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DM1 Hörsturz und Tinnitus

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    DM1 Hörsturz und Tinnitus

    Hallo all

    In älteren Threads habe ich Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen DM1 und Hörsturz mit Tinnitus gefunden. Das Thema wurde aber nicht weitergeführt. Interessieren würde mich folgendes:

    Vor ca. 5 Jahren hatte ich nach einem langen Flug einen plötzlichen Tinnitus und ein halbes Jahr später einen Hörsturz links (gleiches Ohr). Eine einseitige Hörmittelversorgung blieb erfolglos, da mehr Lautstärke zu schmerzhaften Tönen führt.

    Wer von Euch hat ähnliche Erfahrungen gemacht? Weiss jemand von Euch, ob der Zusammenhang zwischen Hörsturz, Tinnitus und DM1 wissenschaftlich gesichert ist? Meine Neurologin spricht von "kann", "muss aber nicht"....

    Viele Grüsse

    Erich
    ------------------------------------------------
    Gib' mir die Kraft, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, die Gelassenheit, das Unabänderliche zu ertragen, und die Weisheit, zwischen diesen beiden Dingen die rechte Unterscheidung zu treffen.
    Franz von Assisi

    #2
    Hallo Erich,
    ich hatte Januar/Februar immer wieder (aber nur kurz) ein Rauschen auf dem linken Ohr. Ich wurde zum HNO Arzt geschickt mit Verdacht auf Tinitus. Der konnte organisch nichts feststellen, glücklicherweise. Es ist in den letzten Wochen nie mehr aufgetreten. Im Januar hatte ich auch extremen Stress mit Handwerkern und ich führe es darauf zurück.
    Die Aussage deiner Neurologin ist typisch: Kann, muss aber nicht.
    "Wir" sind einfach zu selten, als dass man etwas sicher sagen kann.
    Was sagen die Ärzte in der Reha?
    LG
    Frauke

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      #3
      Hallo Frauke

      Die Assistenzärztin nimmt sich nicht eben viel Zeit. Sie kommt ursprünglich aus der Psychiatrie. Ich werde aber den Stationsarzt am kommenden Mittwoch darauf ansprechen.

      Als Laie kann ich nur sagen, was ich spüre: Ich spüre, dass diese Höreinschränkung sowie der Tinnitus zusätzlich sehr anstrengen, was die (vorhandene) Tagesmüdigkeit zusätzlich verstärkt.

      Die Reha-Leute sind ansonsten sehr kompetent. Aber zum Thema "fatigue" hat mir der Stationsarzt einfach Supradyn (Brausetabletten mit Vitamin C) abgeben lassen. Nützt einen alten Hut.

      Also, allem Anschein nach muss ich dem Stationsarzt gegenüber ein bisschen fordern auftreten. Danke, dass Du mir dazu Mut gemacht hast.

      Herzlichst, Erich
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      Gib' mir die Kraft, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, die Gelassenheit, das Unabänderliche zu ertragen, und die Weisheit, zwischen diesen beiden Dingen die rechte Unterscheidung zu treffen.
      Franz von Assisi

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        #4
        Übrigens, Frauke, ganz wichtig! Ich hatte meinen Tinnitus damals "verschleppt" und ihn ebenso wier Du auf Stress bzw. auf den langen Flug zurückgeführt. Ich würde Dir unbedingt empfehlen, diesbezüglich dran zu bleiben.

        Mit viel Verspätung hatte ich damals eine Kur mit Gingko Biloba sowie Akupunktur bekommen (beides, um die Durchblutung anzuregen, hat aber nix mehr gebracht).

        Eigentlich habe ich gedacht, dass ein HNO-Arzt diesen Weg geht, wenn er nichts Organisches findet. Ein Tinnitus muss ja keinenfalls mit einem klassischen "Knall-Trauma" und entsprechender Zerstörung der Härchen im Mittelohr zusammenhängen!

        Erich
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        Franz von Assisi

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          #5
          Erbitte dringend Hilfe

          Hallo ihr Lieben,

          mein Bruder (hat auch Promm) ist am Freitag mit dem Flieger in den Urlaub.
          Er hatte Ohrenschmerzen, das er am liebsten vor Schmerzen geschriehen hätte. Heute hat er zum erstenmal seit Freitag keinen Druck mehr auf den Ohren. Problem: er muss auch noch nach Hause. Hat jemand eine Idee wie er sich den Rückflug halbwegs erträglich gestalten kann.

          Wäre euch für Ideen sehr dankbar.

          Gruß
          Hexentrank
          Promm

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            #6
            Hallo Hexentrank
            Ui! Als Föug-Geschädigter würde ich am Reiseort wenn möglich zu einem Ohrenarzt gehen. Vielleicht kann die Krankenkasse in Deutschland eine entsprechende Adresse vermitteln.
            Was ich im Allgemeinen beim Fliegen mache: Kaugummi kauen, schneuzen, gähnen, Nase zuklemmen und durch Ausatmen Druck aufbauen. Sind aber nur ganz allgemeine Tricks. Hat Dein Bruder nach der Landung lange einen Druck auf dem Ohr (mehr als 24h), denke ich, dass da echt etwas nicht stimmt. Meine Neurologin hat übrigens in der Zwischenzeit den Zusammenhang zwischen DM1 in Mittelohrschwerhörigkeit bestätigt...
            Herzlichst, Erich
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            Gib' mir die Kraft, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, die Gelassenheit, das Unabänderliche zu ertragen, und die Weisheit, zwischen diesen beiden Dingen die rechte Unterscheidung zu treffen.
            Franz von Assisi

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              #7
              Hallo Hex,

              wie ich an anderer Stelle bereits schrieb, habe ich auch diese immensen Druckausgleichsprobleme. Fliegen kann ich deshalb seit über 10 Jahren leider nicht mehr. Ich hatte sogar vor 8 Jahren das Problem, dass wir im Italienurlaub einen höheren Pass überfahren mussten. Keine Chance, wir mussten einen 300 km Umweg fahren!

              Inzwischen kann ich kaum noch in den Taunus fahren, geschweige denn in den Schwarzwald.

              Wäre ich Dein Bruder, würde ich versuchen, auf anderem Wege nach Hause zu kommen. Wenn das nicht möglich ist: permanent in kleinen Schlucken trinken, wirklich ununterbrochen! So kam ich bei meinem letzten Flug noch zurück, wenn auch mit brutalen Schmerzen.

              LG Marlie

              Diagnosen: PROMM/DM2 u. Polyneuropathie

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