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Wohnen mit der Krankheit FSDH

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    Wohnen mit der Krankheit FSDH

    Moin, seit jetzt 22 Jahren lebe ich mit der Krankheit FSHD. Hier habe ich viel erlebt. Aber dennoch weiß ich nicht, wie man mit der Krankheit wohnen kann. Vor zirka zwei Jahren hatte ich ein eigenes Haus. Leider ist mir die Arbeit über den Kopf gewachsen. Die Arbeit, die ständigen Arztbesuche und die Krankengynmastik beanspruchen leider viel Zeit. Jetzt mußte ich mein Haus verkaufen und wohne zur Miete. Die Wohnung ist klein und überschaubar. Meine Freundin wünscht sich schon seit langen etwas Eigenes, doch ich habe Angst die anstehenden Tätigkeiten nicht erledigen zu können. Für mich ist es nicht möglich kleinste Tätigkeite selber durchzuführen. Die Krankheit wird auch immer schlimmer und ich bin froh, dass ich noch gehen kann. Würde mich freuen, wenn mir jemand weiterhelfen kann. Gruß Sven

    #2
    Wohnen mit FSHD

    Hallo Sven,
    bei mir war es ähnlich. Ich hatte die Möglichkeit, mein Elternhaus zu übernehmen - ein kleines Einfamilienhaus "auf dem Dorf" mit großem Garten. Darauf hab ich schweren Herzens verzichtet, weil ich auch kaum noch etwas selbst machen kann. Ich hätte einen Gärtner gebraucht, einen Hausmeister, eine Putzfrau ... und das wäre alles viel zu teuer geworden.
    So habe ich mich für eine Eigentumswohnung in der Stadt entschieden. Hier haben wir als Eigentümergemeinschaft einen Hausverwalter, der sich um ALLES kümmert. Die Kosten dafür sind im "Hausgeld" enthalten, das wesentlich niedriger ist als eine Miete. Und weil die Wohnung im Erdgeschoß liegt und meine Garage direkt vor'm Eingang steht, werde ich selbst bei fortschreitender Gehbehinderung auch in Zukunft bestimmt gut klar kommen. Wenn Ihr für Euch so eine Wohnung finden würdet, wäre das doch vielleicht eine gute Lösung ?
    Gruß vom Hanno

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      #3
      Wohnen mit der Muskeldystro.

      Hallo Hanno, danke für Deine Antwort. Diese hat mir weitergeholfen. Bin jezt schon ein wenig schlüssiger geworden was ich machen werde Ich bin zwar finaziell abgesichert, aber habe Angst vor der Firmenpleite. Es geht zwar noch gut, aber bei meiner Arbeit sieht es nicht gut aus. Ich will in der nächsten Zeit auch versuchen mit anderen Leuten von DGM zu reden. Mir fehlt zur Zeit auch die Mut Veränderungen in meinen Leben zu machen. Aber ich denke ich machen viel zu viele Sorgen. Viele Grüße Sven

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