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Erfahrung mit Ausfall der Atemmuskulatur?

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    #16
    Hallo nana, ich würde das Ganze nicht auf die lange Bank schieben, die Schmerzen und Luftnot zusammen mit dieser vielleicht Thrombose lassen durchaus an eine Embolie denken aber auch eine Lungenentzündung oder ein Pleuraerguss ist möglich. Es sollte dringend Labor D dimer, Blutbild und CRP gemacht werden sowie ein Röntgenbild der Lunge und falls das nicht eindeutig ist ein CT und evlt auch eine Echokardiographie. Dafür braucht es keine Spezialisten dassollte jede grössere Internistische Klinik können. Ich weiss nicht wie mobil du bist , man kan das natürlich auch ambulant machen aber das dauert meist länger und ist von den Transportwegen aufwändig. Wenn diese akuten Diagnosen ausgeschlossen sind dan kann man über ein Schlaflabor oder Atempumpenmessung nachdenken. Sollte aber zB ein Pleuraerguss da sein (Wasser im Rippenfellraum) macht natürlich eine Atempumpenmessung keinen sinn. Bei einer Embolie braucht man eine Blutverdünnung und Bei Lungenentzündjng Antjbiotika alsoist das Ganze schon relevant. Ich drück Dir die Daumen dass es nichts schlimmes ist aber lass es zügig abklären auch weil man sonst jedenAbend mit Angst ins Bett geht Liebe Grüsse Birgit

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      #17
      Zitat von Birgitbrb Beitrag anzeigen
      .... weil man sonst jedenAbend mit Angst ins Bett geht
      ...nicht wieder aufzuwachen.
      It's a terrible knowing what this world is about

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        #18
        Hattest du schon mal ein Schlaflabor zuhause?

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          #19
          Bi Mito kann auch mal ganz ohne kardiopulmonale und Atemmuskulaturproblematik ein sog. "air hunger" auftreten - wohl infolge er Zellen, die signalisieren, dass sie mehr Energie/Sauerstoff benötigen.
          Auch aus diesem Grund fragte ich dich in dem anderen Thread, ob bei dir die Belastungsschwäche in Relation zu der Reduktion der Maximalkraft disproportional stark ausgeprägt ist...wenn ja, könnte das auf einen "air hunger" hindeuten.
          Wenn eine Maximalkraft in den Extremitäten und vor allem Armen gar nicht so stark reduziert ist (der Kraftgrad also über 2 liegt), dann ist es auch unwahrscheinlicher (wenn auch nicht ausgeschlossen), dass die Atemmuskulatur eine ausgeprägte, d.h. klinisch relevante Schwäche hat.
          Die D-dimere sind bei alten Thrombosen, die erst einige Zeit später zu einer Lungenembolie führen, nicht meh positiv, da die Fibrinolyse (also die Auflösung von Fibrin) nicht mehr großartig aktiv ist.
          Wie steht es mit dem Atemanhalten-Test? Also tief einatmen, und dann für so lange es geht die Luft anhalten und die Sekunden dabei zählen.

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            #20
            Das. Disproportionale liegt auf jeden Fall vor! Kraftrad in den Armen liegt noch so zwischen drei und vier. Bis vor einer Woche war es mir auch problemlos möglich mich über den Bauchmuskel im Bett aufzurichten. Das sieht aktuell anders aus. Ich muss mich immer irgendwie über die Seite abrollen.momentan fühlt sich mein Oberkörper dauerhaft so an als hätte ich Muskelfaserrisse in jedem Muskel... Allen Bauchmuskeln, den Zwischenrippenmuskeln, dem unteren Rücken den mittleren Rücken… Während Arme und Beine nur ihre üblichen Beschwerden haben. Total merkwürdiges Gefühl. Wie in einem zu engen Korsett...

            die Luft kann ich circa 25 Sekunden anhalten.

