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Schwächegefühl, Krämpfe, Muskelzuckungen...

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    Schwächegefühl, Krämpfe, Muskelzuckungen...


    Hallo,

    ich schreibe euch, weil ich entweder ein Hypochonder bin und psychosomatische Beschwerden habe, oder an einer Muskelerkrankung/Nervenerkrankung leide, die noch nicht diagnostiziert ist.
    Ich weiß, dass ihr keine Diagnosen stellen könnt, aber vielleicht könnt ihr mir helfen mein Chaos im Kopf zu beseitigen.

    Ich bin 40, verheiratet, zwei Kinder und angefangen hat alles im März mit einem steifen Hals. Nach ein paar Tagen gingen die Bewegungseinschränkungen zurück, aber Schmerzen im rechten Schulter-Nackenbereich blieben.
    Ich habe mir dann ein paar Tage große Sorgen um meine Mutter gemacht (Verdacht auf erneutes Aneurysma im Hirn oder Schlaganfall), was sich zum Glück nicht bestätigt hat. Habe daraufhin Kopfschmerzen bekommen mit Schwindel/Benommenheit. Nach 2 Wochen als die Kopfschmerzen nicht weg gingen und schlimmer wurden bin ich am 27.4. in die Notaufnahme gefahren. Dort wurde ein CT Kopf, Nervenwasseruntersuchung gemacht und Blut abgenommen. Nachdem das erstmal ohne Befund war, wurde ich mit Verdacht auf Spannungskopfschmerz entlassen. Kaum zuhause angekommen habe ich ein heftiges Liquorunterdrucksyndrom entwickelt mit furchtbaren Kopfschmerzen, Seh-und Hörstörungen. Ich konnte nicht aufstehen, hatte Gefühlsstörungen in der rechten Körperhälfte und mich sehr schwach gefühlt. Das ging 10 Tage und hat mir große Angst eingejagt. Außerdem hatte ich in der Zeit einen Kreislaufzusammenbruch nach Schmerzmittelinfusion beim Hausarzt, was wieder großen Stress für mich bedeutet hat. In der Zeit habe ich die Info bekommen, dass sie im Nervenwasser oligoklonale Banden und intrathekale igG-Synthese gefunden hätten --> Verdacht auf MS.

    Ich war ein Nervenbündel. Hatte 3 Wochen Wochen Angst MS zu haben. Dazu immer das Spannungs-/Schwächegefühl auf der rechten Körperhäfte, Gefühlsstörung rechte Gesichtshälfte.
    Es wurde ein MRT Kopf (ohne Kontrastmittel), MRT HWS (mit Kontrastmittel) und MRT BWS (ohne Kontrastmittel) gemacht. Alles ohne Befund. MS nicht bestätigt. Der Neurologe hat außerdem seine Standarduntersuchungen gemacht und festgestellt, dass ich kaum Achillissehnenreflexe habe.
    VEP und SEP Arme ohne Befunde, Nervenleitgeschwindigkeit Beine etwas verringert. Diagnose: leichtgradige demyelinisierende Polyneuropathie, Ursache evtl. die Chemotherapie (Non Hodgkin-Lymphom vor 15 Jahren).

    Hatte dann Ende Mai Rückenschmerzen im unteren Rücken bekommen und es wurde noch ein MRT der LWS gemacht --> ohne Befund.
    War dann eine Woche mit meiner Familie im Urlaub wandern. Die Rückenschmerzen hatte ich die ganze Zeit, das Schwäche-/Spannungsgefühl auf der rechten Körperhälfte war mal mehr oder weniger stark vorhanden.
    Diabetes und Borreliose wurde ausgeschlossen. Vor gut 2 Wochen hatte ich dann plötzlich ein Schwächegefühl in beiden Beinen und weiterhin im rechten Arm, dazu weiterhin das komische Gefühl ums Auge und Ohr. Augen- und HNO-arzt konnten nichts Auffälliges feststellen.

