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Möglicher Muskelschwund meines Bruders

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    Möglicher Muskelschwund meines Bruders

    Ja hallo!

    Ich bin neu hier und ich bräuchte mal euren Rat bzw. Meinungen weil man in Internet nicht viel findet und Neurologen sind auch keine große Hilfe, zumindestens einer. Ich versuche es kurz zu machen. Also es geht um meinen Bruder, der ist jetzt 48 Jahre alt, ich selber bin 50. Im Jahr 2016 fing das so langsam an als er meinte das er mal beim aus der Bahn aussteigen hingefallen wäre und es ihm Mühe macht die Treppen zu steigen weil sich die Beine schwer oder zu schwach anfühlten. Da mein Bruder noch bis Ende 2020 gearbeitet hat, im Büro, habe ich nicht so allzu viel davon mit bekommen in wiefern sich das ganze verschlechtert hat.

    Im ca. Sommer 2020 musste mein Bruder wegen Verdacht auf Schlaganfall für eine Woche bzw. etwas über ne Woche ins Krankenhaus. Seine Augenärztin meinte das er eine Tia haben könnte, erstmals festgestellt eine Augen...irgendwas mit Verengung oder so - ich kann mich nicht mehr genau daran erinnern - wurde das ca. im Jahr 2017 und er bekam dann auch Blutdruckmedikamente verschrieben. Im Krankenhaus 2020 wurde aber nichts festgestellt: er hatte keine Tia.

    Dort bekam er dann noch ein weiteres Medikament zur Cholesterinsenkung worauf ich noch gleich zu sprechen komme. Von 2020 - aktuell verschlechterte sich aber sein Zustand, der mögliche Muskelschwund, aber er war und ist auch jetzt noch bei einem Orthopäden in Behandlung wegen einer Spinalkanalverengung. Er kommt jetzt nur noch die Treppen im Hausflur hoch wenn er sich am Treppengeländer und der Wand abstützt und mit dem rechten Bein das er dann ein bisschen so zur Seite gespreitzt hat. Bücken um was aufzuheben konnte er im letzten Jahr noch aber jetzt nicht mehr und wenn er in der Hocke sitzt kommt er nicht mehr hoch auch wenn er sich mit beiden Armen auf den Beinen abstützt um hoch zu kommen. Es ist auch schon öfter passiert das er hingefallen ist bzw. in die Hocke sozusagen "gefallen" weil ein Bein nachgegeben hat.
    Der Orthpäde hat ihn dann zum Neurologen geschickt und meinte er könnte eine Muskelerkrankung haben aber wollte ihn noch zu einem Kollegen überweisen um sich ne zweite Meinung einzuholen. Hier wurde ich erstmals ein bisschen stutzig.

    Der zweite Neurologe schickte ihn zu zwei MRTs und damit sollte er dann zum ersten Neurologen zurück. Im Befund der MRTs stand drin das man eine Muskelbiopsie machen sollte und einen Termin hat einer der beiden Neurologen auch schon gemacht, ich bin nich sicher aber ich glaube der zweite war das. Der Termin ist allerdings erst im September. Das alles spielte sich so im Februar ab. Ich glaube auch der zweite Neurologe meinte wir sollten mal in unserer Verwandschaft rumhören ob da jemand Muskelschwund hat. Bei unserer Tante nachgefragt meinte die das ihre Mutter, also unsere Oma, zwei Brüder gehabt hatte die Muskelschwund hatten. Darauf hin hatte sich meine Cousine gemeldet und gemeint das sie nicht glaubt das mein Bruder Muskelschwund hat da man das schon in der Kindheit bekommen würde. Sie hat uns dann einen Befund von einem Großcousin geschickt der im Jahr 2000 die Diagnose Muskelschwund bekam, Becker Kiener.

