Hallo,
wie die meisten hier habe ich einen jahrelangen Leidensweg. Einige Symptome sind geblieben, andere verschwunden und andere neu dazu gekommen.
Angefangen hat es mit der Einnahme von Ciprofloxacin und Metronidazol im Jahr 2017. Vor allem das Cipro ist einem Chemotherapeutikum ähnlich und hochtoxisch, was sich in der EMA Bewertung 2019 und der zahlreichen Rote Hand Briefe zeigt. Ich war bis dahin eine gesunde, zweifache Mutter im Alter von 36 Jahren und erhielt die Antibiose für eine vermutete Endometritis nach Fehlgeburt.
Die Symptome waren gravierend: von Ohnmachtsanfällen, Brainfog, DPDR, Faszikulationen, Schlafparalysen, Schmerzen in den Sehnen, Hypoglykämien, plötzliche Blutdruckanstiege, Gehirnzapps, Glaskörperabhebungen beidseits bei zuvor vollkommen gesunden Augen, Sicca Syndrom, mörderiscje Zwangsgedanken, Druck im Gehirn als würde es schwellen, einseitiger Fallschwindel (ich bin immer nach rechts gekippt oder gegen Türrahmen gelaufen). Nach einer Ärzteodysee haben mir eine Hämatologin und ein Spezialist für Fluorchinolone Schäden die Diagnose Fluorchinolone induzierte Mitochondriopathie gegeben. Viele Symptome verschwanden in den ersten 3 Jahren, die Schäden an den Augen blieben. Die meisten Laborbefunde blieben unauffällig (Immunologie, Rheuma, Hämatologie, Leber, Niere…)
Im Jahr 2020 entwickelte ich nach einer Op (Hysteroskopie) einen schweren Tinnitus. Mir ging es sehr schlecht, danach entwickelte ich gleichen Jahr schwere, schmerzhafte Durchfälle. Sowohl der Tinnitus als auch der Durchfall ist geblieben. Laut Hausärztin sei es Reizdarm.
Im Januar und März 2021 wurde ich als med. Personal mit Biontech gegen Corona geimpft. Impfung gut vertragen. Im Juli 2021 dann die Durchbruchsinfektion, die ich außer einem etwas langwierigen Husten gut überstanden habe. Ende 2021 bemerkte ich die ersten Parästhesien an dem Handrücken links beim bewegen der Hand. Das blieb für einige Tage. Im April 2022 kam dann im rechten mittleren Zeh für 2-3 Tagen ein pulsierenden Kribbeln. Im Juli dann wieder Corona, das ich schnell durch hatte. Zeitgleich im Juli/August begann das pulsieren des Zehs wieder, was mich verunsicherte. Die Durchfälle waren mehr mal weniger. Im September hatte ich zwei Wochen, in dem ich von starken Durchfällen und einem Krankheitsgefühl heimgesucht wurde, als sei eine Atombombe in mir explodiert. Dazu kamen Parästhesien.
Mein Kind erkrankte Ende September sehr schwer an einer medikamentös toxisch induzierten Hepatitis. Da waren meine Beschwerden, außer die Diarrhoe, wie weggeblasen. Im Laufe der Zeit kamen diese Parästhesien wieder:
Das Kribbeln erscheint z.B. mittig im linken Fußbett. Eine Art Wattegefühl beim Laufen. Bleibt für 2-3 Tage und ist nicht bei jedem Schritt bemerkbar. Wenn ich den Fuß massiere, dann verschwindet es auch. Einige Wochen später tritt ein Kribbeln am Handrücken auf, wenn ich den Zeigefinger bewege. Bleibt auch für wenige Tag und tritt dann am Oberschenkel als Fleck auf. Wenn ich gehe oder das Bein berühre, dann spüre ich es. Im Ruhe zustand bemerke ich nichts.
manchmal, wenn ich zb den Zeigefinger zu sehr bewegt habe, dann bleibt da ein leichtes pulsierendes Kribbeln übrig. Bleibt auch 1-2 Tage.
Zwischen Juni-Dezember 2023 hatte ich so gut wie gar keine Parästhesien.
Einmal hatte ich etwa 1 Woche einen brennenden Schmerz am linken Großzeh. Ist jetzt auch wieder verschwunden. Es sind immer neue Stellen betroffen, ab und an auch alte Stellen und sie kommen nie zeitgleich. Stress triggert sie, genauso triggert der Stress auch meine Diarrhoen. Die Laborbefunde waren bis ein einmalig erhöhter Ferritin auf 700 (Kontrollwert lag bei 67, daher vermute ich Laborfehler) und einem ANA von 1:320 (negative Rheumadiagnostik) völlig unauffällig.
Im Dezember hatte ich zum 3. Mal Corona und dieses Mal hat es mich recht schwer erwischt. Hatte extreme Palpitationen, die ich kardiologisch habe untersuchen lassen. Es kam auch nix bei raus. Etwa 8 Wochen später, Anfang Februar kamen die Parästhesien wieder und seitdem jeden 3.-4. Tag eine neue Stelle.
Meine Frage: kann eine nicht längenabhängige SFN bewegungsabhängige Parästhesien verursachen, die nur wenige Tage bleiben, manchmal nur Stunden?
Ich weiß, dass Cipro und Metronidazol schwere SFN auslösen, in meiner Selbsthilfegruppe hat es jeder 2. die Frage wäre, ob ich ebenfalls davon betroffen bin. Anfangs nur die vegetativen Nervfasern, später die sensorischen.
Angst vor Amyloidose, schweren Autoimmunerkrankungen und Paraneoplasien habe ich auch. Eine schwere Hypochondrie hsbe ich seit den Parästhesien entwickeln. Eine B Symptomatik ist aber nicht vorhanden.
