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MRT - Unterarm

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    MRT - Unterarm

    Hallo Forumsmitglieder,

    nun war ich beim Neuro und klar war mir auch, das der Bericht der Klinik mich bzgl. einer weiteren Diagnostik eher behindert.

    Ich habe doch noch eine Überweisung für ein MRT - Unterarm bekommen mit dem V.a. Myositis. Es steht und fällt mal wieder alles wie so oft mit diesem MRT, deshalb wollte ich fragen ob nur wieder ex auf Myositis geschaut wird, oder im MRT evtl. auch sonstige Veränderungen der Muskeln erkannt/gesucht werden.

    Ich bin so ziehmlich geschaft und die Muskeln stechen von der Belastung - Autofahren. Das Gesicht ist mal wieder dauertaub und der Rücken teilweise.
    Mir ist immernoch nicht klar wie man Muskelkrankheiten durch ein EMG an der Schienbeinkannte, einer motorischen Neurografie Nervus medianus, einer sensiblen Neurografie Nervus suralis und einem SEP N tibialis ausschliesen kann obwohl Beschwerden da sind.

    Mit diesen Untersuchungen wurde ALLES ausgeschlossen.

    Ich werde also bei negativem MRT-Befund den Psychologen aufsuchen.

    Bin also gespannt wie es weiter geht ..

    Danke nochmals für die Tipps, nur leider werde ich die nicht umsetzen können, denn dazu brauche ich ja einen Arzt.

    Die Untersuchungen die positiv ausgefallen sind incl. Blutwerte werden alle nicht mehr erwähnt, auch der Ischämische Belastungstest soll plötzlich nicht mehr stimmen.

    Ich bin so ziehmlich ratlos ...

    Liebe Grüße

    #2
    deshalb wollte ich fragen ob nur wieder ex auf Myositis geschaut wird, oder im MRT evtl. auch sonstige Veränderungen der Muskeln erkannt/gesucht werden.
    Das kommt auf die Radiologie bzw. den Radiologen an.
    Tendenziell wird heutzutage aber aus Gründen der Zeitersparnis nur auf die ganz konkrete Fragestellung hin befundet, und sonst auf nichts (und selbst das ist immer öfter unzureichend oder schlicht inkorrekt, zumindest meiner Erfahrung nach....aber wie soll man innerhalb von 5 Minuten auch viele MRT-Bilder genau durchsehen können...?).
    Auf der anderen Seite scheint von dem her zu urteilen, was ich von deinen Befunden her kenne, als DD zu einer Myopathie ohne Schädigung der Muskelzelle (also kein dystrophischer oder entzündlich nekrotisierender Prozess, sondern "nur" Muskelatrophie) an sich nur eine langsam verlaufende Myositis in Frage zu kommen, und da kann die MRT durchaus wichtige Hinweise liefern.
    Insgesamt würde ich aber die Wahrscheinlichkeit, dass dabei ein auffälliger Befund herauskommt, als nicht sehr hoch einschätzen.
    Eine Verschmächtigung der Muskulatur (also Muskelatrophie) ohne fettige Transformation (bei primärem oder sekundärem dystrophischen Prozess) erkennen und beschreiben manche Radiologen durchaus, allerdings viele nicht, zumal es hier schon einer ausgeprägten Atrophie bedarf, dass man es unzweifelhaft als "nicht normal bzw. nicht mehr im Spektrum der unterschiedlichen Muskelmasse liegend" erkennen kann.
    Allerdings bringt diese Feststellung auch nicht soo viel.
    Das wäre dann lediglich eine Bestätigung des visuellen Eindrucks Muskelatrophie.

