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    arbeitsfähig

    hallo alle zusammen

    Ich habe eine Frage
    wer von Euch ist noch arbeitsfähig und was für Berufe übt Ihr aus
    Ich habe FSHD und mein Arbeitgeber hat mir mitgeteilt
    dass ich für den Arbeitsplatz an dem Ich arbeite nicht mehr tragbar bin
    es ist eine körperlich stressige Arbeit ich bin einfach zu langsam
    und meine Kollegen können nicht alles auffangen
    Ich habe jetzt eine Sorge was mich erwartet
    ich habe einen Behindertenausweis von 60 unbefristet und
    bin dort schon 28 Jahre beschäftigt
    Ich möchte so lange wie möglich weiterarbeiten
    mein Alter bald 50 und ich fühle mich zu jung um nicht arbeiten zu können

    Es Grüßt Euch Heike

    #2
    Dass sie Dich wegen der Behinderung kündigen wollen, ist nicht so ohne weiteres möglich. Ich weiß leider nicht genau, was jetzt das Beste wäre, aber Du könntest den Behindertenbeauftragten des Betriebs, oder den Betriebsrat dazu befragen, oder auch mit dem damit befassten Sachbearbeiter bei Arbeitsamt Agentur Dingens.
    Soweit ich weiß muß erst innerbetrieblich eine der Entlohnung des bisherigen Arbeitsbereiches entsprechende Alternative gesucht werden. Das sage ich aber als kompletter Laie.
    Evtl. könntest Du auch auf Selfpedia.de Antwort finden bzw. bekommen. Dabei würde ich aber nicht mit dem eigenen Namen posten.
    gruß von georg (DMD, PEG, NIV 24/7)

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      #3
      Hallo heike 63,

      ich bin 42 Jahre, habe Muskeldystrophie Gliedergürteltyp und arbeite noch. Ich habe eine vorwiegend sitzende Tätigkeit im Schichtdienst. Ohne Therapie ( 2xWassergymn. und 1x KG pro Wo.) schaffe ich nicht zu arbeiten. Meine Tätigkeit finde ich oft anstrengend, ich frag mich wie du mit der Erkankung körperlich schwer arbeitest?

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        #4
        Hallo

        meine Tätigkeit ist im Gesundheitswesen das viel mit Bettenscchieben und Hilfeleistung zu tun hat
        Ich kann mir gut vorstellen eine Bürotätigkeit zu tun und will jetzt meine 10 Finger tippen auffrischen

        Ich mache seit 2 1/2 Jahren 2 x in der Woche für ca. 1 Stunde Ergotherape das gehört einfach zum Wochenprogramm dazu

        gruss Heike

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          #5
          Ich hab Myopathie noch unklarer Genese bin 29 J und arbeite 40h in einer Rehaklinik im Büro.. also überwiegend sitzende Tätigkeit am PC. Aber auch dass ist nicht immer so ganz einfach, ich bin danach auch fertig und müde, manchen tagen mehr dann wieder weniger. Mach 1x/Woche (60min) Therapie, öfters geht sich das weder finanziell noch zeitlich aus.
          LG Silke

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            #6
            Zitat von heike 63 Beitrag anzeigen
            hallo alle zusammen

            Ich habe eine Frage
            wer von Euch ist noch arbeitsfähig und was für Berufe übt Ihr aus
            Ich habe FSHD und mein Arbeitgeber hat mir mitgeteilt
            dass ich für den Arbeitsplatz an dem Ich arbeite nicht mehr tragbar bin
            es ist eine körperlich stressige Arbeit ich bin einfach zu langsam
            und meine Kollegen können nicht alles auffangen
            Ich habe jetzt eine Sorge was mich erwartet
            ich habe einen Behindertenausweis von 60 unbefristet und
            bin dort schon 28 Jahre beschäftigt
            Ich möchte so lange wie möglich weiterarbeiten
            mein Alter bald 50 und ich fühle mich zu jung um nicht arbeiten zu können

            Es Grüßt Euch Heike

            ich glaube das ist eine viel zu allgemeine frage, ohne irgendwelche hintergründe und weiteren infos.

            als vergleich:
            ich bin anfang 30 und habe auch FSHD. momentan streite ich mich mit dem versorgungsamt rum, dass ich markenzeichen aG bekomme (bisher hab ich 70 +G), weil ich eigentlich kaum noch laufen kann auf grund der fehlenden kraft.
            ich arbeite 35 stunden die woche am PC und bewege mich dabei eigentlich gar nicht... eigentlich bin ich nach kleinsten körperlichen tätigkeiten (z.b. 10 minuten geschirr spülen) schon völlig erschöpft...


            ich würde also nicht zu viel auf deine medizinische diagnose geben, sondern eher schauen, ob du deine arbeit tatsächlich verrichten kannst. (und je nach dem wie groß dein arbeitgeber ist, hat der eventuell eine schwerbehinderten-vertretung. die haben sicherlich ein offenen ohr für dich)

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              #7
              ICh habe FSHD seit meiner Kindheit und bin inzwischen 27 Jahre alt. Ich bin den ganzen Tag auf Hilfe durch meine persönliche Assistenz angewiesen und arbeite als kaufmännischer Angestellter. Momentan bei einem Stellenumfang von 50%, aber ab Herbst stocke ich auf auf 75%.

