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Angst vor ALS

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    Angst vor ALS

    Hallo zusammen

    im Mai 2018 hat es bei mir angefangen mit einer Rösschenflechteerkrankung - harmlos aber nervig - kurz darauf hatte ich Kribbeln zuerst in den Beinen dann in den Händen jeweils zuerst rechts dann links. Bin dann zu einem Neurologen gegangen und es wurde eine NLG Messung gemacht, sowie SSEP und MRI vom Kopf, HWS und Thorax. Es kam nichts raus.. mittlerweile habe ich das Gefühl beim Reden dauernd pausen machen zu müssen weil ich keine Luft mehr habe - ich bin total ausser Puste und habe ein enormes Globusgefühl dazu kommt vermehrter Speichelfluss.

    ich bin eine Zweitmeinung holen gegangen bei einem erneuten Neuerologen da ich mittlerweile auch nicht mehr schnell gehen kann - spazieren ist kein Problem aber wenn ich schnell spazieren gehe habe ich so starke schmerzen in beidem Waden das ich fast nicht mehr gehen kann. Es muss wohl noch erwähnt werden das ich wahnsinnige Angst vor ALS habe da ich auch dauernd Muskelzuckungen in den Beinen und Arme habe. Ich bin 33 Jahre alt... ich hab so Angst.. meine Neuerologin sagt dauernd es seien keine Anzeichen für ALS aber Dr Google sagt anderes... ich bin so verzweifelt und habe sehr Angst!

    #2
    Ergänzung:
    Vitaminmangel, Magnesiummangel etc habe ich nicht.

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      #3
      Mit ALS hat das rein gar nichts zu tun. Kann man bitte mal zur Kenntnis nehmen, dass Muskelzuckungen total unspezifisch sind? Seinen Verstand sollte man schon mal einschalten...und man braucht sich nur die zig ähnlichen Beiträge hier im Forum durchlesen, um zu sehen, dass die ALS-Befürchtung in diesem Kontext Unsinn ist, und den eigenen Beitrag nicht darauf fokussiert (was imho auch etwas mit Respekt gegenüber den Usern hier zu tun hat).
      Möglich könnte evtl. noch eine postinfektiöse Geschichte sein, aber ansonsten klingt der Beitrag ehrlich gesagt schon ziemlich nach Hypochonder und Psychosomatik (bspw. psychogene Hyperventilation).
      Einmal könnte man noch eine EMG in den schmerzenden Muskeln machen (sofern noch nicht passiert), ggf noch SFN Ausschluss.
      Ich würde aber ehrlich gesagt die Sache erst einmal auf sich beruhen lassen und denke nicht, dass bei diesen Untersuchungen etwas herauskäme.
      Zuletzt geändert von pelztier86; 09.01.2020, 19:42.

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        #4
        Hallo, danke für deinen Beitrag. Es geht mir primär nicht um die Muskelzuckungen sondern vorallem auch um die Wadenschmerzen die noch schlimmer werden wenn ich schneller gehe - meine beiden Waden werden richtig steig und schmerzhaft... und um das Globusgefühl auch beim Sprechen sprich ich habe das Gefühl meine Wörter werden abgeschnitten weil ich so nach Luft ringen muss - hört sich das nicht damach an?

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          #5
          Nein, klingt nicht danach. Ein Globusgefühl verursacht auch keine Atembeschwerden. Bei somatisch bedingten Atembeschwerden wäre die Lufu (sofern kardiale Ursache ausgeschlossen) an irgendeiner Stelle auffällig.
          Ein BFS käme noch in Betracht, die Diagnose nutzt aber auch nichts.
          Zum Ausschluss einer Myositis wie gesagt eine EMG in den betroffenen Muskeln.
          Zuletzt geändert von pelztier86; 09.01.2020, 19:51.

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            #6
            Danke! Es ist echt nicht toll so ohne irgendeinen Hauch von Ahnung zu Leben wenn man dauernd Beschwerden hat. Neulich konnte ich nicht mehr aufs Tram rennen weil ich so steife Waden hatte und so starke Wadenschmerzen das es mir eifach enorm Angst macht..

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              #7
              Kennt jemand sonst noch solche Wadenzuckungen und starke Schmerzen beim schnellen gehen?

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                #8
                Ja das kenne ich auch. Und nicht nur das...
                Wenn ich dir einen Rat aus meiner persönlichen Erfahrung geben darf?
                pelztier86 ist in der Materie sehr gut drin. Erstmal den Ratschlägen nachgehen und danach weiter schauen.

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                  #9
                  Hallo Hoffender87

                  spannend.. was machst du gegen die Wadenschmerzen beim schneller gehen?

                  Ja werde vermutlich auch mal ein Psychologe in Betracht ziehen aber es fehlt mir schwer zu glauben das ich mich selber „krank“ mache da ich das ganze ja intensiv spüre selbst wenn ich mal nicht dran denke..

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                    #10
                    Sich selbst krank zu machen und dadurch auch Symptome intensiv zu spüren geht ohne Probleme. Bei mir war es Atemnot, Globusgefühl und Schluckstörung. So fing meine Panikstörung an.

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                      #11
                      Wenn du meinen Thread durchlesen würdest... aber egal
                      Ich war schon 6 Wochen in einer psychosomatischen Klinik. Und ja, ich glaube auch nicht das alles dadurch ausgelöst wurde. Aber eine schlechte Einstellung macht es definitiv nicht besser

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                        #12
                        Und wie geht es dir jetzt?

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                          #13
                          Kennt sonst noch jemand das Problem und hat eventuell eine Ahnung?

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                            #14
                            Zitat von Bill Beitrag anzeigen
                            Sich selbst krank zu machen und dadurch auch Symptome intensiv zu spüren geht ohne Probleme. Bei mir war es Atemnot, Globusgefühl und Schluckstörung. So fing meine Panikstörung an.
                            Wie geht es dir jetzt?

                            Kommentar


                              #15
                              Mir geht es den Umständen entsprechend gut. Man muss einfach versuchen mit den Symptomen umzugehen, auch wenn das schwer fällt. Spreche da aus Erfahrung.
                              Du wurdest doch auch vom Neurologen untersucht.

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