Frage:
Können die folgenden Symptome auf eine (autoimmune?) Erkrankung der Muskeln (Muskeldystrophie oder Myositis) hindeuten?
Wenn ja, auf welche?
Oder können der Muskelfaserriß und die Schmerzen in der Wade (s.u.) evtl. auch von der Psoriasis kommen?
Die hierunter genannten Daten beziehen sich auf den Zeitpunkt des ersten Auftretens der Symptome bzw. der erstmaligen ärztlichen Diagnose.
Seit Kindheit:
- große Empfindlichkeit für alle Narkosemittel (z.B. Zahnarzt, Vollnarkose in der Kindheit); Wirkung ist viel stärker und hält länger an als normal
- Schluckbeschwerden: häufiges Verschlucken beim Trinken bei den ersten Schlucken (nach den ersten Schlucken idR keine Probleme mehr)
- Schwierigkeiten beim Tauchen den Kehlkopf und die Muskeln im Rachen zum Verschließen der Nase längere Zeit "zu" zu halten
In der Kindheit auch ein Sturz (rückwärts) mit voller Wucht auf den Kopf mit kurzer Bewusstlosigkeit und Gehirnerschütterung - evtl. mögliche Ursache der späteren Hypophysenschwäche (s.u.)?
Seit ca. 1990:
- schmerzhafte Entzündung (nicht klar ob (Ischias-)Nerv oder Muskeln) im oberen hinteren Bereich der Oberschenkel (direkt im bzw. unter dem Gesäß);
Behandlung mit Fangopackungen wenig erfolgreich (aber seit der Behandlung mit hochdosiertem Vitamin B-Komplex ab 2006 verschwunden)
- hörbar knirschende Knie (Psoriasis-Arthritis?)
Seit ca. 1994:
- häufige Beschwerden "steifer Hals" mit Schmerzen im Nackenbereich, im Bereich der Schultern und der Schulterblätter
(laut Diagnose 2006: Fibromyalgie. Tritt seit der ausreichenden Substitution mit Schilddrüsenhormonen ab 2006 nur noch sehr selten auf, nämlich bei Unterdosierung)
Seit 1995:
- Psoriasis (lange Zeit stabil, seit 2005 zunehmend)
Seit 1996:
- Morbus Hashimoto (Schilddrüsenunterfunktion)
- Prolaktinom (seit 1998 in Remission)
Ca. seit 2002:
- sporadische Episoden (teilweise über mehrere Tage) mit Muskelzuckungen (Augenlider, an Armen und Beinen)
- Parästhesien in den Fußballen (seit der Behandlung mit hochdosiertem Vitamin B-Komplex ab 2006 verschwunden)
- chronische Entzündung der Leber (NASH, Non-Alcoholic Steato-Hepatitis, mit ständig leicht erhöhten Leberwerten)
Seit 2006:
- bei starker Belastung (sehr schnelles Gehen) plötzlich schmerzliche Muskelschwäche in den Füßen und am Schienbein (also vorne),
die eine Verringerung des Tempos auf langsames Gehen erforderlich macht
- dito beim Rubbeln der Kopfhaut beim Haarewaschen: nach kürzester Zeit schmerzliche Muskelschwäche und Krampfneigung
(das Fortsetzen der Bewegung bzw. der Haltung der Arme über dem Kopf führt zum Krampf)
- Hypogonadismus
- Hodenatrophierung
- Hypophysenschwäche
- Zöliakie (Sprue)
- Unverträglichkeit von Milchprodukten (außer Butter)
- sporadische Neigung zu Wadenkrämpfen (scheint mit mangelnder Versorgung mit Schilddrüsenhormonen und mit Magnesium zusammenzuhängen,
ebenso wie die seit ca. 2002 häufiger auftretenden Muskelzuckungen)
Ca. 2007:
- nach Anstoßen mit dem Fuß: 2. Zeh am linken Fuß lässt sich nicht mehr vollständig beugen (im Röntgenbild jedoch kein Bruch sichtbar);
laut Spezialist "Aktivierte posttraumatische Arthrose" (Psoriasis-Arthritis?)
- Muskelfaserriß in der linken Wade (beim Warmspielen beim Volleyball, ohne besondere Belastung, aus heiterem Himmel) mit
starker Blutansammlung unter der Haut der unteren Wade, des Knöchels und des Fußes
- Morbus Addison (idiopathisch)
(Auffällig ist die Häufung von Autoimmun-Erkrankungen. Übrigens leiden mein Vater und seine Schwester stark an Psoriasis, meine Mutter an Hashimoto und Vitiligo, und ihr Vater ist an "entzündlichem Rheuma" gestorben.)
