Hallo Liebes Forum.
Nun zu meiner Geschichte. ich entschuldige mich vorab schon mal falls, ich jemanden mit meinem scheiß auf den Schlips trete. Ich schreibe einfach alles nieder, was mich die letzte zeit beschäftigt hat. Ich würde um eure Einschätzung bitten, dass ich Angst vor Krankheit oder Tod habe, weiß ich bereits und arbeite aktiv mit meinem Psychologen daran.
Angefangen hat alles im Juli 2019, ich bin gerade erst wieder mit meiner Freundin von Holland nach Deutschland gezogen. Wir verbrachten ein halbes Jahr in Amsterdam, wo wir unser Auslandssemester absolvierten. Als ich in Deutschland ankam, bekam ich plötzlich Extrasystolen, was mir viel Angst bereitete, weil es mehrere hintereinander waren und mir öfter schwindelig wurde. Ich hatte mehrere Untersuchungen bei verschiedenen Kardiologen, die mir sagten, dass alles in Ordnung sei und dass die Extrasystolen harmlos seien. Anfang Oktober hatte ich einen weiteren starken Anfall. Ich wurde von meinem Hausarzt ins Krankenhaus geschickt, wo ich direkt stationär aufgenommen wurde, weil der Assistenzarzt den Verdacht auf das Wolff-Parkinson-White-Syndrom hatte, da ich eine diskrete Ausbuchtung im EKG hatte. Im Krankenhaus wurde ich ein Tag lang auf den Kopf gestellt, es wurden zahlreiche Untersuchungen durchgeführt. War mal wieder alles ohne Befund, zum Glück, ich war sehr froh. Mir wurde ein externer Event Recorder mitgegeben.
So viel zur Vorgeschichte. Ende Oktober bekam ich ein Zucken in meinem unteren linken Auge, sowas kannte ich schon aber nicht in der Intensität. Ich nahm das nicht ernst und schob es auf den Stress, den ich hatte / habe. Das Zucken ließ nicht nach, und Ende November, Anfang Dezember (ich erinnere mich nicht mehr so genau) bekam ich Zuckungen am ganzen Körper, aber sehr stark an meinen Waden. Am Anfang dachte ich, ich hätte einen Elektrolytmangel. Dem war nicht, habe ein großes Blutbild machen lassen alles im Norm bereich. Als ich am 6. Januar zum Neurologen ging, beschrieb ich meine Symptome: Die Muskeln zucken permanent an den Waden, sporadisch am ganzen Körper (Zunge, Auge, Hand, eigentlich überall), er überwies mich mit Verdacht auf MNE ins Krankenhaus (was ich sehr komisch fand, da er mich nicht wirklich untersuchte). Ja und von da an ging meine Spirale abwärts. Im Krankenhaus wurde ich von einem sehr erfahrenen Neurologen untersucht. Dieser machte eine vollständige neurologische Untersuchung, musste diverse Tests machen anschließend testete er einige Reflexe (OE, UE, Babinski - negativ, Bauch), sie waren lebhaft(Seiten-gleich). Der Neurologe sagt, er könne keine ALS feststellen. In den nächsten Tagen wurde das volle Programm durchgeführt (MEP, SEP, VEP, EMG, NLG), alles ohne Befund. Meine Angst wurde gelindert, ich konnte wieder aufatmen und war sehr wütend auf den Neurologen, der mir so große Angst einjagte, zumal ich sagte, dass ich ein Angstpatient sei. Mitte Februar bemerkte ich ein seltsames Gefühl in meinen Beinen, als ob das Bein ständig zuckte oder Elektrizität durch die Beine floss,
ständiges innerliches Zittern sehr diffus. Ich dachte mir nicht viel dabei, und schob es auf meine Angst und konnte diese ganz gut unterdrücken. Aber das Gefühl wurde immer stärker. Das Zucken blieb gleich mit der Ausnahme, dass es auch am Körper zunahm. Ich hatte dann Anfang April wieder einen Termin bei einem Neurologen, dem ich den Krankenhausbericht zeigte, der Neurologe lass den Bericht. Untersuchte mich, Reflexe, Feinmotorik, Kraft etc.(OB) und machte dann noch ein EMG(Wade und Oberschenkel). Er hat dann eine Faszikulation nach dem Einstechen an der Wade festgestellt, das hat ihn nicht weiter beunruhigt, aber dann hat er mir in den Oberschenkel gestochen, dort waren keine Faszikulationen festzustellen, aber er hat bemerkt, dass Signale beim Anspannen des Oberschenkels gestreut wurden. Leider hat er mir nicht erklärt, was das bedeutet, weil er es eilig hatte, aber er sagte, dass wir dies beobachten und in 6 Monaten erneut untersuchen sollten. Jetzt habe ich natürlich wieder Angst, nicht mehr so groß, aber es beschäftigt mich hin und wieder.