    Ich konnte und kann es heute immer noch nicht glauben und zweifel daran das mein Bruder das hat weil keiner in unserer Familie sowas hatte, wir haben jedenfalls noch nie davon gehört. Da gibt es zwei Onkels die es nicht hatten und von deren Kindern, die Männer, und deren Kinder hat es auch keiner. Das wären dann vier Cousins. Ich kam dann mal auf die Idee in meiner Verwandschaft in den USA danach zu fragen da eine Tante von mir nach dem zweiten Weltkrieg einen US Soldaten geheiratet hat und mit ihm in den USA übergesiedelt sind. Bei Facebook fragte ich dann meine Großcousine danach aber die meinte das ihr nichts darüber bekannt ist das jemand in der Familie Muskelschwund hätte. Ich habe sie dann gebeten ob sie mal meine Tante fragen kann wie das denn war mit den zwei Brüdern meiner Oma. Sie schrieb dann zurück das ihre Oma, also meinte Tante, meinte das ein Bruder von ihrer Mutter ein halb Bruder war und nur der hatte den Muskelschwund, der volle biologische Bruder hatte keinen Muskelschwund. Ich muss noch meine Cousine hier in Deutschland demnächst fragen ob sie was dazu sagen wie das Verwandschaftsverhältnis zu diesen Großcousin der 2000 die Diagnose Muskelschwund mit Becker Kiener bekam aber das geht jetzt momentan nicht weil meine Tante, die wir im Februar gefragt haben, vor kurzen verstorben ist und sich die beiden Cousinen erstmal um alles mit der Beerdigung usw. kümmern müssen. Ich habe da nämlich so den Verdacht das der Großcousin vielleicht von dem Halb-Bruder meiner Oma abstammen könnte und es vielleicht von dem bekommen hat. Das würde zumindestens erklären warum es kein anderer in unserer Verwandschaft hat.

    Wir wohnen ja weit auseinander entfernt, über 300 Kilometer, weil meine Mutter als ich schon auf der Welt war von meinem biologischen Vater verlassen wurde und dann meinen Stiefvater kennen lernte der aber aus dem Ruhrgebiet kam und so sind wir im Ruhrgebiet gelandet. Dazu kommt noch, und das ist ein weiterer Grund warum ich nicht glaube das mein Bruder Muskelschwund hat, das mein Bruder von meinem Stiefvater ist, also sind wir sozusagen auch Halb-Brüder, wir haben dieselbe Mutter aber verschiedene Väter. Also ich glaube wenn einer Muskelschwund haben sollte dann wäre das wohl eher ich aber ich habe nichts.

    Als mein Bruder beim Neurologen gewesen ist meinte der sofort, der erste Neurologe, als er ihm das mit den zwei Brüdern meiner Oma erzählt hatte (da wußten wir das mit dem Halb-Bruder meiner Oma noch nicht), das daher der Muskelschwund meines Bruder kommen würde. Sehr freundlich war der erste Neurologe jedenfalls nicht weil er dann noch meinem Bruder einreden wollte das der Umstand das mein Bruder so ca. erst mit 2 Jahren gelaufen ist auch am Muskelschwund läge, und dann hätte der solange geruht bis der dann vor ein paar Jahren ausgebrochen sein soll. Das hat mich echt geärgert, ich habe noch nie so ein Geschwurbel gehört und das auch noch von einem studierten Mediziner das man erst in der Kindheit Muskelschwund hat weil man erst mit 2 Jahren anfängt zu laufen, dann ist der Muskelschwund plötzlich weg, das ganze restliche Leben und kommt dann mit 42 Jahren bei meinem Bruder wieder. Ich habe dann recherchiert und ein Forum gefunden wo sich Mütter über ihre Babys unterhalten haben und festgestellt das es offensichtlich gar nicht so selten ist das Kinder mit 2 Jahren anfangen zu laufen. Und zudem ist ja leider unsere Mutter seit Ende 2005 schon tot aber sie hat öfter erzählt das z.b. ich schon ganz früh laufen konnte und mein Bruder eben so ca. mit 2 Jahren aber das ist solange her, 1974 wurde mein Bruder geboren und ich glaube nicht das meine Mutter das noch genau im Kopf hatte wann mein Bruder angefangen hat zu laufen und wann nicht. Ich nehme mal an genau wußte sie es bestimmt nicht mehr und hat deshalb nur geschätzt...es wird wohl so ca. mit 2 Jahren gewesen sein, vielleicht eher minus ein paar Monate denke ich mal.
    Mein Bruder hatte auch ein Zettel mit fragen dabei von ihm und mir aber da hat der Neurologe mal eben nur eine oder zwei Fragen beantwortet und ist dann aufgestanden, meinte zu meinem Bruder: "Ich werde hier jetzt nicht mit ihnen zwei Stunden diskutieren!" und ist einfach rausgegangen.


