Hallo Zusammen,
ich hoffe sehr, dass ich hier jemanden finde der eventuell die gleichen Probleme hat und dafür eine Lösung kennt.
Zu meiner Person - Ich bin 27 männlich 184 groß und wiege 72kg.
Damit ich nichts auslasse erzähle ich einmal
wie das alles angefangen hat:
Ich erkrankte vor 3 Jahren an einer Gürtelrose, die unterhalb meines rechten Brustbereiches vom Rücken aus sich ausgebreitet hatte. (Ausschlag nur auf der rechten Körperseite) Ich lag hier 4 Wochen flach, da ich extreme Nervenschmerzen hatte. Nach fast 3 Wochen Bettruhe lag ich wiedermal auf dem Bett und habe fern geschaut, als ich plötzlich hinter meinem linken Schulterblatt eine Verspannung/ etwas eingeklemmtes bemerkt habe. Es wurde ruckartig so schlimm, dass ich ein Druck auf meiner linken Brust verspürte und Panik bekommen habe, weil ich dachte, dass mein Herz gleich stehen bleibt. Sofort in die Notaufnahme: Alles war aber ok, man sagte mir ich habe mir nur was eingeklemmt wahrscheinlich. Und seitdem fing mein Leidensweg an.
Seither habe ich starke Verspannungen im linken Rückenbereich. Ich habe meist das Gefühl, dass links unter dem Schulterblatt an der Rippe etwas eingeklemmt ist und mein Muskelstrang von dort aus anfängt zu verhärten und sich dann den kompletten langen Rückenmuskel verspannt. Die Verspannungen gehen bis zu meinem Nacken hoch aber auch bis zu meinem Becken runter. Mit der Zeit haben angefangen bei starken Schmerzen auch meine unterarm Muskeln zu schmerzen. Mein kleiner linker Finger fühlt
sich dann schwach an und fängt ab und an zu kribbeln.
Es war so schlimm, dass ich manchmal das Gefühl hatte, dass mir jemand mit einer Bratpfanne eins übergebraten hat, weil ich mich Benommen fühle. Ich kann meinen Blick nicht fokussiert halten. Und wenn um mich herum sehr viele Reize oder Bewegungen sind merke wie ich anstrengend es wird. Meist helfen nur zwei Dinge Sauna oder Schlafen. Nach einem Saunagang habe ich meist nichts. Auch im Schlaf verspüre ich nichts.
Vergangenes Jahr im März waren die Verspannungen so schlimm, dass meine linke Schulter angeschwollen ist und ich das Kribbeln bis in meinem Kopf verspürt habe. Ich hatte das Gefühl mich zieht die Schwerkraft nach links und Kippe gleich um. Nach mehreren Orthopäden, die alle nur sagten mach mehr Sport bin ich in eine Orthopädische Klinik. Dort wurde an der HWS ein Verschleiß festgestellt und leichte Sklerose.
Ich bekam eine Schmerztherapie mit Kortison in meine HWS gespritzt. 2 Tage danach wurde ich entlassen. W Wochen später hatte ich in der BWS ein starken Druck der ziemlich wehtat ich konnte kaum atmen und mich hat die Situation, dass es nicht aufhört Mental fertig gemacht, dass ich in Tränen ausgebrochen bin. Wieder in die Klinik - Bandschreibe im BWS - wieder Schmerztherapie in die BWS. Danach folgten die schlimmsten Monate meines Lebens.
Ich wurde Depressiv. Angst- und Panikattacken überkamen mich, die ich nie zuvor hatte. Ich habe mich nicht mehr erkannt und wusste nicht was los ist. Ich war nicht mehr ich selbst. Hinzu kamen die Verspannungen und Schmerzen im Rücken. Das Kribbeln im Kopf wurde stärker. Ich hab wenig geschlafen. Ich bin zu Psychologen, weil alle dann meinten du hast Burnout oder etwas psychosomatisches. Mir war es egal ich wollte mir einfach helfen. Man verschrieb mir erst ein leichtes Antidepressivum zum einschlafen. Das nahm ich aber nur 3 Wochen. Gleichzeitig wies ich mich in eine Neurologie ein, wo ich 1 Woche untersucht wurde.
Nervenwasser wurde entnommen. Verdacht auf Morbus Bechterew, MS, Borreliose etc. Alles hat sich nicht bestätigt. Im Entlassungsbrief wurde mir denn nur gesagt mehr Sport, Vitamin D Mangel (15,5) und Folsäuremangel.
Ich kam mir vor wie ein Idiot. Tagelang im
Krankenhaus mit Verspannungen und Schmerzen und hinterher sagt man mir ich sei kerngesund.
