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    Hallo,
    nein, "richtig" ziehen wir nicht um. Sondern nur im Haus werden die Zimmer "umverteilt".
    Bisher war es so, dass wir im 2. OG unser Schlafzimmer und ich mein "Büro" hatten. Da es mit dem Treppensteigen ja so eine Sache ist, und die Treppe auch die steilste im ganzen Haus ist, werden wir jetzt in der nächsten Zeit unser Schlafzimmer ein Stockwerk nach unten verlagern ebenso mein "Büro".

    Anne bekommt das Arbeitszimmer dazu (ist mit einer bis jetzt "Stillgelegten Tür verbunden", Dieter zieht dafür mit seinem Arbeitszimmer ins ehemalige Schlafzimmer. Mein "Büro" oben wird Gästezimmer. Der Raum im ersten OG ist zwar riesengroß aber wurde nie richtig genutzt. Ich habe da meinen Nahplatz gehabt, es war bei Bedarf Gästezimmer und ein Zweitfernseher war auch darin, Sonst war es eigentlich nur der Zugang in Dieters Arbeitszimmer.

    Das große Zimmer werden wir jetzt mit Hilfe der Kleiderschränke in zwei Teile teilen (da man ja zum schlafen kein Licht braucht, macht es nichts, dass dort direkt keine Fenster sind. Keine Angst, ganz zu machen wir es ja nicht, so dass durch die drei Fenster noch genügend gelüftet werden kann) auf die Fensterseite kommt mein Bürokram zur Nähmaschine uns es ist dann "Mein" Zimmer.

    Wir hatten vor, dass ich mein "Büro" Ende des Monats ausräumen wenn meine Eltern kommen.
    Einer Nachbarin habe ich von unserem "Umzug" erzählt (erst großer Schreck;-)) und heute Vormittag stand sie mit Kartons vor unserer Tür. Der gesamte Inhalt meines großen Regals seht jetzt im 1. Stock. Sie hat alles alleine runtergetragen!!!

    Das ist wirklich toll, aber ich komme mir dabei richtig blöd vor. Sie ist im Ruhestand (genauso alt wie meine Mutter) und ich konnte nur teilweise die Sachen wieder ausräumen und anfangen sie durchzusehen. Das Tragen ging gar nicht. Den "Rest" hat mir das Holen von Werkzeug und Wischlappen (was sich da alles im Laufe der Jahre Staub ansammelt...)und der Postbote "gegeben" weil ich dafür immer durchs Haus (Treppen!!!) laufen musste.
    Ich konnte dann nur noch rumsitzen und sie und dann noch ihr Mann haben alles gemacht.
    Es ist so schwer zu akzeptieren, dass ich obwohl ich die bedeutend jüngere bin, nicht zupacken konnte. Früher hieß es immer "Du hast die jüngeren Beine und streng dich an". Aber da ahnte ja noch keiner das ich krank bin. Und jetzt muss ich diese Hilfe annehmen.

    Geht es Euch eigentlich auch so? Fällt es euch auch so schwer Hilfe anzunehmen? Wie geht ihr damit um? Ich bin schon sehr dankbar, dass ich Hilfe bekomme, aber das mit den jüngeren Beinen in meinem Kopf zu "überhören", fällt mir sehr schwer.

    LG Frauke

    #2
    Hallo Frauke,
    deine Gedankengänge sind schon ok. Gerade in unserem Alter ist es schwer Hilfe von der älteren Generation anzunehmen.
    Mir geht es auch so. Meine Nachbarin ist 70 und bietet mir stets Hilfe an. Ich lehne sie dann dankend ab. Selbst Hilfe von meinem Mann anzunehmen ist für mich furchtbar. Ich hab mir jetzt privat jemanden für den Haushalt gesucht ( Probleme mit dem Pflegedienst). Das ist echt ne Umgewöhnung. Da komm ich mir immer voll b... vor.
    Wir müssen uns eben erst dran gewöhnen. Haben wir doch sonst immer alles allein gemacht!

    Kopf hoch. Versuch dich über die Hilfe zu freuen und revanchiere dich mal mit ner Kleinigkeit.
    lg Kathrin

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      #3
      Hallo ihr Lieben

      Ich stelle fest, dass ich trotz einigen Jährchen älter, das gleiche Problem mit dem Hilfe annehmen habe. Gestern sagte meine Freundin (ist 8Jahre jünger) Dass sie am Donnerstag Zeit hätte und mir meine Fenster putzen würde und die Vorhänge waschen. Da musste ich auch erst mal schlucken. Jetzt freu ich mich aber. Ich hab das bisher alleine gekonnt. Aber das geht nicht mehr. Das beste daran ist, die wirklich gute Freundin. Sie hat das einfach in die Hand genommen und mich gar nicht erst gefragt. Sie hat es gesehen dass ich es nicht mehr kann.

      Hanni

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        #4
        Hallo,

        mir geht es ähnlich. Ich weiß nicht wie alt meine Vorschreiber sind aber ich werde 58 und merke nun sehr daß etwas nicht stimmt. Mitten unter dem Laufen werden die Beine steif und solche Geschichten. Geschichten. Gestern waren wir eingeladen. Die Gastgeber hatten ihr neues Wohnmobil vor der Haustür stehen und wollten uns die Einrichtung zeigen. Das habe ich gar nicht erst probiert. Die erste Stufe war schon so weit über dem Boden, daß ich da schon aufgeben hätte müssen. Hier im Haus sind es natürlich die Treppen die Schwierigkeiten machen. Schlaf- und Badezimmer 1. OG, Waschküche im Keller, Wohnzimmer und Küche im EG. Wenn ich mit dem Wäschekorb aus der Waschküche komme muß ich mich erst einmal hinsetzen. Ich bin auch am Überlegen wie es einfacher werden könnte. Aber bis jetzt ist mir noch keine passende Lösung eingefallen.

        Gruß Rena

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