Liebe dgm-Mitglieder und Forum-Leser,
ich habe seit ca. 8 Jahren die Diagnose FSHD. Die Einschränkungen sind da, trotzdem versuche ich so gut es geht auch meinen beruflichen Weg zu gehen.
Leider gibt es seit kurzem Probleme bei mir auf der Arbeit und ich bitte diejenigen von euch, die mir helfen können bzw. ähnliches zu berichten haben, zu schreiben.
Mein Arbeitgeber hat, weil ich längere Zeit (winterbedingt) krank geschrieben war, einen sogenannten Minderleistungsausgleich für mich beantragt. Eine reine Geldleistung des Integrationsamtes an den AG, wenn jemand erheblich hinter den Leistungen eines ihm gleichgestellten Mitarbeiters zurück bleibt. Das ist meiner Meinung nach überhaupt nicht der Fall, aber es geht nicht um meine Meinung sondern die des Arbeitgebers.
Ich hatte die Hoffnung, dass der AG einen Teil des Geldes nutzen wird, um etwas für mich zu verändern. Z. B. eine Kollegin aufstocken und mich von der Arbeitszeit her entlasten). Leider ist von Seiten des AG absolut kein entgegenkommen. Ich bin sehr frustriert, eben weil ich mich so garnicht wehren kann. Zur Leistung - der AG erhält fast 600 Euro als Anteil zu meinem Lohn. Das nutzt der AG aber nun, um jemand neues einzustellen.
Ich habe vor mich irgendwie dagegen zu wehren, eben weil kein entgegenkommen ist. Weder die Arbeitsstruktur noch -organisation oder -zeit ändert sich.
Ich bitte alle, die mir zu diesem Thema irgendwie weiterhelfen können, zu schreiben. Wie kann es sein, dass AG die Behinderung ausnutzen um sich was dazu zuverdienen bzw. Arbeitnehmer mit Behinderung so auszunutzen. (Übrigens gibt der AG das so zu, man wollte so viel wies geht rausholen) Wenn jemand einen Unfall hatte und nachher nicht mehr alle Aufgaben machen kann, verstehe ich das Prinzip Minderleistungsausgleich. Ich wurde mit der Behinderung eingestellt und meine Aufgaben haben sich nicht verringert, sondern eher erhöht.
Ihr lest, in mir ist eine Menge Wut. Vielleicht kann jemand helfen.
Vielen DANK.
Grüße
ich habe seit ca. 8 Jahren die Diagnose FSHD. Die Einschränkungen sind da, trotzdem versuche ich so gut es geht auch meinen beruflichen Weg zu gehen.
Leider gibt es seit kurzem Probleme bei mir auf der Arbeit und ich bitte diejenigen von euch, die mir helfen können bzw. ähnliches zu berichten haben, zu schreiben.
Mein Arbeitgeber hat, weil ich längere Zeit (winterbedingt) krank geschrieben war, einen sogenannten Minderleistungsausgleich für mich beantragt. Eine reine Geldleistung des Integrationsamtes an den AG, wenn jemand erheblich hinter den Leistungen eines ihm gleichgestellten Mitarbeiters zurück bleibt. Das ist meiner Meinung nach überhaupt nicht der Fall, aber es geht nicht um meine Meinung sondern die des Arbeitgebers.
Ich hatte die Hoffnung, dass der AG einen Teil des Geldes nutzen wird, um etwas für mich zu verändern. Z. B. eine Kollegin aufstocken und mich von der Arbeitszeit her entlasten). Leider ist von Seiten des AG absolut kein entgegenkommen. Ich bin sehr frustriert, eben weil ich mich so garnicht wehren kann. Zur Leistung - der AG erhält fast 600 Euro als Anteil zu meinem Lohn. Das nutzt der AG aber nun, um jemand neues einzustellen.
Ich habe vor mich irgendwie dagegen zu wehren, eben weil kein entgegenkommen ist. Weder die Arbeitsstruktur noch -organisation oder -zeit ändert sich.
Ich bitte alle, die mir zu diesem Thema irgendwie weiterhelfen können, zu schreiben. Wie kann es sein, dass AG die Behinderung ausnutzen um sich was dazu zuverdienen bzw. Arbeitnehmer mit Behinderung so auszunutzen. (Übrigens gibt der AG das so zu, man wollte so viel wies geht rausholen) Wenn jemand einen Unfall hatte und nachher nicht mehr alle Aufgaben machen kann, verstehe ich das Prinzip Minderleistungsausgleich. Ich wurde mit der Behinderung eingestellt und meine Aufgaben haben sich nicht verringert, sondern eher erhöht.
Ihr lest, in mir ist eine Menge Wut. Vielleicht kann jemand helfen.
Vielen DANK.
Grüße

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