Hallo Zusammen!
Diejenigen von euch, die hier unterwegs sind, kennen mich eventuell schon aus dem Thread von Hustinettenbaer. Ich werde versuchen diesen Post einigermaßen strukturiert zu gestalten. Ich erwarte und erhoffe mir von euch natürlich keine Diagnose, bin aber für den Austausch und eure Tipps, die ich teilweise von euch bereits erhalten habe, dankbar.
Eckdaten zu mir
Männlich, 32. Keine chronischen (physischen) Vorerkrankungen. Nicht verifizierter Verdacht auf Morbus Meulengracht. Sehr subtiler essentieller Tremor in den Händen. Psychische Vorerkrankungen: Angststörung, gelegentlich depressive Episoden leicht bis mittel ((Ausschluss)-Diagnose 2014). Covid Ende Juli 22, Nachweis über PCR-Test (CT-Wert ca. 17).
Ich nehme keine Medikamente ein, trinke und rauche nicht.
Familiäre Vorerkrankungen: Parkinson (Onkel), Alzheimer (Großvater). In beiden Fällen väterlicherseits.
Kurzfassung der aktuellen Beschwerden
Seit ca. Ende Oktober / Anfang November sich ausbreitendes Schwächegefühl einhergehend mit Belastungsintoleranz mittleren Grades (subjektive Einschätzung). Allgemeines Gefühl der Schwere sowohl in Gliedmaßen als auch beim Halten von Gegenständen. Faszikulationen (in letzter Zeit nachlassend). Leichte Schluckbeschwerden / leichter Globus (eventuell psychosomatisch). Keine klinische Schwäche, keine Einschränkungen im Alltag, Einschränkung bei sportlichen Tätigkeiten, speziell Kardio. Keine Sensibilitätsstörungen im klassischen Sinne. „Kitzelndes“ Gefühl in manchen Muskeln. Inzwischen leichte Muskelschmerzen. Das Schwächegefühl ist ununterbrochen da und Verstärkt sich nach mäßiger körperlicher Betätigung, z.B. einem Spaziergang.
Bisherige Untersuchungen
Neurologische Untersuchung: unauffällig. Keine Koordinationsprobleme, lebhafte Reflexe, keine pathologischen Reflexe, keine Störung der Pyramidalbahn (Babinski regelrecht), volle Stärkeentfaltung nach MRC-Skala. HNO Untersuchung wegen Schluckbeschwerden unauffällig, Halssono Anfang März.
Elektrophysiologische Untersuchung: unauffällig (MEP, EMG, NLG).
Bildgebende Verfahren: keine angeordnet. Ein cMRT des Kopfes von 2021 zur Abklärung einer Augenmigräne ebenfalls unauffällig.
Blutuntersuchung: alle Werte Innerhalb des Referenzbereichs, bis auf minimale Erhöhung der Thrombozyten. LINK
Längere Version des Verlaufs:
Anmerkung: Wenn nachfolgend von „Schwäche“ bzw. „Schwächegefühl“ gesprochen wird, ist nicht die klinische Schwäche im medizinischen Sinne gemeint. Volle Kraftentwicklung nach MRC-Skala ist möglich.
Diejenigen von euch, die hier unterwegs sind, kennen mich eventuell schon aus dem Thread von Hustinettenbaer. Ich werde versuchen diesen Post einigermaßen strukturiert zu gestalten. Ich erwarte und erhoffe mir von euch natürlich keine Diagnose, bin aber für den Austausch und eure Tipps, die ich teilweise von euch bereits erhalten habe, dankbar.
Eckdaten zu mir
Männlich, 32. Keine chronischen (physischen) Vorerkrankungen. Nicht verifizierter Verdacht auf Morbus Meulengracht. Sehr subtiler essentieller Tremor in den Händen. Psychische Vorerkrankungen: Angststörung, gelegentlich depressive Episoden leicht bis mittel ((Ausschluss)-Diagnose 2014). Covid Ende Juli 22, Nachweis über PCR-Test (CT-Wert ca. 17).
Ich nehme keine Medikamente ein, trinke und rauche nicht.
Familiäre Vorerkrankungen: Parkinson (Onkel), Alzheimer (Großvater). In beiden Fällen väterlicherseits.
