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Die Kuhle an meinem Knie wird größer. Dazu ein komisches taubes Gefühl an der Stelle.
Wenn es objektiv so ist, wie Du Du es beschreibst, ist es wohl eher was Muskuläres.
Ich habe ein rein muskuläre Erkrankung (ohne Nervenbeteiligung) und da war es ab einem bestimmten Punkt des Muskelabbaus genau so. Beim bestreichen mit den Fingerkuppen ein taubes Gefühl. Wenn ich mit dem Fingernagel mit leichtem Druck darüber gefahren bin war das ein eher schmerzhaftes Gefühl.
Das ist jetzt aber keine wissenschaftlich fundierte Aussage, sondern lediglich mein eigenes Erleben.
Eine mögliche Erklärung wären entzündungsähnliche Reaktionen im Muskel durch das Absterben von Muskelgewebe. Denn an meiner chronisch entzündeten Sehne ist es annähernd genau so.
Vielleicht ist es bei Dir auch nur eine latente, Chronische Entzündung der Patellasehne (das könnte zu der "Kuhle" passen). Das sieht ein erfahrene Orthopäde aber eindeutig im Ultraschall (eingelagerte Flüssigkeit). Das führt bei mir auch zu einer weiter eingeschränkten Beweglichkeit des Beines, wenn es mal wieder so richtig aufblüht. Mitlerweile habe ich das aber soweit im Griff, dass die zusätzliche Einschränkung kaum spürbar ist.
Mein Mann sieht es auch. Er ist da locker und meint, ich hätte bestimmt nur abgenommen. Aber doch nicht so an einer Stelle und dann nur auf einer Seite ?!
Sofern da ein Muskel weggeht, müsste ich dann schon eine Schwäche spüren?
Bis zum Arzttermin ist es noch so lang ...
ich kann Dir leider auch nicht helfen, aber lass Dir eines gesagt sein: Verlasse Dich hier auf keine Aussage zu 100 %, die von irgendeinem anderen User getroffen wird. Es gibt hier einige, die sich wirklich ein beachtliches medizinisches (Fach)Wissen angeeignet haben. Leider ist vieles davon auch nur bloße Theorie, die Praxis ist nicht selten etwas ganz anderes. Schließlich ist jeder Mensch individuell. Auch wenn die Medizin versucht, uns Menschen zu kategorisieren und uns ihr Raster (Leitlinien) überzustülpen. Jeder, der dort nicht hineinpasst, ist entweder „gesund“ oder hat einen an der Waffel. Wichtig ist und bleibt immer das eigene Körpergefühl! Natürlich ist auch die Psyche oft beteiligt (manchmal nur die Psyche in Form einer somatoformen Störung/von Angst vor schlimmen Krankheiten), insbesondere wenn die Lebensqualität aufgrund deiner körperlichen Beschwerden und den daraus resultierenden negativen Gedanken darunter leidet. Auch ich habe diese Phasen der Angst, insbesondere zu Anfang meiner Problematik, durchlebt. Es bringt allerdings nichts, sich die ganze Zeit verrückt zu machen. Das ändert nichts an deiner körperlichen Problematik, dadurch wird es eher noch schlimmer.
Dass der Umgangston hier nicht immer angemessen ist, stimmt. Daran muss man sich gewöhnen.
Wünsche Dir alles Gute.
Zuletzt geändert von Troll2019; 03.08.2020, 21:43.
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Sofern da ein Muskel weggeht, müsste ich dann schon eine Schwäche spüren?
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Nein. Es gibt da Muskeln, die das zu einem großen Teil kompensieren können. Erst wenn da fast Nichts mehr ist bemerkst Du da eine echte Schwäche.
Im Sinne von Troll: Auch wenn da Was ist dauert es lange, bis man das wirklich klinisch feststellen kann. Es ist bei Muskelerkrankungen leider häufig so, dass man erst nach mehreren Verlaufskontrollen in größeren Zeitabständen (in Abständen von ca. 6 Monaten) erste Anhaltpunkte für die mögliche Erkrankung erhält. Bei nicht Wenigen dauert das Jahre. Kontrollen in kürzeren Abständen bringen nichts, weil man dann keine signifikanten Unterschiede zwischen den Kontrollen erkennen kann.