    Danke nochmals für die Tipps, nur leider werde ich die nicht umsetzen können, denn dazu brauche ich ja einen Arzt.
    Für vieles braucht man bei gesundheitlichen Problemen ein Arzt, das ist eben das Problem. Man ist hier immer bis zu einem gewissen Grad (zumindest ab einer gewissen Ausprägung der Erkrankung) auf den Arzt angewiesen, egal, wie viel man weiß und/oder wie intelligent man ist.
    Aber man kann trotzdem einiges tun um zumindest potenziell die Chancen zu erhöhen auf einen Arzt zu treffen, der einen ernst nimmt.
    In jedem Fall bedarf es dazu eines großen, sehr fokussierten Einsatzes der eigenen Person, sowie Durchhaltevermögens und Disziplin. Dazu schrieb ich ja schon im anderen Thread. Nur zu jammern hat dagegen noch nie jemanden weitergebracht.

    Ich kann gar nicht zählen, wieviele E-Mails ich gezielt an Ärzte, die ich mir herausgesucht habe, schreibe, damit ich eine einzige positive Antwort erhalte....ob dann aus dem daraus folgenden Termin etwas erwächst, ist dann noch einmal eine andere Sache.

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      #3
      Hallo PZT danke für die Antwort meiner Frage bzgl. MRT - Unterarm das noch aussteht.

      Mein Neurologe stand immer hinter mir, aber ich habe das Gefühl er mag sich nicht über die Befunde der Klink stellen oder besser, diese infrage stellen.
      Ich hab momentan keine Idee wie ich weiter verfahren soll. Jammern möchte ich nicht, aber es frustriert mich, weil es bei meiner Mutter ganz genau so ablief. Irgendwann hat man sie dann in ein Gitterbett verfrachtet und da lag sie 10 Jahre, mit den Muskeln hatte sie angeblich nichts, aber laufen konnte sie auch nicht. Ich weiß nicht wie oft sie gefallen ist und jeder Arzt sagte uns, dass sie laufen kann und nur nicht will. Ich hab das immer geglaubt und jetzt bin ich in derselben Siuation.


      Klar weiß ich, dass es bei mir nicht genauso ablaufen muss bzw. das es nichts erbliches sein muss....


      Meine Tochter ist aber in derselben, oder ähnlichen Situation, da es bei ihr jetzt so anfängt wie bei mir 2008 und sie will das bestimmt nicht.
      ... wenn ich das nicht selbst erlebt hätte/erleben würde, auch den Tod von meinem Bruder mit 55 Jahren, den man sein gesamtes Leben als Simulanten abgestembelt hat, ...wenn mir das jemand erzählen würde, ich würde das nicht glauben.
      Ich weiß das jeder seine Probleme hat, deshalb sorry ...

      Danke und liebe Grüße
      Zuletzt geändert von Gast; 03.09.2019, 18:35.

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        #4
        Du musst dich nicht entschuldigen. Ich wollte dir nur aus eigener Erfahrung sagen, dass wenn man sich nicht selbst hilft, dann tut es keiner, und auf Wehklagen (egal, wie berechtigt es ist) reagiert in der Regel auch niemand.
        Und in dem Fall heißt "sich selbst helfen" jedes bisschen Zeit und Energie in die Arztsuche und Literaturrecherche zu stecken.
        Das sollte so nicht sein, aber es ist nun einmal so.

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          #5
          ...ich hab keine Energie mehr, der Akku ist leer.

          Ich wünsch dir von Herzen alles erdenklich Gute.

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            #6
            Das verstehe ich, mir geht es genauso.
            Nur: ich kann es mir nicht leisten einfach nichts mehr zu machen.
            Nicht, dass ich Angst vor dem Tod hätte, ganz und gar nicht ich hätte auch nichts gegen „einschlafen und nicht mehr aufwachen“. Aber so ist es kein auf Dauer/noch viel länger aushaltbarer Zustand, und wenn ich gar nichts mehr mache, bleibt der definitiv so, wie er ist bzw. wird noch schlimmer...wenn ich noch ein wenig versuche, dann ist zumindest noch eine Chance vorhanden, wenn auch eine sehr geringe.
            In diesem Fall sähe ich aber durchaus noch etwas mehr Spielraum. Nur muss jeder selbst den Weg gehen, auch wenn man Hilfe erhalten oder aber noch weitere Steine in den Weg gelegt bekommen kann. Aber gehen muss ihn jeder letztlich alleine.
            Zuletzt geändert von pelztier86; 03.09.2019, 21:04.