Kurzfassung der aktuellen Beschwerden
Seit ca. Ende Oktober / Anfang November sich ausbreitendes Schwächegefühl einhergehend mit Belastungsintoleranz mittleren Grades (subjektive Einschätzung). Allgemeines Gefühl der Schwere sowohl in Gliedmaßen als auch beim Halten von Gegenständen. Faszikulationen (in letzter Zeit nachlassend). Leichte Schluckbeschwerden / leichter Globus (eventuell psychosomatisch). Keine klinische Schwäche, keine Einschränkungen im Alltag, Einschränkung bei sportlichen Tätigkeiten, speziell Kardio. Keine Sensibilitätsstörungen im klassischen Sinne. „Kitzelndes“ Gefühl in manchen Muskeln. Inzwischen leichte Muskelschmerzen. Das Schwächegefühl ist ununterbrochen da und Verstärkt sich nach mäßiger körperlicher Betätigung, z.B. einem Spaziergang.
Bisherige Untersuchungen
Neurologische Untersuchung: unauffällig. Keine Koordinationsprobleme, lebhafte Reflexe, keine pathologischen Reflexe, keine Störung der Pyramidalbahn (Babinski regelrecht), volle Stärkeentfaltung nach MRC-Skala. HNO Untersuchung wegen Schluckbeschwerden unauffällig, Halssono Anfang März.
Elektrophysiologische Untersuchung: unauffällig (MEP, EMG, NLG).
Bildgebende Verfahren: keine angeordnet. Ein cMRT des Kopfes von 2021 zur Abklärung einer Augenmigräne ebenfalls unauffällig.
Blutuntersuchung: alle Werte Innerhalb des Referenzbereichs, bis auf minimale Erhöhung der Thrombozyten. LINK
Längere Version des Verlaufs:
Anmerkung: Wenn nachfolgend von „Schwäche“ bzw. „Schwächegefühl“ gesprochen wird, ist nicht die klinische Schwäche im medizinischen Sinne gemeint. Volle Kraftentwicklung nach MRC-Skala ist möglich.
- Ende Juli 22: Infektion mit Covid, mittelschwerer verlauf ohne Krankenhausaufenthalt. Regeneration auf einen "akzeptablen" Level ca. 6 Wochen nach Infektion.
- Ende August Anstieg des Blutzuckerspiegels (114) im Kapillarblut, obwohl kein Diabetiker. Testgrund: starke Müdigkeit nach dem Essen; Test in Apotheke, da Arzt im Urlaub. Selbsttests in den nächsten 4 Wochen ergaben einen Spiegel von 99+-5. Anschließender Test beim Arzt Mitte Oktober unauffällig; parallel dazu Gewichtsabnahme durch Ernährungsumstellung auf kohlenhydratarme Kost.
- Ab Anfang / Mitte Oktober 22: remittierendes, leichtes Schwächegefühl / Instabilitätsgefühl im linken Oberschenkel, ohne Funktionseinschränkung.
- Ende Oktober 22: Grippaler Infekt, Covid Antigentest negativ.
- Ab November 22: Schwächegefühl / schnelle Ermüdung der Schultermuskulatur, Ausbreitung in Ober- und Unterarme im Verlauf von ca. 2 - 4 Wochen. Ähnlich Beschwerden in den Beinen. Bis heute zunehmende Belastungsintoleranz / Ermüdung aller Muskeln bei körperlicher Betätigung, insbesondere Ausdauersport. Ein Basislevel der Muskelmüdigkeit / Schwächegefühls ist stehts, auch ohne Belastung, vorhanden.
- Ab Mitte November 22: Muskelzucken in den Oberschenkeln mit anschließender Ausbreitung auf den ganzen Körper binnen ca. 3 Wochen; plötzliche (innerhalb weniger Minuten) Verstärkung des Schwächegefühls abwärts der Hüfte - "Gummibeine".
- Ab Mitte Dezember 22: Schwächegefühl (kitzelndes Gefühl im Muskel, nicht auf der Haut) im linken Fußheber, deutlich spürbar ab ca. 1km Fußweg
- Ab Januar 23: Vermehrtes Knacken der Gelenke bei normalen Bewegungsabläufen (Handgelenke, Hüftgelenke, HWS).
- Ab Mitte Januar 23: Probleme beim Schlucken (kein Verschlucken, keine Sprachstörung). Teilweise leichtes Globusgefühl auch beim „Leerschlucken“. Abklärung beim HNO, Überweisung zur Halssonographie.
- Ab Ende Januar 23: Leichte Muskelschmerzen, vorrangig in den Beinen und Füßen aber auch Schultern, Rücken und Hände.

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