    #2
    Wir haben dann halt versucht aus lauter Sorge und Ungewissheit mehr zu erfahren um das einordnen. Meine Groß-Cousine in den USA z.b., die in der Pflege arbeitet und mit alten Menschen zu tun hat, meinte das es auch von der Stenose kommen könnte, die Schwierigkeiten die mein Bruder aktuell hat mit dem nicht bücken können, aus der Hocke nicht aufstehen können usw. - in einem Befund eines MRTs stand unter anderem auch drin der er ne hochgradige Stenose hat, macht ja wie gesagt zur Zeit Physiotherapie. Aber seine Physiotherapeutin meinte das könne nicht von der Stenose kommen, ich glaube auch der Orthopäde sagte das so ähnlich. Da muss ich aber bei meinem Bruder nochmal nachfragen. Dann das mit den Medikamenten zur Cholesterinsenkung, als mein Bruder seinem Hausarzt von dem Verdacht Muskelschwund erzählte rief der Hausarzt ein paar Tage später bei ihm zuhause an und sagte der mein Bruder die Cholesterinsenker sofort absetzen soll da auch seine CK Werte, einer von den Werten, auf 900 war. Als er nach der Absetzung nochmal zum Blutabnehmen sollte war der eine CK Wert dann auf 700, also gesunken.

    Und da dachte ich mir: wenn jemand Muskelschwund hat und man das an den CK Werten sehen kann, dann müssten die Werte doch ständig höher gehen oder zumindestens konstant bleiben aber nicht sinken. Das würde zumindestens erklären warum sich der Zustand meines Bruders seit dem Krankenhaus-Auffenthalt 2020 so verschlechtert hat mit dem Beschwerden, wegen bücken und aus der Hocke aufstehen oder halt die Schwierigkeiten beim Treppensteigen. Mein Bruder hat schon öfter im letzten Jahr gesagt das wenn das so weiter geht das er dann bald im Rollstuhl sitzt. Als in die Packungsbeilage der Medikamente schaute, das sind Simvastatin 20 mg, stand da tatsächlich drin das die Muskelschwund bzw,.zum Zerfall der Skelettmuskeln führen können bis zum Nierenversagen und tot. Ich dachte dann: "Das ist es, deshalb hat sich das so verschlechtert mit seinen Beschwerden!" und ich dachte da er ja mit dem Bücken, Treppensteigen und aus der Hocke aufstehen solche Probleme hat die sich so verschlechtert haben könnte es daran liegen und die anderen Probleme, mit der Schwäche in den Beinen war vielleicht wirklich die Stenose. Jedenfalls steht das so im Internet das eine Spinalkanalverengung sich auch durch eine Muskelschwäche in den Beinen bemerkbar machen kann.

    Heute Morgen war dann mein Bruder nochmal beim Hausarzt und fragte ihn ob das mit seinen Problemen, Bücken, Treppe und Hocke, von den Simvastatin kommen könnte. Aber der Hausarzt sagte Nein. Das war echt ne Enttäuschung...und habe mich wieder echt darüber aufgeregt weil es doch in der Packungsbeilage so drin steht.

    Na ja...momentan bin ich echt gestresst deswegen. Ich weiß nicht, ich wills immer noch glauben das mein Bruder Muskelschwund haben soll. Was meint ihr denn so zu dieser ganzen Geschichte? Ich mein, die meisten kennen sich sicherlich hier besser mit Muskelschwund aus als ich oder mein Bruder. Da würde mich mal eure Meinung dazu interessieren.

    Sorry...in zwei Teilen, ist doch zuviel geworden.

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      #3
      Danke für deine ausführlichen Beiträge, dein Bruder sollte darauf pochen kurzfristig schnellstmöglich in einer Fachklinik für Neuromuskuläre Erkrankungen aufgenommen zu werden, euer Neurologe kann und sollte das kurzfristig (Dringlichkeits Vermerk) veranlassen zur Abklärung, Neuromuskuläre Erkrankung.

      Alles Gute

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        #4
        Loengard



        Info zu CK werten

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          #5
          Hallo!

          Danke erstmal für die Antworten und den Link.