              Ich habe eben das Glück, dass ich schon immer nur Büroaufgaben erledigt habe, was körperlich ja nun weniger anstrengend ist. Mit entscheidend ist sicherlich auch, dass man seinen Job gerne macht. Dann steckt man Anstrengungen schon mal eher weg.

              Was das ganze eben anstregend macht ist eher weniger der Job an sich. Eher die Planungen drum herum. Deswegen gönne ich mir jeden Freitagabend ein schönes Abendessen und bin stolz darauf fünf Tage durchgearbeitet zu haben. Das gibt MIR ein gutes Gefühl.

              Aber wie gesagt, die Tätigkeit muss natürlich zu den körperlichen Fähigkeiten passen, das ist ganz klar!
              Zuletzt geändert von neckarheld; 06.05.2013, 13:56.

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                #8
                Hallo Heike

                Ich bin 48 mit DM1 und arbeite zur Zeit noch 50% im Büro als Kaufmann (heisst in der Schweiz "kaufmännischer Angestellter"). Reduziert habe ich krankheitsbedingt und nach einem Reha-Aufenthalt. Obwohl Büroarbeiten körperlich weniger anspruchsvoll sein können (...), triffst Du in diesem Bereich je nach Betrieb ein hektisches Arbeitsumfeld, das viel geistige Flexibilität verlangt und daurch nicht minder anstrengend ist. Es besteht damit die Gefahr, dass Du auch hier wieder an Leistungsgrenzen stösst.

                Arbeitsgesetz und Versicherungslandschaft sind bei uns ganz anders. Deshalb kann ich Dir nur berichten, wie dies bei uns läuft und hoffen, dass es bei Euch vergleichbare Möglichkeiten gibt. Bei uns bezahlt die Versicherung in erster Linie "Integrationsmassnahmen", z.B. Umschulungen oder Arbeitsplatzanpassungen, um die Arbeitsfähigkeit möglichst lange zu erhalten. Das Motto: Eingliederung vor Rentensprechung. (Dies ist in meinem Fall nicht möglich, da ich im Büro bereits die körperlich "leichtste" Tätgkeit habe). Zu dem Integrationsmassnahmen gehören aber auch mehrmonatige Arbeitstrainings in einem dafür qualifizierten Berieb: Hier wird beurteilt, welche Leistung Du im Vergleich zu einer Person ohne Behinderung erbringen kannst. Aus diesem Training resultieren klare Aussagen, die dann auch Grundlage für eine Arbeitsplatzanpassung oder evtl. doch für eine Umschulung sein können. In meinem Fall ist ein solches Training gegenwärtg geplant und muss noch von zwei Versicherern bewilligt werden. Scheint mir aber relativ problemlos, da auch ich ebenso wie Du eine festen Arbeitswillen habe.

                Aufgrund der Resutate wird dann mein Arbeitgeber prüfen, ob er mir intern eine entsprechende Stelle anbieten kann (ich arbeite seit 14 Jahren in diesem Betrieb). Andernfalls habe ich Anspruch auf Stellenvermittlung durch den Versicherungsträger, der dabei auch die im Training erhobene Leistungsfähigkeit berücksichtigt.

                Wie sad richtig schreibt, ist eine Kündigung durch den Arbeitgeber nicht so einfach und er wird dies sicher nicht mit der Begründung machen, Du bringest aufgrund der Behinderung die erforderliche Leistung nicht mehr. Da gibt's aber Schleichwege wie "aus organisatorischen Gründen/aus betrieblichen Gründen" etc.) Bei uns ist übrigens eine Kündigung auch ohne Begründung möglich. Oder auch, nachdem die gesetzliche Sperrfrist abgelaufen ist. Falls Du Dir deswegen Sorgen machst, empfehle ich Dir wie sad die Mitgliedschaft bei einer Behinderteninstitution, die Dich auch rechtlich vetrteten kann (Achtung! Achte auf "Rechtsvertretung" und nicht auf "rechtliche Beratung". Das ist ein grosser Unterschied!)

                Ganz wichtig scheint mir aber folgender Punkt: Habe Freude an der Arbeit! Spüre so detailliert wie möglich, was Dich antreibt, wodurch sich Dein Einsatz für Dich auszahlt und auch welche Signale Dir Dein Körper gibt, wenn Du Grenzen überschreitest. Je differenzierter und je ganzheitlicher Du Dich selber wahrnimmst, desto klarer kannst Du beurteilen, was Dir gut tut und dies den Versicherungsträgern und dem Arbeitgeber mitteilen. Dies ist die Grundlage dafür, dass Du für Dich eine Arbeitslösung findest, die lange Bestand haben kann.