Seit ca. 2008:
- chronische Entzündung beider Archillessehnen sowie der Sehne bzw. dem Muskelansatz am oberen Schienbein (vorne), direkt unterhalb des Knies
Seit 10.01.2010 (frühmorgens):
- plötzlich einsetzende Schmerzen in der linken Wade (an der Stelle des früheren Muskelrisses), ohne erkennbare Ursache und ohne sichtbares Blut unter der Haut,
fühlt sich an wie ein Knoten tief im Muskel (jedoch keine Verhärtung im Muskel ertastbar) oder wie das Wiederaufreissen einer Narbe im Inneren -
die Schmerzen kulminieren täglich gegen 6 Uhr morgens im Bett, und gehen erstaunlicherweise nach Einnahme von zusätzlichem Prednisolon innerhalb kürzester Zeit
(ca. 15 Min) wieder zurück. Mäßiger Sport und Magnesium scheinen zu helfen.
Aktuelles Alter: 46
Sorgen macht mir außerdem der ständig steigende Bedarf von Kortison (Prednisolon) seit 2006: Ich bin schon bei ca. 15 mg täglich und es ist kein Ende der Bedarfssteigerung in Sicht.
(7,5 mg Prednisolon werden beim Mann als Grenze zwischen physiologischer und therapeutischer Dosis angesehen!)
Wo geht das viele Prednisolon hin? Wird es vom (entzündeten?) Darm gar nicht richtig aufgenommen oder von der Leber sofort verstoffwechselt?
Ich habe keine Überdosierungssymptome (eher im Gegenteil Mangelsymptome)!
Im voraus besten Dank für jeden Hinweis!
P.S.: Ferritin und CRP (Entzündungsmarker) sind bei mir erhöht und steigen seit 1,5 Jahren kontinuierlich an:
21.10.2009:
CRP hochsensibel 0.174 mg/dl (0-0.055)
Ferritin 532 ng/ml (50-290)
15.04.2009:
CRP hochsensibel 0.121 mg/dl (0-0.055)
Ferritin 404 ng/ml (50-290)
15.09.2008:
CRP hochsensibel 0.076 mg/dl (0-0.055)
Ferritin 458 ng/ml (50-290)
10.03.2008:
Ferritin 407 ng/ml (50-290)
19.09.2007:
Ferritin 334 ng/ml (50-290)
Können die folgenden Symptome auf eine (autoimmune?) Erkrankung der Muskeln (Muskeldystrophie oder Myositis) hindeuten?
Wenn ja, auf welche?
Oder können der Muskelfaserriß und die Schmerzen in der Wade (s.u.) evtl. auch von der Psoriasis kommen?
Die hierunter genannten Daten beziehen sich auf den Zeitpunkt des ersten Auftretens der Symptome bzw. der erstmaligen ärztlichen Diagnose.
Seit Kindheit:
- große Empfindlichkeit für alle Narkosemittel (z.B. Zahnarzt, Vollnarkose in der Kindheit); Wirkung ist viel stärker und hält länger an als normal
- Schluckbeschwerden: häufiges Verschlucken beim Trinken bei den ersten Schlucken (nach den ersten Schlucken idR keine Probleme mehr)
- Schwierigkeiten beim Tauchen den Kehlkopf und die Muskeln im Rachen zum Verschließen der Nase längere Zeit "zu" zu halten
In der Kindheit auch ein Sturz (rückwärts) mit voller Wucht auf den Kopf mit kurzer Bewusstlosigkeit und Gehirnerschütterung - evtl. mögliche Ursache der späteren Hypophysenschwäche (s.u.)?
Seit ca. 1990:
- schmerzhafte Entzündung (nicht klar ob (Ischias-)Nerv oder Muskeln) im oberen hinteren Bereich der Oberschenkel (direkt im bzw. unter dem Gesäß);
Behandlung mit Fangopackungen wenig erfolgreich (aber seit der Behandlung mit hochdosiertem Vitamin B-Komplex ab 2006 verschwunden)
- hörbar knirschende Knie (Psoriasis-Arthritis?)
