, vermessen vor, alles nur vom Ändern meiner persönlichen Einstellungen abhängig zu machen und somit in gewisser Weise alles vom Ermessen unseres Schöpfers. Liegt nicht vielleicht schon die wahre Hilfe darin, das man uns zu logisch denkenden Wesen gemacht hat. Warum schreien so viel von uns um Hilfe, wenn wir mal in einer Situation überfordert werden und zunächst scheinbar keinen Ausweg sehen? Weil wir es inzwischen gewohnt sind, für jedes Zipperlein ein Mittel zu bekommen, für jede Situation Regeln, Vorschriften und Formulare zu haben. Wie schrecklich muss es da für manche sein, plötzlich allein auf weiter Flur zu stehen.
                        Solange wir ehrlich zu uns selbst sind, werden wir nicht umhinkommen ungewöhnliche Reaktionen unsererseits gewissenhaft zu hinterfragen. Allerdings möchte ich es nicht zu meiner Berufung machen, und damit aus meiner Sicht auf der Stelle treten.

                        Sarkasmus und Ironie sind Bestandteile unseres Lebens, egal in welcher Realität man sich befindet. Man sollte nicht den Blick für die Wirklichkeit verlieren. Sind alle Komiker kranke Menschen? Mit der nötigen inneren Ruhe, wage ich zu behaupten, dass Sarkasmus und Ironie auch nicht bösartig gemeinte, gesteuerte Mittel zum Zweck sein können, um andere Menschen aus der Reserve zu locken, damit sie sich endlich mal äußern. Natürlich läuft man Gefahr das es schnell als Angriff dargestellt wird. Ansichten, Meinungen, Beurteilungen usw. sind sehr verschieden.
                        Ich glaube wir vermögen es wohl nie, uns wirklich selbst zu erkennen. Vielleicht ist es auch gar nicht gut für uns, und wir wären daraufhin nicht befreit, sondern eher befangen. Manche haben auch ein ernstes Problem mit ihrem Ego.

                        Langsam drängt sich mir der Gedanke auf, du hast so viel Liebe in dir, die du allen anderen Menschen zuteil werden lassen möchtest, das sich bei dir ein Widerstand gegen alles Andersartige aufbaut. Irgendwie hast du ein ernstes Problem mit dem Begriff „Kämpfen“ und mit dessen Anwendung.

                        Eigentlich wollte ich vorhin schon etwas dazu schreiben. „Alles ruft in unserer dualistischen Welt ein Gegenteil hervor“. Über diesen Punkt mache ich mir schon seit langer Zeit Gedanken. Vielleicht beschränken wir uns in unserer Denkweise zu sehr, und es ist gar nicht so einfach. Vielleicht ist das Spektrum doch meistens breiter gefächert, zum leichteren Verständnis gibt es für uns nur immer zwei Möglichkeiten. Grenzerfahrungen.

                        Der Wille allein wird nicht genügen, um Gesund zu werden. Man muss sich in die Lage bringen können, diesen auch an sich selbst zu verwirklichen. Veränderung ruft meistens Widerstand hervor, besonders in uns selbst.

                        „Glaube wirft Zweifel auf“. Ich würde sagen, diese Zustände sind sehr stark von Vertrauen abhängig. Warum fällt es dir scheinbar so schwer, Vertrauen in deine dir gegebenen Möglichkeiten zu fassen? Das Leben bisher, die vielleicht verdrängte Wirklichkeit?

                        Ich finde es auch betrüblich, dass man davon ausgeht, das sich verschiedene Clubs bilden. Vielleicht kann man darin aber auch schon einen Fortschritt sehen, denn zumindest ziehen dann schon einige am gleichen Strang. Eventuell finden wir auf diesem Umweg zu unserer Bestimmung, nämlich einer Gemeinschaft von durch die gleiche Krankheit betroffenen Menschen zurück. Manchmal ist man durch persönliche Umstände darin gehindert, das wahre Ausmaß einer Situation zu erkennen, auch wohl aus Selbstschutzgründen, weil man mit den Gegebenheiten noch nicht umgehen kann.


                        Ich wünsche dir ebenfalls alles erdenklich Gute
                        Liebe Grüße
                        Dieter [img]smile.gif[/img] [img]smile.gif[/img]
                        „Wer ruhig leben will, darf nicht sagen was er weiß und nicht glauben was er hört.“
                        (Arabisches Sprichwort)

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                          #57
                          Hallo Heide,

                          vermutlich war es wirklich für manche Menschen zu direkt geschrieben, denn es ist wohl heute nicht mehr üblich die Dinge beim Namen zu nennen. Man sollte sich eher vornehm zurückhalten, Distanz wahren, eben gute Erziehung demonstrieren. Aber ist es wirklich gute Erziehung, was uns davon abhält, auch unangenehme Dinge zur Sprache zu bringen, oder doch eher Flucht vor der eigenen Haltung?