                Herzlichst, Erich
                ------------------------------------------------
                Gib' mir die Kraft, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, die Gelassenheit, das Unabänderliche zu ertragen, und die Weisheit, zwischen diesen beiden Dingen die rechte Unterscheidung zu treffen.
                Franz von Assisi

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                  #9
                  Hallo Heike 63,
                  Bleibe berufstätig solang wie du es schaffst.Wenn du deinem Arbeitgeber zu langsam bist, soll er sich was einfallen lassen. Die Umrüstung oder das Neuschaffen eines Arbeitsplatzes bekommt er voll von der Rentenversicherung ersetzt.
                  Wenn du keine Aufgaben mehr hast, geht der körperliche Abbau um so schneller.


                  LG Tilly

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                    #10
                    hallo ich wollte mich mal wider melden
                    Mein Arbeitgeber hat mir eine neuen Arbeitsplatz erschaffen ich fühle mich dort sehr wohl und die Arbeit fällig mir recht leicht
                    Ich arbeite schon seit Mitte Juli dort, habe nach 2 Wochen eine Zusage bekommen und die Abteilung hat mich herzlich Willkommen im Team begrüßt
                    Meine neuen Kollegen freuen sich über meine Hilfe und wissen alle bescheid dass über Kopf arbeiten nicht möglich ist und sagen ich soll mich melden wenn mir
                    etwas zu schwer fällt
                    Ich arbeite zur Zeit 80 % und Versuche ab Februar wieder 100% zu arbeiten
                    Gehe aber im Januar 2014 erst mal für 4-5 Wochen in REHA und freue mich schon darauf

                    Liebe Grüße und schöne Adventszeit Heike

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                      #11
                      Hallo
                      Ich heiße Jörg bin 34 Jahre alt und habe fshd.
                      Ich Arbeite zu zeit als Maurer und weis leider noch nicht
                      Wie es weitergeht. Meine Arbeit fällt mir von woche zu woche immer schwerer da ich meine arbeit nur noch unter immenser körperlichen anstrengung ausüben kann bin ich abends fertig. Das alles nagt auch an meiner Psyche da ich auch nicht genau weis wo und an wenn ich mich wenden muß zwecks Umschulung usw. Kann mir da jemand helfen?

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                        #12
                        Zitat von grickele Beitrag anzeigen
                        ...Ich Arbeite zu zeit als Maurer und weis leider noch nicht
                        Wie es weitergeht. Meine Arbeit fällt mir von woche zu woche immer schwerer da ich meine arbeit nur noch unter immenser körperlichen anstrengung ausüben kann bin ich abends fertig. Das alles nagt auch an meiner Psyche da ich auch nicht genau weis wo und an wenn ich mich wenden muß zwecks Umschulung usw. Kann mir da jemand helfen?
                        du kannst direkt beim Arbeitsamt (oder wie die auch immer grade heißen) anfragen.
                        alternative hat der ganze gesundheitsaperat ein interesse daran, dass du arbeitest (und krankenversicherung und Sozialversicherung bezahlst). Also dürften die alle Ärzte (Hausarzt, Neurologe, Orthopäde) mit rat zur seite stehen; oder du kannsts auch mal direkt bei deiner krankenkasse versuchen.

                        Leider ist das ganzen krankensystem nicht auf proaktives handeln ausgelegt. eventuell musst du dich erst mal um eine Reha bemühen (bei den o.g. ärzten) umd danach als folge der Reha eine Umschulung zu machen.


                        das sind alles nur ansatz punkte, eine universal lösung habe ich leider nicht für dich parat.

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                          #13
                          Ich pers. würde erstmal den Job an nagel hängen. Klingt doof ich weiss ist aber für den erhalt der Muskeln wichtig ! KG machen und Fitnessstudio (leider zahlt es die KK nicht ) leichte Gewichte dafür mehr Serien. Arge kann eine Umschulung bewilligen ... man kann auch beim Rententräger eine Umschulung beantragen ( soweit ich weiss ). Behindertenausweis beantragen mit aG und Reha machen !! ... und wenn die Arge blöd kommt .. beantrag Rente und such dir nen 400€ ..... mach ich auch :-) ..... klingt einfacher als es ist ... durchbeissen und weiter machen.

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                            #14
                            ich würde eher von Fitnessstudio abraten, sondern es mit nem D1 rezept versuchen. ein D1 rezept bekommt man von Hausarzt oder Orthopäden. das gibt eine Einheit Krankengymnastik + 30 minuten Gerätetraining (das stellt der artzt für einmal oder mehrmals pro woche aus).
                            das hat gegenüber einem standard fitnesscenter den vorteil, dass du die übungen direkt und der aufsicht eines profis machst, der sich mit "kranken" auskennt.

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                              #15
                              sorryy das ist mir aber zu wenig !!! ..... da ich diesen scheiss schon über 30 Jahre hab ... kenn ich meinen Körper besser als ein Arzt oder ein sogenannter Profi ^^ .... KG mach ich pers. garnicht isn geäffel mehr net .... geh ich besser dreimal die Woche in die Muckibude für 1 1/2 bis 2 stunden :-) ..... ich geh jetz von mir pers. aus ..... sollte aber jede(r) für sich selber entscheiden !!!!!!!!!!

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