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Muskelschmerzen und den Gliedmaßen

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    Muskelschmerzen und den Gliedmaßen

    Hallo zusammen,

    nun habe ich mich endlich hier angemeldet um mich hier im Forum mit Leuten, welche ähnliche Symptome haben, austauschen zu können.
    Vielleicht hat hier irgendjemand Tipps oder Ratschläge für mich.

    Ich bin 29 Jahre alt und bis auf meine Probleme momentan gesund.
    Zu meiner „Geschichte“:
    Vor ca. 5 Monaten fingen meine Symptome an. Abends auf dem Sofa merkte ich täglich über mehrere Wochen wie beide Unterarme schmerzten.

    Daraufhin besuchte ich meinen Hausarzt und meine Orthopädin.
    Sie untersuchten mein Blut und die Orthopädin überwies mich ins MRT um meine HWS zu prüfen. Befund MRT: unauffällig. Blutwerte (Borreliose, Vitamin D/B, Magnesium, Entzündungswerte…): unauffällig
    Da sie mir nicht weiterhelfen konnte, überwies sie mich zum Neurologen. Auf diesen Termin habe ich dann 4 Monate gewartet.

    In dieser Zeit haben sich meine Symptome stetig verschlechtert und ausgebreitet.
    Anfänglich waren es nur die Unterarme, dann die Waden und letztendlich die kompletten Beine und auch die Füße und Hände, auf beiden Seiten.
    Immer unterschiedlich stark ausgeprägt.
    In den Händen und Unterarmen merke ich es am stärksten (wahrscheinlich auch, weil ich diese am meisten beanspruche)
    Wenn ich z. B. längere Zeit eine Tasche trage habe ich Schmerzen in den Händen und Unterarmen und auch eine gefühlte Steifheit in den Fingern, wenn ich diese öffne.
    Die Schmerzen sind mal bohrend, mal stechend und oft fühlt es sich auch so an als würden meine Muskeln z. B. in den Waden verkrampfen.
    Es ist für mich wirklich schwer, diesen Schmerz genau zu beschreiben, da er sich meiner Meinung nach oft einfach unterschiedlich anfühlt.

    Seit ca. 3 Wochen habe ich Muskelzuckungen bekommen. In den Beinen und vor allem auch sehr oft im Gesicht. Diese halten meist nur kurz an.
    Außerdem merke ich immer wieder bei Belastung, dass die Muskeln leicht brennen bzw. sich sowohl Beine als auch Arme schwächer anfühlen.

    Anfänglich, dachte ich es seien Nervenschmerzen und mittlerweile, vor allem aufgrund der Zuckungen habe ich das Gefühl es sind die Muskeln, die schmerzen.

    Zur Untersuchung letzte Woche beim Neurologen:
    Beim Neurologen wurden Reflexe geprüft, außerdem wurde ein NLG und ein SEP gemacht. Beides unauffällig. Blutwerte waren auch alle unauffällig. (hier wurde CK Wert geprüft, Entzündungswert).
    Kommentar vom Arzt: „Alles unauffällig, kann Ihnen somit nicht weiterhelfen, keine Ahnung was das ist.“
    Nun gut…
    Habe jetzt wieder einen Termin bei meiner Orthopädin gemacht und überlege ob ich mich nochmal bei einem anderen Neurologen vorstellen soll oder vielleicht auch bei einem anderen Arzt.
    Was meint ihr dazu?

    Ich bin leider etwas ratlos, gerade weil meine Beschwerden wirklich stetig schlimmer werden und ja natürlich habe ich auch Angst vor einer schlimmen Krankheit.

    Würde mich sehr über einen Austausch freuen!

    #2
    Rheumatologie; Endokrinologie und Internistisch was sagen die Fachärzte in den Bereichen oder warst du da schon Vorstellig ?

    Wenn nicht, könntest du zu erst Termin in der Rheumatologie machen, anschließend in die Endokrinologie letztendlich in die Internistische wenn sich in einem von den Bereichen etwas zeigt dann in die Neurologie und erst dann zur Diagnostik in eine Fachklinik für Neuromuskuläre Erkrankungen.

    Liebe Grüße, und ja es gibt viel zu tun

    Kommentar


      #3
      Noch ein Tipp von mir, erzähl keinem von den Ärzten von deiner Angst vor einer Schlimmen Krankheit und schon gar nicht von irgendwelchen schlimmen Vorahnungen sollten sich solche in deinem Kopf abspilelen, so vermeidest du das man dir den Stempel Psychosomate Störung und/oder Psychisches Überlastungssyndrom aufdrückt.

