Ich bin leider auch eine der von Zuckungen Geplagten. Ich hatte letztes Jahr im November 23 begonnen ein eigenartiges Gefühl im Oberschenkel zu entwickeln. Es hat gebrannt und gejuckt und ich hatte das Gefühl keine Kraft zu haben. Bin auf eigene Faust direkt zum Neurologen weil ich zuerst Dr Google gefragt habe und ich auf ALS gestoßen bin und mich so intensiv damit beschäftigt habe dass ich mir zu diesem Zeitpunkt schon einredete ich habe ALS. Dieser Neurologe schickte mich auf mein Drängen ins KH wo ich im Februar 24 ein NLG gemacht wurde und ein EMG vom Oberschenkel. Zu diesem Zeitpunkt war alles in Ordnung. Meine Zuckungen haben nach dieser Untersuchung begonnen. Zuerst nur ganz leich und vereinzelt und dann immer mehr und mehr. Nach einem fast den ganzen Tag dauernden Hotspot im Oberarm war ich mit den Nerven so fertig dass ich mich entschlossen habe zu einem Psychiater zu gehen. Dieser hat mir SSRI (Escitalopram) verschrieben und diagnostizierte eine hypochondrische Depression. Ich habe das Antidepressiva genommen und es wurde wirklich etwas besser. Ich wurde wieder motivierter und fröhlicher was auch meine Kinder (11,8,2) stark merkten und honorierten. Jetzt war ich zur Kontrolle wieder beim Psychiater der auch gleichzeitg Neurologe ist und sie sagte mir, jetzt, wo ich geistig stabiler bin könnten wir mit den Untersuchungen beginnen und hat mir eine Überweisung für ein EMG und MRT vom Schädel gegeben. Sie meinte das machen wir jetzt einmal und dann schauen wir weiter. Auf meine Nachfrage ob wir das jetzt nur für mich zur Beruhigung machen sagte sie nur für mich und für sie auch, sie will ja auch wissen was los ist.
So, seitdem bin ich wieder ganz tief gefallen und denke nur mehr dass bei diesem EMG (diesen Donnerstag) rauskommt dass es etwas pathologisches ist und ich dann Gewissheit habe und mich vom Leben verabschieden muss. Ich bin so unendlich verzweifelt. Ich zucke jetzt seit 7 Tage fast durchgängig in der rechten Wade. Nun zu meiner Frage, müsste nicht nach so langer Zeit des Zuckens noch weitere Symptome (Schwäche, stolpern, Dinge aus der Hand fallen, ...) dazu gekommen sein? Oder bin ich nach fast einem Jahr doch schon eher auf der sicheren Seite?
So, seitdem bin ich wieder ganz tief gefallen und denke nur mehr dass bei diesem EMG (diesen Donnerstag) rauskommt dass es etwas pathologisches ist und ich dann Gewissheit habe und mich vom Leben verabschieden muss. Ich bin so unendlich verzweifelt. Ich zucke jetzt seit 7 Tage fast durchgängig in der rechten Wade. Nun zu meiner Frage, müsste nicht nach so langer Zeit des Zuckens noch weitere Symptome (Schwäche, stolpern, Dinge aus der Hand fallen, ...) dazu gekommen sein? Oder bin ich nach fast einem Jahr doch schon eher auf der sicheren Seite?

Auf die eigenen psychischen Bedürfnisse achten ist auch wichtig...
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