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              #21
              "Wenn eine Maximalkraft in den Extremitäten und vor allem Armen gar nicht so stark reduziert ist (der Kraftgrad also über 2 liegt), dann ist es auch unwahrscheinlicher"

              Das ist aber mal wieder eine gewagte Aussage.
              Daran ändert auch " (wenn auch nicht ausgeschlossen), " nichts.
              It's a terrible knowing what this world is about

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                #22
                @Klaus
                was soll daran gewagt sein?
                Man weiß schon lange aus klinischer Erfahrung, dass bei den Erkrankungen, die die Atemmuskulatur betreffen (können) die Einschränkung der Atemmuskulaturkraft häufig mit der Schwäche der Oberarm/schultermuskulatur korreliert, sofern keine Bulbärmuskulaturbeteiligung vorliegt. Natürlich gibt es Erkrankungen, wo dies häufiger nicht der Fall ist (Morbus Pompe bspw), aber im Allgemeinen ist das eine ganz gute grobe Richtschnur. Ist auch nachvollziehbar, wenn man bedenkt, dass insbesondere der m. serratius anterior ein wichtiger Atemhilfsmuskel ist.
                Und eine ventilatorische Insuffizienz stellt sich auch bei einer bereits vorhandenen mäßigen Atemmuskulaturschwäche ohne zusätzliche Belastung (Infektion, COPD) i.d.R. nicht ein, da man über ein große ventilatorische Reserve verfügt.
                Bei einer Mito spielt die abnorme Muskelermüdung i.d.R. eine größere Rolle als bspw. bei Dystrophien. Davon ist die Atemmuskulatur meist aber nicht so stark betroffen, als dass sie alleine (ohne Reduktion der Maximalkraft) eine in Ruhe klinisch relevante Atemmuskulaturschwäche machen könnte.
                Zuletzt geändert von pelztier86; 25.08.2017, 22:30.

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                  #23
                  Wir reden hier aber doch über Mito.
                  Du weißt dann doch sicher, dass gerade bei diesen Erkrankungen der Befall unterschiedlichen Muskeln sehr variabel und häufig auch intermittierend ist.
                  Gerade für einen Mito-Patient sind solche Faustregeln wenig hilfreich.
                  Zuletzt geändert von KlausB; 25.08.2017, 23:37.
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                    #24
                    @Nana,
                    hm, vll sind es dann tatsächlich Verkrampfungen, die die Atemanstrengungen erhöhen, was du als Kurzatmigkeit etc.pp. empfindest...
                    Denn auch ein Luftanhalten von 25sec ist ein recht guter Wert, spricht nicht für eine klinisch relevante Atemmuskulaturschwäche und macht generell eine klinisch relevante Einschränkung der kardiopulmonalen Reserve gleich welcher Ursache unwahrscheinlich. Letztere ist bei unter 15 Sekunden wahrscheinlich, unter 10 Sekunden sehr wahrscheinlich. Ich komme auf 10.

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                      #25
                      @Klaus
                      Ja, aber gewisse Faustregeln sind dann aber doch mit Einschränkungen anwendbar. Und auch alles andere, was Nana erzählt hat, deutet bisher nicht auf eine deutlichere Atemmuskulaturschwäche hin.
                      Natürlich kann bei einer Mito fast immer nahezu alles möglich sein, trotzdem gibt es auch hier noch Wahrscheinlichkeiten Beobachtungen von häufigen und weniger häufigen Ereignissen bei Mito.
                      Und da ist es auch bei einer Mito unwahrscheinlicher, dass die Atemmuskulatur und konsekutiv die Ventilation in Ruhe signifikant betroffen ist, wenn die Maximalkraft in der Oberarm- und Schultermuskulatur (noch) nicht deutlicher schwach ist, als wenn sie das ist. Ausschließen kann man eine signifikante Atemmuskulaturschwäche allein über dieses Kriterium natürlich nicht.

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