      Alles gute und viel Glück

      Kommentar


        #4
        Gast
        ​​
        vielen Dank für deine Antwort.
        Ja, ich bin mir dessen bewusst, dass man da wirklich sehr genau aufpassen muss, damit man nicht in die „Psycho-Schiene“ rutscht. Danke aber für den Tipp!

        Bisher war ich nur beim Orthopäden und Neurologen.
        ich kenne mich nun einfach viel zu wenig aus und deshalb bin ich sehr dankbar für die Tipps zu welchen Ärzten man gehen könnte.
        Ich hatte z.B. gar keinen Gedanken an einen Rheumatologen, da ich nicht wusste, dass etwas rheumatisches mit den Muskeln in Verbindung hängen kann? Gibt es da so viele rheumatische Krankheiten? War mir garnicht bewusst.

        der Weg zur Diagnose wird bei mir noch weit sein schätze ich mal.

        Kommentar


          #5
          Recherchiere, Weichteile Rheuma, (Muskelfaser Schmerz)

          Schmerz ist nicht gleich Schmerz, versuch deine(n) Schmerz(en) zu beschreiben, wie z.B. Sehnenschmerz, Faszienschmerz, Nervenschmerz, Muskelschmerz, Organschmerz, Berührungsschmerz, Gelenkschmerz usw. zu den Schmerzarten findest du sicher das ein und andere im Netz auch zum Schmerzbild, Schmerzintensität und auch zur Schmerzsyptomatik.

          Kommentar


            #6
            Huhu, lass vom Hausarzt auchmal die ANA checken (rheumatologischer Blutwert). Bei mir fing es damals auch mit Schmerzen in den Beinen an.

            Kommentar


              #7
              Hey..
              wenn du 5 Ärzte fragst, wirst du 5 verschiedene Meinungen hören..
              Ich habe "meinem" Neurologen von den Schmerzen erzählt und der sagte nur, das ist normal. Er hat selbst auch Schmerzen und das gehört zum älter werden dazu.
              Schmerzen sind sehr sehr komplex und können ziemlich viele Ursachen haben. Meistens aber harmlos.
              Unter anderem können Schmerzen von den Faszien über die Nerven als "Informationsvorschlag" ans Gehirn gesendet werden. Diese sind dann gerne mal diffus.
              Ansonsten schließe ich mich Matl an, also ruhig und gefasst die Symptomatik schildern und auf irgendwelche Fachbegriffe verzichten.

              Kommentar


                #8
                CCAA
                ​​​​​​​So bei dir, anders bei anderen, das eine ist die Ursache - das andere ist die Wirkung

                Kommentar


                  #9
                  Zitat von Matl Beitrag anzeigen
                  Noch ein Tipp von mir, erzähl keinem von den Ärzten von deiner Angst vor einer Schlimmen Krankheit und schon gar nicht von irgendwelchen schlimmen Vorahnungen sollten sich solche in deinem Kopf abspilelen, so vermeidest du das man dir den Stempel Psychosomate Störung und/oder Psychisches Überlastungssyndrom aufdrückt.

                  Alles gute und viel Glück
                  Ärzten nicht alles schildern, prima Tipp. Wie sollen die sich denn ein vollständiges Bild machen? Echt...

                  Die "Psycho-Schiene" vor der hier viele so Angst haben, ist nicht das schlimmste was einem passieren kann. Jetzt mal angenommen man bekäme irgendwann, weil es manchmal halt länger dauert bis eine Erkrankung diagnostiziert wird, eine harte Diagnose. Eine schwere Krankheit. Dann bräuchte man vielleicht eh psychologische Betreuung, um damit umzugehen zu können. Warum also nicht jetzt schon damit anfangen?
                  Und diese ganzen Symptome die gehen ja nicht einfach weg, wenn man eine Diagnose bekommt. Das ist meist kein Rätsel, das man lösen muss, um zu gewinnen. Man kann dann höchstens zielgerichteter behandeln und evtl. heilen. Aber zu jeder langwierigen komplexen Erkrankung gehört auch immer dazu, dass man sich um die Psyche kümmert. Das ist wirklich der Schlüssel zu vielem.

