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Du schreibst im Spendenaufruf: "Bis zu 30.000 Euro können es schon sein, die ich für einen umgerüsteten und neuwertigen VW Caddy hinblättern muss"
Stimmt soweit, aber wenn Du noch berufstätig bist bekommst Du von der Rentenversicherung bis zu 22.000 für das Auto und den vollen Preis der Rampe. Wenn Du schon nach Spenden bittest, bleib doch bitte bei der Wahrheit. Derartige Spendenaufrufe diskreditieren nur andere Betroffene.
Natürlich ist behindert sein teuer und manch Einer kann das nicht stemmen. Aber muss man dann gleich versuchen mit Übertreibungen das Mitleidslevel zu steigern?
P.S. Mit Deiner Erkrankung könntest Du, so lange Du berufstätig bist, auch einen Drive-by-Wire-Umbau zum selberfahren von der Rentenversicherung bekommen.It's a terrible knowing what this world is about
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KlausB
Du hast vollkommen Recht mit deinem Beitrag. Er ist voll berufstätig und hat die Möglichkeit über die KfzHv ein umgebautes Auto zu bekommen. Nicht nur das, denn auch der Arbeitsplatz kann für ihn so bereitgestellt werden wie er ihn benötigen würde. Eine Arbeitsassistenz könnte bezahlt werden...
Ich habe zu ihm über diese Spendenseite per Kontaktformular Kontakt aufgenommen. Zumindest schrieb ich ihm dort direkt und habe ihm meine Hilfe angeboten, falls er mehr Informationen benötigt. Er hat natürlich nicht reagiert und auch auf deinen Beitrag wird er nicht antworten. Es ist schade, dass man um Spenden betteln muss, obwohl man normalerweise Unterstützung bekommen würde, man muss sie eben nur beantragen und Hilfe annehmen.Liebe Grüße
Sandra
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Hallo Sunflower und Klaus,
Sunflower schrieb: “Er hat natürlich nicht reagiert und auch auf deinen Beitrag wird er nicht antworten“.
Ich habe dort leider keine Nachricht von dir bekommen.
Ich nehme jede Hilfe gerne an. Was du und Klaus schreibt stimmt so nicht.Ich habe nämlich einen Antrag auf KFZ-Hilfe bei der Rentenversicherung gestellt,der wurde weitergeleitet an die Agentur für Arbeit,die hat es wiederum abgelehnt mit der Begründung ,dass ich auch mit dem Bus zur Arbeit fahren könnte.
Ich stelle ständig irgendwelche Anträge bei der Versicherung ,bei Ämtern,etc.
Ich finde deine und die Vorwürfe von Klaus ziemlich verletzend und unfair.
Ich würde mich über mehr Freundlichkeit und Fairness freuen.
P.S.: Was ist Drive By Wire?
Lg Carlos
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@Klaus
„…,aber wenn Du noch berufstätig bist bekommst Du von der Rentenversicherung bis zu 22.000 für das Auto und den vollen Preis der Rampe.“
Woher weißt du das?
Hast du selbst mal einen Antrag gestellt oder hast du es im Internet recherchiert?
Ich war auch davon ausgegangen, dass die Rentenversicherung das übernehmen würde; deswegen stellte ich auch einen Antrag; doch es hieß, dass die RV nicht für mich zuständig sei, weil ich noch keine 15 Jahre in meinem Job wäre und deswegen sei die Agentur für Arbeit für meinen KFZ-Zuschuss-Antrag zuständig.Doch diese lehnte ,wie gesagt, meinen Antrag ab.
Ich könne ja auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus u.Bahn) fahren,wurde mir gesagt.
„Wenn Du schon nach Spenden bittest, bleib doch bitte bei der Wahrheit.“
Ich habe so offen,aufrichtig und ehrlich mein Anliegen beschrieben wie möglich.
Mich der Lüge zu bezichtigen ist ziemlich unfair.
Das diskreditiert mich als Betroffener.