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              #7
              ...es ist auch btw ein wenig widersinnig hier um Rat zu fragen, dann aber daraus nichts zu machen.
              insofern ist da vermutlich doch noch mehr Kraft in dir, als du aktuell verspürst bzw. dir vorzustellen vermagst. Ich habe so unglaublich viel Scheiße erlebt, immer noch mehr und noch mehr. Und diesen Zustand, den ich seit 7 Jahre habe....da dachte ich vorher auch, den hältst du nicht aus. Ich halte ihn auch nicht gut aus, ganz und gar nicht, aber würde ich ihn wirklich gar nicht mehr aushalten, wäre ich nicht mehr hier.
              Aber man muss sich auch immer wieder fordern, überwinden....solange, bis tatsächlich der Zustand erreicht ist, an dem wirklich nichts mehr geht, man wirklich nicht mehr weiter kann.

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                #8
                .. ja ich verstehe was du mir mitteilst.
                ... und du bist bei weiten viel schlechter dran als ich.
                Trotzdem hab ich mich noch nie im Leben so scheiße gefühlt wie heute.

                Ich hab den Glauben an die Ärzte verloren und ich kann das System nicht mehr verstehen.
                Die Herangehensweise ... die Diagnostik .. die Ausschlusskriterien.

                Die haben drei Muskelfasern entnommen ohne vorheriges MRT aufgrund von einem positiven Ischämischen Test, der jetzt, da die Bio nichts hergab plötzlich nicht mehr stimmen soll. Das muss mir mal einer erklären ... Wer sagt das die Bio an einer geeigneten Stelle gemacht wurde?
                Zuletzt geändert von Gast; 03.09.2019, 21:12.

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                  #9
                  Da gibt es nichts zu verstehen, weil vieles einfach nur absurd ist. Aber so ist das System, so sind viele in ihm tätige Akteure, und entweder man findet sich damit ab und versucht einen Weg dadurch zu finden, oder man gibt auf. Andere Möglichkeiten gibt es nicht.

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                    #10
                    Ja, ich seh es genauso

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                      #11
                      Krankheit heißt Krieg, ist so. Wenn man schwer kämpft und getroffen wird, dann muss man sich auch mal kurz ausruhen bevor man wieder an die Front zieht. Man muss den Krieg auch im Körper wie im Geiste führen. Wenn einen die Kugel ins Herz trifft, dann merkt man das schon, dann schreibt man aber auch nicht im Forum. Solange der Feind nicht richtig trifft, muss er halt aufpassen... den wert zuerst schießt ...
                      Bitte keine PN oder nur in seltenen Fällen bei einer Frage die einen direkten Bezug zu einem Beitrag von mir hat, die nicht andere beantworten können. Danke.