Seit ca. 1994:
- häufige Beschwerden "steifer Hals" mit Schmerzen im Nackenbereich, im Bereich der Schultern und der Schulterblätter
(laut Diagnose 2006: Fibromyalgie. Tritt seit der ausreichenden Substitution mit Schilddrüsenhormonen ab 2006 nur noch sehr selten auf, nämlich bei Unterdosierung)
Seit 1995:
- Psoriasis (lange Zeit stabil, seit 2005 zunehmend)
Seit 1996:
- Morbus Hashimoto (Schilddrüsenunterfunktion)
- Prolaktinom (seit 1998 in Remission)
Ca. seit 2002:
- sporadische Episoden (teilweise über mehrere Tage) mit Muskelzuckungen (Augenlider, an Armen und Beinen)
- Parästhesien in den Fußballen (seit der Behandlung mit hochdosiertem Vitamin B-Komplex ab 2006 verschwunden)
- chronische Entzündung der Leber (NASH, Non-Alcoholic Steato-Hepatitis, mit ständig leicht erhöhten Leberwerten)
Seit 2006:
- bei starker Belastung (sehr schnelles Gehen) plötzlich schmerzliche Muskelschwäche in den Füßen und am Schienbein (also vorne),
die eine Verringerung des Tempos auf langsames Gehen erforderlich macht
- dito beim Rubbeln der Kopfhaut beim Haarewaschen: nach kürzester Zeit schmerzliche Muskelschwäche und Krampfneigung
(das Fortsetzen der Bewegung bzw. der Haltung der Arme über dem Kopf führt zum Krampf)
- Hypogonadismus
- Hodenatrophierung
- Hypophysenschwäche
- Zöliakie (Sprue)
- Unverträglichkeit von Milchprodukten (außer Butter)
- sporadische Neigung zu Wadenkrämpfen (scheint mit mangelnder Versorgung mit Schilddrüsenhormonen und mit Magnesium zusammenzuhängen,
ebenso wie die seit ca. 2002 häufiger auftretenden Muskelzuckungen)
Ca. 2007:
- nach Anstoßen mit dem Fuß: 2. Zeh am linken Fuß lässt sich nicht mehr vollständig beugen (im Röntgenbild jedoch kein Bruch sichtbar);
laut Spezialist "Aktivierte posttraumatische Arthrose" (Psoriasis-Arthritis?)
- Muskelfaserriß in der linken Wade (beim Warmspielen beim Volleyball, ohne besondere Belastung, aus heiterem Himmel) mit
starker Blutansammlung unter der Haut der unteren Wade, des Knöchels und des Fußes
- Morbus Addison (idiopathisch)
(Auffällig ist die Häufung von Autoimmun-Erkrankungen. Übrigens leiden mein Vater und seine Schwester stark an Psoriasis, meine Mutter an Hashimoto und Vitiligo, und ihr Vater ist an "entzündlichem Rheuma" gestorben.)
Seit ca. 2008:
- chronische Entzündung beider Archillessehnen sowie der Sehne bzw. dem Muskelansatz am oberen Schienbein (vorne), direkt unterhalb des Knies
Seit 10.01.2010 (frühmorgens):
- plötzlich einsetzende Schmerzen in der linken Wade (an der Stelle des früheren Muskelrisses), ohne erkennbare Ursache und ohne sichtbares Blut unter der Haut,
fühlt sich an wie ein Knoten tief im Muskel (jedoch keine Verhärtung im Muskel ertastbar) oder wie das Wiederaufreissen einer Narbe im Inneren -
die Schmerzen kulminieren täglich gegen 6 Uhr morgens im Bett, und gehen erstaunlicherweise nach Einnahme von zusätzlichem Prednisolon innerhalb kürzester Zeit
(ca. 15 Min) wieder zurück. Mäßiger Sport und Magnesium scheinen zu helfen.
Aktuelles Alter: 46
Sorgen macht mir außerdem der ständig steigende Bedarf von Kortison (Prednisolon) seit 2006: Ich bin schon bei ca. 15 mg täglich und es ist kein Ende der Bedarfssteigerung in Sicht.
(7,5 mg Prednisolon werden beim Mann als Grenze zwischen physiologischer und therapeutischer Dosis angesehen!)
Wo geht das viele Prednisolon hin? Wird es vom (entzündeten?) Darm gar nicht richtig aufgenommen oder von der Leber sofort verstoffwechselt?
Ich habe keine Überdosierungssymptome (eher im Gegenteil Mangelsymptome)!
Im voraus besten Dank für jeden Hinweis!
P.S.: Ferritin und CRP (Entzündungsmarker) sind bei mir erhöht und steigen seit 1,5 Jahren kontinuierlich an:
21.10.2009:
CRP hochsensibel 0.174 mg/dl (0-0.055)
Ferritin 532 ng/ml (50-290)
15.04.2009:
CRP hochsensibel 0.121 mg/dl (0-0.055)
Ferritin 404 ng/ml (50-290)
15.09.2008:
CRP hochsensibel 0.076 mg/dl (0-0.055)
Ferritin 458 ng/ml (50-290)
10.03.2008:
Ferritin 407 ng/ml (50-290)
19.09.2007:
Ferritin 334 ng/ml (50-290)

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