Um Spenden zu bitten ist zudem etwas völlig normales. Wissenschaftler bitten um Spenden für Forschungsförderung, Politiker sammeln Spenden für ihren Wahlkampf,Spenden werden gesammelt gegen Hunger,für Krebsforschung, Projekte usw. Warum sollte ich da nicht bei einer schweren Erkrankung um finanzielle Unterstützung bitten?
Wir Menschen sollten uns gegenseitig unterstützen und das kann auch finanziell sein.
„Derartige Spendenaufrufe diskreditieren nur andere Betroffene.“
Ganz im Gegenteil; sie inspirieren andere Betroffene dazu auch um Hilfe zu bitten und Spenden zu sammeln.
Ich habe mich z.B. von einer anderen betroffenen Freundin dazu ermutigt gefühlt ihrem Bespiel zu folgen.Auch sie hat eine Spendenaktion bei „gofundme“ und sie ist damit sehr glücklich,dass so viele Menschen mit Mitgefühl und Unterstützung reagieren.
Ich kann nur jeden anderen Betroffenen dazu raten es auch zu tun!
„Aber muss man dann gleich versuchen mit Übertreibungen das Mitleidslevel zu steigern?“
An welcher Stelle übertreibe ich? An welcher Stelle versuche unnötig Mitleid zu forcieren? Ich habe lediglich Fakten und meine wahren Gefühle geäußert.
Natürlich ist es auch ein wenig emotional; bin ja kein gefühlskalter Roboter.
@Sunflowers
„Er ist voll berufstätig und hat die Möglichkeit über die KfzHv ein umgebautes Auto zu bekommen.“
Mit 30 Stunden bin ich nicht vollberufstätig,da fehlen noch ein paar Stunden.
Oder verwechsele ich da den Begriff mit „Vollzeit“?
Wie dem auch sei;warum sprichst du über mich („Er ist…“) anstatt mit mir?
„Eine Arbeitsassistenz könnte bezahlt werden.“
Was genau macht eine Arbeitsassistenz? Das hört sich interessant an.
Hast du Erfahrungen damit?
„Ich habe zu ihm über diese Spendenseite per Kontaktformular Kontakt aufgenommen. Zumindest schrieb ich ihm dort direkt und habe ihm meine Hilfe angeboten, falls er mehr Informationen benötigt.“
Gerne nehme ich Informationen an; doch auf der Seite kam nichts an.
Woher hast du die Informationen? Arbeitest du selbst bei einer Versicherung oder Amt?
„Er hat natürlich nicht reagiert und auch auf deinen Beitrag wird er nicht antworten.“
Warum „natürlich nicht reagiert“? Und auf beide Beiträge habe ich nun geantwortet ;-)
„Es ist schade, dass man um Spenden betteln muss,..“
Ich bitte um Unterstützung und Solidarität;warum entwertest du es als „Betteln“?
Auch,wenn es ein Betteln wäre, auch dem Bettler ist mit Achtung und Mitgefühl zu begegnen.
Schwäche zu zeigen sollte keine Schande sein,sondern als Mut zur Wahrheit gesehen werden.
Es ist traurig,dass man mit einer aufrichtigen Bitte um Hilfe Spott ernten muss.
„...obwohl man normalerweise Unterstützung bekommen würde, man muss sie eben nur beantragen..“
So leicht ist das leider nicht; man muss oft viele Anträge und Begründungen schreiben,Widersprüche einlegen und diese Widersprüche wiederum begründen.
Meine Erfahrungen in meinem Bundesland sind leider so.
„…und Hilfe annehmen.“
Da ich bis jetzt keine Hilfe erhalten habe,gibt es auch keine Hilfe,die ich annehmen kann.
Ich nehme gerne jede Hilfe an und die Spendenaktion hat mir bis jetzt gut geholfen.
Dank an alle liebevollen Mitmenschen!
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@ Judit
„Also ich habe meinen caddy komplett selbst bezahlt und dafür mein vorheriges Auto verkauft“
Hallo Judit,
hattest du zuvor irgendwo einen Antrag für einen Zuschuss oder für eine Kostenübernahme bei irgendeinem Amt oder bei einer Versicherung gestellt?
Bzw. versucht zu stellen?
Lg Carlos
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