Hallo,
ich bin neu hier und bin wie viele hier durch neu aufgetretenes Muskelzucken im Forum gelandet. Kurz und knapp zu mir:
Ich bin 54 Jahre alt und hatte vor ca. 4 Wochen eine Corona-Infektion. Kaum überstanden, begann das Muskelzucken. Erst an einem Oberarm, dann am anderen und mittlerweile an ganz vielen unterschiedlichen Stellen. Die Zuckungen sind nicht ständig da, aber doch sehr oft. Auch nicht immer ersichtlich, oft wie ein Pulsieren. An den Oberarmen und Waden aber gut erkennbar, wenn sie da sind. Das ganze geht jetzt seit 3 Wochen. Stärker nach dem Sport. Aber Sport mache ich seit 45 Jahren, auch Leistungssport. aber so was hatte ich bisher noch nie. Weitere Symptome habe ich aktuell nicht. Ich war bisher nur beim Orthopäden, eigentlich wegen meinem Prolaps HWS C5/C6, der mir Schmerzen bereitet und bekam deswegen auch eine Überweisung zum Neurologen. Der Termin findet nächste Woche in der Uniklinik in Heidelberg statt, bei der Privatambulanz der Neurologie. Dort sollen wegen dem Bandscheibenvorfall neurologische Tests durchgeführt werden. Auch das Muskelzucken soll angeschaut werden. Beim Orthopäden gab es neben dem Zucken keine klinischen Auffälligkeiten.
Ich muss zugeben, dass das mittlerweile starke Muskelzucken mich schon nervös macht. Um nicht in die bekannte Angstspirale zu kommen, möchte ich möglichst gut für diesen Termin beim Neurologen vorbereitet sein. Deshalb meine Fragen:
-Macht es Sinn, ein EMG bei den Stellen durchzuführen, bei denen die Faszikulationen ersichtlich sind, wenn aktuell keine weiteren Symptome wie Muskelabbau etc, vorliegen? Wenn es trotz fehlender weiterer Symptome Sinn macht, um dadurch vielleicht eine gewisse Sicherheit zu bekommen, dass nichts Ernstes dahintersteckt, dann würde ich das ansprechen und einfordern. Wenn es so ist, dass ein EMG nur Sinn macht, wenn die entsprechenden Muskeln neben dem Zucken auch weitere Auffälligkeiten haben, dann lass ich es.
-Gibt es eine weitere Diagnostik, die Sinn machen könnte?
-Kennt jemand Muskelzucken nach Corona oder einem Infekt? Kann da ein Zusammenhang bestehen? Weitere typische Symptome im Sinne von Post-Covid habe ich allerdings nicht.
Kurzum, die Faszikulationen sind für mich unangenehm und machen mich auch nervös, da ich nicht einschätzen kann, woher das plötzlich kommt. Dass diese auch bei schweren Krankheiten vorkommen, ist nicht gerade beruhigend. Und ich habe Respekt vor dieser Angstspirale.
Vielen Dank und viele Grüße
ich bin neu hier und bin wie viele hier durch neu aufgetretenes Muskelzucken im Forum gelandet. Kurz und knapp zu mir:
Ich bin 54 Jahre alt und hatte vor ca. 4 Wochen eine Corona-Infektion. Kaum überstanden, begann das Muskelzucken. Erst an einem Oberarm, dann am anderen und mittlerweile an ganz vielen unterschiedlichen Stellen. Die Zuckungen sind nicht ständig da, aber doch sehr oft. Auch nicht immer ersichtlich, oft wie ein Pulsieren. An den Oberarmen und Waden aber gut erkennbar, wenn sie da sind. Das ganze geht jetzt seit 3 Wochen. Stärker nach dem Sport. Aber Sport mache ich seit 45 Jahren, auch Leistungssport. aber so was hatte ich bisher noch nie. Weitere Symptome habe ich aktuell nicht. Ich war bisher nur beim Orthopäden, eigentlich wegen meinem Prolaps HWS C5/C6, der mir Schmerzen bereitet und bekam deswegen auch eine Überweisung zum Neurologen. Der Termin findet nächste Woche in der Uniklinik in Heidelberg statt, bei der Privatambulanz der Neurologie. Dort sollen wegen dem Bandscheibenvorfall neurologische Tests durchgeführt werden. Auch das Muskelzucken soll angeschaut werden. Beim Orthopäden gab es neben dem Zucken keine klinischen Auffälligkeiten.
Ich muss zugeben, dass das mittlerweile starke Muskelzucken mich schon nervös macht. Um nicht in die bekannte Angstspirale zu kommen, möchte ich möglichst gut für diesen Termin beim Neurologen vorbereitet sein. Deshalb meine Fragen:
-Macht es Sinn, ein EMG bei den Stellen durchzuführen, bei denen die Faszikulationen ersichtlich sind, wenn aktuell keine weiteren Symptome wie Muskelabbau etc, vorliegen? Wenn es trotz fehlender weiterer Symptome Sinn macht, um dadurch vielleicht eine gewisse Sicherheit zu bekommen, dass nichts Ernstes dahintersteckt, dann würde ich das ansprechen und einfordern. Wenn es so ist, dass ein EMG nur Sinn macht, wenn die entsprechenden Muskeln neben dem Zucken auch weitere Auffälligkeiten haben, dann lass ich es.
-Gibt es eine weitere Diagnostik, die Sinn machen könnte?
-Kennt jemand Muskelzucken nach Corona oder einem Infekt? Kann da ein Zusammenhang bestehen? Weitere typische Symptome im Sinne von Post-Covid habe ich allerdings nicht.
Kurzum, die Faszikulationen sind für mich unangenehm und machen mich auch nervös, da ich nicht einschätzen kann, woher das plötzlich kommt. Dass diese auch bei schweren Krankheiten vorkommen, ist nicht gerade beruhigend. Und ich habe Respekt vor dieser Angstspirale.
Vielen Dank und viele Grüße

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