Abschließend noch ein paar Stichworte die alle gegen eine ALS sprechen:
-Generell kann ich bisher nur eine Kraftzunahme verzeichnen.
-Meine Handkraft Li 57kg, Re 65kg
-Schaffe 40-50 Liegestützen
-Schaffe 80-120 Kniebeugen
-Jogge noch ca. 5-6 Km
-Schaffe 20 Klimmzüge
-Im Januar konnte ich vllt nur 10% von allem und meine Handkraft war 10kg schwächer.
Symptome die mich beschäftigen:
-Schnelles Zittern der Muskeln bei Anspannung (Aber kein Kraftverlust)
-Faszikulationen (Mal schnelle mal einzelne am ganzen Köper vermehrt an den Waden)
-Innere Zittern in den Beinen, als ob viele Muskeln spontan zucken würden.
-Muskel schmerzen, als ob der Muskel krampfen würde tut dies aber nicht. Ich kann den Muskel bewegen während der Schmerzattacke bewegen. Schmerzen sind sehr stark dauern meist 15 Sekunden. Treten aber nur vereinzelt am Tag auf.
Untersuchungen:
MEP - Ohne Befund
VEP - Ohne Befund
SEP - Ohne Befund
NLG - Ohne Befund
1. EMG - Ohne Befund Untersucht wurden Wade Rechts, Oberschnekel Links / Rechts, Bizeps Rechts, Trizeps Rechts (16.Januar)
2. EMG - Wade 1 Faszikulation beim Einstechen. Oberschenkel zerstreute Signale beim Anspannen.
1. Blut - alles im Normbereich. CK 50 (16. Januar)
2. Blut - alles im Normbereich. CK 71 (20. März)
LG
Nun zu meiner Geschichte. ich entschuldige mich vorab schon mal falls, ich jemanden mit meinem scheiß auf den Schlips trete. Ich schreibe einfach alles nieder, was mich die letzte zeit beschäftigt hat. Ich würde um eure Einschätzung bitten, dass ich Angst vor Krankheit oder Tod habe, weiß ich bereits und arbeite aktiv mit meinem Psychologen daran.
Angefangen hat alles im Juli 2019, ich bin gerade erst wieder mit meiner Freundin von Holland nach Deutschland gezogen. Wir verbrachten ein halbes Jahr in Amsterdam, wo wir unser Auslandssemester absolvierten. Als ich in Deutschland ankam, bekam ich plötzlich Extrasystolen, was mir viel Angst bereitete, weil es mehrere hintereinander waren und mir öfter schwindelig wurde. Ich hatte mehrere Untersuchungen bei verschiedenen Kardiologen, die mir sagten, dass alles in Ordnung sei und dass die Extrasystolen harmlos seien. Anfang Oktober hatte ich einen weiteren starken Anfall. Ich wurde von meinem Hausarzt ins Krankenhaus geschickt, wo ich direkt stationär aufgenommen wurde, weil der Assistenzarzt den Verdacht auf das Wolff-Parkinson-White-Syndrom hatte, da ich eine diskrete Ausbuchtung im EKG hatte. Im Krankenhaus wurde ich ein Tag lang auf den Kopf gestellt, es wurden zahlreiche Untersuchungen durchgeführt. War mal wieder alles ohne Befund, zum Glück, ich war sehr froh. Mir wurde ein externer Event Recorder mitgegeben.