    Das Schwächegefühl wurde immer schlimmer, am Samstag vor einer Woche bin ich wieder in die Notaufnahme weil ich nach einer längeren Autofahrt das Gefühl hatte, kaum mehr laufen zu können. Die Standarduntersuchungen der Neurologin (Armhalteversuch etc.) haben nichts Auffälliges ergeben, Blut war bis auf einen Kaliummangel unauffällig.
    Das Schwächegefühl habe ich seit gut 2 Wochen ununterbrochen in beiden Armen und Beinen, rechts stärker ausgeprägt. Bei den kleinsten Anstrengungen z.B. Treppe runterlaufen zittern meine Muskeln oder ich bekomme Krämpfe in den Zehen/Waden/Bein. Seit Donnerstag habe ich außerdem Muskelzuckungen in den Oberschenkeln, am rechten Auge und links am Rücken/Flanke - immer wechselnd. Die Muskeln fühlen sich generell ziemlich gespannt an. Die Rückenschmerzen haben sich auf den kompletten Rücken Richtung rechte Schulter ausgebreitet, wobei Schmerzen übertrieben ist, eher das Gefühl, als ob die Haut spannt und es dumpf zieht.

    Gestern war ich wieder beim Neurologen. Die gängigen Untersuchungen, Reflexe etc. waren unverändert. Er hat noch eine Nervenleitgeschwindigkeitsuntersuchung der Arme gemacht, diese war unauffällig. Außerdem wurden spezielle Blutwerte abgenommen z.B. Richtung LEMS, Myasthenia Gravis. Was alles weiß ich nicht.
    Jetzt habe ich erst in 4 Wochen wieder einen Termin. Dann will er die Nervenleitgeschwindigkeit der Beine erneut untersuchen und entscheiden, ob ich zur weiteren Diagnostik EMG etc. in eine neurologische Klinik soll.

    Blutsenkung, CRP, CK, TSH, Leberwerte etc. waren alle ok. Lymphozyten etwas verringert. Der Hausarzt hat einen Knoten (?) in der Schilddrüse entdeckt, das muss ich noch abklären lassen und am 20.7. hab ich einen Termin in der Rheumaambulanz. Außerdem habe ich das Raynaud-Syndrom.

    Mein Problem ist meine große Angst, die meine Symptome sicher nicht verbessert. Wenn ich das Gefühl habe, dass das Schwächegefühl etwas besser sein könnte, kommt dann irgendwann plötzlich wie aus dem nix ein extremes Schwächegefühl, so dass ich das Gefühl habe mein Arm / Bein ist gleich gelähmt und schlapp oder ich bekomme plötzlich einen Krampf im ganzen Bein. Ich traue mich kaum noch irgendwas zu unternehmen, weil ich Angst habe, das die Schwäche schlimmer wird und mein Körper versagt.
    Ich weiß, dass das alles auch psychosomatisch sein kann, aber aufgrund meiner damaligen Erfahrungen bei meiner Krebserkrankung, wo mir alle Ärzte versichert haben, dass ich gesund sei und alles nur psychosomatisch sei, kann ich leider nicht mehr ruhig bleiben, und habe schon eine gewisse Angsterkrankung entwickelt.

    Derzeit ist meine größte Angst an ALS oder einer anderen schweren Muskel-/Nervenkrankheit erkrankt zu sein und meine Kinder nicht aufwachsen sehen zu können. Das macht mich fertig und ich weiß nicht, wie ich diese Ungewisskeit die nächsten Wochen und Monate überstehen soll. Anfang August habe ich Urlaub mit meiner Familie gebucht, auf den sich meine Kinder so freuen. Ich habe Angst davor, dass die Beschwerden dort schlimmer werden. Ein EMG, was etwas Licht ins Dunkel bringen könnte, werde ich vorher nicht mehr gemacht bekommen. Seit Mitte April ist die Angst mein ständiger Begleiter und ich schaffe es nicht mich von meinen Symptomen abzulenken.
    Heute ist meine Kraftlosigkeit/mein Schwächegefühl wieder besonders ausgeprägt und es zieht im ganzen Rücken.


    Liebe Grüße Steffi

    #2
    Liebe Fanny,

    Ich kann deine Sorgen und Ängste gut nachempfinden. Meine Symptome waren ähnlich, hatte Sensibilitätsstörung im Sept 2020 entwickelt und ebenfalls in oligoklonale Bänden im Liquor.
    Wie bei dir ist das MRT aber unauffällig gewesen, also MS ausgeschlossen.
    Muskelzucken hab ich seit Ende Oktober ebenfalls, und bis heute (fast 9 Monate) später keine Diagnose.