          Mein Bruder muss sich jetzt sowieso einen schnelleren Termin suche weil sein Hausarzt meint er könnte ihn nicht gegen Corona impfen bis man genau weiß ob mein Bruder Muskelschwund hat und wenn ja welche Muskeln betroffen sind. Wir sind aber beide schon letztes Jahr etwa im Herbst geimpft worden, zweimal und eigentlich wäre jetzt die Zeit die Booster-Impfung zu bekommen.

          Wegen der CK-Werte, die Wertes meines Bruders sind:

          CK (37 Grad): ++ 705 (dieser Wert war vorher auf ca. etwas über 900)
          CK-MB (37 Grad): !+ 40
          CK-MB (Anteil des Gesamt-CK): 5.7 %

          Was bedeutet eigentlich dieses 37 Grad?

          Ja und dann hat mein Bruder auch noch einen Vitamin D Mangel weshalb er auch ein Medikament nehmen muss. Kann jemand was dazu sagen, ich mein, ich weiß es gibt hier wohl kaum Ärzte aber aus den Erfahrungswerten heraus, was das alles bedeuten könnte, auch mit dem was ich in den ersten zwei Posts geschrieben habe, ob mein Bruder vielleicht wirklich erblichen Muskelschwund haben könnte oder ob es doch eher an der Spinalkanalverengungen oder den Simvastatin liegen könnte?

          Mein Bruder und ich haben ja keinerlei Erfahrung damit und wenn es erblicher Muskelschwund sein sollte, dann verstehe ich einfach nicht warum niemand aus dem familiären Umfeld mal was gesagt oder gewarnt hat, auch unsere Mutter nicht. Ich meine das wäre doch wichtig wenn mal auch nur einer gesagt hätte: "Wir ihr mal Probleme mit den Beinen bekommen solltet dann lasst auch auf Muskelschwund testen!". Ich kann einfach nicht verstehen wie man sowas innerhalb einer Familie einfach so unter den Tisch fallen lassen kann. Also ich kann mich da an nichts erinnern das unsere Mutter mal so einen Hinweis gegeben hätte. Wir wurden von dieser Erknenntnis völlig überrascht weil wir uns noch nie damit beschäftigt haben.

          Ich will hier jetzt auch nicht lange oder unnötig rumheulen deswegen aber ich hab da schon Angst um meinen Bruder weil er ist ja erst 48 und hat in früheren Zeiten wenn wir irgendwas über alte Menschen die gepflegt werden müssen (also ich meine nicht selbstständig waschen können usw.) gesagt das er nicht so enden wolle, dann würde er es lieber vorziehen sein Leben vorzeitig zu beenden. Und mein Bruder ist ziemlich eigen, der will alles selbstständig machen, ich kenne meinen Bruder, Hilfe beim waschen würde er niemals annehmen geschweigen denn sich vor anderen Personen ausziehen. Selbst wenn er mal den Pulli wechselt und dann nur im Unterhemd bzw. T-Shirt wäre geht er in ein anderes Zimmer wo er alleine ist weil ihm keiner im Hemd sehen soll. Von daher habe ich schon ein bisschen Angst was wäre wenn er auch nur im Rollstuhl landen würde und sich nicht mehr selbstständig waschen könnte oder so.

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            #6
            Ich habe noch etwas vergessen aber das verwirrt mich nur noch mehr bei dieser ganzen Sache und zwar die MRT Ergebnisse meines Bruders:

            Indikation: V.a. Myopathie

            MRT des Beckens und der Oberschenkel vom 21.02.2022

            Sequenzen: Becken: cor: T2w STIR, T1w TSE; tra: T2w TSE fs, T1w TSE. Oberschenkel: tra/cor:

            T2w STIR, T1w TSE

            Befund: Keine akuten traumatischen, infektiösen oder neoplastischen Foci.

            Symmetrische lipomatöse Degeneration

            - des Gluteus maximus,

            - der ischiokruralen Muskulatur unter Aussparung des kurzen Bizepskopfes,

            - der Adduktoren unter Aussparung des Adductor longus,

            - der distalen Quadrizepsgruppen unter Aussparung des Rectus femoris.


            Geringe symmetrische Muskelödeme des Vastus medialis, intermedius und
            lateralis.