Also nahm ich es ab dort an selber in die Hand. Ich ging zu Physio. Osteropathie, Akupunktur, Yoga, Schwimmen, regelmässiges Saunieren, myofaszialie Triggerpunktbehandlung (Dry-Needeling)
Was mir persönlich half ist Saunieren und das Dry Needeling. Allerdings sind leider die Kosten sehr hoch.
Eine Sitzung 20min kosten 130€.
Jedoch merkte ich, dass der Effekt nur kurzfristig ist und die Verspannungen nach einigen Tagen wieder kamen.
Stand heute bin ich seit 3 Wochen bei der Chiropraktik. Ein Beckenschiefstand soll wohl korrigiert werden.
Ich muss aber sagen, ich sehe keine veränderung sondern habe das Gefühl es wird wieder stärker.
Ich kann kaum Sitzen. Meine linke Körperhälfte verspannt komplett. Ich kann in Terminen kaum
sitzen, und versuche mich ständig zu stretchen. Im Restaunt mit Freunden bin der schon der Hampelmannn, weil ich auch einfach mal
Aufstehe und mich dehne weil ich es nicht mehr aushalte vor Verspannung. Es nervt - Ich sehe gerade keinen Weg mehr. Ich bilde es mir nicht ein man merkt die Verhärtung, wenn man die Stellen anfasst. Meine Finger fangen sogar mittlerweile an zu schmerzen. Habe das Gefühl ich kann meinen linken Zeigefinger nur schwer ausstrecken. Auch merke ich manchmal wenn ich Verspannt bin dass ich Fäuste bilde. Als würden meine Hände sich von alleine immer wieder nach innen krümmen und Fäuste bilden wollen.
Diese Woche beim Hausarzt Blut abgenommen und Vitamin D geprüft. Werte alle ok. Vitamin D verschlechtert von 15 auf 7,6. Dabei nehme ich jede Woche eine Tablette mit 20.000.
Es bringt anscheinend nichts.
Erkennt sich jemand hier wieder? Oder kennt jemanden der sowas ähnliches hat. Ich bin für den Tipp dankbar, ich bin bereit alles dafür zu tun. Hauptsache ich habe mal einen Tag wo ich nichts verspüre, da es mich einfach kaputt macht !!
Freue mich sehr auf Euer Feedback.
ich hoffe sehr, dass ich hier jemanden finde der eventuell die gleichen Probleme hat und dafür eine Lösung kennt.
Zu meiner Person - Ich bin 27 männlich 184 groß und wiege 72kg.
Damit ich nichts auslasse erzähle ich einmal
wie das alles angefangen hat:
Ich erkrankte vor 3 Jahren an einer Gürtelrose, die unterhalb meines rechten Brustbereiches vom Rücken aus sich ausgebreitet hatte. (Ausschlag nur auf der rechten Körperseite) Ich lag hier 4 Wochen flach, da ich extreme Nervenschmerzen hatte. Nach fast 3 Wochen Bettruhe lag ich wiedermal auf dem Bett und habe fern geschaut, als ich plötzlich hinter meinem linken Schulterblatt eine Verspannung/ etwas eingeklemmtes bemerkt habe. Es wurde ruckartig so schlimm, dass ich ein Druck auf meiner linken Brust verspürte und Panik bekommen habe, weil ich dachte, dass mein Herz gleich stehen bleibt. Sofort in die Notaufnahme: Alles war aber ok, man sagte mir ich habe mir nur was eingeklemmt wahrscheinlich. Und seitdem fing mein Leidensweg an.
Seither habe ich starke Verspannungen im linken Rückenbereich. Ich habe meist das Gefühl, dass links unter dem Schulterblatt an der Rippe etwas eingeklemmt ist und mein Muskelstrang von dort aus anfängt zu verhärten und sich dann den kompletten langen Rückenmuskel verspannt. Die Verspannungen gehen bis zu meinem Nacken hoch aber auch bis zu meinem Becken runter. Mit der Zeit haben angefangen bei starken Schmerzen auch meine unterarm Muskeln zu schmerzen. Mein kleiner linker Finger fühlt
sich dann schwach an und fängt ab und an zu kribbeln.
Es war so schlimm, dass ich manchmal das Gefühl hatte, dass mir jemand mit einer Bratpfanne eins übergebraten hat, weil ich mich Benommen fühle. Ich kann meinen Blick nicht fokussiert halten. Und wenn um mich herum sehr viele Reize oder Bewegungen sind merke wie ich anstrengend es wird. Meist helfen nur zwei Dinge Sauna oder Schlafen. Nach einem Saunagang habe ich meist nichts. Auch im Schlaf verspüre ich nichts.
