Hallo, ich wende mich an dieses Forum für Tipps und Ratschläge, weil ich ziemlich verzweifelt bin. Alles begann mit einer Nasenscheidewandkorrektur Inkl. ästhetischen Korrektur der Nase ( tiefer legen des Nasenrückens, sowie Nasenspitze), Mitte Februar war die Operation. Nach der Operation wollte ich auf die Toilette, das funktionierte aber nicht, da ich zwar aufstehen konnte, aber meine Beine keine Kraft hatten, ich konnte keinen Schritt machen. Dachte das kommt von der Narkose und legte mich wieder hin. Erst nach 2 Stunden besserte sich etwas die Symptomatik, so dass ich mit viel Kraft die Beine bewegen konnte (Gefühl war aber immer da also keine Taubheit). Ich konnte dann zwar gehen, aber es war anders als normal, viel wackeliger und viel anstrengender. Später ist mir aufgefallen, dass auch meine Arme total schwer waren und das heben von einem Glas, sich anfühlte, als würde ich eine gesamte Flasche heben. Diese Symptomatik ist bis heute (2 Monate) post op geblieben. Nicht mehr so stark wie nach der Operation aber dennoch so stark, dass ich nichts mehr machen kann. Für mich fühlt es sich so an, wie wenn die Muskeln nicht so funktionieren wie sie sollten-wie Gummi. Ich hab inzwischen schon total viel Gewicht verloren, Gefühl wie wenn Muskeln schwinden, aber alles total symmetrisch. War schon bei Neurologen, Reflexe testen etc. Alles ohne Befund. EMG wurde nicht gemacht. Weiters wurde auch Blut abgenommen, ich hatte vor der Operation immer ein schönes Blutbild. Seit der Operation sind die Lymphozyten prozentual (etwa 11 Prozent, normal sind 20-40) immer zu niedrig und die Segmentkernigen zu hoch. Hab mittlerweile schon sechs mal Blut abgenommen, immer das gleiche mit den Lymphozyten, vor der Operation war mein Wert bei 32, aber absolut sind sie in Ordnung. Für die Ärzte ist das aber nicht besorgniserregend. Leide seit der Operation auch an ganz kurzen Muskelzuckungen (so 1-2 mal hintereinander). Nach Neurologen heißt es subjektive Schwäche. Ansonsten ohne Befund. Hat hier jemand einen Ratschlag was ich noch testen, machen könnte? Der Zustand ist sehr belastend da mein Körper sich so anfühlt, als würde er ständig Gewicht mit sich schleppen, auch schwanke ich und habe ein Krankheitsgefühl. Gerne kann ich auch den Blutbefund anhängen. Aja ich bin weiblich, 32.
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Keine Ankündigung bisher.
Nach Operation sehr schwach
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Vielen Dank für rasche Antwort, ja es war in Vollnarkose, Dauer 3 Stunden in der Praxis in Zürich. Laut Anästhesist und Arzt gab es keine Komplikationen während der Operation.
Medikamente: Propofol und Remifentanyl, Ondansetron, Catapresan, Metamizol, Ketolorolac, sowie cefuroxim und solumedrol
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Würde ich nie machen lassen.Zitat von LaLuna Beitrag anzeigen... in Vollnarkose, ... in der Praxis
3 Stunden ist doch recht lang.
Aufgrund der Dauer und der Medikamente hätte ich da schon einen Verdacht.
Wie war Körpertemperatur, Blutdruck und Muskeltonus während der Narkose?
Welche Farbe hatte Dein Urin nach der OP?
Lass Dir mal das OP- und Narkoseprotokoll geben.
Wurde bei Dir irgendwann mal der CK-Wert bestimmt und wie hoch war der?
Muskelerkrankungen in der Familie?Zuletzt geändert von KlausB; 19.04.2020, 15:46.It's a terrible knowing what this world is about
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Also ich fühle mich teilweise etwas benommen, aber kognitiv ist es nicht so stark wie körperlich. Ich kann mich erinnern, dass ich nach dem Aufwachen gleich mal wissen wollte, wie spät es ist. Also schwitzen würde ich nicht sagen, aber frieren schon, dass mir kalt ist, wenn es nicht gerade heiß draußen ist.
op Dauer hätte 4 Stunden sein sollen, am Bericht stehen 3 Stunden.
nein hat er nicht, ich habe den Narkose Arzt angerufen und ihm meine Beschwerden geschildert, es hieß nur von der Narkose kann es nicht kommen.
ok vielen Dank, kommt es beim Delir auch zu motorischen Schwierigkeiten? Und wenn ja geht das wieder von alleine weg?
zum Kurzzeitgedächtnis: mir kommt es so vor, wie wenn es vor der Operation besser funktioniert hätte, allgemein die kognitiven Fähigkeiten. Aber vlt ist es jetzt auch durch den Stress bedingt
danke euch
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klaus B: also die Dauer war von Anfang an sehr lange angesetzt, weil er sehr präzise arbeitet. Das hat er mir auch vor der Operation gesagt. Was meinst du denn zu den Medikamenten?
ich werde auf jeden Fall den Operationsbericht der Narkose noch nachfordern, den habe ich noch nicht, dort müsste Temperatur, Blutdruck etc draufstehen denke ich.
