Hallo Zusammen
Seit letzten Oktober habe ich einen suprapubischen Dauerkatheter. Leider habe ich bisher keine guten Erfahrungen gemacht. Selbstverständlich bin ich in/unter ärztlicher Behandlung/Aufsicht.
Hier meine Geschichte:
Letzten Oktober wurde mir ein suprapubischer Dauerkatheter mit "gekringeltem Ende gelegt.
Die urologische Klinik hat dann am 19.11.2009 den Katheter ausgewechselt und mit dem gleichen Produkt ersetzt.
Nach diesem Wechsel hatte ich solche Schmerzen, dass mir am 1.12.2009 ein anderer Katheter gelegt wurde. Das neue Produkt ist gerade, mit einer abgerundeten weichen Spitze. Man hat mir in der Klinik erklärt, dass das erste Kathetermodell wahrscheinlich zu lang war und so die Blasenwand reizen konnte. Mit dem neuen Produkt hatte ich Erfolg. Die Schmerzen waren weg. Lediglich abends, für ca. 5 bis 10 Minuten, hatte ich wieder so ein Stechen und Ziehen in der Blase. Und dies jeden Tag. Ich habe mir aber gesagt, mit diesem Zustand kann ich umgehen. Die Lebensqualität tagsüber macht dies einfach wett. Ich kann unterwegs sein und bin nicht auf eine rollstuhlgängige Toilette angewiesen. Infekte hatte ich nicht mehr.
Dann, nach weiteren 6/7 Wochen, am 19.01.2010 wurde der Katheter erneut gewechselt mit dem gleichen Produkt.
Mein Problem ist nun, dass ich, je länger ich den Katheter trage, immer heftigere Schmerzen habe. Es fühlt sich an, wie wenn mir jemand mit dem Messer in die Blase sticht. Dann wird das Messer hin- und her gedreht. In der urologischen Klinik wurde mir gesagt, dass solche Schmerzen vorkommen können
und ich wahrscheinlich schmerzempfindlicher bin als andere Personen.
Die verschrieben Novalgin Tropfen zeigen keine Wirkung.
Letzte Woche habe ich den Urologen gewechselt. Es wurde alles abgeklärt und ich habe wieder einen neuen Katheter. Und die Schmerzen sind auch noch da.
Um es kurz zu machen. Die versprochene Verbesserung der Lebensqualität bleibt aus. Das Gegenteil ist der Fall, sie hat sich verschlechtert, und ich überlege, ob ich den Katheter wieder entfernen soll.
Ich habe nun zwei Fragen:
Gibt es Alternativen zum suprapubischem Dauerkatheter? Mit der Durchsicht von alten Beiträgen bin ich nicht weiter gekommen.
Hat jemand etwas von einer Hypersensibilität bei ALS-Patienten gehört, welche sich in einem Bereich manifestieren?
Danke für Euer Feedback.
Liebe Grüsse
liberty
Seit letzten Oktober habe ich einen suprapubischen Dauerkatheter. Leider habe ich bisher keine guten Erfahrungen gemacht. Selbstverständlich bin ich in/unter ärztlicher Behandlung/Aufsicht.
Hier meine Geschichte:
Letzten Oktober wurde mir ein suprapubischer Dauerkatheter mit "gekringeltem Ende gelegt.
Die urologische Klinik hat dann am 19.11.2009 den Katheter ausgewechselt und mit dem gleichen Produkt ersetzt.
Nach diesem Wechsel hatte ich solche Schmerzen, dass mir am 1.12.2009 ein anderer Katheter gelegt wurde. Das neue Produkt ist gerade, mit einer abgerundeten weichen Spitze. Man hat mir in der Klinik erklärt, dass das erste Kathetermodell wahrscheinlich zu lang war und so die Blasenwand reizen konnte. Mit dem neuen Produkt hatte ich Erfolg. Die Schmerzen waren weg. Lediglich abends, für ca. 5 bis 10 Minuten, hatte ich wieder so ein Stechen und Ziehen in der Blase. Und dies jeden Tag. Ich habe mir aber gesagt, mit diesem Zustand kann ich umgehen. Die Lebensqualität tagsüber macht dies einfach wett. Ich kann unterwegs sein und bin nicht auf eine rollstuhlgängige Toilette angewiesen. Infekte hatte ich nicht mehr.
Dann, nach weiteren 6/7 Wochen, am 19.01.2010 wurde der Katheter erneut gewechselt mit dem gleichen Produkt.
Mein Problem ist nun, dass ich, je länger ich den Katheter trage, immer heftigere Schmerzen habe. Es fühlt sich an, wie wenn mir jemand mit dem Messer in die Blase sticht. Dann wird das Messer hin- und her gedreht. In der urologischen Klinik wurde mir gesagt, dass solche Schmerzen vorkommen können
und ich wahrscheinlich schmerzempfindlicher bin als andere Personen.Die verschrieben Novalgin Tropfen zeigen keine Wirkung.
Letzte Woche habe ich den Urologen gewechselt. Es wurde alles abgeklärt und ich habe wieder einen neuen Katheter. Und die Schmerzen sind auch noch da.
Um es kurz zu machen. Die versprochene Verbesserung der Lebensqualität bleibt aus. Das Gegenteil ist der Fall, sie hat sich verschlechtert, und ich überlege, ob ich den Katheter wieder entfernen soll.
Ich habe nun zwei Fragen:
Gibt es Alternativen zum suprapubischem Dauerkatheter? Mit der Durchsicht von alten Beiträgen bin ich nicht weiter gekommen.
Hat jemand etwas von einer Hypersensibilität bei ALS-Patienten gehört, welche sich in einem Bereich manifestieren?
Danke für Euer Feedback.
Liebe Grüsse
liberty



Wie gesagt bringen die Novalgin-Tropfen in der Höchstdosierung nichts. Ebenfalls waren Produkte wie Buscopan oder Detrusitol wirkungslos (werden ja bei Krämpfen/Spastiken eingesetzt, welche ich wohl nicht habe). Auf pflanzlicher Ebene (explizit für die Blase) trinke ich täglich Cranberrysaft und nehme eine spagyrische Mischung.
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