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Angst vor der Diagnose ALS

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    Angst vor der Diagnose ALS

    Hallo,
    ich bin neu hier in dem Forum. Ich bin im Moment voll in Panik. Ich habe Angst vor einer Diagnose ALS.
    Zu mir: ich bin 67 Jahre alt, männlich. Ich habe 2020 ein künstl. Hüftgelenk erhalten und habe seit dem Gehprobleme trotz Kraftsport. In letzter Zeit wurde mein Gang unsicher, so dass ich schon gestürzt bin. Ich hab das immer auf die Hüfte zurückgeführt. Da war ich beim Orthopäden und der hat keinen Defekt festgestellt. Aufgrund meiner Gehunsicherheit hat er mich zu einer Neurologin überwiesen.
    Die hat eine spastische Paraparese an den Beinen festgestellt. Der linke Oberschenkel ist verdünnt. Daraufhin wurde ein MRT von der Wirbelsäule und dem Kopf gemacht. Dabei wurde keine Ursache gefunden.

    Jetzt bin ich in die Neurologie zu einem Spezialisten überwiesen worden.
    Der will nächste Woche stationär mehrere Tage Untersuchungen machen.
    Ich hab panische Angst vor einer schlechten Diagnose.

    Grüße Joachim

    #2
    Hi joaje

    Hast du Muskelzuckungen , Krämpfe ?

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      #3
      Ja, das hab ich.

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        #4
        Hallo joaje
        Deine Neurologin hat dich vermutlich gründlich klinisch abgecheckt. Gibt es noch Auffälligkeiten, zb Reflexe? Wurde schon ein EMG gemacht?

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          #5
          Ja, Reflexe sind stark. Babinsky positiv

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            #6
            Das EMG ist unauffällig

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              #7
              Was ich nicht verstehe: wenn ich eine spastische Parese habe, wieso kann ich dann auf den Beinen gehen?

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                #8
                Es muss ja nicht zwangsläufig eine vollständige Parese sein. Wurde der Kraftgrad bestimmt bzw wie hat die Neurologin die spastische Parese festgestellt?

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                  #9
                  Ich glaube durch Gegendrücken mit der Hand.

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                    #10
                    Zitat von joaje Beitrag anzeigen
                    Das EMG ist unauffällig
                    D.h. im EMG waren keine (pathologischen) Faszikulationen erkennbar?

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                      #11
                      Hat sie geschrieben

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                        #12
                        Beide Beine betroffen ? Kriegst du muskelrelexans wie z.b Baclofen ?

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                          #13
                          Hallo Anjol,
                          nein, Medikamente nehme ich keine. Nach dem Bericht der Neurologin sind angeblich beide Beine betroffen, links mehr, wo der Hüft-OP war.
                          Ich selber spür jetzt außer einem unsicheren Gang nichts.

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                            #14
                            Merkst du die Schwäche in den Beinen im Alltag? Zb aus Hocke hoch, Stiegen steigen?

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                              #15
                              Entschuldige, dass ich erst jetzt antworte. Aber hab auf der Baustelle meiner Tochter geholfen. Ich musste mich ablenken.

                              Aus der Hocke hoch kaum Kraft, aber nur am operierten Bein. Wenn ich eine Weile mich angestrengt habe, flattert am operierten Bein der Fuß.

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