Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Hilfsmittel für meinen Sohn

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Hilfsmittel für meinen Sohn

    Hallo zusammen,

    ich habe eine Frage: > was muss die Krankenkasse zahlen?

    Mein Sohn (17Jahre wird dieses Jahr 18) benötigt ein Dreirad, leider kann er nicht mehr das Gleichgewicht halten und fällt vom Rad. Ich habe soeben eine Mail von der Krankenkasse erhalten, das eine Finanzierung bis 16 Jahre nur möglich wäre.
    Ebay hätte manchmal tolle Angebote ich solle da mal rein schauen.

    Ich finde das also schon wieder mal eine unverschämte Antwort von der KK !!!!!

    Wäre super wenn mir einer helfen könnte.

    Danke
    Nora

    #2
    Hallo Nora,


    meine Krankenkasse habe ich bezüglich eines Dreirades bisher noch nicht angesprochen, da ich bei meinem gegenwärtigen Behinderungsgrad auf keinen Fall eine Chance auf eine Bezahlung über die KK hätte, aber ich habe mich schon einmal im Internet sachkundig gemacht.

    Ich habe diesbezüglich nicht einen Fall gefunden, der ohne Gerichtsentscheid Erfolg hatte. Die Meisten haben sich dann tatsächlich ein gebrauchtes Dreirad gekauft.
    Man braucht wahrscheinlich einen guten Facharzt, einen guten Anwalt und sehr starke Nerven, wenn man die Finanzierung eines Dreirades durch die KK gerichtlich durchsetzen möchte.
    Fast alle Anträge bei der KK auf Finanzierung eines Reha-Dreirades für Erwachsene werden mit der Begründung abgewiesen, dass es weder zur Reha noch zur Fortbewegung unbedingt notwendig ist.
    Aber es gibt auch Einzelfälle, wo die KK dann nach einer Verhandlung vor Gericht doch noch die Kosten übernehmen musste!

    Wenn es Dich interessiert, kannst Du mal auf folgender Internetseite reinschauen:

    http:www.rechtslupe.de/sozialrecht/dreirad-von-krankenkasse-326791


    Dort findest Du einige rechtliche Hinweise und einen, für eine Klägerin erfolgreichen Rechtsentscheid bezüglich der Finanierung eines Dreirades für Erwachsene durch die KK!

    LG Steffi
    Zuletzt geändert von Steffi Brumm; 15.01.2014, 19:44.

    Kommentar


      #3
      Hallo Steffi,
      Danke für deine schnelle Antwort.
      Der Artikel habe ich mir durchgelesen und ich finde das eine Unverschämtheit was die "gut" verdienten KK mit uns machen.

      Leider habe ich das schon am eigenen Leib gespürt.
      Ich habe vor über 1 Jahr einen Laptop mit Lern;und sprach Programm, für meinen Sohn, beantragt.
      Jetzt bin ich beim Sozialgericht und warte auf einen Termin für die Gerichtsverhandlung.

      Mein Sohn wird dieses Jahr aus der Schule entlassen und ich kann mir nicht vorstellen das das Gericht jetzt noch zustimmen wird das wir den Laptop bekommen.

      Die KK war nicht für die Finanzierung des Laptop verantwortlich also wurde alles weitergeleitet zur LVR, danach zum ARGE u.s.w.
      Da wird von A nach B geschoben. Es will keiner für die Kosten, ob Laptop oder Dreirad, zuständig sein.

      Jetzt weiss ich noch nicht was ich mit dem Dreirag machen soll?.

      Ich werde das Dreirad einfach mal über die KK beantragen und dann werde ich sehen was Sie dazu sagen.

      Ich habe ja schon Erfahrung mit den Wiedersprüchen und dem Sozialgericht.
      Es ist so Lächerliche. Die sollten sich alle was schämen, als hätte man nicht genug gesundheitliche Probleme.

      Lg
      Nora

      Kommentar


        #4
        Hallo Nora,

        das die KK nicht gerne für irgendetwas zahlen, habe ich auch schon häufiger gehört.
        Zum Glück ist es bei mir noch nicht gross notwendig gewesen, grössere Hilfsmittel oder andere grössere Leistungen von der KK bezahlt zu
        bekommen. Bisher brauchte ich nur kleine Hilfsmittel und die wurden anstandslos bezahlt.
        Im September 2013 hat mir meine KK zwar einen Antrag auf stationäre Reha in Bad Sooden-Allendorf abgelehnt, aber dass war gerechtfertigt, weil ich zu
        diesem Zeitpunkt erst mit den ambulanten Reha-Massnahmen begonnen habe. Und bei den KK gilt immer der Grundsatz: ambulante Reha geht vor
        stationärer Reha!
        Aber Ende März 2014 stelle ich gemeinsam mit meiner behandelnden Neurologin einen erneuten Antrag.
        Bis dahin habe ich dann bereits durchgehend seit 7 Monaten 4 x wöchentlich ambulante Reha-Massnahmen gemacht und die werden auch auf Dauer
        weiter fortgesetzt.
        Ich hoffe das die KK dann die stationäre Reha genehmigt, zumal ich die Letzte im November 2009 hatte und das ist ja nun inzwischen auch schon wieder
        über 4 Jahre her und mein Gesundheitszustand hat sich durch die DM 2 / PROMM in den letzten 2 Jahren ziemlich verschlechtert.

        Was Deinen Antrag bei der KK wegen dem benötigten Dreirad für Deinen Sohn betrifft, würde ich in Deinem Schreiben betonen, das Dein Sohn dringend
        ein Reha-Dreirad braucht, da die kontinuierliche Bewegung und das Training mit dem Dreirad zur Erhaltung der noch vorhandene Fähigkeiten und Fertigkeiten der Muskeln Deines Sohnes, unbedingt erforderlich sind.

        Aber wenn Du schon öfter solche Dinge durchkämpfen musstest, hast Du auf jeden Fall mehr Erfahrung in diesen Dingen als ich!

        Ich drücke Dir auf jeden Fall die Daumen, dass Du mit Deinem Anliegen Erfolg hast!

        LG Steffi
        Zuletzt geändert von Steffi Brumm; 16.01.2014, 13:13.

        Kommentar


          #5
          Hallo Nora,
          ich habe mich auch mal mit dem Thema Dreirad beschäftigt und dabei ein Dreirad mit Hilfsmittelnummer gefunden. Vielleicht ist das ja interessant für Euch:

          Gruß
          Frauke

          Kommentar

          Lädt...
          X