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Schlafstörungen, Atmung, Pulsoxymetrie bei schwerer Mikrozirkulationsstörung

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    Schlafstörungen, Atmung, Pulsoxymetrie bei schwerer Mikrozirkulationsstörung

    Ich habe zur Zeit mal wieder ziemlich heftige Schlafprobleme. Trotzdem ich hundemüde bin und auch gleich einschlafe, habe ich Durchschlafprobleme. Und zwar in der Art, dass ich, nachdem ich wegen meiner Blase aufgewacht bin und über den Katheter entleert habe (was unterschiedlich ist: mal nach 3, mal nach 4, mal nach 6 Stunden Schlaf, wobei ich eigentlich etwa 10 Stunden Schlaf bräuchte), einfach nicht mehr einschlafen kann, trotzdem ich immer noch hundemüde bin. Wenn ich wegen Schmerzen aufwache, ist es das gleiche, selbst wenn die Schmerzen dann irgendwann nachgelassen haben. Ich wache also aktuell nie grundlos auf (das hatte ich auch schon, dann allerdings gepaart mit Schweißausbrüchen und zum Teil diesen Schlundkrämpfen und Art Krampfanfällen), aber danach kann ich einfach nicht wieder einschlafen, obwohl ich mich nicht überdreht fühle. Ich döse dann max. für eine halbe bis Stunde wieder ein, um dann wieder vollends aufzuwachen, und so geht das ganze Spielchen weiter. Luftnot empfinde ich dann eigentlich auch nicht, wobei ich das schon einmal in der Vergangenheit hatte, wofür es aber eine Erklärung gab (kardial bedingte Lungenstauung).
    Nun habe ich doch mal wieder mein Pulsoxymeter herausgekramt um auszuschließen, dass diese Schlafstörungen doch von der Atmung herrühren. Dabei sollte es sich eigentlich um ein recht gutes Gerät handeln. Was aber bei mir nicht vorherzusagen ist und wo mir auch bisher kein Arzt hat eine zufriedenstellende Antwort liefern können, ist, inwieweit die Messung der Sättigung verlässlich ist bei schweren Mikrozirkulationsstörungen, und zwar solchen, die sowohl exzessive Vasokonstriktion wie exzessive Vasodilatation umfassen. Mittlerweile betrifft diese nicht nur Hände, Füße, distale Unterschenkel, sondern auch die Ohren, wenn hier auch deutlich geringer ausgeprägt. Die HF, die das Gerät anzeigt, kommt hin, dürfte also mit um die 90-100bpm in etwa stimmen. Der Sättigungswert erscheint mir aber nicht plausibel, und zwar sowohl gemessen mit der Sonde am Finger wie mit der Ohrläppchensonde, wobei die am Finger noch merkwürdigere Werte und stärkere Fluktuationen (zwischen 88% und 100%) innerhalb einer Minute anzeigt, wobei ich nicht wirklich einen Zusammenhang mit dem visuellen Zustand der Finger herstellen kann. Ich messe im Übrigen immer ca. eine halbe Stunde nach dem endgültigen Aufstehen. Nun dachte ich mir, dass ich mal die Plausibilität der Messungen überprüfen könnte, indem ich versuche so lange wie möglich (ohne vorher tief eingeatmet zu haben) die Luft anhalte. Nach meinen Erwartungen müsste dann die Sättigung zumindest um ein paar Prozentpunkte absinken, also mind. 1-2%. Ich halte so lange wie möglich an, was bei mir natürlich nicht lange ist (max. 4-5 Sekunden, wenn ich vorher maximal Luft hole, etwa 8-10sec), unterdrücke schon die ersten Atembewegungen, bis ich dem Reflex nicht mehr widerstehen kann - und es passiert genau gar nichts mit der Sättigung. Wenn die Sättigung vorher 100% angezeigt hat, zeigt das Teil weiter diesen Wert an, wenn der Wert vorher bspw. 96% war, das gleiche. Die AF liegt zur Zeit so bei 30-32 AZ pro Minute.
    Wohlgemerkt zeigt das Gerät keine Störung an, sofern ich mich nicht bewege bzw. das Gerät ganz ruhig halte/abgelegt habe, und sofern es mal den Puls gefunden hat. Nur der Perfusionsindex ist natürlich manchmal ziemlich gering, bei einem Anfall von Vasodilatation aber natürlich normal bis recht hoch; trotzdem sind die Werte in beiden Fällen für mich nicht wirklich plausibel. Woran genau könnte das liegen? Ist dann eine Pulsoxymetrie überhaupt noch verlässlich? Wie verhält es sich mit der BGA aus Kapillarblut vom Ohrläppchen?
    Hat jemand zu irgendeinem der genannten Aspekte eine Idee?
    Da der Schlafmangel meine Schmerzen, die autonome Dysfunktion, die Hormonstörungen und die Schwäche verstärkt, ist der mittlerweile eine weitere Problematik für mich. Mglw. könnten die Schlafstörungen auch zentral bedingt sein? Allerdings ist diese Symptomatik i.d.R. nur episodenhaft; allerdings hält diese aktuelle Episode nun schon seit vier Wochen an...
    Zuletzt geändert von pelztier86; 27.04.2019, 16:06.
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