Damit kann man unterschiedlich umgehen. Entweder die Ungewissheit frisst einen auf oder man kann froh sein, dass über lange Zeit wirklich kaum Einschränkungen hat.
Eine frühe Diagnose und ein Ende der Ungewissheit bringt einem auch fast nie etwas, weil man 99% dieser Erkrankungen weder heilen noch effektiv therapieren kann.
Es bringt einem doch auch nichts, wenn einen die belastete Psyche mehr beeinträchtigt als die vergleichsweise geringe körperliche Beeinträchtigung.
Nein. Es gibt da Muskeln, die das zu einem großen Teil kompensieren können. Erst wenn da fast Nichts mehr ist bemerkst Du da eine echte Schwäche.
Im Sinne von Troll: Auch wenn da Was ist dauert es lange, bis man das wirklich klinisch feststellen kann. Es ist bei Muskelerkrankungen leider häufig so, dass man erst nach mehreren Verlaufskontrollen in größeren Zeitabständen (in Abständen von ca. 6 Monaten) erste Anhaltpunkte für die mögliche Erkrankung erhält. Bei nicht Wenigen dauert das Jahre. Kontrollen in kürzeren Abständen bringen nichts, weil man dann keine signifikanten Unterschiede zwischen den Kontrollen erkennen kann.
Damit kann man unterschiedlich umgehen. Entweder die Ungewissheit frisst einen auf oder man kann froh sein, dass über lange Zeit wirklich kaum Einschränkungen hat.
Eine frühe Diagnose und ein Ende der Ungewissheit bringt einem auch fast nie etwas, weil man 99% dieser Erkrankungen weder heilen noch effektiv therapieren kann.
Es bringt einem doch auch nichts, wenn einen die belastete Psyche mehr beeinträchtigt als die vergleichsweise geringe körperliche Beeinträchtigung.
Gut gesagt, Klaus. - So ist es.
Es ist am Anfang nicht leicht, das so umzusetzen. Aber es wird nach und nach und man lernt damit umzugehen. Es gibt Tage da klappt es besser, und dann wiederum welche, da fällt man in sein altes Verhaltensmuster zurück. Das ist, denke ich, aber ganz normal. Eben ein einziger Lernprozess, wie bei so vielen Dingen im Leben.
Ja da habt ihr sicher recht.
die Ungewissheit jedoch zermürbt mich zur Zeit. Es gibt Tage, da kann ich meine Symptome weitestgehend überspielen. Und dann gibt es Tage, wo ich meinen Alltag kaum meistern kann. Angst vor der Zukunft und was da wohl kommen mag. Und immer die Hoffnung dass es vllt doch die Psyche ist. Es hängt so viel davon ab. Familienplanung, berufliche Zukunft. Mit der Ungewissheit kann ich da einfach nicht weiter planen.
Das ist ja an Geschmacklosigkeit nicht zu überbieten. Da fehlen mir die Worte und vielen anderen hier sicher auch. Ich habe dich hier nicht um Rat gefragt. Warum ignorierst du nicht einfach Beiträge, die offenbar Aggression und Menschenhass in dir auslösen. Was machst du eigentlich in diesem Forum?! Soll es nicht Hilfe zur Selbsthilfe sein, eine Plattform für gegenseitige Unterstützung?!
Was ist nur in deinem Leben passiert, dass du hier ständig auf anderen rumtrampelst? Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen für dieses Forum hier bald mal reagieren. Wobei das wahrscheinlich nicht nötig ist, da in deinem Leben dein Umfeld sicher schon begonnen hat dir den Spiegel vorzuhalten.
Guten Morgen. Neuer Tag, neues Glück...
mir fällt immer mehr auf, dass meine Symptome morgens am schlimmsten sind. Meine Waden fühlen sich an, als hätte ich die ganze Nacht Krämpfe gehabt. Mein Knie ist taub. Meine Hand zittert wieder ohne Ende...
Hat da jemand eine Erklärung für? Nach dem Schlaf müsste der Körper doch eigentlich regeneriert sein...
Allen, die hier immer wieder geduldig antworten. Vielen Dank!!!
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