                  Nur mal so am Rande: die Lebensqualität von schwer an ALS Erkrankten ist oft besser als die von Depressiven.
                  Depressionen kann man behandeln.

                  Kommentar


                    #10
                    Tanja87

                    Ja das werde ich machen lassen, danke für den Hinweis.
                    darf ich fragen was du für eine Diagnose hast? Weichteilrheuma?

                    Kommentar


                      #11
                      CCAA

                      Ja, viele Ärzte, viele Meinungen, das glaube ich gerne. Es mag schon sein, dass der ein oder andere Neurologe meint, es gehört zum älter werden dazu. Ich bin einfach noch am Anfang und kann es nicht so hinnehmen, wenn es heißt es sei normal. Zumal ich gerade mal 29 bin.

                      So wie ich es aus deinem Text heraus lese, hast du auch schmerzen und sozusagen keine Diagnose?

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                        #12
                        Zitat von Blixa Beitrag anzeigen

                        Ärzten nicht alles schildern, prima Tipp. Wie sollen die sich denn ein vollständiges Bild machen? Echt...

                        Die "Psycho-Schiene" vor der hier viele so Angst haben, ist nicht das schlimmste was einem passieren kann. Jetzt mal angenommen man bekäme irgendwann, weil es manchmal halt länger dauert bis eine Erkrankung diagnostiziert wird, eine harte Diagnose. Eine schwere Krankheit. Dann bräuchte man vielleicht eh psychologische Betreuung, um damit umzugehen zu können. Warum also nicht jetzt schon damit anfangen?
                        Und diese ganzen Symptome die gehen ja nicht einfach weg, wenn man eine Diagnose bekommt. Das ist meist kein Rätsel, das man lösen muss, um zu gewinnen. Man kann dann höchstens zielgerichteter behandeln und evtl. heilen. Aber zu jeder langwierigen komplexen Erkrankung gehört auch immer dazu, dass man sich um die Psyche kümmert. Das ist wirklich der Schlüssel zu vielem.

                        Nur mal so am Rande: die Lebensqualität von schwer an ALS Erkrankten ist oft besser als die von Depressiven.
                        Depressionen kann man behandeln.
                        Wo hab ich denn was geschrieben das man den Ärzten nicht alles schildern soll, wer lesen kann ist klar im Vorteil, das kannst du doch ?

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                          #13
                          ​​​​​@matl: Direkt im Zitat darüber. Du hast doch geschrieben, dass man nicht von Krankheitsängsten erzählen soll. Das gehört doch zum Gesamtbild auch dazu. Und ich finde auch dass wenn man sehr viel Sorge vor einer Diagnose hat, dass man das schon allein deshalb sagen sollte, damit Ärzte nicht so raubeinig sind sondern besser auf einen eingehen. Wenn ich Angst vor dem Zahnarzt hätte, dann würde ich das unbedingt vorher beim Zahnarzt sagen, dann sind die oft supersweet.

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                            #14
                            Zitat von Blixa Beitrag anzeigen
                            ​​​​​@matl: Direkt im Zitat darüber. Du hast doch geschrieben, dass man nicht von Krankheitsängsten erzählen soll. Das gehört doch zum Gesamtbild auch dazu. Und ich finde auch dass wenn man sehr viel Sorge vor einer Diagnose hat, dass man das schon allein deshalb sagen sollte, damit Ärzte nicht so raubeinig sind sondern besser auf einen eingehen. Wenn ich Angst vor dem Zahnarzt hätte, dann würde ich das unbedingt vorher beim Zahnarzt sagen, dann sind die oft supersweet.
                            Wo hab ich denn was geschrieben das man den Ärzten nicht alles schildern soll, wer lesen kann ist klar im Vorteil, das kannst du doch
                            Wo ??
                            Zuletzt geändert von Gast; 13.04.2022, 08:30.

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                              #15
                              Was ist denn los?
                              Zitat von Matl Beitrag anzeigen
                              Noch ein Tipp von mir, erzähl keinem von den Ärzten von deiner Angst vor einer Schlimmen Krankheit und schon gar nicht von irgendwelchen schlimmen Vorahnungen sollten sich solche in deinem Kopf abspilelen, so vermeidest du das man dir den Stempel Psychosomate Störung und/oder Psychisches Überlastungssyndrom aufdrückt.

                              Alles gute und viel Glück

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