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                        #12
                        Wenn man schwer kämpft und getroffen wird, dann muss man sich auch mal kurz ausruhen bevor man wieder an die Front zieht
                        Stimmt. Dumm nur, wenn einem die Erkrankung und/oder die äußeren Umstände überhaupt keine Zeit auch nur für eine kleine Verschnaufpause lassen. Und man braucht mir nicht zu sagen, dass das nicht vorkommt. Ich habe es selbst mehrfach erlebt. Auch wenn die Verschnaufpause nur wenige Wochen umfasste. Wenn es einfach nicht anders geht, weil man in dem Moment wirklich nicht mehr weiter kann und die Deckung halb fallen lassen muss, kann das einen so harten Schlag bedeuten, dass man sich von diesem nicht mehr erholt. Da spielt es dann auch keine Rolle, wieviel Male man ähnliche Situationen durchstanden, irgendwie gemeistert hat...es gibt keinen Verdienst und keine Begnadigung auf Vorleistungen, egal, wie groß diese waren und wieviel Kampf diese bedeuteten. Das Schicksal kann sehr grausam und ungerecht sein, auch hierzulande...tja, tut mir leid, nichts anderes sagen zu können. Vor einigen Jahren hätte das noch anders ausgesehen....aber das Leben lehrt einem Dinge, die das theoretische Nachdenken einem niemals lehren würde...Für mich geht es aktuell nur noch darum nicht „“freiwillig““ vorher aufgegeben zu haben, sondern durchzuziehen, bis es wirklich absolut nicht mehr geht. Das mache ich für niemanden anderen, sondern aus dem Gefühl, dass ich ansonsten alle meine Anstrengungen, mein Kampf, mein ganzes Leben im Nachhinein komplett sinnlos machen würde. Denn wenn man so früh wie ich schwer erkrankt, und das überwiegend nur so ablief, dass ich mit meinen Problemen alleine gelassen wurde, dann bestand der Großteil des bisherigen Lebens aus Kampf und permanenter Ausnahmesituation.
                        Zuletzt geändert von pelztier86; 04.09.2019, 20:47.

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                          #13
                          Wie heißt diese Film? Das Schicksal ist ein mieser Verräter...ja, so könnte man es sagen....nur dass der frühe Tod sicherlich nicht das Schlimmste für einen selbst ist. Das verkennen die meisten Menschen völlig.

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                            #14
                            Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
                            Stimmt. Dumm nur, wenn einem die Erkrankung und/oder die äußeren Umstände überhaupt keine Zeit auch nur für eine kleine Verschnaufpause lassen. Und man braucht mir nicht zu sagen, dass das nicht vorkommt. Ich habe es selbst mehrfach erlebt.
                            Wenn man verloren hat, hat man verloren, das ist natürlich so. Sagt ja schon der Satz. Aber wie kann man das sicher wissen... Es kann oft ein Jahr dauern bis man mal ein paar halbwegs tragbare Tage hat. Dennoch, man kann verlieren und nichts daran ändern. Das scheint mir nur bei Sandmann nicht der Fall zu sein. Hat man sicher verloren und ist sich ganz sicher, gibts ja nur einen Ausweg. Gibt es noch alternative, dann kann man zumindest nicht glauben ganz verloren zu haben, da es ein Widerspruch wäre, sofern man sich nicht absichtlich für den Ausweg entscheidet und die Türe nicht aufbekommt.
                            Bitte keine PN oder nur in seltenen Fällen bei einer Frage die einen direkten Bezug zu einem Beitrag von mir hat, die nicht andere beantworten können. Danke.

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                              #15
                              Aber ja:eigentlich will ich dir nur sagen, dass ich dich in deinem Gefühl verstehen kann. Auch wenn ich gleichzeitig denke, dass bei dir noch viel Spielraum vorhanden wäre.
                              Spielraum etwas zum Positiven zu verändern. Aber auch (potenzieller) Spielraum nach unten...lass dir das von jemand sagen, der auch schon mehrfach dachte am Boden der Jauche-Grube angekommen zu sein, dann aber feststellen musste, dass der freie Fall immer noch weiter ging und geht, in noch tiefere Untiefen.
                              Mittlerweile habe ich keine Vorstellung mehr davon, wie tief es noch gehen könnte. Und mit jedem Meter weiter nach unten kommt ein Meter hinzu, den ich hinaufklettern müsste, sofern ich überhaupt mal wieder Halt finden sollte. Klar gibt es so etwas wie Wunder, und ich bin sehr bescheiden geworden, so dass für mich schon Entwicklungen Wunder wären, die für andere Menschen ein Alptraum wären, aber für Wunder braucht man Glück, und das hätte ich so gut wie nie im Leben, dafür ein Abonnement auf die unwahrscheinlichen unglücklichen „Zufälle“.
                              Zuletzt geändert von pelztier86; 04.09.2019, 21:26.

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