Danke fürs Antworten
wie die meisten hier habe ich einen jahrelangen Leidensweg. Einige Symptome sind geblieben, andere verschwunden und andere neu dazu gekommen.
Angefangen hat es mit der Einnahme von Ciprofloxacin und Metronidazol im Jahr 2017. Vor allem das Cipro ist einem Chemotherapeutikum ähnlich und hochtoxisch, was sich in der EMA Bewertung 2019 und der zahlreichen Rote Hand Briefe zeigt. Ich war bis dahin eine gesunde, zweifache Mutter im Alter von 36 Jahren und erhielt die Antibiose für eine vermutete Endometritis nach Fehlgeburt.
Die Symptome waren gravierend: von Ohnmachtsanfällen, Brainfog, DPDR, Faszikulationen, Schlafparalysen, Schmerzen in den Sehnen, Hypoglykämien, plötzliche Blutdruckanstiege, Gehirnzapps, Glaskörperabhebungen beidseits bei zuvor vollkommen gesunden Augen, Sicca Syndrom, mörderiscje Zwangsgedanken, Druck im Gehirn als würde es schwellen, einseitiger Fallschwindel (ich bin immer nach rechts gekippt oder gegen Türrahmen gelaufen). Nach einer Ärzteodysee haben mir eine Hämatologin und ein Spezialist für Fluorchinolone Schäden die Diagnose Fluorchinolone induzierte Mitochondriopathie gegeben. Viele Symptome verschwanden in den ersten 3 Jahren, die Schäden an den Augen blieben. Die meisten Laborbefunde blieben unauffällig (Immunologie, Rheuma, Hämatologie, Leber, Niere…)
Im Jahr 2020 entwickelte ich nach einer Op (Hysteroskopie) einen schweren Tinnitus. Mir ging es sehr schlecht, danach entwickelte ich gleichen Jahr schwere, schmerzhafte Durchfälle. Sowohl der Tinnitus als auch der Durchfall ist geblieben. Laut Hausärztin sei es Reizdarm.
Im Januar und März 2021 wurde ich als med. Personal mit Biontech gegen Corona geimpft. Impfung gut vertragen. Im Juli 2021 dann die Durchbruchsinfektion, die ich außer einem etwas langwierigen Husten gut überstanden habe. Ende 2021 bemerkte ich die ersten Parästhesien an dem Handrücken links beim bewegen der Hand. Das blieb für einige Tage. Im April 2022 kam dann im rechten mittleren Zeh für 2-3 Tagen ein pulsierenden Kribbeln. Im Juli dann wieder Corona, das ich schnell durch hatte. Zeitgleich im Juli/August begann das pulsieren des Zehs wieder, was mich verunsicherte. Die Durchfälle waren mehr mal weniger. Im September hatte ich zwei Wochen, in dem ich von starken Durchfällen und einem Krankheitsgefühl heimgesucht wurde, als sei eine Atombombe in mir explodiert. Dazu kamen Parästhesien.
Mein Kind erkrankte Ende September sehr schwer an einer medikamentös toxisch induzierten Hepatitis. Da waren meine Beschwerden, außer die Diarrhoe, wie weggeblasen. Im Laufe der Zeit kamen diese Parästhesien wieder:
Das Kribbeln erscheint z.B. mittig im linken Fußbett. Eine Art Wattegefühl beim Laufen. Bleibt für 2-3 Tage und ist nicht bei jedem Schritt bemerkbar. Wenn ich den Fuß massiere, dann verschwindet es auch. Einige Wochen später tritt ein Kribbeln am Handrücken auf, wenn ich den Zeigefinger bewege. Bleibt auch für wenige Tag und tritt dann am Oberschenkel als Fleck auf. Wenn ich gehe oder das Bein berühre, dann spüre ich es. Im Ruhe zustand bemerke ich nichts.
manchmal, wenn ich zb den Zeigefinger zu sehr bewegt habe, dann bleibt da ein leichtes pulsierendes Kribbeln übrig. Bleibt auch 1-2 Tage.
Zwischen Juni-Dezember 2023 hatte ich so gut wie gar keine Parästhesien.
Einmal hatte ich etwa 1 Woche einen brennenden Schmerz am linken Großzeh. Ist jetzt auch wieder verschwunden. Es sind immer neue Stellen betroffen, ab und an auch alte Stellen und sie kommen nie zeitgleich. Stress triggert sie, genauso triggert der Stress auch meine Diarrhoen. Die Laborbefunde waren bis ein einmalig erhöhter Ferritin auf 700 (Kontrollwert lag bei 67, daher vermute ich Laborfehler) und einem ANA von 1:320 (negative Rheumadiagnostik) völlig unauffällig.
Im Dezember hatte ich zum 3. Mal Corona und dieses Mal hat es mich recht schwer erwischt. Hatte extreme Palpitationen, die ich kardiologisch habe untersuchen lassen. Es kam auch nix bei raus. Etwa 8 Wochen später, Anfang Februar kamen die Parästhesien wieder und seitdem jeden 3.-4. Tag eine neue Stelle.
Meine Frage: kann eine nicht längenabhängige SFN bewegungsabhängige Parästhesien verursachen, die nur wenige Tage bleiben, manchmal nur Stunden?
Ich weiß, dass Cipro und Metronidazol schwere SFN auslösen, in meiner Selbsthilfegruppe hat es jeder 2. die Frage wäre, ob ich ebenfalls davon betroffen bin. Anfangs nur die vegetativen Nervfasern, später die sensorischen.
Angst vor Amyloidose, schweren Autoimmunerkrankungen und Paraneoplasien habe ich auch. Eine schwere Hypochondrie hsbe ich seit den Parästhesien entwickeln. Eine B Symptomatik ist aber nicht vorhanden.
Danke fürs Antworten

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