    Psychische Belastungen kann natürlich durchaus mit Einwirken das ist klar. Ich hatte selbst 2 Trauerfälle im letzten Jahr und natürlich schlägt sich das aufs seelische Gleichgewicht nieder.

    Es ist schwer zu sagen was körperlich und was psychisch hervorgerufen wird. Oder manchmal auch in Kombination.

    Ich bin auch 2 Fach Mama und Versuche trotz der Symptome den Alltag zu meistern. Wichtig nicht den Kopf in Sand stecken auch wenn's schwer fällt.

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      #3
      Liebe Butterfly,

      danke für deine Nachricht. Mir tut es so leid für meine Kinder. Sie merken, dass ich Angst habe, sehen mich dauernd weinen oder bekommen mit, dass ich mich nicht mehr traue etwas zu unternehmen, weil ich Angst habe mein Körper versagt.
      Heute habe ich wieder ein starkes Schwächegefühl in Armen und Beinen, vor allem in der rechten Hand (Daumenballen), im rechten Arm und im rechten Bein. Die Muskelzuckungen werden auch immer schlimmer. Heute waren schon die Waden, die Oberschenkel, der Rücken und vor allem das rechte Auge dran. Das zuckt in einer Tour.

      Hat sonst noch jemand ähnliche Erfahrungen gemacht, und was wurde diagnostiziert?

      Sprechen meine Symptome/der Verlauf eher für eine psychosomatische Ursache oder für eine Muskel-/Nervenerkrankung z.B. ALS?

      LG Steffi

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        #4
        Kann jemand etwas zu meinen Symptomen sagen? In welche Richtung es evtl. gehen kann?
        Gestern war das Schwächegefühl hauptsächlich im linken Bein, heute ist es überall. Muskelzuckungen/ Muskelzittern habe ich weiterhin.
        Im Moment habe ich sogar das Gefühl, dass sich die Zunge und der Kiefer/Hals schlapp anfühlt. Beim Sprechen habe ich Angst mich zu verhaspeln. Ich bin nur noch auf mich und meinen Körper fixiert und die Symptome machen mir furchtbare Angst.

        LG Steffi

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          #5
          Ich glaube, dass viele User hier in diesem Threat (und auch ähnlichen Foren auf Med2 oder Psychic) gleiche Symptome durchleben. Leider kann ich Dir auch nicht sagen, was das von den hunderten Möglichkeiten sein könnte, da auch ich noch auf der Suche nach Antworten bin.

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            #6
            Hallo
            meine Muskeln zucken seit April 2019. Also seit über 2 Jahren.
            habe ebenso eine Schwäche in Hand und Beine empfunden. War in 2019 verängstigt und die Familie hat extrem gelitten.
            habe monatelang geweint und war fix und fertig.
            Nach einem Jahr psychisches Leiden, habe ich gelernt, jeden Tag zu genießen als wäre er der letzte. Ärzte besuche ich nach meinem Ärzte Marathon in 2019
            nicht mehr. man hat nichts finden können/wollen, da es noch zu früh war für eine Diagnose.
            mittlerweile lasse ich es auf mich zukommen.
            schön ist, das ich laufen kann, Fahrrad fahren kann und für meine Familie da sein kann.
            Kopf hoch und versuche die schönen Dinge des Lebens zu genießen

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              #7
              Hallo,
              Dann will ich mich mal anschließen: Ich zucke seit Februar 2017 - mal mehr, mal weniger. Es wurde damals eine Spontanaktivität im Oberschenkel festgestellt, Aussage, die Zeit wird es zeigen. Ein halbes Jahr später keine Spontanaktivität - Urteilsychisch. Habs 3 Jahre!!! schleifen lassen, weil mich die Ärzte nerven mit ihren Aussagen. Hab in den letzten Jahren tolle Fernreisen gemacht und das Leben genossen. Meine proximale Schwäche wird grösser und zu meiner grossen Überraschung, "darf" ich am 19.7. In die Uniklinik - sollten die mich für ernst nehmen? Ich werde hier berichten.
              Mir geht's relativ gut, kann Fahrrad, Ski und SUP fahren, nur laufen (joggen) geht kaum noch. Alles ein grosses Rätsel! Habe in den letzten Monaten heftige Schmerzen in den Beinen dazu bekommen und immer wieder mal auffällige CK-und Nierenwerte. Geniess dein Leben, so gut es geht, du kannst soviele andere Krankheiten haben mit einem weniger aggressiven Verlauf!

