Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Angst vor ALS und Co.

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Angst vor ALS und Co.

    Hi, ich bin neu hier im Forum, weil ich aktuell meinen Körper nicht wiedererkenne und merkwürdige Symtome habe.

    Alles begann vor ca. 6 Wochen.
    Als ich die Treppen hinunter ging, bekam ich plötzlich ganz weiche Knie. Ich hatte das Gefühl, als würde ich gleich wegknicken. Einige Tage später merkte ich beim Spazierengehen, dass sich meine Beine schrecklich schwer anfühlten. Auch bekam ich direkt Muskelkater - was ich sonst überhaupt nicht habe, da ich viel trainiere.

    Dieses Verspannungsgefühl löste sich nach einiger Zeit. Dennoch, nach jeder kleinen Belastung bekomme ich schrecklichen Muskelkater. Seit nunmehr 3 Wochen habe ich ständig Faszikulationen - am ganzen Körper, aber vorwiegend in den Waden und in den Armen. Der Hausarzt hat ein Blutbild gemacht und auch auf Borrelien getestet - alles ohne Befund.

    Ich habe aktuell das Gefühl, dass es mal schlimmer und mal wieder besser ist. Fakt ist aber auch, dass es sich ausbreitet und ich Krämpfe nun auch im rechten Arm habe.

    Was meint ihr, könnte das der Beginn einer ALS sein?
    Vielen Dank für ein ehrliches Feedback.

    #2
    Ergänzung:
    - bin 39 Jahre
    - sportlich, trainiert
    - April: Mandelentzündung // Einnahme Antibiotika
    - Mai: Nesselsucht, vermutlich wegen der Antibiotika, dadurch Einnahme von Ceteizin
    - wegen der Nebenwirkungen habe ich das aber wieder abgesetzt
    - Probleme bestehen seither dennoch

    Kommentar


      #3
      Hallo, nach ALS klingt es überhaupt nicht. Da fühlt sich nämlich nichts anders oder schwach, es funktioniert nur einfach nicht mehr.
      Auch dass es mal besser und wieder schlechter ist und symmetrisch auftritt, spricht dagegen.

      Cetirizin machte mich immer übelst groggy, das allein könnte schon für das Gefühl sorgen gleich wegzusacken.

      Virale Infektionen können allerhand Symptome auslösen, das kennt man jetzt von Corona, aber auch andere Viren können ein Nachspiel haben. Genauso wie Antibiotika, das zerspult einem gern für die nächsten Monate was.

      Die Zuckungen könnten schon allein vom Stress kommen, die sind so verbreitet, dass sie als Diagnosekriterium nicht viel wert sind. Viele ALS-Erkrankte merken die gar nicht.

      Wichtig ist, dass du mit deinem Arzt zusammenarbeitest und offen bleibst. Schieß dich nicht auf eine "Wunschdiagnose" ein, google dich nicht verrückt. Bleib dran, wenn du Leidensdruck hast und frag wie man das wieder hinbekommt.

      Kommentar


        #4
        Zitat von Blixa Beitrag anzeigen
        Hallo, nach ALS klingt es überhaupt nicht. Da fühlt sich nämlich nichts anders oder schwach, es funktioniert nur einfach nicht mehr.
        Auch dass es mal besser und wieder schlechter ist und symmetrisch auftritt, spricht dagegen.

        Cetirizin machte mich immer übelst groggy, das allein könnte schon für das Gefühl sorgen gleich wegzusacken.

        Virale Infektionen können allerhand Symptome auslösen, das kennt man jetzt von Corona, aber auch andere Viren können ein Nachspiel haben. Genauso wie Antibiotika, das zerspult einem gern für die nächsten Monate was.

        Die Zuckungen könnten schon allein vom Stress kommen, die sind so verbreitet, dass sie als Diagnosekriterium nicht viel wert sind. Viele ALS-Erkrankte merken die gar nicht.

        Wichtig ist, dass du mit deinem Arzt zusammenarbeitest und offen bleibst. Schieß dich nicht auf eine "Wunschdiagnose" ein, google dich nicht verrückt. Bleib dran, wenn du Leidensdruck hast und frag wie man das wieder hinbekommt.
        Hallo Lars und willkommen.

        lass dich erst ohne viel zu googlen untersuchen.

        Sonst sind hier viele mit merkwürdigen Symptomen.

        Kommentar


          #5
          Kleiner Zusatz: Gehe nur zu einer Untersuchung, wenn du auch bereit bist, die Ergebnisse anzunehmen. Wenn du dich in die lange Reihe derer eingliedern willst, die die eigene Diagnose schon gestellt haben (durch Informationen von brigitte.de und der apothekenumschau) und sich auch von belanglosen Bagatellen wie völlig sauberen Untersuchungsergebnissen nicht verunsichern lassen, nimmst du beim Arzt nur einem anderen den Termin weg...

          Falls du Ärzten und deren Methoden glaubst: lass dich einmal durchchecken, berichte von deiner Furcht vor ALS und wenn du klinisch und elektrophysiologisch "clean" bist, mach nen Haken dahinter, trink nen Bier und warte erstmal ab, welche Symptome in einem halben Jahr noch da sind und welche sich evtl von alleine geben...

          Grüße aus dem Norden

          Kommentar


            #6
            Hallo Lars,

            ich teile die Meinung von Kathi81. Lass dich gut untersuchen.

            Ob du viel über deine ALS Ängste sprechen möchtest, m.M. ist mit Vorteilen und Nachteilen.
            Ich würde eher sagen, erst lass deine Beschwerde gut und gründich zu erzählen. Und vllt. kurz auch ALS erwähnen.
            Der Arzt macht die nötige Checks und am Ende sag Dir was das ist, oder was nicht.
            Dann wird ALS wahrschienlich auf dem Tischals Diskussion kommen. Du kannst dann auch darüber viel besprechen.

            Ich unterschätze nicht die Wahrscheinlichkeit, dass einige Ärzte schon Patienten sehen, die von vorne "nur" über ALS sprechen, und denken "oh, noch eine Psychosomatiker".
            Zuletzt geändert von HU80; 22.06.2022, 23:36.

            Kommentar

            Lädt...
            X