Hallo Zusammen,
ich melde mich seit längerer Zeit mal wieder für einen Status. Ich bin ja nun schon 43 Monate mit Beschwerden mit dabei. Was die Extremitäten betrifft, geht es mir bis auf Krämpfe, Hypertonus, Muskelschwund und Faszikulationen noch ganz okay, nicht wirklich gut, aber eben noch ohne deutliche klinische Schwäche oder gar Lähmung, Ich kann den Alltag gut meistern. Aber bulbär baue ich seit Jahresanfang deutlich ab: Nachdem bei mir im Juli 2017 erstmals Zungenfibrillationen bestätigt wurden und eine Zungenrandatrophie links und der Verdacht einer MNE geäußert wurde, hatte ich in den vergangenen 3 Jahren eigentlich "nur" mit diskreten Schluckbeschwerden und leichten Problemen bei der Aussprache von S, St, Z zu tun... und mit Zungenmissempfindungen und Globusgefühl. Seit Jahresanfang kommen nun Krämpfe im Schlund, Zuckungen im Schlund, Kehlkopf, Hals, Masseter und Enge im Hals/ Druck auf dem Kehlkopf, Geräusche beim Schlucken im Hals und sehr angestrengtes Schlucken hinzu. Auch habe ich ständig das Bedürfnis den Hals freizuhusten und ich verschlucke mich häufig. Den Kopf mit der Hals und Nackenmuskulatur zu hälten fällt teilweise etwas schwer und ich habe in den beteiligten Muskeln Muskelschmerzen. Das alles belastet mich extrem.
Nachdem 2 Jahre lang eine ALS immer wieder ausgeschlossen wurde, war ich zuletzt im Februar ambulant in der neuromuskulären Ambulanz. Hier wurden wieder Fibrillationen der Zunge festgestellt und keine sichere Atrophie der Zunge. Die Schluckbeschwerden wurden bislang nicht untersucht. Die Sprache ist (noch) nicht verlangsamt. Nun mache ich mir natürlich aufgrund dieser Entwicklung große Sorgen und wollte insbesondere die Mitglieder ansprechen, die sich mit Bulbärsymptomen besser auskennen oder selbst betroffen sind, wie sich hier die Beschwerden darstellen bzw. wie sie anfingen. Kann eine MNE derart langsam verlaufen?
Ich danke Euch"
ich melde mich seit längerer Zeit mal wieder für einen Status. Ich bin ja nun schon 43 Monate mit Beschwerden mit dabei. Was die Extremitäten betrifft, geht es mir bis auf Krämpfe, Hypertonus, Muskelschwund und Faszikulationen noch ganz okay, nicht wirklich gut, aber eben noch ohne deutliche klinische Schwäche oder gar Lähmung, Ich kann den Alltag gut meistern. Aber bulbär baue ich seit Jahresanfang deutlich ab: Nachdem bei mir im Juli 2017 erstmals Zungenfibrillationen bestätigt wurden und eine Zungenrandatrophie links und der Verdacht einer MNE geäußert wurde, hatte ich in den vergangenen 3 Jahren eigentlich "nur" mit diskreten Schluckbeschwerden und leichten Problemen bei der Aussprache von S, St, Z zu tun... und mit Zungenmissempfindungen und Globusgefühl. Seit Jahresanfang kommen nun Krämpfe im Schlund, Zuckungen im Schlund, Kehlkopf, Hals, Masseter und Enge im Hals/ Druck auf dem Kehlkopf, Geräusche beim Schlucken im Hals und sehr angestrengtes Schlucken hinzu. Auch habe ich ständig das Bedürfnis den Hals freizuhusten und ich verschlucke mich häufig. Den Kopf mit der Hals und Nackenmuskulatur zu hälten fällt teilweise etwas schwer und ich habe in den beteiligten Muskeln Muskelschmerzen. Das alles belastet mich extrem.
Nachdem 2 Jahre lang eine ALS immer wieder ausgeschlossen wurde, war ich zuletzt im Februar ambulant in der neuromuskulären Ambulanz. Hier wurden wieder Fibrillationen der Zunge festgestellt und keine sichere Atrophie der Zunge. Die Schluckbeschwerden wurden bislang nicht untersucht. Die Sprache ist (noch) nicht verlangsamt. Nun mache ich mir natürlich aufgrund dieser Entwicklung große Sorgen und wollte insbesondere die Mitglieder ansprechen, die sich mit Bulbärsymptomen besser auskennen oder selbst betroffen sind, wie sich hier die Beschwerden darstellen bzw. wie sie anfingen. Kann eine MNE derart langsam verlaufen?
Ich danke Euch"

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