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                #8
                Hallo ich kann meine Vorgänger nur beipflichten ich zucke seid 5 Jahren mal mehr mal weniger .
                Gehe auch nicht mehr zum Neurologe es wurde alles getestet und es kam nichts raus, ich kann das ganz gut ausblenden und genieße mein Leben.
                Ich denke die Psyche spielt da eine nicht unerhebliche Rolle ,das habe ich bei mir festgestellt alles gute dir

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                  #9
                  Vielleicht sind es auch Vorgänge im Körper, die bei Untersuchung im Normbereich liegen, aber bei entsprechender Sensibilität, steter Tropfen höhlt den Stein, zu Problemen führen.
                  Schließlich fluten manche ihren Körper jahrelang ohne größere Probleme mit Massen an Gift (rauchen, saufen), während andere mit gleichen Vorlieben nach relativ kurzer Zeit abtreten.

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                    #10
                    Hi! Leider werden meine Symptome immer schlimmer. Ich habe dauerhaft ein innerliches Vibrieren und dazu noch Muskelzucken und Muskelzittern. Mein Kiefer zittert beim Kauen, meine Hand beim Essen schneiden, meine Beine beim gehen etc. Gestern habe ich nach dem Duschen festgestellt, dass die Stelle am Rücken (Links unterhalb des Rippenbogens) die die ganze Zeit seit mittlerweile ca 4 Wochen zuckt, etwas eingefallen aussieht. Mein Mann hat auch festgestellt, dass es auf der anderen Seite nicht so aussieht.
                    Das macht mir Angst. Ich mache mir Sorgen, dass dauerhaft etwas kaputt geht.
                    Ich bin echt verzweifelt.

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                      #11
                      Hallo Fanny, wurde mal ein Schädel-MRT gemacht?

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                        #12
                        Ja im Mai würde MRT Schädel, HWS, BWS und LWS gemacht.

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                          #13
                          Ich weiß, ihr könnt das wahrscheinlich nicht mehr hören, aber meine ALS Angst ist gerade riesig. Daher will ich noch mal ein paar Sachen/Symptome hinterfragen.


                          - leichte demyelinisierende PNP ist so wie es scheint schon seit der Chemo vorhanden und hat wohl nichts mit meinen derzeitigen Symptomen zu tun

                          - fehlender ASR - wahrscheinlich aufgrund der PNP - wahrscheinlich schon länger

                          - Raynaud-Syndrom hatte ich auch vor einigen Jahren schon mal - hat daher wahrscheinlich nichts mit den derzeitigen Problemen zu tun

                          - oligoklonale Banden / intrathekale igG Synthese - kann von einer früheren Prozess sein oder auch was aktuelles - hat nix mit ALS zu tun



                          -> All das kann man also ausklammern, so bleiben folgende


                          Derzeitige relevante Symptome:

                          - Krämpfe in den Zehen / Waden - hatte ich schon früher mal - könnte auf ALS hinweisen?

                          - Schwächegefühle in den Oberschenkeln, im Rumpf - stetig zunehmend seit 6 Wochen - könnte auf ALS hinweisen?

                          - Muskelzuckucken seit 5 Wochen durchgängig links lumbal - eher untypisch für BFS oder? Bei den benignen Muskelzuckungen lese ich immer nur von generalisierten Zuckungen und nie von dauerhaften Zuckungen am Rumpf. Ab und an Muskelzuckungen in Oberschenkeln, Bauch,Schultern

                          --> Wie sehen Muskelzuckungen bei ALS aus? Sind sie dauerhaft 24/7 vorhanden oder gibt es da am Tag Pausen?

