Vor einigen Monaten wurde bei meinem Sohn (11) festgestellt, dass er Muskeldystrophie Typ Becker hat. Eigentlich ein reiner Zufallsbefund, da sein Blut untersucht wurde im Rahmen einer ADHS-Medikation.
Im Nachhinein erklären sich dadurch einige der Symptome, die mein Kleiner immer schon hatte (geringer Muskeltonus, gewisse Steifigkeit, undefinierte Muskelschmerzen nach größeren Anstrengungen). Aufgrund der Symptome wäre aber kaum ein Arzt jemals darauf gekommen, weil sie nicht wirklich so extrem waren.
Irgendwie kann uns aber keiner so recht sagen, was das für uns jetzt so wirklich heißt. Gut, Krankengymnastik und regelmäßig zum Kinderkardiologen. Aber was ändert sich durch die Krankheit im Alltag? Irgendwie tu ich mich inzwischen mit allem schwer, wo der Junge seine Muskulatur stark beansprucht (Fußball spielen, Sportunterricht etc.) Ich habe dann immer Bedenken, dass das zur Muskelschädigung führt.
Der Prof sagte so schön, dass der Junge sich schon sportlich betätigen soll, aber möglichst nicht überanstrengen. Aber wie verhinder ich das bei einem Kind mit ADHS, der von Natur aus zappelig ist, der zudem mit einem Ball am Fuß geboren zu sein scheint.
Die Diagnose macht mir Angst, vor allem vor der Zukunft. Wird mein Kind mal im Rollstuhl landen? Welche Berufe sind für ihn überhaupt möglich? Sein Traumjob "Profifußballer" ist es ja wohl kaum, na ja, sooo talentiert ist er da eh nicht, auch wenn ihm das viel Spaß macht.
Vor allem würde ich mich über Kontakte zu anderen Betroffenen freuen, sowohl zu selbst Erkrankten, als auch zu Eltern, deren Kinder betroffen sind.
LG
Im Nachhinein erklären sich dadurch einige der Symptome, die mein Kleiner immer schon hatte (geringer Muskeltonus, gewisse Steifigkeit, undefinierte Muskelschmerzen nach größeren Anstrengungen). Aufgrund der Symptome wäre aber kaum ein Arzt jemals darauf gekommen, weil sie nicht wirklich so extrem waren.
Irgendwie kann uns aber keiner so recht sagen, was das für uns jetzt so wirklich heißt. Gut, Krankengymnastik und regelmäßig zum Kinderkardiologen. Aber was ändert sich durch die Krankheit im Alltag? Irgendwie tu ich mich inzwischen mit allem schwer, wo der Junge seine Muskulatur stark beansprucht (Fußball spielen, Sportunterricht etc.) Ich habe dann immer Bedenken, dass das zur Muskelschädigung führt.
Der Prof sagte so schön, dass der Junge sich schon sportlich betätigen soll, aber möglichst nicht überanstrengen. Aber wie verhinder ich das bei einem Kind mit ADHS, der von Natur aus zappelig ist, der zudem mit einem Ball am Fuß geboren zu sein scheint.
Die Diagnose macht mir Angst, vor allem vor der Zukunft. Wird mein Kind mal im Rollstuhl landen? Welche Berufe sind für ihn überhaupt möglich? Sein Traumjob "Profifußballer" ist es ja wohl kaum, na ja, sooo talentiert ist er da eh nicht, auch wenn ihm das viel Spaß macht.
Vor allem würde ich mich über Kontakte zu anderen Betroffenen freuen, sowohl zu selbst Erkrankten, als auch zu Eltern, deren Kinder betroffen sind.
LG


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