            Keine konkurrierenden Muskel- bzw. Weichteilpathologien.
            Keine suspekten Lymphknoten, unauffällige Gefäßnervenstraßen.
            Keine richtungsweisenden intrapelvinen Befunde.
            Keine konkurrierenden ossären/medullären Pathologien.
            Moderate Degeneration der miterfassten LWS, Castellvi IIa lumbosakraler
            Übergangswirbel.
            Keine richtungsweisenden Arthropathien, keine Kapsel-Bandpathologien des
            Beckens.
            Gering aktivierte Ansatztendinosen der Glutealmuskulatur an den großen
            Trochanteren.

            Beurteilung: Befund einer kongenitalen Myopathie, z.B. LGMD.

            Zwecks Biopsie würde sich, bei gut erhaltener Muskelmasse und geringen
            Ödemen, der proximale Vastus lateralis beidseits anbieten
            Ehrlich gesagt komme ich damit nicht klar, heißt das nun das es fest steht oder nicht, ich meine weil bei Beurteilung steht "Befund einer kongenitalen Myopathie", weil irgendwie kommt das so gar nicht hin weil wenn ich kongenitalen Myopathie google auf Wikipedia durchlese dann steht das z.b.: https://de.wikipedia.org/wiki/Kongen..._Erscheinungen

            Und das trifft auf meinen Bruder überhaupt nicht zu weil im Kindesalter gar nichts festgestellt wurde. Mein Bruder hatte vorher nie Probleme, ich mein wegen "Krankheitsbeginn als Kind oder Kleinkind" oder "erblich (mit familiärer Häufung)", schrieb ich ja schon das das gar nicht so ist und schon gar nicht gehäuft.

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              #7
              Ja, das Muskel MRT zeigt eine Kongenitale Myopathie wie z.B. Gliedergürteldystrophie (LGMD) Dystrophien gibt es viele, glaub so um die 30, was die jetzt machen die wollen mit der Muskelbiopsie die Dystrophie deines Bruders absichern, ich denke das könnte man auch in der Genetik so bliebe deinem Bruder die Biopsie erspart Muskelbiopsien sind nicht immer ein so harmlos erklärter Eingriff.



              Alles gute

              Kommentar


                #8
                Das heißt die wollen erstmal feststellen ob mein Bruder überhaupt Muskelschwund wirklich hat oder? Steht ja oben im Zitat auch V.a. - was ja "Verdacht auf" - heißt wohl das sich rausstellen könnte das es das doch nicht ist, denke ich mal oder? Na ja...würde ja auch nicht mit den Gemeinsamen klinische Kriterien zusammen passen was in Wikipedia steht. Aber was könnte sonst für den Befund sprechen? Doch eine Schädigung durch das Medikament Simvastatin?

                Kommentar


                  #9
                  Das MRT wurde gemacht auf verdacht auf Myopathie, mit dem Ergebnis des Muskel MRT ist der Verdacht vom Tisch, dein Bruder hat eine durch das Muskel MRT Bestätigte Dystrophie eine entzündliche Muskelerkrankung wie z.B. LGMD

                  Die frage die sich die Ärzte stellen ist welche Dystrophie dein Bruder hat und ich denke halt das man das vorab in der Genetik abklären kann eine Muskelbiopsie kann immer im nachhinein gemacht werden

                  Informieren könnte man sich auf Seiten von Fach-Kliniken die sind auch seriös die spezialisiert sind auf Neuromuskuläre Erkrankungen und eher nicht auf Wiki

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                    #10
                    Will es mal so sagen, das Medikament Simvastatin war im Fall deines Bruders eher nicht das Mittel der ersten Wahl, hat eigentlich vorab, vor der Einnahme des Medis ein Infogespräch mit dem Verordnendem Arzt stattgefunden ?

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                      #11
                      Zitat von Matl Beitrag anzeigen
                      Will es mal so sagen, das Medikament Simvastatin war im Fall deines Bruders eher nicht das Mittel der ersten Wahl, hat eigentlich vorab, vor der Einnahme des Medis ein Infogespräch mit dem Verordnendem Arzt stattgefunden ?
                      Nein eigentlich soweit nicht aber da hatte er die so verschlimmerten Probleme noch nicht. Der Krankenhausauffenthalt war ja im Jahr 2020 und erst danach hatte sich das alles so verschlechtert weshalb ich ja auch dieses Medikament in Verdacht habe aber der Hausarzt meint "Nein!". In der Packungsbeilage steht aber drin das Simvastatin Muskelschwund auslösen kann, steht sogar drin bis zum Zerfall der Skelettmuskeln, Nierenversagen und Tod durch eben Nierenversagen. Mein Bruder hatte zwar vorher schon gewisse Probleme und Schwierigkeiten seit 2016 aber er konnte soweit noch relativ gut die Treppen steigen oder sich auch bücken und aus der Hocke aufstehen. Er hat noch erzählt das er z.b. im letzten Jahr beim Einkaufen Geld auf dem Boden gefunden hat, nen Euro oder so, und konnte den aufheben. Aber Monate danach halt nicht mehr.