                          - Rückenschmerzen seit 8 Wochen links lumbal - im Bereich der Muskelzuckungen - spricht dafür, dass etwas kaputt geht, oder?

                          - Muskelrückgang im Bereich der Muskelzuckungen - zumindest links lumbal bin ich mir relativ sicher, auch der linke Oberschenkelmuskel erscheint mir sehr platt - das hört sich finde ich schon sehr nach ALS an, oder?

                          - meine Hände kommen wir auch sehr dürr vor - vielleicht gehen hier auch die Muskeln zurück?

                          - ziehen rechte Fußinnenseite und ab und an taubes Gefühl an der großen Fußzehe, außerdem kann ich diese große Zehe nicht ganz so extrem strecken wie links, jedoch Sensibilität 8/8, falls ich die Zehen strecke, krampfen sie fast immer

                          - Vibrationen in den Oberschenkeln in Ruhe - deuten glaube ich nicht unbedingt auf ALS hin.

                          - CK Werte und sonstige Blutwerte sind normal - bei ALS jedoch auch normal

                          - immer mal wieder ziehen in der rechten Handinnenfläche - Vorbote einer Schwäche?

                          Irgendwie spricht das meiste doch für ALS oder MNE

                          Vor allem die dauerhaften Muskelzuckungen im Rücken verbunden mit Schmerzen und Muskelrückgang in diesem Bereich bereiten mir große Sorgen und kann ich mir nicht anders erklären.

                          Das Einzige was dagegen spricht ist die Wahrscheinlichkeit von 2-3 je 100.000, wovon die wenigsten wahrscheinlich 40 oder jünger sind und Frauen seltener als Männer betroffen sind. Da ich ja schonmal das Pech hatte trotz geringer Wahrscheinlichkeit mit 25 Krebs zu bekommen, hab ich schiss jetzt wieder vom Pech verfolgt zu sein. Ich kann auch sonst keine plausible Erklärung für meine Symtome finden.

                          Ende August gibt's endlich ein EMG - obwohl ich wahnsinnig Angst vor dem Ergebnis habe. Ich bin noch nicht bereit zu sterben und will wenigstens noch 10 Jahre durchhalten, bis meine Kinder erwachsen sind. ​​​​​

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                            #14
                            Hoi Fanny

                            Lass es sein - Du hast/hattest doch gerade einen Neuro Termin. Frag doch da nach. (Notiere alle Deine "Symptome" und Fragen.)

                            Auch an dieser Stelle wieder:
                            - Wir hier sind glaub' ich keine Ärzte, Diagnosestellung darum schwierig und stell' Dir vor, ich sage Dir "oh ja, das könnte evtl. ALS sein" Was WÄRE (nicht ist) dann?
                            - Geh an die Sonne. Tut gut, ist gesund!
                            - Überlege Dir genau, wie und ob Du weiter untersuchen willst.
                            - Überlege Dir, was Du gerne im Leben tust und noch erreichen möchtest.
                            - Setze es um
                            "Heute ist der erste Tag Deines restlichen Lebens"

                            (Das kopiere ich jetzt bei jedem hier rein. )

                            Bei meinem Vater wurde eine ALS diagnostiziert damals - ich ging mit meinen Symptomen durch die Decke. Genützt hat es genau NICHTS...

                            lg Urs

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                              #15
                              Hi Urs,

                              ja ich hatte gerade einen Neurologentermin, jedoch wollte der Neurologe meinen Muskel im Rücken, der seit 5 Wochen durchgängig zuckt und schmerzt, von dem ich ausgehe, dass er sich zurückbildet, weil eine Delle zu sehen ist, nicht sehen. Er meinte, dass er keine Kompetenz hat Muskelerkrankungen zu diagnostizieren. EMG Untersuchungen macht er nicht und hat mich dazu in die Ambulanz der Uniklinik Frankfurt überwiesen, wo ich Ende August einen Termin habe.
                              Ich möchte nur für meine Kinder da sein und sie aufwachsen sehen, alles andere ist nicht wichtig.
                              Die Angst und Ungewissheit, das evtl. nicht zu erleben macht mich fertig.

                              LG

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