Vergangenes Jahr im März waren die Verspannungen so schlimm, dass meine linke Schulter angeschwollen ist und ich das Kribbeln bis in meinem Kopf verspürt habe. Ich hatte das Gefühl mich zieht die Schwerkraft nach links und Kippe gleich um. Nach mehreren Orthopäden, die alle nur sagten mach mehr Sport bin ich in eine Orthopädische Klinik. Dort wurde an der HWS ein Verschleiß festgestellt und leichte Sklerose.
Ich bekam eine Schmerztherapie mit Kortison in meine HWS gespritzt. 2 Tage danach wurde ich entlassen. W Wochen später hatte ich in der BWS ein starken Druck der ziemlich wehtat ich konnte kaum atmen und mich hat die Situation, dass es nicht aufhört Mental fertig gemacht, dass ich in Tränen ausgebrochen bin. Wieder in die Klinik - Bandschreibe im BWS - wieder Schmerztherapie in die BWS. Danach folgten die schlimmsten Monate meines Lebens.
Ich wurde Depressiv. Angst- und Panikattacken überkamen mich, die ich nie zuvor hatte. Ich habe mich nicht mehr erkannt und wusste nicht was los ist. Ich war nicht mehr ich selbst. Hinzu kamen die Verspannungen und Schmerzen im Rücken. Das Kribbeln im Kopf wurde stärker. Ich hab wenig geschlafen. Ich bin zu Psychologen, weil alle dann meinten du hast Burnout oder etwas psychosomatisches. Mir war es egal ich wollte mir einfach helfen. Man verschrieb mir erst ein leichtes Antidepressivum zum einschlafen. Das nahm ich aber nur 3 Wochen. Gleichzeitig wies ich mich in eine Neurologie ein, wo ich 1 Woche untersucht wurde.
Nervenwasser wurde entnommen. Verdacht auf Morbus Bechterew, MS, Borreliose etc. Alles hat sich nicht bestätigt. Im Entlassungsbrief wurde mir denn nur gesagt mehr Sport, Vitamin D Mangel (15,5) und Folsäuremangel.
Ich kam mir vor wie ein Idiot. Tagelang im
Krankenhaus mit Verspannungen und Schmerzen und hinterher sagt man mir ich sei kerngesund.
Also nahm ich es ab dort an selber in die Hand. Ich ging zu Physio. Osteropathie, Akupunktur, Yoga, Schwimmen, regelmässiges Saunieren, myofaszialie Triggerpunktbehandlung (Dry-Needeling)
Was mir persönlich half ist Saunieren und das Dry Needeling. Allerdings sind leider die Kosten sehr hoch.
Eine Sitzung 20min kosten 130€.
Jedoch merkte ich, dass der Effekt nur kurzfristig ist und die Verspannungen nach einigen Tagen wieder kamen.
Stand heute bin ich seit 3 Wochen bei der Chiropraktik. Ein Beckenschiefstand soll wohl korrigiert werden.
Ich muss aber sagen, ich sehe keine veränderung sondern habe das Gefühl es wird wieder stärker.
Ich kann kaum Sitzen. Meine linke Körperhälfte verspannt komplett. Ich kann in Terminen kaum
sitzen, und versuche mich ständig zu stretchen. Im Restaunt mit Freunden bin der schon der Hampelmannn, weil ich auch einfach mal
Aufstehe und mich dehne weil ich es nicht mehr aushalte vor Verspannung. Es nervt - Ich sehe gerade keinen Weg mehr. Ich bilde es mir nicht ein man merkt die Verhärtung, wenn man die Stellen anfasst. Meine Finger fangen sogar mittlerweile an zu schmerzen. Habe das Gefühl ich kann meinen linken Zeigefinger nur schwer ausstrecken. Auch merke ich manchmal wenn ich Verspannt bin dass ich Fäuste bilde. Als würden meine Hände sich von alleine immer wieder nach innen krümmen und Fäuste bilden wollen.
Diese Woche beim Hausarzt Blut abgenommen und Vitamin D geprüft. Werte alle ok. Vitamin D verschlechtert von 15 auf 7,6. Dabei nehme ich jede Woche eine Tablette mit 20.000.
Es bringt anscheinend nichts.
Erkennt sich jemand hier wieder? Oder kennt jemanden der sowas ähnliches hat. Ich bin für den Tipp dankbar, ich bin bereit alles dafür zu tun. Hauptsache ich habe mal einen Tag wo ich nichts verspüre, da es mich einfach kaputt macht !!
Freue mich sehr auf Euer Feedback.

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