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Muskeldystrophie Becker - Fragen - Ursachen

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    Muskeldystrophie Becker - Fragen - Ursachen

    Hallo.

    Ich habe mich schon etwas umgehört und erfahren, dass es viele Faktoren geben kann die eine Muskeldystrophie auslösen können.
    Könnt ihr mir sagen ob diese Faktoren Sinn ergeben?

    Ein Mann behauptete, dass Muskeldystrophie durch Zeckengift verursacht werden könnte. Das passt auch zu meiner Situation weil ich in meiner Kindheit oft Zeckenbisse hatte.

    Zweiter Faktor: Ernährung. Kann man mit einer richtigen Ernährung Muskeln wieder aufbauen? Ich habe viele Bücher über Ernährung gelesen aus denen hervorgeht, dass die Menschen schon ewig das falsche Essen. Der Mensch wurde geschaffen um Obst und Gemüse zu essen. Heute denken viele, dass sie wenn sie Obst nach dem Mittag essen, gesund leben. So ist es aber nicht. Wenn man zum Mittag Fleisch mit Kartoffeln ist, kann der Körper das nicht verarbeiten wenn auch noch Obst dazu kommt. Das Obst wird abgelagert und gärt im Körper. Das heißt, dass die Vitamine vom Obst erst gar nicht verarbeitet werden können. Dafür hat der Körper ewig mit dem Rest zu kämpfen. Wenn man also die Ernährung auf Obst und Gemüse umstellt, könnte es sein, dass man dann weniger gesundheitliche Beschwerden hat? Die Bücher sprechen auch vom Entgiften des Körpers und davon, dass viele Beschwerden dadurch behoben werden können. Allerdings kann ich mir das bei einer Muskeldystrophie nicht vorstellen.

    Bis zu meinem 12. Lebensjahr lief alles super und ich hatte sehr selten Muskelkrämpfe in den Waden. Die Diagnose der Muskeldystrophie war schon 4 Jahre früher bekannt. Wirklich spürbar wurde es erst ab dem 13. Lebensjahr. Und seit dem wurde es wieder etwas schlechter. Ich denke mal die Kraft nimmt etwas ab wenn man wächst.

    Manchmal fühlt man sich extrem verlassen, wenn man bedenkt was die Medizin heute schon alles machen kann. Doch die Heilung einer Muskeldystrophie ist noch nicht in Sicht.

    Dann würde mich noch interessieren, was passieren würde wenn man als Muskelkranker Anabolika oder andere Muskelaufbauende Mittel zum Muskelaufbau verwenden würde. An depressiven Tagen war ich Kopf schon so weit. Nach dem Motto "Erfolg oder Tod". Das ist aber Schwachsinn wenn man darüber nachdenkt.
    Ich glaub auch nicht, dass es zeitweise einen Erfolg bringt.
    Dann gibt es im Fernsehen öfters Werbesendungen die Geräte vorstellen, die die Muskeln durch Stromstöße an- und entspannen. Das soll angeblich die Muskeln trainieren, auch wenn man dabei nur faul auf dem Sofa liegt. Das klingt wohl zu schön um wahr zu sein. Ich wette das bringt nichtmal bei gesunden Menschen einen Erfolg.

    greetz

    #2
    Um ehrlich zu sein, glaube ich auf keinen Fall, dass eine Muskeldystrophie durch "falsche Ernährung" ausgelöst wird. Man kann durch falsche Ernährung den körperlichen Verfall beschleunigen... aber ich glaube nicht, dass es umgekehrt geht.
    Der Muskelschwund tritt wegen Genfehlern auf.. mit Zecken hat es auch nichts zu tun.

    Tja.. und deine restlichen Fragen kann ich gut nachvollziehen. Starkes Trainieren und Anabolika haben nur einen kurzfristigen Effekt.. und schaden mehr. So habe ich es zumindest in vielen Quellen gelesen und von Ärzten gehört.

    Mich würde mal interessieren, ob Rauchen und Alkohol-Konsum bei Muskelkranken besonders starke Schäden anrichten, oder spielt Muskelschwund da keine besondere Rolle? (rein aus Interesse ) (und in Hinsicht auf die baldige AbiFahrt
    )

    [ 11. April 2007: Beitrag editiert von: hobbye ]
    It doesn´t matter if you have a gun or not - just act like you have one!

    Kommentar


      #3
      <BLOCKQUOTE>Zitat:</font><HR>Original erstellt von hobbye:
      Um ehrlich zu sein, glaube ich auf keinen Fall, dass eine Muskeldystrophie durch "falsche Ernährung" ausgelöst wird. Man kann durch falsche Ernährung den körperlichen Verfall beschleunigen... aber ich glaube nicht, dass es umgekehrt geht.
      Der Muskelschwund tritt wegen Genfehlern auf.. mit Zecken hat es auch nichts zu tun.

      Tja.. und deine restlichen Fragen kann ich gut nachvollziehen. Starkes Trainieren und Anabolika haben nur einen kurzfristigen Effekt.. und schaden mehr. So habe ich es zumindest in vielen Quellen gelesen und von Ärzten gehört.

      Mich würde mal interessieren, ob Rauchen und Alkohol-Konsum bei Muskelkranken besonders starke Schäden anrichten, oder spielt Muskelschwund da keine besondere Rolle? (rein aus Interesse ) (und in Hinsicht auf die baldige AbiFahrt
      )

      [ 11. April 2007: Beitrag editiert von: hobbye ]
      <HR></BLOCKQUOTE>

      Hm das stimmt wohl...

      Das mit Alkohol und Tabak würde mich auch interessieren. Ich hab selber eine ganze Weile geraucht. Und Alkohol konsumiere ich auch öfters...

      [ 11. April 2007: Beitrag editiert von: cj88 ]

      Kommentar


        #4
        Liebe Forumteilnehmer.

        Muskeldystrophien sind genetisch bedingte Erkrankungen. Bei den verschiedenen Formen liegen unterschiedlcihe Gendefekte vor, die zu den Funktionsstörungen der Muskulatur führen.
        Bei der Muskeldystrophie vom Typ Becker z.B. liegt die genetische Störung auf dem X-Chromosom im Bereich des Dystrophin Gens (Xp21.1). Dystrophin ist ein Protein (Eiweiss) welches u.a. im Muskel vorkommt.
        Ich stehe Ihnen jederzeit auch gerne telefonisch zur Verfügung (07665/9447-33).<P>Mit freundlichen Grüßen<P>Dr. Jens-Peter Weber<BR>Medizinischer Referent der DGM

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