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Muskel schmerzen überall

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    Muskel schmerzen überall

    Eine sehr interessante Fragestellung
    Zuletzt geändert von Nana; 19.11.2017, 11:02.

    #2
    Hallo Nana,

    das mit den Schmerzen kenn' ich auch. Ich hab' von meinem Neuro jetzt Lyrica verschrieben bekommen. Hab' dazu auch einen Bericht geschrieben. Meine Mito ist auch noch ein Verdacht. Wobei Neuro und Humangenetik sich auch ohne bisherige Erfolgssuche ziemlich sicher sind das es eine Mito ist.
    Vielleicht hilft dir dieses Medi ja auch.
    Liebe Grüße, Sharon

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      #3
      Hallo Nana,


      ich habe mir bewußt einen Thread von Dir ausgesucht, weil ich Dich noch auf ein Problem ansprechen wollte:
      Du hattest eine Tumorerkrankung.
      Da ich selbst auch damit schon zu tun hatte und mich daher selbst mit den Auswirkungen solcher Erkrankungen beschäftigt hatte, wollte ich Dich noch fragen, ob Du schon mal auf "paraneoplastische neurologische Syndrome" oder auch "Paraneoplasien" genannt, untersucht wurdest?
      Paraneoplasien treten im Rahmen einer Tumorerkrankung auf und können zu verschiedenen neurologischen Problemen führen, auch zu einer Muskelschwäche. Manchmal geht die Paraneoplasie der eigentlichen Tumorerkrankungen sogar voraus und es soll schon passiert sein, dass man erst aufgrund der Paraneoplasie dann den eigentlichen Tumor suchte und fand.
      Aber das dürfte wohl eher ein Ausnahmefall sein bei der Qualität der Neurologen, die es so gibt. -
      Mir geht es, was Neurologen angeht, nämlich auch so wie Dir - fast nur schlechte Erfahrungen.

      Es gibt Leitlinien zu den paraneoplastischen Syndromen:


      Zitat hieraus:
      Begriffsdefinition

      Als PNS werden alle Komplikationen von Tumorerkrankungen bezeichnet, die nicht durch den Tumor selbst, Metastasen, vaskuläre, infektiöse, metabolische oder therapiebedingte Ursachen ausgelöst sind. Die häufigere Gruppe der nicht immunvermittelten, nicht neurologischen paraneoplastischen Erkrankungen (z. B. SIADH, paraendokrine Hormonsekretion, Koagulopathien) wird nicht in dieser Leitlinie beschrieben. Bei immunvermittelten PNS kann jede Ebene des Nervensystems, vom zentralen über das periphere Nervensystem, die neuromuskuläre Endplatte bis zum Muskel betroffen sein. Auch polytope Verteilungsmuster sind möglich. Die häufigsten ursächlichen Tumoren sind:

      • Bronchialkarzinom
      • Thymom
      • Mammakarzinom
      • Ovarialkarzinom
      • Ovarialteratom
      • Testistumoren
      • Lymphome
      • Hauttumoren (Merkel-Zell-Karzinome)
      Ich hatte einen neuroendokrinen Tumor im Thorax und Thoraxtumore sollen besonders häufig zu einer Muskelschwäche führen, die "Lambert-Eaton-Myasthenie" genannt wird.
      Wenn ich Deine Beschwerden so lese, hast Du evtl. einige der für diese Myasthenie typischen Beschwerden, wobei man natürlich auch bedenken muss, dass wohl alle Myasthenien zu mehr oder weniger ähnlichen Symptomen führen können.

      Bei mir war ein Neurologe ziemlich sicher, dass ich das Lambert-Eaton-Syndrom hätte. Doch so ganz passt es auch wieder nicht zu meiner Symptomatik und vor allem sind meine Antikörper darauf stets negativ gewesen.

      Es gibt für solche Paraneoplasien eine Vielzahl von Antikörperuntersuchungen, so dass man davon ausgehen muss, dass es sich Krankheiten handelt, die über ein gestörtes Immunsystem ablaufen.

      Man sollte bei solchen Fragen sich an einen Arzt wenden, der sich gut damit auskennt.
      In den Leitlinien sind auch einige Ärzte genannt, die sich wohl damit auskennen sollten.

      Aber vielleicht ist das bei Dir alles schon abgeklärt worden?


      Gruß
      Lilo

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        #4
        Soweit ich weiß, ist die Tumoererkrankung der TE "geheilt" und trat schon vor vielen Jahren auf - da kann es sich sicherlich nicht mehr um eine Paraneoplasie handeln.
        Welche Symptome hast du denn? Die bisher von dir beschriebenen Probleme (Koordinationsstörungen etc) sind doch alle mit dem Morbus Wilson vereinbar - wie kommt man dann auch Lambert-Eaton?

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          #5
          @Pelztier:
          Welche Symptome hast du denn? Die bisher von dir beschriebenen Probleme (Koordinationsstörungen etc) sind doch alle mit dem Morbus Wilson vereinbar - wie kommt man dann auch Lambert-Eaton?
          Ich habe dazu im anderen Thread inzwischen etwas geschrieben.
          Bei mir geht es ja leider noch um einiges andere. Wenn ich alles hier reinschreiben würde, würde es niemand mehr lesen, weil es zu umfangreich ist.

          Gruß
          Lilo

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