Also an die Urin Farbe kann ich mich jetzt gar nicht erinnern, weil ich so benebelt war, dass das alles ganz schnell ging ohne zu schauen viel.
ja CK wert wurde bestimmt, schon 3 mal jetzt..immer zwischen 50 und 70.
nein Muskelerkrankungen gibt es keine, zumindest ist bis jetzt nichts aufgefallen. Weder meine Mutter, noch mein Bruder, Vater hatten bis jetzt Vollnarkosen.
was hättest du für einen Verdacht und was wäre da zutun?
vielen Dank.
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CK-Wert wäre interessant aus Zeiten vor der OP.
Interessant wäre, ob es während der Narkose einen Vorfall gab der zur Verabreichung von fiebersenkenden und von krampflösenden Mitteln gegeben hat oder ob die nur prophylaktisch gegeben wurden.
Wenn es da einen entsprechenden Vorfall gab, währe das ein Hinweis auf eine Rhabdomyolyse.
Zuletzt geändert von KlausB; 19.04.2020, 16:14.It's a terrible knowing what this world is about
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Sowas wie maligne Hyperthermie könnten man ja feststellen lassen, ist ja was erbliches. Aber dann hätte das schon jemand gehabt denke ich, Großeltern wurden schon öfter operiert in Narkose, da war nie etwas auffälliges.
beim Profofol Infussionssyndrom hätte ich wahrscheinlich sehr hohe Ck Werte nehme ich an.
mein letzter Neurologe meinte Lagerungsschäden
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Die MH ist eben nicht so einfach zu diagnostizieren, da man die exakte Ursache noch nicht kennt. Es gibt da ein paar Mutationen, die mit mehr oder weniger Sicherheit in Zusammenhang gebracht werden. Eine sichere Diagnostik gibt es da nicht. Selbst wenn man die Veranlagung hat kann das mal gutgehen und mal nicht.Zitat von LaLuna Beitrag anzeigenSowas wie maligne Hyperthermie könnten man ja feststellen lassen, ist ja was erbliches. Aber dann hätte das schon jemand gehabt denke ich, Großeltern wurden schon öfter operiert in Narkose, da war nie etwas auffälliges.
beim Profofol Infussionssyndrom hätte ich wahrscheinlich sehr hohe Ck Werte nehme ich an.
mein letzter Neurologe meinte Lagerungsschäden
Auch wenn eine Krankheit erblich ist, heißt das nicht, dass sie vorher in der Familie vorgekommen sein muss.
Nach einem einmaligen Ereignis (MH oder PI) normalisiert sich der CK nach spätestens 3 Tagen wieder.
"beim Medikament Catapresan steht daneben gegen Shivering "
Das ist doch schon ein erster Hinweis auf eine Rhabdomyolyse (wenn auch noch kein Nachweis).
It's a terrible knowing what this world is about
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An ein Delir glaube ich weniger. Das macht sich nicht während der Narkose bemerkbar. Das Shivering sprich nicht dafür sondern eher für eine Rhabdomyolyse.
Ein Delir wäre beim Aufwachen recht prägnant durch zeitliche und örtliche Desorientierung, zumindest dann wenn das jetzt noch fortbestehen würde. Auch die motorischen Defizite sollten beim Delir nach der Zeit weitgehend zurück gegangen sein.
Lagerungsschaden ist doch recht abwegig. Das würde sich anders äußern.It's a terrible knowing what this world is about
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Gast welches Medikament macht dich stutzig?
die Ärzte denen ich das gezeigt habe, also die Medikamente meinten das sind alles normale Medikamente, keine Auffälligkeiten. Delir glaube ich auch eher weniger, weil ich zumindest nach der Operation sehr orientiert war, wollte gleich Uhrzeit wissen, auf die Toilette gehen etc. Es ist eher körperlich.
klaus B hab gerade gegoogelt, bei propofol steht dass es sogar als sicheres Medikament bei maligner Hyperthermie handelt.
die Frage ist jetzt eher welchen Arzt ich aufsuchen kann, der mir weiterhilft, also welches Gebiet?
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Ja sogar zwei Schädel MRTs beide ohne Befund. Ich dachte deswegen an eine Muskelerkrankung, die durch die Narkose ausgelöst wurde. Ich bin nämlich davor im Sommer zweimal gestolpert und hab dabei mein Handy beschädigt. Hab es auf die Sandalen geschoben, mit den Turnschuhen danach ist es mir nicht mehr passiert.
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