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Clavicula resektion bei Schulterarthrose

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    Clavicula resektion bei Schulterarthrose

    Hallo liebe Leute
    Ich suche Leute die schon mal eine Clavicularesektion bei Schultereckgelenksarthrose, b.z.w. Impingementsyndrom haben machen lassen. Ich selbst habe Gliedergürtel -MD mit Hauptschwerpunkt Schultergürtel. Daher auch eine beidseitige Schulterarthrose. Da ich nur noch Schmerzen im rechten Schultergelenk habe, zu denen die ich sonst schon habe, wurde mir nach erfoglosen Gelenkinfiltrationen diese OP vorgeschlagen. Es handelt sich wohl um einen "kleinen" Routineeingriff. Ich allerdings bin sehr skeptisch, da ja jede Gelenk op erst richtig "Sinn" macht wenn man danach einen guten Muskelaufbau macht, was ja bei Leuten wie uns nicht geht. Gibt es jemand der damit Erfahrung hat? Ich bekam den Tip mich an die Uniklinik in Erlangen oder in Kiel (Lubinusklinik) zu wenden. Wenn ich das machen lasse wäre ich natürlich froh um einen Arzt, der sich mit Gelenkproblemen durch MD auskennt und auch Erfahrungen hat, wie es den Menschen anschließend geht.
    Also ihr Lieben, ich "lechze" nach Antworten und danke jetzt schon dafür!

    Liebe Frühlingsgrüße von Jenny

    #2
    Hallo Jenny,

    ich habe natürlich keine solche OP hinter mir; aber dafür seit Monaten Schmerzen in der rechten Schulter. Wenn ich deinen Bericht lese, wird mir richtig schwummerig, weil ich an solche Möglichkeiten gar nicht denken möchte. Also ich für mich jetzt. Das fängt schon mit meiner Spritzenangst an.

    Mit deiner Schlussfolgerung, dass eine Gelenk- OP nur dann Sinn macht, wenn die Muskulatur auch gut ist, liegst Du vielleicht nicht ganz richtig. Das ist wohl so, wenn es um die Steigerung der Beweglichkeit geht. Aber wenn ich es richtig verstehe, geht es bei Dir erstmal darum, das Gelenk schmerzfrei zu bekommen. Das sind jetzt zwei verschiedene Geschichten, die Beweglichkeit eines Genenks und die Schmerzfreiheit eines Gelenks.

    Ich kann jetzt aber nur auf diesen Unterschied hinweisen und weiß nicht, ob zu der Dir angeratenen OP notwendig deine Muskeln gut sein müssen. Das musst Du mit dem Arzt besprechen, der die OP durchführen soll.

    In Erlangen werden häufig chirurgische Eingriffe bei Patienten mit Muskeldystrophie durchgeführt. Die Ärzte dort werden Dir das sich gut erläutern können, ob die OP jetzt nur dazu dient, deine Schultergelenk schmerzfreier zu bekommen, oder ob Du dafür auch eine gesunde Muskulatur brauchst. Ich glaube eher nicht.

    Vielleicht meldet sich ja noch jemand mit konkreten Erfahrungen. Ich wünsche es Dir.

    Liebe Grüße
    Guido

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      #3
      schultergelenksschmerzen

      Hallo Guido
      Erstmal vielen Dank für deine nette Antwort. Find ich echt gut was du immer so schreibst! Ja ich bin inzwischen zweimal bei einem Osteopathen in Behandlung gewesen und das scheint von Erfolg gekrönt zu sein. Ausserdem mache ich selbst sowas wie Körperreisen, falls du weisst was ich damit meine? Also es ist wie Weihnachten, aber wider aller Aussagen und meiner eigenen Erwartung, werden die fiesen Schmerzen gerade ein wenig besser, meine Neurologin will mich jedoch überzeugen die OP machen zu lassen und hat sich quer gestellt wegen einer Reha, obwohl sie das vorgeschlagen hatte. Sie meint erst operieren lassen......Naja ich gehöre aber zu den "widerspenstigen" Patienten, die fast nie das machen was die Schulmedizin rät und bis jetzt hat sich gezeigt das dieser Weg für mich jedenfalls der Beste ist. Ich habe mir ausserdem im Sanitätshaus Stolle ein Hilfsmittel für meine lockeren Schultergelenke anfertigen lassen und das hilft auch!!!! Kann man nicht dauernd tragen, aber bei Schmerzen und noch meher Bewegungseinschränkung hilft das! Kann ich nur jedem empfehlen, der/die das ausprobieren will! Die Orthopädietechniker sind dort echt wahnsinnig bemüht, interessiert, unkompliziert und kompetent!! Ist ja vielleicht für dich auch eine Idee??? und Osteopathie kostet zwar, aber mir wars egal, ich würde mir im Moment das Geld auch leihen, weil es wirklich hilft!!!!!! Hu...jetzt hab ich aber echt einen Roman geschrieben. Falls du nun Fragen hast und ich mal helfen kann GERNE!

