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Zu hohe Leberwerte bei LGMD???

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    Zu hohe Leberwerte bei LGMD???

    Hallo liebe Foris,

    ich habe schon seit meiner Kindheit erhöhte Leberwerte, die jedoch angeblich von der LGMD2 kommen. Allerdings habe ich über mögliche Leberwerterhöhungen noch nie etwas in der Literatur gefunden!

    Hat jemand von euch zufällig auch erhöhte Leberwerte??? Oder weiß jemand Rat wo ich Infos darüber finden kann? Im FBI in München wurde mir gesagt, dass die Werte nicht weiter schlimm wären (ist aber auch schon einige Jahre her). Da ich durch eine Herzbeteiligung verschiedene Medis einnehme möchte ich meine Leber schonen und nehme deshalb Mariendistelkapseln ein.

    Grüße aus Bayern

    Lani

    #2
    Hallo Lani,

    Leber und Lebererkrankungen werden medizinisch im Fachgebiet der Inneren Medizin behandelt. Ist deine Leber denn mal von einem Arzt dieses Fachgebiets untersucht worden, oder immer nur im Zusammenhang mit der LGMD?
    Vielleicht solltest Du diesbezüglich nochmal einen Facharzt aufsuchen.

    Liebe Grüße
    Guido

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      #3
      Hi Guido,

      ja, ich war auch schon beim Internisten. Und der meint, dass er nicht weiß, wieso die Werte zu hoch sind und dass es wohl mit der LGMD zusammenhängt. Ich hab zwar keine merklichen Probleme, wollte aber trotzdem mal wissen, ob irgendwer Infos darüber hat.

      Danke dir und liebe Grüße

      Lani

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        #4
        Hallo,

        auch ich habe, schon seit über 20 Jahren, immer erhöhte Leberwerte. Das ist mal beim Blutspenden aufgefallen, und wurde dann über die Jahre kontrolliert, aber die Werte sind immer über Normal.

        Da bei mir jetzt die Diagnose LGMD2B (Dysferlinopathie) gestellt wurde, habe ich mich natürlich durch gegooglet.

        Dabei bin ich auf folgendes gestoßen:
        Am Beispiel dieser Fallmitteilung soll daran erinnert werden, dass eine leichte bis mäßige Erhöhung der Serumtransaminasen, die gemeinhin als spezifische Indikatoren für einen hepatozellulären Schaden gelten, auch Folge von extrahepatischen Erkrankungen wie einer Myopathie sein kann.

        Bei einer 42-jährigen Patientin wurde eine klinisch symptomlose, persistierende mäßige Erhöhung der Transaminasen Glutamat- Oxalacetat-Transaminase (GOT; Synonym: Aspartataminotransferase [AST]) und Glutamat-Pyruvat-Transaminase (GPT; Synonym: Alaninaminotransferase [ALT]) im Blutserum festgestellt. Im Rahmen der Diagnostik einer vermuteten Lebererkrankung fiel eine sehr hohe Aktivität der Kreatinkinase (CK) im Serum auf. Myographie, Magnetresonanztomographie (MRT) und die Untersuchung von Muskelbiopsien ergaben schließlich typische Befunde für eine distale Myopathie vom Typ Miyoshi. Die Verdachtsdiagnose konnte durch Nachweis der zugrunde liegenden Mutation im Dysferlin-Gen gesichert werden. Der weitere Verlauf war langsam progredient, spezifische Therapiemöglichkeiten bestehen derzeit nicht. Ausgehend von diesem Fall werden der Stellenwert der molekularbiologischen Methoden in der Diagnostik der distalen Myopathien, im Besonderen der Dysferlinopathie, diskutiert und die Charakteristika dieser Erkrankung dargestellt.

        Bei Vorliegen von persistierenden Erhöhungen der Transaminasen GOT und GPT im Blutserum ohne Erkrankung der Leber muss als extrahepatische Ursache auch eine Myopathie in die differentialdiagnostischen Überlegungen einbezogen werden. Bei Verdacht auf eine distale Myopathie sollte die exakte Diagnose durch den Nachweis der zugrunde liegenden Mutation gesichert werden, um die Grundlage für derzeitige und zukünftige therapeutische Interventionen zu schaffen.

        Gruß Manfred

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          #5
          Hallo Lani,
          mein Sohn hat ja den Typ Becker-Kiener. Er hat auch erhöhte Leberwerte und einen sehr hohen CK-Wert. Laut meiner Ärztin sorgt die Kreatinkenese für die erhöhten Leberwerte, da sich dieses Enzym da nieder schlägt. Sie sagte aber, dass dadurch keine Leberschädigung entsteht.
          Viele Grüße von Mary

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            #6
            Hallo Lani25,
            mein Sohn hat Muskeldystrophie Typ Duchenne und er hat seit Jahren erhöhte Leberwerte. Ich habe mir darüber eigentlich noch nicht so richtig gedanken gemacht.

            LG aus Mittelfranken
            Heike
            ( Mutter eines 13.Jährigen Duchenne Jungen)

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              #7
              Danke für eure Beiträge!

              Mittlerweile habe ich eine Arbeit gefunden in der eindeutig erhöhte Leberwerte als Symptome einer Muskelkrankheit beschrieben sind.

              LG Lani

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