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Das kann doch nicht alles von der Psyche kommen?!

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    Das kann doch nicht alles von der Psyche kommen?!

    Die schnelle Antwort ist oft: Doch.
    Quarks hat einen klasse Beitrag dazu gemacht, in dem sogar erklärt wird über welchen Mechanismus Stress sogar via stillem Reflux zu Atemproblemen und ähnlichen "bulbären" Symptomen führen kann.
    Und es geht darum wie gut man seine eigenen Gefühle wahrnehmen kann. Ist diese Verbindung nicht so dolle, wird der Körper als Sprachrohr eingesetzt, bis man echt nicht mehr anders kann, als spüren dass was nicht in Ordnung ist.

    #2
    Und wenn ihr gerne mal einen Multiple-choice-Test macht, dann befragt euch doch mal selbst zur eigenen Gefühlswahrnehmung und klickt euch in ein paar Minuten durch den Alexithymie-Test. Das ist natürlich keine richtige Diagnostik, bestimmt auch nach Tagesform ein bisschen unterschiedlich. Aber ich denke eine Tendenz lässt sich erkennen

    Ich bin natürlich neugierig wie weit auf dem Spektrum die Forumsteilnehmer hier verteilt sind und ob die Punkte tatsächlich damit korrelieren wie wenig man sich vorstellen kann, dass körperliche Symptomatiken psychischen Ursprung haben könnten.

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      #3
      Ich hatte einen Unfall mit SHT , Koma und Hirnsonde. Du weisst es glaub. Habe gewisse Einschränkungen bis heute und hatte lange Angst, damit ALS ausgelöst zu haben, weil plötzlich bestimmte

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        #4
        Funktionen nicht mehr einwandfrei funktioniert haben. Aber am Ende kann ich bei den meisten nicht glauben, dass diese Menschen nur psychosomatisch sind... ich glaube, dass ihre Beschwerden da sind und ihnen unglaublich Sorgen machen. Ich kann glauben( sowieso nach meinem Unfall) dass ganz viel vom Hirn her kommt. Und wir Menschen bei weitem noch nicht soviel erforschen konnten.

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          #5
          Auch ich glaube, dass die Beschwerden da sind und echt sind. Das ist das Prinzip von Psychosomatik. Echtes körperliches Leid, dass keine körperliche Ursache hat. Oder größeres Leid, als eine körperliche Ursache allein, ohne eine psychische Verstärkung, verursachen würde.

          ALS hat eine handfeste körperliche Ursache. Ebenso wie die ganzen Erbkrankheiten. Die kann man nicht herbeistressen. Ich glaube nur nicht an den so oft herbeigefürchteten Auslöser ALS. Zum einen weil die ganzen Symptomatiken schlicht nicht danach klingen, komplett atypische Beschreibungen, und zum anderen weil die allermeisten beschriebenen Symptomatiken auch komplett psychischen Ursprungs sein könnten. Heißt nicht, dass man sich nicht vom Arzt untersuchen lassen sollte. Heißt aber, dass man auch gerne auf einen Arzt (oder sogar sehr viele Ärzte) hören darf, wenn eine psychosomatische Ursache in Erwägung gezogen werden sollte.

          Mir geht es mit Sicherheit nicht darum das individuelle Leid von Einzelnen zu diskreditieren, kleiner zu reden oder als eingebildet wegzuwischen. Das ist alles echt. Aber es ist nicht die Ursache, die die Leute fürchten. Mir geht's wirklich darum, dass Leute Lösungsansätze finden und zwar in die richtige Richtung. Wenn es verdammt noch mal keine ALS ist, nachdem Neurologen das gut ausgeschlossen haben und man es trotzdem wie einen Zwangsgedanken im Kopf behält, der die Lebensqualität ruiniert, dann sollte klar sein, dass man sich ganz dringend mal der Psyche zuwenden sollte.

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            #6
            Damit hast du recht. Unzählige Menschen machen sich kaputt damit, zu denken Sie hätten ALS. Wer will schon als Pflegefall vor dem Tod enden? Und ja, habe hier schon Beiträge gelesen, wo irgendwann klar es, es ist DIE ANGST DAVOR. Aber bei den meisten denke ich, die haben das alles... und die leiden vor der Angst.

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