So viel zur Vorgeschichte. Ende Oktober bekam ich ein Zucken in meinem unteren linken Auge, sowas kannte ich schon aber nicht in der Intensität. Ich nahm das nicht ernst und schob es auf den Stress, den ich hatte / habe. Das Zucken ließ nicht nach, und Ende November, Anfang Dezember (ich erinnere mich nicht mehr so genau) bekam ich Zuckungen am ganzen Körper, aber sehr stark an meinen Waden. Am Anfang dachte ich, ich hätte einen Elektrolytmangel. Dem war nicht, habe ein großes Blutbild machen lassen alles im Norm bereich. Als ich am 6. Januar zum Neurologen ging, beschrieb ich meine Symptome: Die Muskeln zucken permanent an den Waden, sporadisch am ganzen Körper (Zunge, Auge, Hand, eigentlich überall), er überwies mich mit Verdacht auf MNE ins Krankenhaus (was ich sehr komisch fand, da er mich nicht wirklich untersuchte). Ja und von da an ging meine Spirale abwärts. Im Krankenhaus wurde ich von einem sehr erfahrenen Neurologen untersucht. Dieser machte eine vollständige neurologische Untersuchung, musste diverse Tests machen anschließend testete er einige Reflexe (OE, UE, Babinski - negativ, Bauch), sie waren lebhaft(Seiten-gleich). Der Neurologe sagt, er könne keine ALS feststellen. In den nächsten Tagen wurde das volle Programm durchgeführt (MEP, SEP, VEP, EMG, NLG), alles ohne Befund. Meine Angst wurde gelindert, ich konnte wieder aufatmen und war sehr wütend auf den Neurologen, der mir so große Angst einjagte, zumal ich sagte, dass ich ein Angstpatient sei. Mitte Februar bemerkte ich ein seltsames Gefühl in meinen Beinen, als ob das Bein ständig zuckte oder Elektrizität durch die Beine floss,
ständiges innerliches Zittern sehr diffus. Ich dachte mir nicht viel dabei, und schob es auf meine Angst und konnte diese ganz gut unterdrücken. Aber das Gefühl wurde immer stärker. Das Zucken blieb gleich mit der Ausnahme, dass es auch am Körper zunahm. Ich hatte dann Anfang April wieder einen Termin bei einem Neurologen, dem ich den Krankenhausbericht zeigte, der Neurologe lass den Bericht. Untersuchte mich, Reflexe, Feinmotorik, Kraft etc.(OB) und machte dann noch ein EMG(Wade und Oberschenkel). Er hat dann eine Faszikulation nach dem Einstechen an der Wade festgestellt, das hat ihn nicht weiter beunruhigt, aber dann hat er mir in den Oberschenkel gestochen, dort waren keine Faszikulationen festzustellen, aber er hat bemerkt, dass Signale beim Anspannen des Oberschenkels gestreut wurden. Leider hat er mir nicht erklärt, was das bedeutet, weil er es eilig hatte, aber er sagte, dass wir dies beobachten und in 6 Monaten erneut untersuchen sollten. Jetzt habe ich natürlich wieder Angst, nicht mehr so groß, aber es beschäftigt mich hin und wieder.
Abschließend noch ein paar Stichworte die alle gegen eine ALS sprechen:
-Generell kann ich bisher nur eine Kraftzunahme verzeichnen.
-Meine Handkraft Li 57kg, Re 65kg
-Schaffe 40-50 Liegestützen
-Schaffe 80-120 Kniebeugen
-Jogge noch ca. 5-6 Km
-Schaffe 20 Klimmzüge
-Im Januar konnte ich vllt nur 10% von allem und meine Handkraft war 10kg schwächer.
Symptome die mich beschäftigen:
-Schnelles Zittern der Muskeln bei Anspannung (Aber kein Kraftverlust)
-Faszikulationen (Mal schnelle mal einzelne am ganzen Köper vermehrt an den Waden)
-Innere Zittern in den Beinen, als ob viele Muskeln spontan zucken würden.
-Muskel schmerzen, als ob der Muskel krampfen würde tut dies aber nicht. Ich kann den Muskel bewegen während der Schmerzattacke bewegen. Schmerzen sind sehr stark dauern meist 15 Sekunden. Treten aber nur vereinzelt am Tag auf.
Untersuchungen:
MEP - Ohne Befund
VEP - Ohne Befund
SEP - Ohne Befund
NLG - Ohne Befund
1. EMG - Ohne Befund Untersucht wurden Wade Rechts, Oberschnekel Links / Rechts, Bizeps Rechts, Trizeps Rechts (16.Januar)
2. EMG - Wade 1 Faszikulation beim Einstechen. Oberschenkel zerstreute Signale beim Anspannen.
1. Blut - alles im Normbereich. CK 50 (16. Januar)
2. Blut - alles im Normbereich. CK 71 (20. März)
LG

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