                          Wie man persönlich auf einen derartigen Beitrag reagiert, ist immer von der eigenen Einstellung, sowie den Erfahrungen abhängig.
                          Ich kann mir durchaus vorstellen, das einem in einer derartigen Situation, wie du sie durchlebt hast, die Entscheidung nicht leicht fällt, und man dadurch für das Leben geprägt wird, in welcher Form auch immer. Egal wie man sich entschieden hat, es wird immer in unserem Bewusstsein präsent sein, ob es jemals entsprechend verarbeitet wird, ist schwer vorzustellen.

                          Es war gut von dir, deine Gedanken zu veranschaulichen, dadurch bekommen viele einen anderen Blick für derartige Situationen.
                          Allerdings finde ich es nicht gut, wenn mache Menschen hier im Forum verlauten lassen: „Ich kann dich gut verstehen, wenn du Suizid begehen willst“. Wer weiß schon wirklich wie es in einer anderen Person aussieht, wer kann beurteilen, ob nicht jemand überreagiert, oder auch ab wann man überreagiert?
                          Derartige Aussagen finde ich ziemlich leichtfertig, wer kann die daraus resultierenden Folgen abschätzen, beziehungsweise verantworten.

                          Ich persönlich denke, man sollte lieber bei den Wurzeln beginnen und zunächst mal darüber diskutieren, wie jemand zu dem Wunsch kommt, Suizid zu begehen, ob es nicht doch noch andere erträgliche Möglichkeiten gibt. Manchmal ist es nicht ratsam, anderen eine gefällige Antwort zu geben, auch oder gerade wenn sie auf persönlichen Erfahrungen beruhen.

                          Grüße
                          Dieter [img]smile.gif[/img]
                          „Wer ruhig leben will, darf nicht sagen was er weiß und nicht glauben was er hört.“
                          (Arabisches Sprichwort)

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                            #58
                            Hallo Detlef,

                            ich kenne diese Untersuchungen der Hirnforschung, die manche Wissenschaftler als Beweis nehmen, dass unser Bewusstsein nur eine Erscheinung der biochemischen und elektrischen Vorgänge in unserem Körper sein soll. Mich überzeugt das nicht. Denn dabei setzen sie voraus, dass unser Bewusstsein nur im Gehirn angesiedelt ist. Mir machen diese Ergebnisse plausibel, dass unser Bewusstsein einen geistigen Ursprung hat, der nicht im Gehirn zu finden ist, noch an irgendeiner anderen Stelle des Körpers, aber sehr wohl auf den ganzen Körper Einfluss nehmen kann. Am Ende behaupten sie noch, dass meine Botenstoffe schon gelacht haben, bevor ich einen Witz überhaupt kapiert habe .

                            Irgendwann werden wir es erfahren, wer wird sind. Spätestens hinterher. Aber vorher genieß deine Schokolade!

                            Liebe Grüße von [img]smile.gif[/img]

                            [ 25. April 2004: Beitrag editiert von: Kike ]
                            Heinrich

                            Kommentar


                              #59
                              Lieber Dieter,

                              danke für ausführliche und wohlgemeinte Antwort. Ich fühle mich allerdings etwas missverstanden. Ich schrieb von be-kämpfen und verurteilen, um es beispielsweise vom sportlichem Kämpfen oder dem Ringen um Erfolg zu unterscheiden.

                              Was du über die Liebe und meinen Widerstand gegen alles Andersartige geschrieben hast, habe ich nicht verstanden. Liebe nimmt alles an. Ich kenne auch niemand, dem Liebe geschadet hätte. Aber vielleicht hast du ja etwas anderes gemeint.

                              Ich mag Humor und Komik. Sarkasmus finde ich verletzend.

                              Welche Wirklichkeit sollte ich denn verdrängt haben, dass es mir scheinbar so schwer fällt, in meine Möglichkeiten zu vertrauen?

                              Dass mit den Clubs kannst du entspannt und locker sehen, das war nun wirklich nicht so ernst gemeint .

                              Ich finde es wichtig, auch unangenehme Dinge zur Sprache zu bringen. Aber wenn sich andere beleidigt fühlen, dann geht es um etwas anderes.

                              Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft, deinen Willen zu verwirklichen. Mit der weitgehenden Erhaltung deiner Mobilität scheinst du das ja zu verwirklichen. Vielleicht ist es auch der Wille des Schöpfers. Aber auch dafür kannst du dich glücklich schätzen.

                              Alles Liebe [img]smile.gif[/img]

                              [ 25. April 2004: Beitrag editiert von: Kike ]
                              Heinrich

                              Kommentar


                                #60
                                Lieber Heinrich,

                                vielen Dank für deinen Antwort, sie hat mir sehr geholfen.
                                Auf Grund meiner scheinbar vorhandenen Defizite, muss ich wohl manchmal mit dem Kopf durch die Wand, um das wahre Ausmaß zu erkennen.

                                Alles Gute,
                                liebe Grüße
                                Dieter [img]smile.gif[/img]
                                „Wer ruhig leben will, darf nicht sagen was er weiß und nicht glauben was er hört.“
                                (Arabisches Sprichwort)

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