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Welche fiebersenkenden Medikamente bei einer Mito?

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    Welche fiebersenkenden Medikamente bei einer Mito?

    Hallo zusammen,

    es geht um meine Mutter, die eine Mito hat. Sie lebt im Pflegeheim und die Pfleger wollen, dass sie anstelle von Novalgin bei Fieber Paracetamol bekommt. Es würde besser bzw. schneller wirken.
    Bisher war nur Novalgin als Bedarfsmedikation bei Fieber und Schmerzen im Medikamentenplan angeordnet gewesen.
    Meine Mutter ist leberkrank und hat eine erniedrigte Cholinesterase (die vor 2 Jahren bei einem Infekt bei 3500 lag und ohne Infekt aber auch immer erniedrigt war und leider schon lange nicht mehr überprüft wurde).

    Es kündigt sich gerade ein Atemwegsinfekt an und ich vermute, dass sie in den nächsten Tagen auch Fieber bekommt. Sie ist jetzt schon ganz verwirrt. Ich vermute, dass sie jetzt schon ein erhöhtes Laktat hat.

    Ich weiß, dass in den Leitlinien für Mitos eigentlich Ibuprofen als Schmerzmittel steht. Aber das wurde weder von mir noch vom Arzt in Betracht gezogen wegen seiner Nebenwirkungen, so dass Ibuprofen wohl weiterhin nicht in Betracht kommt.

    Habt Ihr Erfahrungen (gute wie auch schlechte) mit Novalgin bzw. mit Paracetamol bei einer Mito?
    Zuletzt geändert von Lilo-6; 24.02.2018, 21:13.

    #2
    Das ist für das Pflegeheim eine reine Kostenfrage, da der Aufwand für die Beschaffung der Rezepte entfällt und es organisatorisch günstiger ist für alle Gepflegten nur ein Medikament vorrätig zu haben.

    Sind die Pfleger denn qualifizierte Ärzte die das fachmedizinisch beurteilen können?

    Bei einer geschädigten Leber verbietet sich eigentlich der Einsatz von Paracetamol, da das zu Leber und Nierenversagen führen kann. Aufgrund des Verbrauchs von Glutathion, dass bei einer Mito häufig nur in geringeren Mengen vorhanden ist, sollte man bei einer Mito damit eher vorsichtig sein. Die Erschöpfung von Glutathion führt zu dem Leberversagen.

    Das sollte man mit einem Facharzt besprechen.
    It's a terrible knowing what this world is about

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      #3
      Hallo Klaus,

      danke für Deine Antwort.
      Ich wußte bisher nicht, dass Paracetamol nicht verschreibungspflichtig ist.
      Interessant ist auch Dein Hinweis auf das Gluthation. Jetzt ahne ich, wieso ich bei Gluthation oft auffällige Laborwerte hatte.

      Ich habe vielleicht den Sachverhalt nicht genau genug dargestellt:
      Das Pflegeheim hat sich schon beim Arzt meiner Mutter abgesichert, dass es den Wechsel auf Paracetamol machen darf.
      Ich erfuhr das heute leider eher zufällig. Gut, dass ich es wenigstens erfahren habe, denn nicht immer erfahre ich alles wichtige.
      Es geht also nicht darum, ohne Rezept ein Medikament geben zu können. Das Heim will auch bei nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten ein Rezept und sei es nur ein grünes.

      Ich habe der Pflegerin gesagt, dass ich mit dem Wechsel nicht einverstanden bin und die Leber und die Mito als Grund genannt.
      Das führte zu einer heftigen Diskussion. Sie hat dann in der Akte notiert, dass ich kein Paracetamol wünsche, hat aber die Gründe nicht notiert in der Akte.
      Ob die Anweisung nun vom Arzt rückgängig gemacht wird, ist die Frage.

      Ich habe Dir, Klaus, den restlichen Beitrag als PN zugesandt und von hier ab den größten Teil des Beitrages gelöscht. Ich denke, dass nicht alles hier von Interesse ist, was ich ursprünglich im Beitrag geschrieben hatte.

      Aber ich will gern auch noch andere Meinungen bzw. Erfahrungen zu diesen beiden Medikamenten hören.


      Gruß
      Lilo
      Zuletzt geändert von Lilo-6; 25.02.2018, 09:49.

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