      Viele Frühlingsgrüße von Jenny

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        #4
        Hallo Jenny,

        Körperreise ist super, mache ich auch manchmal. Osteopathie kenne ich noch nicht, habe aber darüber schon viel Gutes gehört. Und wenn sie bei Dir gut wirkt, dann ist das doch ein toller Erfolg. Ich freue mich sehr für dich.

        Und deine Neurologin möchte weiterhin die OP? Ich meine, sie müsste diesen Eingriff nun schon sehr gut begründen, sie müsste Dir schon sehr deutlich aufzeigen können, warum diese OP für dich so gut sein soll. Und diese Gründe sollten jetzt nicht von einem REHA- Termin abhänging gemacht werden. Bzw die REHA nicht von einer OP.
        Wenn Du durch ein Heilmittel wie Osteopathie die OP vermeiden, oder doch mindestens hinauszögern kannst, dann sollte diese Vorgehensweise Vorrang haben. Gut, dass Du so widerspenstig bist.

        Ich habe morgen einen Termin bei meinem Physiotherapeuten. Der kennt meine Muskeln wohl schon besser als ich selbst. Bislang konnte er mir immer sehr gut helfen. Und bislang hält er mein Schulterproblem in einem Schmerzbereich, der für mich noch zu tolerieren ist. Aber es nervt schon und es ist vorhersehbar, dass es nicht ewig so weitergehen wird. Wenn meine Schulter dann wild wird, dann frage ich gerne bei Dir noch mal nach.

        Ich wünsche Dir zunehmende Schmerzfreiheit rechtsschultrig.

        Liebe Grüße
        Guido

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          #5
          nervende Schultern

          Hallo Guido
          Ich wünsch dir auch Schmerzfreiheit!!! Man ist einfach wie ein anderer Mensch wenn Schmerzen einen nicht ständig in der Zange haben, oder? Darf ich fragen was dein Physio macht um dir zu helfen? Und danke für deinen Mutmachenden Worte zwecks Neurologin und Rehe un op. Ich mach das nämlich jetzt genau so weiter, egal wer das wie findet.

          Alles Gute wünscht Jenny

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            #6
            Hallo Jenny,

            was mein Physiotherapeut an meiner Schulter macht würde ich gerne genau erzählen. Allein, ich habe keine Ahnung davon. Er drückt an bestimmten Punkten und führt immer wieder Bewegungen aus, bei denen ich nicht aktiv beteiligt bin. Das tut meiner Schulter sehr gut, aber räumt die Schmerzen nicht vollständig aus. Er hatte wohl auch mal eine Fortbildung in Osteopathie, aber ob er das bei mir anwendet, weiß ich gar nicht.
            Am angenehmsten ist es, wenn er meinen Arm in den Bereichen bewegt, in denen ich meinen Arm selber schon lange nicht mehr hinbringen kann.

            Ich denke, der Schulterbereich ist bei FSHD und anderen Muskelerkrankungen schon sehr strapaziert. Die Schulter fällt nach vorne und nach unten, Muskeln nehmen ab und Sehnen verkürzen sich. Das alles begünstigt Gelenkkontrakturen und letztendlich Gelenkschäden oder Gelenkentzündungen.

            Und bei mir, ich mache wohl zuviel mit dem rechten Arm. Eigentlich müsste ich ihn mehr entlasten, dann würde vielleicht der Schmerz weggehen. Aber ich denke dann immer, bevor ich dies und das wegen einer Schmerzfreiheit schon frühzeitig aufgeben muss, mache ich dies und das lieber solange unter Schmerzen weiter, bis es eben nicht mehr geht. Und im Augenblick habe ich zwar Schmerzen, aber die sind noch irgendwie handhabbar. Ich glaube, das ist bei Dir schon anders gelagert. Bei Dir scheint der Schmerz eine Belastungsgrenze erreicht zu haben. Ich wünsche Dir, dass die Osteopathie den Schmerz in deiner Schulter weiter reduzieren kann. Die schmerzfreien Momente sind wirklich Geschenke und machen die Tage leichter.

            Ich träume mich jetzt ein bisschen in den eigentlich ersten Frühlingstag hinein; das ist auch leicht und schmerzfrei.

            Liebe Grüße
            Guido

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