                      Wikipedia ist auch seriös, da gibt es Admins die Beiträge erst freigeben müssen und Autoren müssen ihre Informationen sauber mit Quellen belegen sonst wird ein Beitrag nicht freigegeben. Deshalb sind ja die Quellen auch alle angegeben. Aber woanders habe ich keine anderen Informationen gefunden und wie gesagt war der Neurologe auch keine große Hilfe.

                      Was genau heißt denn "entzündliche Muskelerkrankung", ist das ein Unterschied zu erblichen oder kann eine erbliche auch entzündlich sein?


                      Nachtrag: habe ich gerade auf der Seite dieses Forums gefunden:

                      Die entzündlichen Muskelerkrankungen stellen einen bedeutenden Anteil unter den sogenannten erworbenen (= sekundären) nicht-erblichen Myopathien dar. Ihre durchschnittliche Häufigkeit beläuft sich auf etwa 10 Erkrankungen pro 1.000.000 Einwohner.

                      Zuletzt geändert von Loengard; 16.04.2022, 11:54.

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                        #12
                        Eben weil dein Bruder (Lange) vor erst Einnahme des Medikaments Neuromuskuläre Symptome hatte, der HAUSARZT , die Wahl des Medikaments abwägen sollen.bzw. bei Unsicherheit ,deinen Bruder aufgrund der Vorgeschichte zum Facharzt überweisen, aber das ist nur meine Persönliche Meinung.

                        im nachhinein kann er als Arzt natürlich immer sagen , das kann nicht sein und schon hat er sich von jeglicher falscher Behandlungszuweisungen rein Gewaschen

                        Schau mal hier, klick auf Krankheitsbilder, http://www.klinikum.uni-muenchen.de/...r-Institut/de/
                        Zuletzt geändert von Gast; 16.04.2022, 12:15.

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                          #13
                          Wußte der Arzt über die Neuromuskuläre Symptomatik deiner Bruders Vorab bescheid

                          Jetzt ist doch erst mal wichtig das dein Bruder schnellstmöglich eine Diagnose und in folge entsprechende Behandlung bekommt auch um mögliche Folgeschäden so gering wie möglich zu halten.
                          Zuletzt geändert von Gast; 16.04.2022, 12:22.

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                            #14
                            Nein wußte er nicht weil das mit dem Muskelschwund erst dieses Jahr im Februar ins Spiel kam. Der Orthopäde hatte meinen Bruder zum Neurologen geschickt um eigentlich eventuelle Nervenschäden festzustellen. Bis dahin gingen wir von einer Spinalkanalverengung aus. Verschrieben hat aber nicht der Hausarzt die Simvastatin sondern ein Arzt im Krankenhaus wo mein Bruder 2020 war wegen Verdacht auf Tia bzw. Schlaganfall. Das war die Stroke Unit im Gladbecker Krankenhaus wo mein Bruder auch einen Tag erst auf Intensivstation war aber dann wieder runter konnte. Ich nehme mal an der Hausarzt ging wohl auch von einer Spinalkanalverengung aus was der Orthopäde. Erst als mein Bruder dem Arzt vor ein paar Wochen von dem Verdacht auf Muskelschwund erzählte hat der Hausarzt wohl sich das mal genauer angeschaut und dann sofort angerufen (war sogar am Wochenende) und gesagt das er die Simvastatin nicht nehmen darf.

                            Ok danke für den Link.

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                              #15
                              Sehr gerne

                              OK, jetzt habe ich es verstanden, ich denke halt, dein Bruder sollte umgehend in eine Fachklinik für Neuromuskuläre Erkrankungen zur Abklärung, wie geht es deinem Bruder Aktuell ?

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